FES: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert
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Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
von Alfred Klepsch
Die Wortfamilie kreißen besteht in der neuhochdeutschen Standardsprache aus zwei Verben, nämlich kreißen „Geburtswehen haben“ und kreischen „schrill schreien“. Kreischen ist von kreißen als sk-Bildung abgeleitet (Kluge-Seebold s.v. kreischen[1]). Kreißen kommt im Niederländischen als krijten „kreischen, schreien, weinen“ vor und ist im Nhd. kaum noch geläufig, sieht man von dem Kompositum Kreißsaal ab. Das DWB verzeichnet kreiszen (5, 2164), das nur noch im Niederdeutschen und Niederländischen „starkförmig“ vorkomme, kreischen (5, 2153), das seit der mhd. Sprachstufe schwach flektiert werde und kreisten „stöhnen“ (5, 2161) Kreisten komme in neuerer Zeit nur noch in westmitteldeutschen Mundarten vor, bis in die frühneuhochdeutsche Zeit jedoch als schwaches Verb insbesondere in mundartnahen Texten aus Franken (Hugo v. Trimberg, Hans Sachs) nachzuweisen ist.
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In public debates the input of historians seems to play a subordinate role. Instead, the contemporary witnesses are more important, because they are those who can talk about "what it was really like".
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Togetherness and differentiation are key concepts in inclusive education. How can they be applied to history teaching, while considering at the same time the specifics of the subjects?
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Folgende Nachricht erreichte uns über die Mailinglisten:
„IANUS, das Forschungsdatenzentrum der Archäologie & Altertumswissenschaft, möchte für das Sommersemester 2017 erneut eine möglichst umfangreiche Sammlung der in Deutschland durchgeführten Lehrveranstaltungen zur digitalen Informationsgewinnung und -verarbeitung in den Altertumswissenschaften und der Archäologie anbieten (http://www.ianus-fdz.de/lehrangebote).
Über ein Online-Eingabeformular unter http://www.ianus-fdz.de/lehrangebote-eingabe haben Sie die Möglichkeit, potentiell relevante Lehrveranstaltungen selbstständig in die Liste einzutragen. Dank der Unterstützung durch Lehrende und Studierende umfasste die Sammlung für das Wintersemester 2016/17 Veranstaltungen an 22 Instituten. Um die Sammlung auch in Zukunft möglichst umfassend und aktuell gestalten zu können, würden wir Sie gerne um Ihre Unterstützung bitten.
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Manchmal findet man bei der Erschließung eines Bestandes Betreffe, die man als Archivar (und vermutlich erst recht nicht als Benutzer) dort nicht unbedingt erwarten würde. Landes- oder bundesweite Internetportale, die eine archiv- und beständeübergreifende Suche ermöglichen, wirken diesem Phänomen zwar entgegen, doch trotzdem macht es Sinn, auf Verbindungslinien und Überlieferungsinseln hinzuweisen.
Ein besonders schöner Fall betrifft die sog. Villa Hagen, die kurz nach der letzten Jahrhundertwende in der Kölner Neustadt-Süd am Sachsenring 91-93 errichtet wurde. Ein Foto zeigt die Front des repräsentativen Gebäudes – heute steht an der Stelle ein sehr rechtwinkliges und hohes Gebäude einer großen Versicherungsgesellschaft.
Im Allgemeinen betrachtet man die Hexenverfolgung als ein Phänomen der Frühen Neuzeit. So wurde die „letzte Hexe“ Braunschweigs im Jahr 1698 enthauptet. Dass der Hexenwahn aber auch noch Jahrhunderte später im Land Braunschweig grassierte, beweist eine Akte, die sich im Niedersächsischen Landesarchiv Wolfenbüttel befindet (30 Neu Fb. 6 Nr. 836). Das Distriktsgericht Holzminden sandte im Jahr 1827 Untersuchungsakten wegen ärztlicher Pfuscherei und versuchten Mordbrands, begangen durch den Kuhhirten Ludwig Specht, den Ortsvorsteher Conrad Hansmann und seinen Sohn Friedrich, alle aus Dölme (Weser), an das … Hexenwahn im Braunschweiger Land: ein Kriminalfall weiterlesen →
Aus Anlass ihres 300. Geburtstages würdigen zahlreiche Ausstellungen im heurigen Jahr Kaiserin Maria Theresia (1717–1780), die als regierende Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Königin von Böhmen Österreich und Europa bis heute mitgeprägt hat. Als bescheidener Beitrag zu diesem Jubiläum ist auch ein kleiner Themenschwerpunkt mit Objekten aus dem Stiftsarchiv des Schottenstifts zu betrachten, der derzeit im Museum im Schottenstift zu sehen ist.
Explizit an das Schottenstift richtete sich Maria Theresia mit einer Pergamenturkunde vom 31. Juli 1756, einer Privilegienbestätigung für das Kloster. Die erste Seite dieses Libells wird vollständig vom (mittleren) Titel Maria Theresias eingenommen; auf den folgenden Seiten sind die wichtigsten Privilegien des Klosters inseriert, beginnend mit dem Stiftbrief Herzog Heinrichs II. Jasomirgott.

Der am 7. Februar 1992 unterzeichnete Vertrag von Maastricht begründete die Europäische Union. Er kann als historische Schlussfolgerung aus dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs 1989 interpretiert werden.
Der Beitrag 25 Jahre Vertrag von Maastricht über die „Europäische Union“ erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
Quelle: http://wolfgangschmale.eu/25-jahre-vertrag-von-maastricht-ueber-die-europaeische-union/