Ritter bewachen die Präsidentin

Antje Flüchter ist Professorin für Frühe Neuzeit an der Universität Bielefeld und begeistertes Mitglied unserer Geschichtstalkrunde. Sie hat gestern vor dem Präsidentenpalast von Litauen eine ungewohnte Art von Public History fotografiert: Am wöchentlichen Flaggenwechsel-Ritual in Litauens Hauptstadt Vilnius nehmen stets auch Soldaten der Ehrengarde in mittelalterlicher Rüstung teil. Laut Touristeninformation vilnius-tourism.lt handelt es sich um die „rekonstruierten Uniformen der großfürstlichen Palastwachen aus der Zeit von Großfürst Algirdas“ (1345–1377). Mit der Kostümierung soll die Botschaft transportiert werden, „dass das Litauische Militär heute Hüter der ehrenvollen … „Ritter bewachen die Präsidentin“ weiterlesen

Quelle: https://gts7000.hypotheses.org/78

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Die Außenpolitik des Deutschen Ordens unter Hochmeister Konrad von Jungingen (1393-1407)

1000 Worte Forschung: Abgeschlossene Dissertation Hamburg 2015, erscheint Mitte 2016 bei V&R unipress in der Reihe Nova Mediaevalia, Band 15. „Blüthenzeit“ – mit dieser Bezeichnung wurde die Hochmeisterschaft Konrads schon von Johannes Voigt 1834 charakterisiert.[1] Anlass für eine solche Bewertung…

Quelle: http://mittelalter.hypotheses.org/8114

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Die Unsrigen – Die Holocaustdebatte in Litauen

Paneriai

Foto: Ekaterina Makhotina

Das Thema der Mittäterschaft am Holocaust wird wieder einmal kontrovers diskutiert. Während der Vorschlag der polnischen Regierung, dem international bekannten Holocaustforscher Jan Tomasz Gross den Verdienstorden abzuerkennen[1], weltweit für Empörung sorgte, läuft in Litauen eine eigene „Jedwabne“-Debatte. Das Buch „Die Unsrigen“[2], geschrieben von Ruta Vanagaite, das die Mittäterschaft der Litauer am Holocaust beschreibt, wird heftig und kontrovers diskutiert.

Die Wirkung des Buches ist tatsächlich mit dem 2001 erschienenen Buch „Nachbarn. Der Mord an den Juden von Jedwabne“ von Jan Tomasz Gross vergleichbar. Es geht, zugespitzt formuliert, um entfesselte Gewalt der Litauer gegen ihre jüdischen Nachbarn, um Mord und Raub, sei es aus alltäglichem Antisemitismus, oder aus dem Wunsch heraus sich an jüdischem Hab und Gut zu bereichern. Der Schriftstellerin und Journalistin Vanagaite geht es um Komplizenschaft, Kooperation und Mittäterschaft ihrer Mitbürger.

[...]

Quelle: http://erinnerung.hypotheses.org/671

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Die Unsrigen – Die Holocaustdebatte in Litauen

Paneriai

Foto: Ekaterina Makhotina

Das Thema der Mittäterschaft am Holocaust wird wieder einmal kontrovers diskutiert. Während der Vorschlag der polnischen Regierung, dem international bekannten Holocaustforscher Jan Tomasz Gross den Verdienstorden abzuerkennen[1], weltweit für Empörung sorgte, läuft in Litauen eine eigene „Jedwabne“-Debatte. Das Buch „Die Unsrigen“[2], geschrieben von Ruta Vanagaite, das die Mittäterschaft der Litauer am Holocaust beschreibt, wird heftig und kontrovers diskutiert.

Die Wirkung des Buches ist tatsächlich mit dem 2001 erschienenen Buch „Nachbarn. Der Mord an den Juden von Jedwabne“ von Jan Tomasz Gross vergleichbar. Es geht, zugespitzt formuliert, um entfesselte Gewalt der Litauer gegen ihre jüdischen Nachbarn, um Mord und Raub, sei es aus alltäglichem Antisemitismus, oder aus dem Wunsch heraus sich an jüdischem Hab und Gut zu bereichern. Der Schriftstellerin und Journalistin Vanagaite geht es um Komplizenschaft, Kooperation und Mittäterschaft ihrer Mitbürger.

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Quelle: http://erinnerung.hypotheses.org/671

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Die Unsrigen – Die Holocaustdebatte in Litauen

Paneriai

Foto: Ekaterina Makhotina

Das Thema der Mittäterschaft am Holocaust wird wieder einmal kontrovers diskutiert. Während der Vorschlag der polnischen Regierung, dem international bekannten Holocaustforscher Jan Tomasz Gross den Verdienstorden abzuerkennen[1], weltweit für Empörung sorgte, läuft in Litauen eine eigene „Jedwabne“-Debatte. Das Buch „Die Unsrigen“[2], geschrieben von Ruta Vanagaite, das die Mittäterschaft der Litauer am Holocaust beschreibt, wird heftig und kontrovers diskutiert.

Die Wirkung des Buches ist tatsächlich mit dem 2001 erschienenen Buch „Nachbarn. Der Mord an den Juden von Jedwabne“ von Jan Tomasz Gross vergleichbar. Es geht, zugespitzt formuliert, um entfesselte Gewalt der Litauer gegen ihre jüdischen Nachbarn, um Mord und Raub, sei es aus alltäglichem Antisemitismus, oder aus dem Wunsch heraus sich an jüdischem Hab und Gut zu bereichern. Der Schriftstellerin und Journalistin Vanagaite geht es um Komplizenschaft, Kooperation und Mittäterschaft ihrer Mitbürger.

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Quelle: http://erinnerung.hypotheses.org/671

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Donny Gluckstein: A People’s History of the Second World War. Resistance versus Empire.

111-SC-217401.Source: http://www.archives.gov/research/ww2/photos/images/ww2-102.jpg Collection:  http://www.archives.gov/research/ww2/photos/#germany

An American officer and a French partisan crouch behind an auto during a street fight in a French city, ca. 1944. Public Domain via Wikimedia Commons

Dieses Buch sollten alle kennen. A People’s History of the Second World War. Resistance versus Empire betrachtet die Geschichte des Zweiten Weltkriegs “von unten”. Und das bedeutet einen grundsätzlichen Perspektivenwechsel. Die Befreiungs-, Widerstands- und Partisanenbewegungen erscheinen nicht als Anhängsel der westlichen Militärapparate oder als fünfte Kolonne der stalinistischen Sowjetunion, sondern als das, was sie in Wirklichkeit waren: eigenständige Bewegungen, die sich nicht nur gegen die mörderischen Achsenmächte zur Wehr setzten mussten, sondern auch noch mit den politischen Zielen der Alliierten in Konflikt standen.

Donny Gluckstein kann zeigen, dass es im Zweiten Weltkrieg zwei “parallele Kriege” gab – einen “imperial war” und einen “people’s war”:

Allied ruling classes battled to defend their privileged status quo from internal and external threats, while popular armed struggle strove for real, all-encompassing, human liberation and a more just, democratic future. Imperialists sacrificed life indiscriminately to achieve their end; partisans and guerillas defended local populations from aggression and agonised over the risks their actions posed for civilians. Conventional soldiers were subordinate to a rigid hierarchy and sworn to unquestioning obedience; fighters of the people’s war, whether in the soldiers’ parliament in Cairo, the ghettos in Detroit, or the mountains of Greece, Yugoslavia and Italy, were conscious volunteers driven by ideological commitment.

Mehrheitlich zogen die Widerstandsbewegungen nach links, verwirklichten basis- und radikaldemokratische Ideen, beschäftigten sich mit sozialistischen und kommunistischen Gesellschaftsentwürfen – natürlich jenseits des terroristischen sowjetischen  Modells.
Als Befreiungsbewegungen gewannen sie breite Unterstützung in der Bevölkerung. Für viele Menschen schien ab 1943 eine andere, demokratischere  Gesellschaftsordnung in greifbare Nähe zu rücken. Und die Befreiungsbewegungen waren die zentralen Akteure des möglichen Wandels.

“Parallel Wars” – schwer zu vereinheitlichen

Gluckstein ergreift Partei für die Widerstands- und Partisanen-Bewegungen, weil ihre Projekte und Ziele systematisch aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wurden. Und das geschah nicht ohne Grund: Die demokratie- und wirtschaftspolitischen Forderungen gingen weit über das hinaus, was die Supermächte akzeptierten und zuließen. Erst vor kurzem verdeutlichte Stéphane Hessels Buch “Empört euch!” die politische Sprengkraft des Themas. Der ehemalige Résistance-Kämpfer sprach sich seiner millionenfach verkauften Schrift für die Wiederbelebung der Werte der Résistance aus.

Dankenswerterweise vermeidet Gluckstein jede Heroisierung und Simplifizierung. Er zeigt die Probleme und Ausprägungen der sehr heterogenen Bewegungen und thematisiert ihre inneren Widersprüche. So macht er unter anderem deutlich, dass “people’s war”  nicht einfach als Klassenkampf oder nationaler Befreiungskampf verstanden werden kann, sondern ein Amalgam aus beiden war.

Doch Gluckstein hat erkennbare Schwierigkeiten, das Phänomen begrifflich zu fassen. Er ist sich des Problems bewusst und rettet sich, indem er nicht als Theoretiker auftritt, der in einem Satz die Essenz liefern will. Donny Gluckstein reicht es, den Beweis zu liefern, dass es im Zweiten Weltkrieg ein globales Phänomen paralleler Kriege gab und dass dieses Phänomen differenziert zu untersuchen ist. Dazu skizziert er, wie sich die parallelen Kriege in den unterschiedlichsten Ländern entwickelten und macht damit klar, dass der von ihm so griffig vereinfachte “people’s war” erinnerungspolitisch weder von Staaten noch von Parteien vereinnahmt werden kann.

Ein globaler Blick – ohne die Sowjetunion

Mit A People’s History of the Second World War macht Donny Gluckstein erste Schritte, die Widerstandsbewegungen des Zweiten Weltkriegs als globales Phänomen zu betrachten. Er untersucht den Spanischen Bürgerkrieg, wendet sich dann den Ländern zwischen den Blöcken – Jugoslawien, Griechenland, Polen und Litauen – zu, liefert Skizzen der Entwicklungen in Frankreich und Großbritannien und widmet sich den Widerstandsbewegungen innerhalb der Achsenmächte Deutschland, Österreich und Italien.

Doch dieser europäische Rahmen genügt Gluckstein nicht, er liefert auch Kapitel über Indien, Indonesien und Vietnam. Und auch die USA wird besprochen. Hier konzentriert sich Gluckstein vor allem auf den Kampf der schwarzen Bevölkerung, die zwar in der US-amerikanischen Armee und im Rüstungskomplex arbeiten durfte, aber auch dort schonungslos unterdrückt wurde.

Eins fällt auf. Die Sowjetunion spielt in allen Kapiteln eine wichtige Rolle, hat aber kein eigenes Kapitel bekommen. Gluckstein begründet das damit, dass er sich auf Länder konzentrieren will, an denen sich die zwei parallelen Kriege am besten zu sehen sind. Die Sowjetunion habe zwar eine zentrale Rolle bei der Niederschlagung Hitlers gespielt, aber keine parallelen Kriege erlebt, weil zum einen die mörderische Politik der Faschisten die Bevölkerung zum stalinistischen Regime trieb und die sowjetischen Partisanen niemals eine Alternative zu Moskau entwickelten. Zum anderen habe die gewaltsame Unterdrückung ethnischer Gruppen zu wenig Spielraum für unabhängige Befreiungsbewegungen gelassen.

Das Beispiel Jugoslawien

Ein beeindruckendes Kapitel ist das jugoslawische, weil es die innen- und außenpolitischen Verwicklungen prägnant und plastisch schildert:

Das jugoslawische Establishment wollte am Ende des Krieges auf Seiten der Gewinner stehen, war sich aber uneins, ob das die Achsenmächte oder die Alliierten sein würden. Zwischen Anhängern der Achsenmächte und Anhängern der Alliierten entwickelte sich daher ein Machtkampf. Doch beide Parteien waren sich darin einig, dass sie faschistische Besatzer weniger fürchteten als die eigene Bevölkerung und die politische Linke. Und das zeigte sich daran, dass das jugoslawische Regime bei der Invasion Jugoslawiens durch deutsche, italienische und ungarische Truppen die Bevölkerung nicht bewaffnete und auch ein Angebot der Linken zur gemeinsamen Verteidigung ablehnte. Vielmehr wurde von den faschistischen Kollaborateuren die Situation genutzt, um gewaltsam mit Polizei und serbisch nationalistischen Tschetniks gegen Kommunisten, Studenten und Arbeiter, überhaupt gegen jede demokratische Opposition vorzugehen.

Als Italien und Deutschland Jugoslawien besetzt und aufgeteilt hatten, entstanden zwei Widerstandsgruppen: Die von der Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ)  geführten Partisanen unter Josip “Tito” Broz und die monarchistischen, serbisch-nationalistischen Tschetniks. Die Tschetniks rekrutierten sich aus ehemaligen Armee-Offizieren und wurden von Draža Mihailović angeführt. Politisch hatten die Tschetniks die Wiederherstellung der Monarchie unter serbischer Führung und eine ethnische Säuberung in Serbien zum Ziel. Die westlichen Alliierten bevorzugten generell monarchistische und reaktionäre Widerstandsgruppen und so unterstützte die britische Regierung die Tschetniks nach Kräften. Die offizielle Sprechweise war, dass man sich an die Seite der legitimen Regierung stellte.

Dass es den Briten nicht gelang, in Jugoslawien nach dem Krieg die Monarchie wieder zu installieren, war Ergebnis der Politik der von der kommunistischen Partei ins Leben gerufenen Partisanenarmee. Die KPJ hatte dort zwar die Führung, organisierte aber den Widerstand als breite Bündnisbewegung. So hatten die Partisanen bald massenhaften Zulauf. Die Menschen sahen eine reale Chance, über diese genuine Befreiungsbewegung ihr Leben selbständig verbessern zu können. Die militärische Bedeutung der Partisanen wuchs. Durch die spezifische Situation in dem Balkanstaat und die Strategie der Partisanenbewegung wurde die KPJ politisch überrannt. Die KPJ konnte die Widerstandsbewegung nicht dominieren – auch weil sie wortwörtlich personell ausblutete. Gluckstein zitiert dazu einen Bericht der Befreiung von Belgrad 1944 durch Partisanen und Roter Armee:

not one – literally not one – member of the party. There were thousands of sympathizers, even wildcat non-party groups, but the party members had been wiped out in camps, in gas extermination trucks, and on execution grounds. At the execution ground in Jajinici night after night – every night in the course of three and a half years – hundreds of hostages and patriots, mostly communists and the sympatizers, were executed…

Als die militärische Bedeutung der Partisanen unleugbar und die Kollaboration der Tschetniks mit den Faschisten bekannt wurden, wechselte die britische Regierung widerwillig die Seiten. Die militärische Unterstützung erreichte nun die Partisanenbewegung. Damit wurden diese endgültig zum real-politischen Machtfaktor, der für die Großmächte zum Problem wurde. Die Partisanen konnten zwar die Besatzer nicht allein besiegen, aber Ende 1943 hielten 300.000 Partisanen 200.000 deutsche Truppen und 160.000 mit den deutschen verbündete Truppen in Schach.

Jugoslawien ist ein typisches Beispiel für das Ringen um Gestaltungsmacht und Herrschaft um die Nachkriegsordnung, die uns heute nur als Ergebnis der Konferenzen großer Männer in Teheran, Jalta und Potsdam vorgeführt wird. Doch anders als etwa Griechenland oder Italien konnte Jugoslawien unabhängig von den Großmächten zu einem blockfreien Staat werden. Gluckstein begründet das nicht, doch es erscheint mir klar, dass es hier im Unterschied zu anderen Ländern den Großmächten nicht gelang, die Partisanenbewegungen zu entwaffnen.

Unbedingte Leseempfehlung

Mir fehlt an manchen Stellen des Buches ein wenig die Analyse, ein durchdachter Umgang mit Begriffen und Präzision. Die Sowjetunion ist beispielsweise nicht “Russland”. Und es schadet auch nicht, wenn der Leser in der “Conclusion” auch eine solche kriegen würde, anstatt einen – selbst für mich – zu essayistischen Ausklang. Auch die Fachleute werden an den verschiedensten Stellen ihre Einsprüche erheben.

Aber Gluckstein geht es nicht um eine vollständige Darstellung, sondern er zeigt, was er unter dem Begriff “people’s war” begrifflich fassen will. Der Bezugspunkt aller Ausprägungen des “people’s War” ist der Krieg selbst. Der Spanischen Bürgerkrieg und der darauffolgende Zweite Weltkrieg waren Auslöser für verschiedene Befreiungskämpfe und Emanzipationsbestrebungen.

Doch während sich die Revolutionsjahre von 1917 bis 1919 , die Jahre der Revolte von 1967/68 und sogar der Zusammenbruch des Staatssozialismus 1989/90  als Eckdaten für die Geschichte sozialer Bewegungen eingeprägt haben, werden die für die Demokratieentwicklung nicht weniger wichtigen Bewegungen zwischen 1936 und 1945 durch den Krieg und seine offiziellen Darstellungen überdeckt.

Schon weil diese Wahrnehmung in Frage gestellt wird, gehört dieses Buch für mich zu den wichtigsten Geschichtsbüchern des Jahres 2012.
Neil Davidson ist zuzustimmen, wenn er schreibt:

Rigorously structuring his analysis around the two central themes of popular resistance and inter-imperialist rivalry, Gluckstein makes an indispensable contribution to understanding the reality of the conflict in all its complexity.

Insofern hoffe ich, dass das Buch bald auch auf Deutsch verfügbar ist.

Weitere Links

Hinweis: Die Zitate haben keine Seitenangaben, weil ich das Buch in der Kindle-Ausgabe gekauft habe.


Einsortiert unter:Erinnerung, Globalgeschichte, Literatur

Quelle: http://kritischegeschichte.wordpress.com/2012/08/04/donny-gluckstein-a-peoples-history-of-the-second-world-war-resistance-versus-empire/

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Die Kriegsführung des Deutschen Ordens in der Älteren Hochmeisterchronik (I)

Anlehnend an den Artikel: Die Kriegsführung des Deutschen Ordens im Baltikum, soll nun ausgehend von den Darstellungen der Älteren Hochmeisterchronik sowie dem in der Chronik behandelten Zeitraum und den Orten folgende Fragestellungen bearbeitet werden:

 Auf welche Art und Weise führte der Deutsche Orden Kriegshandlungen aus bzw. wie kämpften die Ritter des Deutschen Ordens gegen die Prußen, Polen, Liven und Litauer? Weiterhin soll danach gefragt werden, wofür die Ritter des Deutschen Ordens laut den Darstellungen der Chronik kämpften bzw. welche Zielsetzung sie bei ihren Kampfhandlungen verfolgten.

Vorgehen

Die Fragestellungen wurden für die Sichtung des Quellenmaterials als Auswahlraster verwendet. Aus den relevanten Textpassagen ergeben sich drei thematisch-variierende Gruppen:

 

1. Befestigungsanlagen

2. Heroisierung/ Religiöse Aspekte der Kriegsführung

3. Art und Zielsetzung der Kriegsführung

 

Diese lassen sich in weitere Teilaspekte untergliedern. Im Folgenden sollen aus diesen Gruppen repräsentative Beispiele ausgewählt und einer genaueren Quellenanalyse unterzogen werden.

Allgemeines zur Älteren Hochmeisterchronik

In der Älteren Hochmeisterchronik wird die Geschichte des Deutschen Ordens im Baltikum von 1190-1433 überblicksartig aufgeführt und dabei werden neben politischen Ereignissen und Kriegshandlungen vor allem „menschliches Verhalten und dessen Folgen“1 beschrieben. Für die Erzählweise der Älteren Hochmeisterchronik ist nicht nur charakteristisch,  dass Ereignisse knapp und überblicksartig dargestellt werden, sondern auch, dass der Chronist sich bemühte, die Ereignisse weitestgehend chronologisch zu berichten und mit Jahreszahlen zu versehen. Die Frage nach der Verfasserschaft der Chronik drängt sich auf, weil in der Chronik selbst kein Name genannt wird. Obwohl Chroniken „nicht selten Auftragswerke […] und mit bestimmten Absichten“2 verfasst seien, deutet die Haltung des Chronisten gegenüber dem Deutschen Orden nach genauerer Betrachtung auf einen „überzeugten, wenn auch keineswegs unkritischen Anhänger des Ordens.“3 Die Chronik wurde in zeitgenössischem Deutsch und in einer Prosafassung angefertigt, was der Chronik zur Zeit der Abfassung4 einen größeren Leserkreis ermöglichte. Die Chronik besteht aus einem größeren, sogenannten unselbstständigen Teil, dessen Schilderungen auf anderen Chroniken basieren und einem zweiten selbstständigen Teil.5 Zweifelhaft ist, ob der Bericht über den Hussitenkrieg ursprünglich zu der Chronik gehörte, vielleicht wurde er als Anhang der Chronik hinzugefügt. Der Chronist verwendet als Grundlage für seine Darstellungen Materialien aus der Ordenskanzlei, verschiedene andere Chroniken und verarbeitet sicherlich auch mündliche Überlieferungen sowie Selbsterlebtes.6 Eine nähere Untersuchung der Chronik wurde bisher in der Forschung weitestgehend vernachlässigt.

Die Befestigungsanlagen des Deutschen Ordens

Im ersten ausgewählten Beispiel, dem Kapitel 40 der Chronik, kommen gleich mehrere inhaltliche Aspekte zum Tragen, die für die Bearbeitung der Fragestellungen relevant sind: Der erste wichtige Aspekt ist für die 1. Thematische Gruppe: Befestigungsanlagen relevant: Um 1253 wurde direkt an der Memelmündung die Memelburg durch einige Ordensbrüder errichtet. Ursprünglich wurden diese Ordensbrüder, unter der Leitung von Eberhard von Sayn, vom Hochmeister aus Preußen nach Livland entsandt. Eberhard von Sayn sollte wegen der Erkrankung des Meisters Andreas neuer Hochmeister von Livland werden. Auf dem Weg nach Kurland entlang der Memel ließ Eberhard von Sayn diese Burg im Land der heidnischen Samaiten errichten und mit Brüdern und Bewaffneten besetzen, um  anschließend mit seinem Heer das Land wieder zu verlassen.7 Dass man mit der Errichtung einer befestigten Burg auf feindlichem Gebiet Herrschaftsansprüche anmeldete und gleichzeitig Widerstände seitens der Einheimischen provozierte, liegt auf der Hand. Es darf daher nicht verwundern, dass die Chronik schon kurz darauf davon berichtet, dass die Samaiten davon erfuhren, „daz dy Dutschyn zcur Memel eyn burg hattin gebuwet.“ 8 Nach dem Auskundschaften der Burg erhielten die samaitischen Truppen den Befehl ihres Ältesten, „daz yr zcur Memel vart mit schilde und spere, und brecht daz hus zcu cleynen stucken.“9 Der Angriff der Samaiten auf die Burg erfolgte, laut der Chronik, von vielen Schiffen aus, die von der Ostsee und dem Frischen Haff aus direkt zur Memel steuerten, von wo die Truppen über eine Brücke schließlich zur Burg gelangten. Die in der Chronik geschilderten Verteidigungsanstrengungen der Burgbesatzung müssen vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Eberhard von Sayn samt Heer außer Landes geritten war und nur eine einfache Burgbesatzung zurückgeblieben war, die vermutlich nur Verteidigungszwecken diente. Die nur mit Schildern und Speeren bewaffneten  Samaiten  konnten  jedoch von der Burgbesatzung zurückgeschlagen werden: „Abyr dy brudyr wurfin und schossin yr also vil tod, daz sy hüfficht um dy burg lagin. Czu leczt wichin sy von der burg, und warn betrubit, um dy sy hattin verlorn.“10 Ausgehend von dieser Beschreibung war der Grund für die erfolgreiche Verteidigung der Burg offensichtlich die bessere Kriegsausrüstung der Ordensbrüder, mit Sicherheit lag es nicht an der größeren Truppenstärke. Die Beschreibung der Chronik, dass die Samaiten „czo vil“ 11 ihre Schiffe auf die Memel setzten, deutet ebenfalls darauf hin, dass die Samaiten in der Mehrzahl waren. Die erfolgreiche Verteidigung einer Burg aus der 1. Thematischen Gruppe: Befestigungsanlagen findet an vielen Stellen der Chronik Erwähnung, dabei werden auch Hinweise gegeben, weshalb die Ordensbrüder erfolgreich verteidigen konnten. Manch erfolgreiche Verteidigung kann auch mit in die 2. Gruppe Heroisierung/religiöse Aspekte einbezogen werden und soll im weiteren Verlauf dieser Untersuchung näher erläutert werden.

Die Art der Kriegsführung und die Zielsetzungen

 Ein dritter Aspekt, der in diesem Kapitel erwähnt wird, ist die Reaktion auf den eben geschilderten Angriff seitens des Hochmeisters Poppo von Osterna: „Do dis dem meystir wart gesayt, her besamte yn czorne eyn mechtig heer, und czog obyr den strand uf Czameland.“12 Das Entsenden von Truppen gegen Feinde als Reaktion auf einen vorhergegangenen Angriff stellt in den Beschreibungen der Chronik keine Seltenheit dar (Zuordnung: 3. Thematische Gruppe: Art der Kriegsführung und die Zielsetzungen): Man benötigte einen Anlass und eine Legitimation für die Durchführung der Feldzüge. Die jeweiligen Anlässe für die Durchführung der Feldzüge konnten gleichzeitig auch die bei den Feldzügen verfolgten Zielsetzungen sein. Es gab Rache- und Vergeltungsfeldzüge, die sich von der Art der Durchführung her nicht sonderlich von den ursprünglichen Feldzügen unterschieden, bei denen als Zielsetzung die Christianisierung der Heiden bzw. der Heidenkampf im Vordergrund stand. Bei der eben erläuterten Begebenheit fiel der Hochmeister Poppo von Osterna, nachdem die Ordensbrüder einen Wall am Frischen Haff zerstört hatten, mit seinen Truppen raubend und brandschatzend in das Land der Samaiten ein und erschlug viele aus dem samaitischen Volk („Do sprengtyn sy yns land mit robe und brande und slugin vil volkis“ 13). Schließlich lieferte man sich beim zerstörten Wall noch eine weitere Schlacht.
Die hier dargelegte Art und Weise der Kriegsführung des Deutschen Ordens ist mit der in der heutigen Forschung bekannten und bereits erläuterten Kriegsführung der „Verbrannten Erde“ zu beschreiben. Man wollte nicht nur in einer Art Rachefeldzug einen Ausgleich für die entstandenen Beschädigungen an der Burg schaffen, sondern den Gegner militärisch aber auch vor allem infrastrukturell nachhaltig schwächen. Man zerstörte nicht nur, sondern raubte verwendbare Ressourcen und nahm Geiseln, um das Restliche, was den Feinden nach der Zerstörung übrig bleiben könnte, zu entwenden und zum eigenen Nutzen zu gebrauchen. Auch zog man nach der Strategie der „Verbrannten Erde“ präventiv gegen den Feind ins Feld.14

Die nächsten beiden Kapitel 106 und 107 der Älteren Hochmeisterchronik enthalten mehrere Aspekte, die für die 3. Thematische Gruppe: Art und Zielsetzung der Kriegsführung des Deutschen Ordens charakteristisch sind: Um 1283 zog Konrad von Thierberg (der Jüngere) als Landmeister von Preußen mit einem Heer vom Samland nach Sudauen.15 Als er dem Land nahe kam, traf er auf den Bruder Ludwig von Libencillin und Kanthegirt, den Ältesten der Sudauer, der Ludwig gefangen hielt. Dazu saßen weitere sechzehn Männer und Frauen im Gefängnis, die Ludwig alle zum Glauben bekehrt hatte. Konrad befahl Ludwig die Befreiten in das Samland zu führen. Für die in diesem Kapitel dargestellte Befreiung der Gefangenen bzw. des Ordensbruders Ludwig finden sich in der Chronik viele weitere Beispiele, was darauf schließen lässt, dass es bei der Kriegsführung des Deutschen Ordens auch eine Zielsetzung war, Gefangene zu befreien.16

Weiterhin „[…] sprengte her [Konrad von Thierberg]den andern morgen in Sawdawen, und belag eyne burg Kymenowe gnant mit storme so hart, das sy burgleuthe sich abdyngeten, und globten, sy welden sich lassen touffen und den cristen globen entphan.“17 Die Absicht Konrads, in das feindliche Gebiet der Sudauer einzufallen, mag vor allem darin begründet liegen, dass er die Feldzüge seines älteren Bruders (Konrad von Thierberg der Ältere) gegen die Sudauer fortsetzen und damit die Erschließung des Preußenlandes durch den Deutschen Orden zu einem Ende führen wollte.18 Doch natürlich gab es auch hier die Absicht, die Heiden zu christianisieren, jedoch nicht mehr durch friedliche Missionierung, sondern durch Gewaltanwendung. Die in diesem Kapitel angegriffenen Sudauer kannten bereits aus vorhergegangenen Kämpfen die Zielsetzung der Kriegsführung des Deutschen Ordens, nämlich den Herrschaftsanspruch über Preußen und die Christianisierung der Heiden. Um weiteres Leid abzuwenden, gelobten die Burgleute von Kymenowe, sich taufen zu lassen und den christlichen Glauben anzunehmen. Genauere Angaben zum Ablauf der Belagerung und zur Erstürmung der Burg sind nicht wiedergegeben, jedoch muss das Ausmaß („mit storme so hart“) unerträglich für die Sudauer gewesen sein. Mit dem Erreichen der einen Zielsetzung ihrer Kriegsführung, nämlich der Christianisierung der Sudauer, war Konrad zufriedengestellt und er vertraute die vermeintlich christianisierten Sudauer einem „leitzcman“ an, mit dem sie ins Samland gehen sollten. Diese Sudauer überwältigten auf ihrem Weg ins Samland den „leitzcman“, stachen ihm die Augen aus und flohen nach Litauen. In Sudauen hingegen wandte sich ein edler und mächtiger Sudauer mit seinem Gefolge an die Brüder und ließ sich taufen. Ihr Hauptmann Seurde verweigerte aber die Taufe und zog mit anderen Sudauern nach Litauen. Das Kapitel endet mit der Angabe, dass das Land wüst blieb, was bedeuten kann, dass ohne den Hauptmann Seurde der letzte Widerstand der Sudauer gebrochen war und somit das Vorhaben des Deutschen Ordens erfolgreich war.

Das darauffolgende Kapitel 107  beginnt mit der Angabe, dass um 1283 „[…] dy bruder dy Prewszen alle betwungen und zcum globen brachten, do griffen sy dy Littawen an.“19 So ist in diesem Kapitel die Rede von zwei Feldzügen, die im Winter 1283 und 1284 unter der Leitung von Konrad von Thierberg (der Jüngere) gegen die Litauer durchgeführt wurden. Obwohl die Littauerreisen und der damit einhergehende Heidenkampf an den Grenzen Livlands, laut dem heutigen Forschungsstand, erst ab 1302/1304 durchgeführt wurden,20 weisen die in diesem Kapitel beschriebenen Raubzüge in der Art ihrer Durchführung durchaus Ähnlichkeiten mit den späteren „Littauerreisen“ auf. Auffällig an der Beschreibung des Kapitels 107 sind auch die häufigen Bezeichnungen der Litauer als Heiden und der Ordensbrüder als Christen. Diese vermutlich absichtlich vorgenommene Kontrastierung des Chronisten deutet darauf hin, dass bereits dieser Feldzug als religiös-begründet, angesehen werden sollte. Eine mögliche Absicht des zweiten Feldzuges konnte ein Racheakt an einem Barten sein, der zwei Komture des Ordens hatte gefangen nehmen lassen und einen Kaplan erhängt hatte. Die Art der Durchführung der beiden Feldzüge kann ebenfalls mit den gängigen Praktiken des Plünderns, Raubens und der Gefangennahme beschrieben werden. Hinsichtlich des Umgangs mit der eroberten Burganlage wird in diesem, wie auch in den anderen Kapiteln der Chronik beschrieben, dass die Burganlage, nachdem sie eingenommen wurde, verbrannt bzw. zerstört wurde. Auch wurde in Kapitel 21 die gezielte Verbrennung des Vorlandes geschildert. Demnach gab es laut den Darstellungen der Chronik eine durchgängige Praxis der Zerstörung im Umgang mit eroberten Burganlagen.

Weitere repräsentative Beispiele der 3. Thematischen Gruppe: Art und Zielsetzung der Kriegsführung sind in den Kapiteln 187, 41, 119 und 58 enthalten. Eine in der Chronik häufig erwähnte Strategie der Kriegsführung des Ordens war es, das Heer an geo-strategisch wichtigen Punkten zu sammeln oder eine Burg zu bemannen21.“ Kapitel 187, S. 621: „Czu hant reit em entkegen der kompthur vom Elwinge in eyne lantwer.“], um den Gegner abzuschrecken oder auf den Angriff einer bestimmten Region schnell reagieren zu können. Um die Schritte des Gegners im Voraus zu bemerken und  sich auf einen Angriff vorbereiten zu können, ließ man, wie z.B. im Kapitel 41 beschrieben, Wege überwachen: „Meyster Werner leyte uf alle wege hute, dy zcu Littawen geen, uf daz her seyn land bewerte.“22 Wie aus den Darstellungen des Kapitels 119 überaus deutlich wird, wurde man auch durch Boten und Verbündete vor Angriffen und Hinterhalten gewarnt. Zudem sandte man Kundschafter voraus, die wie im Kapitel 58 berichtet, die Schritte der in der Nähe weilenden feindlichen Truppen in Erfahrung bringen sollten: „Dy brudyr rittin ym mit truwen, daz her [Graf von Julich] boten sente zcu vorn uf dy strasszen, ab ym dy Prusen icht hetten dy wege vorleit.“23

 

weiter zu Teil II

 

Empfohlene Zitierweise: Blümel, Jonathan (2012): Die Kriegsführung des Deutschen Ordens in der Älteren Hochmeisterchronik (I). In: JBSHistoryBlog.de. URL: http://jbshistoryblog.de [Zugriff: DD:MM:YYYY]

 


Bibliographie:

  1. Forey, Alan: The military orders: from the twelfth to the early fourteenth centuries. Basingstoke 1992.  S. 190.
  2. Siehe Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte: Mittelalter. Stuttgart 2006. S. 111.
  3. Siehe Vollmann-Profe, Gisela: Textfeld 3: Das ausgehende 14. und die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts, in: Feistner, Edith / Neecke, Michael / Vollmann-Profe, Gisela: Krieg im Visier. Bibelepik und Chronistik im Deutschen Orden als Modell korporativer Identitätsbildung. Tübingen 2007. (Hermaea. Germanistische Forschungen. Neue Folge, Bd. 114). S. 189.
  4. Anm.: Der Großteil der Handschriften stammt aus dem 15./16. Jhr., jedoch gibt es auch Handschriften, die zu einem früheren Zeitpunkt angefertigt wurden. Vgl. Hirsch, Theodor / Töppen, Max / Strehlke, Ernst: Scriptores rerum Prussicarum : die Geschichtsquellen der preussischen Vorzeit bis zum Untergange der Ordensherrschaft. Band 3. Leipzig 1866. S. 519.
  5. Vgl. Vollmann-Profe 2007. S. 188.
  6. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 530f. ; Vollmann-Profe 2007. S. 190-194.
  7. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  8. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  9. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  10. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  11. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  12. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  13. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 556.
  14. Vgl. Hruschka, Constantin: Kriegsführung und Geschichtsschreibung im Spätmittelalter: eine Untersuchung zur Chronistik der Konzilszeit. Köln 2001. S. 108.
  15. Vgl. Lohmeyer, Karl: Thierberg, Konrad von (der Ältere), in: Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Allgemeine Deutsche Biographie. Band 38. München 1894. S. 2-3.
  16. Vgl. im Kapitel 187, S. 621: „Der meister lis sy vil beten, das sy weder geben, das sie des orden leuthen genomen hetten. Des wolden sie nicht thun. Dorumb besamelte sich der voyt von der leype mit dem colmischen lande, und czoch in der meynunge uff Dabryn, weder zcu vordern, was des orden lewte in dem here were.“
  17. Vgl. Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 579.
  18. Vgl. Lohmeyer 1894. S. 2-3.
  19. Siehe Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S.579.
  20. Vgl. Paravicini, Werner, s.v. Preußenreise, in: LMA VII. S. 197 ; Boockmann, Hartmut: s.v. Preußenreise, in LMA III. S. 774 ; Militzer 2005. S. 117 ; Hruschka, Constantin: Kriegsführung und Geschichtsschreibung im Spätmittelalter : eine Untersuchung zur Chronistik der Konzilszeit. Köln 2001. S. 98-99 ; Boockmann 1981. S. 160 ; Ziegler, Uwe: Kreuz und Schwert. Köln 2003. 144-148..
  21. Vgl.: Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. Kapitel 41, S. 557: „Unterirdes samethe der meyster eyn gros heer,und wold dy Russen bestreyten […
  22. Siehe Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 557.
  23. Siehe Hirsch / Töppen / Strehlke 1866. S. 564.

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Quelle: http://jbshistoryblog.de/2012/06/quellenuntersuchung-die-kriegsfuhrung-des-deutschen-ordens-in-der-alteren-hochmeisterchronik-i/

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