Die deutschsprachigen Digital Humanities sind von wechselvollen Entwicklungen gekennzeichnet. Dabei spielen unterschiedliche disziplinäre und interdisziplinäre Kontexte der Wissensproduktionen am Schnittpunkt von Geistes- und Kulturwissenschaften, Informatik, Informationsverarbeitung und Informationswissenschaft sowie changierende internationale, nationale und lokale Strukturen und Kontexte eine Rolle.
Diesem Themenfeld widmet sich der geplante Sammelband „From Global to Local? Digitale Methoden in den Geisteswissenschaften: ein Triptychon“, für den noch bis zum 14.05.2024 Abstracts für Beiträge eingereicht werden können.
Der Band soll kritisch hinterfragen, welche Implikationen die Entwicklungen der DH im deutschsprachigen Raum für das disziplinäre Selbstverständnis der Geistes- und Kulturwissenschaften mit sich gebracht haben und welche epistemischen Versprechen digitale Methoden zeitigen. So sollen die Entwicklungen einerseits historisch nachvollzogen, andererseits aber auch weitergeschrieben werden. Es sollen multiperspektivische Perspektiven auf die DH zum Zug kommen, weswegen die Herausgeber*innen den Sammelband in Teilkoordination als Triptychon mit folgenden Teilen planen:
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