Aktuelles Heft der „FOTOGESCHICHTE“: Fotografie als Attraktion

Zeitschriftenlogo, Schrift und farbiges Bild von Mann in Uniform mit weißem Fleck im Gesicht
Auf dem Jahrmarkt wurde stets viel fotografiert: mit Fotogranaten und Jahrmarktskanonen, in Porträt-Automaten, Buden für „Scherzfotografie“ und in fotografischen Schießbuden. Neben Karussells, Riesenrädern, Wurfgeschäften, anatomischen Kabinetten, zoologischen, anthropologischen und wissenschaftlichen Theatern war auch das Medium der Fotografie jahrzehntelang integraler Bestandteil der populären Schau- und Unterhaltungskultur.

Quelle: https://visual-history.de/2026/04/07/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-fotografie-als-attraktion/

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Historiker*innen in der Tiefe

Foto: Merle Klinkenberg

1818 wurden in Bonn mit Ernst Moritz Arndt und Karl Dietrich Hüllmann die ersten beiden Professuren für Geschichte besetzt. Die Strukturen, Inhalte und personelle Besetzung der Bonner Geschichtswissenschaft haben sich zwischen den ersten Professuren, der Gründung des Historischen Seminars 1861 und dessen Umbenennung zum Institut für Geschichtswissenschaft (IGW) 2006 grundlegend verändert. Zum ersten Mal widmete sich dieser Entwicklung nun eine Ausstellung: Unter dem Titel „Von Intriganten, Pedanten und Biergenies – Schlaglichter auf die Bonner Geschichtswissenschaft im Wandel der Zeit“ wurden vom 17.09. – 03.12.2025 anlässlich des Bonner Historikertags Führungen angeboten, die schlaglichtartig den Weg der Fachrichtung in Bonn nachzeichneten und deren zunehmende Institutionalisierung und Ausdifferenzierung hervorhoben.

Die Köpfe hinter der Ausstellung stammen aus der Bonner Geschichtswissenschaft selbst.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2026/04/bunkerausstellung-bonner-geschichtswissenschaft/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bunkerausstellung-bonner-geschichtswissenschaft

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Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 9)

 

Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)

Als Reaktion darauf verschworen sich Backe und seine Mitstreiter im Frühjahr 1942 dazu, die Grundsätze des Hungerplans in größerem Maßstab in den besetzten Gebieten Deutschlands umzusetzen. Von nun an sollten sämtliche Lebensmittellieferungen aus dem Reich an die Wehrmacht im Feld eingestellt werden; Deutschlands Armeen sollten sich „aus den von ihnen besetzten Gebieten selbst ernähren, ohne Rücksicht auf die Folgen für die einheimische Bevölkerung“. Wie Joseph Goebbels in sein Tagebuch schrieb, verlangte dieses neue Regime, dass, bevor Deutschland hungere, „eine Reihe anderer Völker an die Reihe kommen“ werde.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/04/rezension-adam-tooze-wages-of_0661060588.html

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Stellenausschreibung bei der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe

Im Akademienprojekt der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe (Laufzeit bis 2034) ist am Standort Detmold/Paderborn zum 1. Oktober des Jahres die Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters im Umfang von 85% einer TV-L-13-Stelle zu besetzen. Näheres entnehmen Sie bitte der nachfolgend verlinkten Ausschreibung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer7249.pdf

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23611

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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

Im Sommersemester 2026 wird die Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ an der Universität Rostock fortgesetzt. Die Veranstaltung wird von der Juniorprofessur für Digital Humanities in Kooperation mit dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) organisiert.

Die Vorträge finden im hybriden Format statt. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Sommersemester 2026:

13.04.2026
Julia Hintersteiner, Dr. Alan van Beek und Dr.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=22643

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Rezension: Adam Tooze – Wages of Destruction (Teil 8)

 

Adam Tooze - Wages of Destruction (Hörbuch) (Ökonomie der Zerstörung)

Eine Antwort besteht darin, dies als direkten „Kompromiss“ zwischen den widersprüchlichen Imperativen von Ideologie und Ökonomie zu deuten. Während die Ideologie die Beseitigung von Juden und Slawen verlangte, um Raum für deutsche Besiedlung zu schaffen, bestand die Ökonomie auf dem Bedarf an ausländischer Muskelkraft, um Deutschlands Arbeitskräftemangel auszugleichen. Trotz ihrer genozidalen Tendenzen mussten die Nationalsozialisten also die kräftigsten Juden und Slawen am Leben lassen, um ihre Kriegsmaschine am Laufen zu halten. Tooze bemerkt, dass angesichts der Vielzahl von Belegen zugunsten dieser „Kompromiss“-Deutung „kaum Zweifel daran bestehen könne, dass sie wesentliche Züge der NS-Politik erfasst“. Das Ergebnis war angesichts der grundlegenden Bedeutung sowohl des Rassenkampfes als auch der deutschen Kriegswirtschaft „eine gewisse Segmentierung der Politik, in der der SS gestattet wurde, dem ideologischen Imperativ der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung zu folgen“, während der Umgang mit ausländischen Arbeitskräften und einem kleinen Teil der jüdischen Bevölkerung schrittweise „ökonomisiert“ wurde, um den Bedürfnissen der Kriegswirtschaft Rechnung zu tragen.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/04/rezension-adam-tooze-wages-of_01179333606.html

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