Oral History: Corona [Gesamtartikel]

 

Einer der faszinierenden (und ehrlich gesagt auch milde erschreckenden) Bestandteile des Älterwerdens ist die Feststellung, dass der eigene Referenzrahmen von einer jüngeren Generation nicht mehr geteilt wird und diese bei zunehmend mehr Aspekten nicht mehr weiß, wovon man eigentlich spricht. Meine Elterngeneration (spätestens) dürfte ein Leben ohne Elektrizität und fließend Wasser nicht nachvollzogen haben können, während ich selbst mir nicht vorstellen konnte, dass es einmal Familien ohne Farbfernseher gab. Ich habe mich deswegen entschlossen, diese unregelmäßige Artikelserie zu beginnen und über Dinge zu schreiben, die sich in den letzten etwa zehn Jahren radikal geändert haben. Das ist notwendig subjektiv und wird sicher ein bisschen den Tonfall „Opa erzählt vom Krieg“ annehmen, aber ich hoffe, dass es trotzdem interessant ist. Als Referenz: ich bin Jahrgang 1984, und meine prägenden Jahre sind die 1990er und frühen 2000er. Was das bedeutet, werden wir in dieser Serie erkunden. In dieser Folge geht es um die Corona-Pandemie 2020-2023, die einem kollektiven Verdrängungsprozess zum Opfer zu fallen scheint. In diesem Teil betrachten wir die Anfangszeit bis zum Herbst 2020.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2024/02/oral-history-corona-gesamtartikel.html

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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.02.2024: Korpora für die Lexikographie. Welche Rolle spielen literarische Texte?

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. Februar 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Lothar Lemnitzer (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) und
Thomas Gloning (Justus-Liebig-Universität Gießen und BBAW)
über
Korpora für die Lexikographie. Welche Rolle spielen literarische Texte?

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20586

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Zertifikatskurs Forschungsdatenmanagement 2024/25 – Anmeldung bis 29.April möglich

Der Zertifikatskurs „Forschungsdatenmanagement“ (FDM) geht in die vierte Runde. Interessierte aus ganz Deutschland können sich bis zum 29. April 2024 für den nächsten Durchgang bewerben (Kurslaufzeit: 28.08.2024 – 20.06.2025). Der Kurs bietet die Möglichkeit Kompetenzen zum FDM und dessen Anwendung in Service-Bereichen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen berufsbegleitend, systematisch und zertifiziert zu erwerben.

FDM-Themenvielfalt für Interessierte aus Infrastruktur, Forschungsunterstützung und Wissenschaft
Dieses Angebot richtet sich an Beschäftigte aus wissenschaftsnahen Infrastruktur-Bereichen sowie aus der Forschung.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20582

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Stellenausschreibung an der UB Oldenburg: Referent/-in für Digital Humanities und Fachreferent/-in für geistes-, kultur- und/oder sprachwiss. Fachgebiete (m/w/d, Entgeltgruppe 13 TV-L, unbefristet)

Beim Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die unbefristete Stelle eines/r

Referent/-in für Digital Humanities
und
Fachreferent/-in für geistes-, kultur- und/oder sprachwissenschaftliche Fachgebiete
(m/w/d, Entgeltgruppe 13 TV-L)

mit einem Umfang von 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen.

Die Stelle ist auch teilzeitgeeignet.

Als Zentrale Einrichtung ist die Universitätsbibliothek ein leistungsstarker Partner für Forschung, Studium und Lehre. Sie sichert die wissenschaftliche Informationsversorgung und ist aktiv in die Gestaltung des digitalen Transformationsprozesses wissenschaftlicher Kommunikation eingebunden.

In Ihrer Funktion als Referent/-in für Digital Humanities entwickeln Sie Angebote und Beratungsdienstleistungen für die geistes-, kultur- und/oder sprachwissenschaftlichen Fachgebiete der UOL, die bereits mit digitalen Technologien arbeiten oder dies in ihren Forschungsvorhaben planen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20578

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Zwischen ‚Kleinen‘ und ‚Großen‘ Welten. Herrschaft vor Ort im Rheinland der Vormoderne

©FNZRLG

Am 25. und 26. September 2023 fand die alljährliche Herbsttagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn in Kooperation mit der Abteilung für Historische Grundwissenschaften und Archivkunde und dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande unter dem Titel ‚Zwischen ‚Kleinen‘ und ‚Großen‘ Welten. Herrschaft vor Ort im Rheinland der Vormoderne‘ statt.

In ihrer inhaltlichen Einleitung legten Michael ROHRSCHNEIDER und Andrea STIELDORF (beide Bonn) den thematischen Schwerpunkt der Tagung dar, wonach ein Perspektivwechsel vollzogen werden sollte, der anstelle der in Forschungen zur Vormoderne zumeist üblichen Fragen nach den Top-down-Maßnahmen zur Herrschaftslegitimierung und -durchsetzung die Formen, Ziele und Wirkungsweisen von Bottom-up-Prozessen verstärkt in den Blick nimmt. Die Tagungsbeiträge warfen Schlaglichter auf die Wirkmächtigkeit der lokalen Herrschaftsträger der ‚Kleinen Welten‘ im Rheinland von der Antike bis zur Frühen Neuzeit gegenüber den ihnen übergeordneten, zentral agierenden Herrschaftsträgern, den ‚Großen Welten‘. Zwischen den beiden Welten bestanden asymmetrische Herrschafts- und Machtbeziehungen, deren Reziprozität stärker in den Fokus gerückt wurde.



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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2024/02/tagungsbericht-herbsttagung-2023-kleine-welten-rheinland/

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