„Dzień dobry“ aus Krakau! Rückblick auf die EADH-Konferenz 2026
Wo treffen Daten, Methoden und Infrastrukturen auf Werte, Kreativität und kritisches Denken? Unter dem Motto „Linking Europe: Digital Humanities Without Borders“ stellte die EADH-Konferenz 2026 in Krakau diese Frage ins Zentrum. Dabei ging es darum, was digitale Methoden und Infrastrukturen möglich machen, wie wir diese Möglichkeiten nutzen wollen und welche Verantwortung damit verbunden ist.
Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Early-Career-Reisekostenstipendiums des DHd-Verbands für DH-nahe Tagungen. Vielen Dank, dass ich dadurch an der EADH-Konferenz teilnehmen konnte.
Was bleibt, wenn das Projekt endet?
Was passiert mit einer digitalen Edition, wenn die Förderung ausläuft? Diese zunächst recht praktische Frage stand im Zentrum des Workshops „Is Everything Already Lost?!
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24331
Join the 3rd Base4NFDI User Conference in Berlin (November 24–25)
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24251
Wer schreibt Geschichte? Ein fiktiver Dialog über KI und historisches Arbeiten
Giulia Cordier und Miriam Weiss
Der folgende Beitrag ist aus Überlegungen hervorgegangen, die uns im Anschluss an die Tagung „Suchst du noch oder findet sie schon? Künstliche Intelligenz und die Verschiebung historischer Fragestellungen“ beschäftigt haben, die am 2. und 3. Februar 2026 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz stattfand und von Miriam Weiss, Christina Abel und Andreas Kuczera aus dem Team des Projektes Regesta Imperii ausgerichtet wurde. Im Mittelpunkt der Tagung standen Veränderungen, die der Einsatz generativer KI für geschichtswissenschaftliche Forschung und Lehre mit sich bringt. Dabei wurde immer wieder – explizit wie implizit – die Frage berührt, welche Aufgaben Historiker:innen an KI-Systeme delegieren und welchen Einfluss sie damit auf historische Erkenntnisprozesse gewinnen.
Um möglichst viele zentrale Gedanken aus den ungemein produktiven Beiträgen und Diskussionen im Rahmen der Tagung aufzugreifen, haben wir uns für ein Gedankenexperiment entschieden: Wir lassen einen Historiker mit einer fiktiven KI namens FIKTIVIA diskutieren. Der Dialog bildet weder ein tatsächlich geführtes Gespräch mit einem Sprachmodell ab, noch gibt FIKTIVIA die Position eines bestimmten KI-Systems wieder.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24210
DH2026 DAEJEON, SÜDKOREA • Engagement zwischen Schnittmuster, Daten und 3D Garment Reconstruction
Dank des Reisestipendiums der DHd durfte ich diesen Sommer zur DH2026 nach Daejeon, Südkorea, reisen. Da ich zurzeit an der Schwelle zwischen Masterarbeit und Konzeption meines Promotionsprojektes stehe, war die Konferenz für mich eine transformative Erfahrung: eine Woche voller interdisziplinärer Impulse, wertvollem Fachfeedback und neuer internationaler Perspektiven, alles unter dem diesjährigen Fokus „Engagement“.
Hands-on: Die ersten Konferenztage
Der Auftakt der Konferenz bestand wie üblich aus Workshops und Minikonferenzen, die für mich ganz im Zeichen des praktischen Ausprobierens und des methodischen Querdenkens standen. Durch meinen Hintergrund in Medienwissenschaften/Medieninformatik habe ich besonders Gefallen an Workshops/Minikonferenzen gefunden, die Visualisierung und interaktive Medienformen aufgriffen.
So bot mir bereits am ersten Tag der Workshop zu IIIF-Tools von Glen Robson und Martin Kalfatovic direkte Anwendungsmöglichkeiten für die eigene Forschungspraxis. Ein besonderes Highlight für mich folgte jedoch direkt im Anschluss beim Brainstorming & Prototyping für Educational Games mit Sophia Booij und Nellie Seale. Das metaphorische „toying with ideas“ zeigte nachdrücklich, wie Fachinhalte und Informationen für unterschiedliche (schwierige) Zielgruppen zugänglich gemacht und methodisch aufgearbeitet werden können.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24107
Computational Literary Studies auf der DH-Konferenz 2026
Die Computational Literary Studies (CLS) haben sich in den letzten Jahren als wichtige Teildisziplin im Umfeld der Digital Humanities (DH) etabliert. Die Relevanz der CLS wird nicht zuletzt auf den DH-Konferenzen sichtbar, die von der Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) ausgerichtet werden, alljährlich stattfinden und die DH-Community in ihrer ganzen Breite und Vielfalt zusammenbringen. Auch auf der DH-Konferenz 2026, die in Daejeon (Südkorea) unter dem Motto „Engagement“ vom 27. bis 31. Juli stattfand, waren die CLS präsent. Ziel dieses Blogposts ist, einen Überblick über CLS-Beiträge und -Trends auf der DH2026 zu geben (für einen ähnlichen Blogpost zu den DHd-Konferenzen siehe Guhr 2025). Ein Schwerpunkt meines Beitrags liegt auf einer besonders wichtigen DH- und CLS-Tendenz der letzten Jahre: der zunehmenden Auseinandersetzung mit Large Language Models (LLMs).
Quantitatives
Das Book of Abstracts zur DH2026 umfasst 513 Beiträge: Short und Long Paper, Poster, Workshops und Mini-Konferenzen (vgl. https://doi.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24049
Call for Hosts DHd2029
DHd20xx ist die jährliche, internationale Fachtagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd, https://digitalhumanities.de) und die führende wissenschaftliche Konferenz für die Digital Humanities im deutschen Sprachraum (Vergangene Konferenzen: https://digitalhumanities.de/vergangene-konferenzen/). Der Fachverband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum bittet nun um Bewerbungen um die Ausrichtung für die fünfzehnte Tagung (DHd2029). Da der Fachverband anstrebt, die Konferenz wechselnd in Deutschland und außerhalb Deutschlands zu veranstalten, freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Einrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum außerhalb Deutschlands.
Bisherige Konferenzen haben bis zu 650 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum und angrenzenden Ländern angezogen. Die Tagungsprogramme sahen jeweils zwei Tage für Workshops und drei Tage für das Hauptprogramm bestehend aus Keynotes, parallelen Sektionen mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Doctoral Consortia vor. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Verband und dem Programmkomitee möglich.
Das wissenschaftliche Programm der Tagung wird durch ein vom Fachverband eingesetztes internationales Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23993
KI als Belastungsprobe für das offene Internet? Bericht vom Panel bei der DHd 2026 in Wien
Autor*innen (in alphabetischer Reihenfolge): David Maus, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, https://orcid.org/0000-0001-9292-5673; Sarah Oberbichler, Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH), https://orcid.org/0000-0002-1031-2759 ; Grischka Petri, FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ,https://orcid.org/0000-0002-2548-449X; Cindarella Petz, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) Mainz, https://orcid.org/0000-0002-6178-7332 ; Klaus Rettinghaus, Sächsische Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), https://orcid.org/0000-0003-1898-2543; Ulrike Wuttke, Fachhochschule Potsdam. Fachbereich Informationswissenschaften, SeDOA, https://orcid.org/0000-0002-8217-4025
Hintergrund des Panels auf der DHd 2026
Am 25. Februar 2026 fand bei der DHd 2026 in Wien das Panel “KI als Belastungsprobe für das offene Internet” (Link zum Abstract auf Zenodo: https://doi.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23949
Nicht nur Text, nicht nur Daten … aber was dann? – ‚Theoretisieren‘ durch Praktiken in der digitalen Editorik, der Digital History und den Computational Literary Studies. Ein Bericht.
Autor*innen (alph.)
- Jonathan D. Geiger, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, jonathan.geiger@adwmainz.de, https://orcid.org/0000-0002-0452-7075
- Jessica Hainke, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, jhainke@ndl-medien.uni-kiel.de
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23834
Kontext und Klarheit: Fachspezifische Metadaten für offene Bildungsressourcen (OER) zu Data Literacy
Autor:innen:
- Laura Döring, Universität Trier, doeringl@uni-trier.de, https://orcid.org/0009-0001-7129-2018
- Grigori Chlesberg, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft, grigori.chlesberg@herder-institut.de, https://orcid.org/0009-0000-9036-2723
- Dorothee Urbaum, Hochschule Darmstadt, dorothee.urbaum@h-da.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23789
Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten
Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal
Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.
Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23675