Ordensgeschichte bei Zotero

Bei Zotero, einem System zur Verwaltung von Literatur, das auch kollaboratives Arbeiten ermöglicht, gibt es nun einen eigenen Account Ordensgeschichte, vor allem aber eine Gruppe „Ordensgeschichte“, zu der ich alle Interessierten herzlich einladen möchte. Gemeinsam erstellte und frei zugängliche Literaturdatenbanken: einige Beispiele Die Anregung kam von Klaus Graf, der auf das Projekt DGUF-zotero (engl.) hingewiesen hat: „Der Arbeitskreis erstellt eine archäologische Literaturdatenbank, die komfortabel ist, auch Aufsätze und Buchbeiträge umfasst, von einer Gruppe kollektiv gefüllt und gepflegt wird und kostenfrei offen im Internet zugänglich [...]

Quelle: http://ordensgeschichte.hypotheses.org/4479

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Liveblog: „Satt, aber unglücklich? Faktoren der Lebensqualität im Alter“

Am 27. Mai werden wir ab 19 Uhr live von unserer Veranstaltung “Geisteswissenschaft im Dialog” in Mainz bloggen. Wer es also nicht bis in die Akademie der Wissenschaften und Literatur schafft, kann auf diesem Weg die Podiumsdiskussion verfolgen.

Sie haben Fragen zum demographischen Wandel an Stefan Klein, Andreas Kruse, Andreas Mergenthaler, Karlheinz Ruckriegel, Gisela Trommsdorff oder die Moderatorin Doris Maull?

Dann können Sie diese direkt in den Kommentaren oder auf Twitter unter dem Hashtag #gid13 stellen. Dort finden Sie auch alle Tweets zur Veranstaltung. Anregungen gibt es in unserem Linkdossier und den Vorab-Statements von Stefan Klein, Andreas KruseAndreas Mergenthaler, Karlheinz Ruckriegel und Gisela Trommsdorff.

Das Team von Geisteswissenschaft im Dialog freut sich auf Ihre Kommentare und Tweets!

Ab hier wird am 27.05.2013 live gebloggt – kleine Rechtschreibfehler können vorkommen. Direkte Zitate sind markiert, weitere Aussagen paraphrasiert.

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Quelle: http://gid.hypotheses.org/717

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Säkularisation in Bayern: Kommissionsreisen zur Untersuchung der Klosterbibliotheken (1802, 1803, 1811/12): Tagebücher online

Im Zuge der Aufhebung der Klöster in Bayern besuchten 1802, 1803 und 18011/12 Kommissare die aufgehobenen Klöster, um Bücher für die Münchner Hofbibliothek auszuwählen. Tagebücher über diese Reisen wurden von der Bayerischen Staatsbibliothek digitalisiert; sie sind online zugänglich: BSB A-Reg. B 101, Tagebuch über die Commissionsreise zur Untersuchung der Bibliotheken in den bayerischen Mendikantenklöstern im Jahre 1802, 14.7.-10.11.1802, online: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00054889/image_1 (Bayerische Staatsbibliothek, München) BSB A-Reg. B 102, Tagebuch über die churfürstliche Commissionsreise zur Untersuchung der ständischen Klosterbibliotheken in Bayern 1803, online: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00054890/image_1 (Bayerische Staatsbibliothek, [...]

Quelle: http://ordensgeschichte.hypotheses.org/4473

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(2) Luhmann: Funktional-strukturelle Systemtheorie – Von Susanne Weiß

Die Systemtheorie des deutschen Soziologen Niklas Luhmann (1927-1998), um die es im zweiten Teil der Blogreihe von Susanne Weiß geht, kann als eine der einflussreichsten und den soziologischen Diskurs höchst inspirierende Theorie innerhalb des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. Luhmann versteht … Weiterlesen

Quelle: http://soziologieblog.hypotheses.org/4931

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Das Marmorboot im Sommerpalast

Mitte des 18. Jahrhunderts ließ der Qianlong 乾隆-Kaiser den nordwestlich des damaligen Beijing gelegenen Garten, dessen Anfänge ins 13. Jahrhundert zurückreichen, deutlich vergrößern.  Im Unterschied zum “Alten Sommerpalast” (Yuanmingyuan 圓明園, d.i. “Garten der Vollkommenen Klarheit”[1] wurde die Gartenanlage nach der im Oktober 1860 erfolgten Zerstörung (durch ein britisch-französisches Expeditionskorps) im Jahrzehnt zwischen 1885 und 1895 – dann unter dem auch noch heute gebräuchlichen Namen Yiheyuan 頤和園 (d.i. “Garten der Harmonischen Einheit”) – und dann neuerlich (nach den Ereignissen rund um den “Boxeraufstand” (1900) ab 1902 wieder aufgebaut und ist im Westen unter der Bezeichnung “Neuer Sommerpalast” bekannt[2].

Marmorboot, Yiheyuan (Neuer Sommerpalast), Beijing - Foto: Georg Lehner

Marmorboot, Yiheyuan (Neuer Sommerpalast), Beijing – Foto: Georg Lehner

Am Ufer des im Yiheyuan gelegenen Kunming-Sees 昆明湖 liegt das so genannte Marmorboot oder Marmorschiff (shifang 石舫). Das fang (“Landboot”, “unvertäutes Boot”) ist – neben Brücke, durchbrochener Ziermauer, Wandelgang, Laube, Pavillon, Gartenhäuschen und Saal – eines der architektonischen Elemente in der Gestaltung traditioneller chinesischer Gärten.[3]

Das ursprünglich im 18. Jahrhundert errichtete Marmorboot – eigentlich Qingyanfang 清晏舫 (i.e. “Klares und friedvolles Boot”) besteht aus einem steinernen Sockel und Aufbauten aus Holz. Im Zuge der neuerlichen Instandsetzung des Gartens im Jahrzehnt zwischen 1885 und 1895 wurden diese wiederhergestellt.

In seiner Studie zur ausländischen – vor allem britischen Präsenz – in China meinte Robert Bickers dazu:

“It did not help at all that instead of extra officers or new and modern ships, the navy found itself paying for the construction of an exquisite marble pleasure boat, uselessly resplendent in Kunming Lake in the Summer Palace complex northwest of Peking. It was at least safe there from torpedoes.”[4]

 

  1. Vgl. Vgl. Zhang Shuang: Das Yuan Ming Yuan Ensemble. Der kaiserliche Park der „Vollkommenen Klarheit“ in Beijing. Zeitschichtkarten als Instrument der Gartendenkmalpflege, Diss., TU Berlin, 2004. Volltext: http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2004/468/pdf/zhang_shuang.pdf; MIT – Visualizing Cultures: The Garden of Perfect Brightness 1 – The Yuanmingyuan as Imperial Paradise  1700-1860) sowie “Yuanming Yuan, the Garden of Perfect Brightness”, China Heritage Quarterly, Nr. 8, Dezember 2006
  2. Seit 1998 steht die 297 Hektar große Anlage auf der Welterbe-Liste der UNESCO (Nr. 880). Vgl. dazu “Summer Palace, an Imperial Garden in Beijing” bzw. Chinas-Weltkulturerbe.de: “Kaiserlicher Garten (Sommerpal[a]st Yiheyuan”
  3. Vgl. dazu Patricia Buckley Ebrey (U. Washington): A Visual Sourcebook of Chinese Civilization: Gardens -> Design: Buildings
  4. Robert Bickers: The Scramble for China. Foreign Devils in the Qing Empire, 1832-1914 (London: Allen Lane, 2011) 299, vgl. ebd., Bildteil nach S. 336, Nr. 16: “Beautiful uselessness: the marble boat, Summer Palace, Peking, c. 1919-20″

Quelle: http://wenhua.hypotheses.org/463

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Vernetzungstagung für Nachwuchswissenschaftler_innen: Kirchengeschichte 2.1 – Themen, Projekte, Perspektiven

Eine “Vernetzungstagung für Nachwuchswissenschaftler_innen aus allen Bereichen der Kirchengeschichte” findet vom 5. bis zum 6. Juli 2013 in München statt: “Kirchengeschichte 2.1 – Themen, Projekte, Perspektiven”. Veranstaltet wird sie von der „Nachwuchsgruppe Kirchengeschichte“ der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker im deutschen Sprachraum (NG-AGKG). Anmelden kann man sich bis zum 7. Juni 2013. Das Programm ist nun online: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=21931 Programm Innovative Forschungsansätze, kritische Fragen, aktuelle Themen junger Forscher_innen, zukunftsweisende Perspektiven der Kirchengeschichte im 21. Jahrhundert – all dies vereinigt die Tagung der „Nachwuchsgruppe Kirchengeschichte“ der [...]

Quelle: http://ordensgeschichte.hypotheses.org/4442

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Sekt oder SALFTERS? Neue Befunde zum Fürsten Joseph als Teilhaber im Mineral- und Heilwassergeschäft

Das Örtchen Roisdorf, linksrheinisch zwischen Köln und Bonn gelegen, ist über die Region hinaus für hochwertiges Mineralwasser bekannt. Seit der Römerzeit wird aus dem dortigen Sauerbrunnen “geschöpft”, heute freilich mithilfe industrieller Abfüllanlagen und internationaler Vermarktung. Der Herrlichkeit Alfter zugehörig, befand sich die Roisdorfer Mineralquelle über Generationen im Besitz der Altgrafen zu Salm-Reifferscheidt-Dyck. Hier bezog man das auch bei hohen Gästen so geschätzte Tafelwasser zur Versorgung der eigenen Schlösser und Residenzen, das ab dem 18. Jahrhundert, gemäß dem Beispiel anderer fürstlicher Regiebetriebe dieser Branche, auch gewerblich abgefüllt und vertrieben wurde. SALFTERS, für “Salm-Alfterscher Sauerbrunn”, wurde in Abgrenzung zu manch konkurrierender Marke (wie Tönissteiner, Godesberger oder Selters) rasch zum Begriff. Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck, der sich über die Stürme der französischen Zeit erfolgreich um die Besitzwahrung dieser traditionellen Familiendomäne bemühte, überließ die nach 1800 schwierige Bewirtschaftung wechselnden Brunnenpächtern. Die Auswertung einschlägiger Korrespondenzen mit ihnen und seinen Rentmeistern erhellt nunmehr sein anhaltendes reges Interesse an den Betriebsabläufen, seine Offenheit für unterschiedlichste Geschäftsmodelle und Vermarktungsstrategien bis hin zum großangelegten Kurbetrieb, jedoch ebenso seine fehlende Bereitschaft, selbst als risikobereiter Unternehmer und Investor aufzutreten. Er blieb in dieser Hinsicht eher ein “stilles Wasser”… .

Florian Schönfuß

Quelle: http://rhad.hypotheses.org/98

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Publikationen des Alemannischen Instituts #OpenAccess

Auf der Homepage des Alemannischen Instituts Freiburg i. Br. e.V. stehen einige Publikationen als PDF zur Verfügung, unter anderem: Gutmann, Andre (2011/2013): Unter dem Wappen der Fidel. Die Herren von Wieladingen und die Herren vom Stein zwischen Ministerialität und adliger Herrschaft, unter Mitarbeit von Christopher Schmidberger (Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte, Bd. LV), Freiburg/ München 2011 (inkl. Errata 2013). Volltext (PDF / 4 MB) Bircher, Patrick (2008): Architektur, Kunst und Kunsthandwerk des 17. und 18. Jahrhunderts im vorderösterreichischen Herrschaftsgebiet am Hochrhein, in: Alemannisches Jahrbuch 2005/2006, S. 163-224. Volltext [...]

Quelle: http://ordensgeschichte.hypotheses.org/4379

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“Bologna-Reform – Positive Entwicklungen stützen, Fehler korrigieren und Verbesserungen durchsetzen”

Soeben hat die SPD-Bundestagsfraktion einen Antrag zur Bologna-Reform vorgelegt. Sehr erfreulich ist, dass die Fraktion dort gleich als ersten Punkt das wohl kritischste Problem benennt: “Bei der Umsetzung sind Probleme auch dadurch entstanden, dass die Hochschulen in Deutschland chronisch unterfinanziert sind. Für den durch den Bologna-Prozess entstandenen Mehrbedarf sind keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt worden und haben damit teilweise zu unvertretbaren Studienbedingungen geführt.” Wahrscheinlich wird nun der Hochschulpakt gegen diese Kritik in Stellung gebracht; das ist aber nicht korrekt, denn der Hochschulpakt ist vor allem dazu gedacht, Lehrkapazitätemn aufzubauen. Der im Rahmen des Bologna-Prozesses dramatisch gewachsene administrative Aufwand, d.h. genauer: die hierfür notwendigen Stellen sind im Wesentlichen aus der Grundausstattung der Universität heraus finanziert worden. Diese Grundausstattung ist deutschlandweit in just dem fraglichen Zeitraum nicht nur stagnierend, sondern real eher rückläufig. Strenggenommen ist das nicht nur eine Frage des Bologna-Prozesses, wenn man diesen nur als Phase der Implementierung neuer Studiengänge begreift; es handelt sich um Daueraufgaben, die immer häufiger aus Projektmitteln und befristeten Zuweisungen finanziert werden müssen.

Dass die SPD-Fraktion am Ende der Ausführungen den Bund zur vieldiskutierten Grundgesetzänderung auffordert, um den Ländern mit Bundesmitteln in der Hochschulausstattung zu helfen, ist allerdings irritierend, denn jenseits dieser sehr berechtigten Frage (Darf der Bund …?) bleibt festzuhalten, dass auch SPD-geführte Bundesländer in der Hochschulfinanzierung nicht gerade rühmlich dastehen; auch hier stagniert die Grundausstattung bei dramatisch wachsenden Studierendenzahlen, Prüfungszahlen, Zusatzaufgaben und Verwaltungsaufwand. Hier gibt es noch Einiges zu tun.

Quelle: http://geschichtsadmin.hypotheses.org/101

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