Workshop Offene Kulturdaten beim Open Knowledge Festival
Von Helene Hahn, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.
Die weltweite Open Knowledge Community trifft sich dieses Jahr beim Open Knowledge Festivals vom 15-17. Juli 2014 in der Kulturbrauerei, Berlin! Diskutiert mit uns zu Themen rund um Transparenz, Beteiligung und offenes Wissen.
Diesen Termin sollte man sich merken:
Am 15. Juli von 09.30-13.00 Uhr findet in Kooperation mit der OpenGLAM Initiative, dem DM2E Projekt, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland ein Workshop zu offenen Kulturdaten statt.
Während des Workshops stellen sich verschiedene Projekte aus Deutschland vor, die bereits mit offenen Kulturdaten arbeiten wie Wikidata, die Deutsche Digitale Bibliothek und Coding da Vinci, der Kultur-Hackathon. Gemeinsam mit internationalen OpenGLAM-Aktiven und Kulturinstitutionen diskutieren wir über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Öffnung von Kulturdaten und darüber, wie man diese Hindernisse überwinden kann.
Angelehnt an erfolgreiche OpenGLAM-Initiativen aus der Schweiz und aus Finnland, die über ihre Erfahrungen bei der Datenöffnung im Kulturbereich berichten werden, wollen wir gemeinsam mit Euch eine OpenGLAM-Arbeitsgruppe in Deutschland gründen.
Alle Interessierten, bereits Aktive und Vertreter von Kulturinstitutionen sind herzlich eingeladen, den Workshop und die OpenGLAM-Arbeitsgruppe mitzugestalten.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um eine vorherige Registrierung.
Veranstaltungsort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin
Weitere Infos: http://okfn.de/openglam/
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=3741
DH Leipzig stellt Fragmentary Texts Editor in Perseids vor
Das Projekt Perseus zur Edition und Annotation klassischer Dokumente, an dem der Alexander von Humboldt-Lehrstuhl für Digital Humanities am Leipziger Insitut für Informatik beteiligt ist, hat in seine kollaborative Arbeitsoberfläche Perseids jetzt einen “Fragmentary Texts Editor” integriert, der die Annotation von Zitaten und Wiederverwendung von Texten durch Autoren ermöglicht. Nähere Informationen hier.
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=3730
Snapchat und das fotografische Gedächtnis des Internets
Speichergedächtnis Archiv und gesellschaftliches Funktionsgedächtnis verhalten sich zueinander wie Fotografie und Malerei. Mit dem Internet wird der gesamte Alltag archiviert, worauf die Kultur mit Gerichtsurteilen antwortet, die das Vergessen sichern sollen, und auch mit Vergessenstechnologien wie Snapchat. Die List der Technik liegt darin, dass diese Ephemeralisierung der Kommunikation im Grunde der Aggregation weiterer, fotografischer Daten dient.
Platos Theuth & Thamus
Erinnern und Vergessen ist immer auch eine Frage der erreichten Medienentwicklung. Als einst der ägyptische Gott Theuth König Thamus die Schrift schenken wollte, lehnte dieser ab, weil die Menschen das Erinnern verlernen würden, wenn sie alles aufschreiben können. So steht es in Platons Phaidros-Dialog. Die Erfindung der Schrift ist die erste Zäsur im Wechselverhältnis Medien und Gedächtnis, denn nun ist dieses nicht mehr an Erinnerung gebunden und Speichern keine Frage der mündlichen Überlieferung mehr. Während in oralen Kulturen Rhapsoden und Priester bestimmten, wie das Vergangene erzählt wird, stärkte die schriftliche Überlieferung die Position des Vergangenen in der Gegenwart.
Malerei vs. Fotografie
Aber nur zu den Bedingungen der Lebenden. Denn das situations- und personenunabhängig Gespeicherte muss immer noch in konkreten Situationen aufgegriffen und kommuniziert werden. Die Wortführer und Wortkontrolleure lassen nur das ins kulturelle Gedächtnis der Gegenwart aufsteigen, was dem aktuell politisch gewünschten Entwurf der Vergangenheit entspricht. Die selektive Mobilisierung des Gespeicherten verwandelt das “passionslose Archiv” in einen “emphatischen Gedächtnisort” kollektiver Sinnstiftung, wie es Archiv-Theoretiker Wolfgang Ernst formuliert.1 Diese Perspektive lässt sich weiter treiben: Das Speichergedächtnis Archiv verhält sich zum Funktionsgedächtnis des aktuell Erinnerten wie die Fotografie zur Malerei. Denn während jene alles aufnimmt, was sich vor dem Apparat befindet, zeigt diese nur das (und nur so), was (und wie es) durch den Kopf des Malers ging. So entspricht für Siegfried Krakauer der räumliche Inventarismus der Fotografie – als “kahle Selbstanzeige der Raum- und Zeitbestände” – dem zeitlichen des Historismus.2 Jean Baudrillard dramatisiert diese Opposition, wenn er die Fotografie als Bericht “vom Zustand der Welt in unserer Abwesenheit” bestimmt und darin einen Widerstreit zwischen der Philosophie des Subjekts und der Antiphilosophie des Objekts ausmacht: als “Kampf zwischen dem Willen des Subjekts, eine Ordnung, eine Sicht, durchzusetzen, und dem Willen des Objekts, sich in seiner Diskontinuität und seiner Augenblicklichkeit durchzusetzen” – als “aleatorische Abfolge von partiellen Objekten und Details”.3
Herkömmliches Archivieren
Diesem Willen der Objekte gehorcht der Archivar, dessen Passion das Aufbewahren mit Registraturfokus ist. Sein Ordnungssinn zielt auf die Kategorisierung und Auffindbarkeit des Materials, nicht auf eine Sinn gebende Geschichte, in der die verschiedenen Daten den Platz eines Beweises erhalten. Das gilt vor allem, wenn die Aufbewahrung nach dem Provenienzprinzip organisiert wird, Objekte also in ihrem Herkunftsbezug verbleiben. Aber selbst im Zeichen des im 19. Jahrhunderts üblichen Pertinenzprinzips, das nach Sachbegriffen ordnet, wussten Archivare: Für Sinn gebende Geschichten müssen zu viele Daten zurechtgerückt oder unterdrückt werden. Archivare sind keine Erzähler: aus Respekt vor dem Material. Allerdings findet die neutrale Materialbesessenheit des Archivars ihre Grenzen in der räumlichen Beschränkung des Archivs und den Vorgaben der Politik. Man kann und will gar nicht die ganze Welt archivieren. Das Vergessen, strategisch oder nicht, beginnt mit dem Wegwerfen, das wiederum damit beginnt, dass etwas gar nicht erst aufgehoben wird. Es wird begutachtet schon, was überhaupt auf die Festplatte kommt. Das Archiv ist keine Fotografie der Welt. Es sei denn, die Welt selbst findet in einem Archiv statt. Genau das aber ist zunehmend der Fall.
Wir und das Netzgedächtnis
Alles was digital präsent ist, ist zugleich aufbewahrt. Dies ist die Weisheit des Internets. Es gibt kein Vergessen, außer man erzwingt es beim EuGH.4 Aber auch in diesem Falle wird nicht die Information aus dem Archiv gelöscht, sondern der dekontextualisierte Zugriff per Suchmaschine unterbunden. Der Gerichtsbeschluss garantiert nicht das Vergessen, er attackiert nur die Reduktion des Erinnerns auf die Logik der Fahndung.
Der Nachteil des Internet für das Leben des einzelnen ist gut bekannt. Man entkommt seiner Vergangenheit nicht, wenn unüberlegte Kommentare aus tiefer Nacht noch Jahre später Bewerbungsgespräche beeinflussen. Auf diese Situation gibt es drei Antworten:
- Man rettet das Grundrecht auf Vergangenheit (also auf Vergessen und Vergebung) durch pragmatische, letztlich aber halbherzige Gerichtsurteile.
- Man nimmt sich die Worte des vormaligen Google-CEO Eric Schmidt zu Herzen: “Wenn es Dinge gibt, von denen Sie nicht wollen, dass irgendjemand etwas darüber erfährt, dann sollten Sie so etwas nicht tun.”5 In diesem Falle siegt die Technik über die Kultur, wird die Unerbittlichkeit des Archivs zur moralischen Anstalt; das Unvergehen der Gegenwart ändert das Verhalten in der Zukunft.
- Die Kultur diszipliniert die Technik, und zwar durch mehr Technik. Stichworte dafür sind der “digitale Radiergummi”, ein Verfallsdatum für digitale Daten oder eben eine Ephemeralisierungstechnologie wie Snapchat.
Archiv perfekt?
Mit Snapchat zeigt sich allerdings zugleich die List der Technik, noch die Technologien des Vergessens für die Perfektionierung des Erinnerns zu nutzen. Denn die Oralisierung schriftlicher und visueller Kommunikation durch den eingeschriebenen Verflüchtigungsmodus verführt nicht nur dazu, gewagter zu kommunizieren (Stichwort Sexting), sie überführt auch Kommunikation in nonverbale, visuelle Form: Man schreibt nicht, wie es einem geht, man schickt ein Foto von sich vor dem Fernseher, mit einem Drink in der Hand, die Füße auf dem Tisch. Dies setzt die Fotografie (die indexikalische Abbildung) über die Malerei (die subjektive Beschreibung) und akkumuliert zusätzlich Information: Denn das Foto einer Handtasche, die man gern kaufen würde, liefert, anders als die Textnachricht, auch die Metadaten Zeit und Ort. Insofern Snapchats Snapshots sich nur für die Nutzer auflösen, auf dem Server aber gesammelt werden, entsteht eine immense Menge an Archivmaterial über das Alltagsleben unserer Zeit. Die Hüter dieses Archivs sind zunächst die Technologieprovider (Snapchat) und schließlich all jene, die auf dem entstehenden Big Data Markt eine Kopie des Archivs erwerben. Die neuen Archivare sind die Algorithmen, die das Material genau jener automatischen Analyse unterziehen, die der Europäische Gerichtshof in seinem Suchmaschinen-Urteil einschränkt. Die Algorithmen analysieren präzise und passionslos die “kahlen Selbstanzeigen der Raum- und Zeitbestände” in den Fotos der Snapchatter. Das perfekte Archiv, wenn man es so will.
Literaturhinweise
- Ernst, Wolfgang: Das Archiv als Gedächtnisort. In: Ebeling, Knut / Günzel, Stephan (Hrsg.): Archivologie. Theorien des Archivs in Theorie, Medien und Künsten, Berlin 2009, S. 177-200.
- Baudrillard, Jean: Photographies 1985-1998 (hrsg. v. Peter Weibel), Ostfildern-Ruit 2000.
- Mayer-Schönberger, Victor: Delete. Die Tugend des Vergessens in digitalen Zeiten, Berlin 2010.
Externe Links
- Urteil des Europäischen Gerichtshof zur Linkkappungspflicht von Suchmaschinen am 13. Mai 2014: http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2014-05/cp140070de.pdf (zuletzt am 1.7.2014)
- Startseite von Snapchat, Inc.: https://www.snapchat.com (zuletzt am 2.7.2014)
- Wikipedia-Artikel zu “Snapchat”: https://de.wikipedia.org/wiki/Snapchat (zuletzt am 2.7.2014)
Twittern
Abbildungsnachweis
© Stefan Emilius / pixelio.de
Empfohlene Zitierweise
Simanowski, Roberto: Snapchat und das fotografische Gedächtnis des Internet. In: Public History Weekly 2 (2014) 24, DOI: dx.doi.org/10.1515/phw-2014-2241.
Copyright (c) 2014 by De Gruyter Oldenbourg and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact: julia.schreiner (at) degruyter.com.
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Universität und Twitter: Gezwitscher in der Lehre?
Immer wieder lese ich in Portraits von ProfessorInnen, wenn Besonderheiten in deren Lehre herausgestellt werden sollen, dass sie in ihrer Lehre auch Twitter einsetzen. Leider wird diese Anmerkung in der Regel nicht weiter vertieft, und ich habe ich oft gefragt, wie man auf 140 Zeichen begrenztes Microblogging sinnvoll in der Hochschullehre einsetzen kann.
In anderem Kontext – es ging in diesem Fall um eine Tagung – wurde ich auf die Twitterwall aufmerksam. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die sinnvoll in der Lehre nutzen lässt. (Für alle, die sich – wie ich vor Kurzem noch – unter diesem Begriff nichts vorstellen können, sei zur kurzen Einführung auf einen Beitrag von Ulrike Langer verwiesen: “Gezwitscher auf Events” )
Einführende Sitzungen bei Seminaren und Übungen gestalte ich oft als Frontalunterricht, um die teilnehmenden Studierenden auf einen gleichmäßigen einheitlichen Wissenstand zu bringen. Diese Art des Unterrichts mag zwar effektiv sein, ist aber wenig interaktiv – und auch gelegentliches Fragen in die Runde bringt meist nur wenige Wortmeldungen, wenn überhaupt. Eine Twitterwall scheint mir hier eine gute Möglichkeit, die Studierenden einzubinden.
Eine Twitterwall mit Fragen und Kommentaren aus dem Auditorium parallel zur eigenen Vortragspräsentation anzuzeigen, wäre sicherlich sowohl für mich als auch für die Studierenden spannend, jedoch sind die meisten Unterrichtsräume mit nur einem Beamer ausgestattet und sind daher dafür nicht ausgelegt. Ein wirklich spontanes und zeitnahes Reagieren auf getwitterte Fragen und Anmerkungen ist damit also nicht möglich. Doch eine Twitterwall zu einer Veranstaltung könnte in regelmäßigen zeitlichen Abständen, oder beim Erreichen inhaltlicher Absätze, statt der Vortragspräsentation angezeigt werden, und die dort gestellten Fragen der Studierenden könnten besprochen werden. Vielleicht führt diese Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, zu einer höheren Aufmerksamkeit im Auditorium? Und wie viele Fragen werden von den Studierenden auf diesem Weg wohl kommen? Handys und Smartphones haben die Studierenden in der Regel ohnehin immer in Griffweite.
Im kommenden Semester werde ich das in einer meiner Veranstaltungen einmal ausprobieren.
Kleine Kabinettausstellung: „Das Verbrechen von Sarajevo“ – Öffentliche Wahrnehmungen des Attentats auf Erzherzog Franz Ferdinand am 28.6.1914
1. Juli bis 30. Oktober 2014
In der Reihe „kOSTproben“
Wie „das Verbrechen von Sarajevo“ (Reichspost, Wien, 29.6.1914) in den Tagen des Attentats und in den darauf folgenden Wochen wahrgenommen wurde und in welcher Weise sich der kommende Krieg für die europäischen Öffentlichkeiten abzuzeichnen begann, lässt sich anhand von Zeitungen sowie anderen Druckerzeugnissen unterschiedlicher politischer und geografischer Provenienz gut erkennen.
Die Bayerische Staatsbibliothek bietet hierfür auf der Basis einer der größten zeitgenössischen Weltkriegssammlungen im deutschen Raum einen reichhaltigen Fundus, aus dem sich die vorliegende kleine Kabinettausstellung der Osteuropaabteilung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (Regensburg) speist.
Bayerische Staatsbibliothek, Eingangsbereich des Ostlesesaals (3. OG)
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr
August 9 – 12.30 Uhr
An Feiertagen geschlossen
Eintritt frei
Welch weltweite dramatische Folgen die Ermordung des habsburgischen Erzherzogs und Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie Chotek nach sich ziehen sollte, ahnte im Frühsommer des Jahres 1914 kaum jemand. Allerdings rechneten zeitgenössische Beobachter doch mit gravierenden Konsequenzen. Der bayerische Gesandte etwa schrieb am 30. Juni aus Wien, dass sich nun schwerwiegende Fehler in der Außen- und Innenpolitik rächen würden; die Weiterentwicklung der Zustände im Innern der österreichisch-ungarischen Monarchie bezeichnete er gar als unberechenbar.
Die Schüsse von Sarajevo setzten bekanntlich eine folgenschwere Kettenreaktion in Gang, die im Blutbad des Ersten Weltkrieges, der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ endete. Damit läutete das in Sarajevo verübte Attentat vom 28. Juni 1914 eine Zeitenwende ein, in deren Folge es zur Auflösung dreier multinationaler Imperien – Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich, Zarenreich – und zum Ende der Herrschaft vier traditionsreicher Dynastien (Habsburger, Hohenzoller, Osmanen, Romanovs) kam. Dies konnten die Zeitgenossen in den ersten Stunden und Tagen nach den Schüssen nicht ahnen, wiewohl die aufkommende Julikrise das vorhandene Konfliktpotential aufgrund der divergierenden geopolitischen Vorstellungen der Großmächte offen legte. Nach und nach wurde ein großer europäischer Krieg als Folge der Zuspitzung des Konflikts zwischen Österreich-Ungarn und Serbien von immer mehr Akteuren und Beobachtern als reale Möglichkeit erachtet.
In dieser spannungsreichen Phase nahm die internationale Presse das Attentat von Sarajevo und dessen mögliche Bedeutung für die weitere Gesamtentwicklung in Europa ganz unterschiedlich wahr. Dabei spielte das Massenmedium Zeitung selbst in der politischen Agitation eine wichtige Rolle. Die Verlautbarungen waren sowohl ein Indikator für die öffentliche Meinung als auch für offiziöse wie offizielle Anschauungen und Intentionen. Gleichzeitig waren die Presseorgane gefordert, komplexe Sachverhalte und Bündnissysteme der Leserschaft verständlich zu machen. Dabei bedienten sie sich zusehends einfach gestrickter Freund-Feind-Schemata und griffen mit der eskalierenden Julikrise verstärkt auf bereits bestehende Stereotype und Feindbilder zurück. Ein prägnantes Beispiel hierfür sind die von Teilen der deutschen Presse befeuerten Ängste bezüglich einer „slawischen Gefahr“ aus dem Osten, gegen die man in einer um sich greifenden Propagandaschlacht zu Felde zog.
In der Kabinettausstellung sind 15 Titelseiten von europäischen Zeitungen zwischen dem Attentat von Sarajevo und der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien zu sehen. In zwei Vitrinen sind zudem folgende Stücke ausgestellt.
Quelle: http://ostbib.hypotheses.org/435
Der Erste Weltkrieg als Spiel: Valiant Hearts
Can you make a game about World War I? An adventure game, no less? Ubisoft tried its hand at it. The result is a game called "Valiant Hearts", built on the Rayman2-engine, that was released end of June. The concept is a daring one: You experience the first World War from the perspective of an aging French conscript, Emile, his German son-in-law, Karl, a Belgian nurse, Anna, and an American volunteer, Freddy. The game jumps between these characters as they meet and advances three years through the war. The question remains, though - is it possible to adequatly convey the horrors of the war in a comic-style adventure game? The answer is Yes, at times.
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| Press Space to cut wire. |
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| Just like the real thing. |
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| I guess he wants me to oil the dog. |
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| Defeating von Dorf's Zeppelin, one handgrenade at a time |
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2014/07/der-erste-weltkrieg-als-spiel-valiant.html
Von Daten zu Erkenntnissen: Digitale Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation
Vom 23.-27.2.2015 findet die zweite Jahrestagung des Verbandes der “Digital Humanities im deutsprachigen Raum” organisiert durch das Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities an der Universität Graz statt.
In Workshops, Vorträgen, Panels und Diskussionen soll dabei den zentralen Fragen nachgegangen werden,
(a) welcher Mehrwert sich für Erkenntnisprozesse in den Geisteswissenschaften durch den Einsatz von digitalen Methoden in der Forschung ergibt,
(b) welche Bedeutung Daten in der Generierung von Wissen in den Geisteswissenschaften in der Zukunft spielen werden und
(c) welche disziplinübergreifenden Synergien für die Theoriebildung aus den in den Digitalen Geisteswissenschaften entwickelten Methoden, Techniken und Infrastrukturen zu erwarten sind.
Besuchen Sie die Konferenzwebsite unter dhd2015.uni-graz.at!


Quelle: http://dhd-blog.org/?p=3736
aventinus academica Nr. 8 [02.07.2014]: Wissenschaftskommunikation 3.0 — ein Plädoyer für eine vertikale Erweiterung des Wissenschaftsdialogs auf Studierende
Die Website des Zentrums für Reiseliteratur-Forschung (CRLV) – (Mittwochstipp 43)
Das seit 1984 existierende CRLV (Zentrum für Reiseliteratur-Forschung) war ursprünglich an der Sorbonne etabliert, ist aber 2012 an die Universität Blaise-Pascal Clermont II umgezogen. Anfang 2014 ging daher eine völlig überarbeitete Version seiner Website online. Diese integriert einen großen Teil … Weiterlesen →













