Fundstücke/Trouvailles: Kommunistische Kaufleute – Untote Geschichtskultur – Feminismus

„ Communists in the US were sophisticated marketers.“ Joshua Clark Davis berichtet im Jacobin von der vergessenen und (fast) verschwundenen Kultur kommunistischer Buchhandlungen in den USA: Orte der Gegenöffentlichkeit, die mindestens misstrauisch beäugt, meist schikaniert und unterdrückt wurden: The Forgotten World of Communist Bookstores   Death by chocolate? @AchimLandwehrs Dreivierteljahr mit Luther Achim Landwehr erklärt, warum er die Luther-Dekade kein ganzes Jahr ausgehalten hat: Er schließt leider seinen Blog „Mein Jahr mit Luther“ vorzeitig: Daher ist das mein Abschlussstatement. Meine letzte Pressekonferenz. Es folgt … Fundstücke/Trouvailles: Kommunistische Kaufleute – Untote Geschichtskultur – Feminismus weiterlesen →

Quelle: http://moraleconomy.hypotheses.org/570

Weiterlesen

„Weltweit vor Ort“: Revolutionserwartungen in Italien? Antonio Gramsci im Jahr 1917

Ist 1917, das Jahr der russischen Oktoberrevolution, auch als ein Epochenjahr für Italien anzusehen? Das Königreich Italien, das 1915 in den Ersten Weltkrieg eingetreten war, blieb 1917 vor allem im Bann der Kriegsereignisse. Die dramatische Niederlage von Caporetto, der Vormarsch der deutsch-österreichischen Truppen und die Flucht von großen Teilen der Bevölkerung aus Nordostitalien lösten zwar einen Schock aus, führten aber nicht zum Zusammenbruch des Staates oder zu einer revolutionären Umwälzung. Umso aufmerksamer wurde die russische Revolution von den sozialistischen Intellektuellen Italiens beobachtet, allen voran vom 1891 auf Sardinien geborenen Antonio Gramsci, der 1917 als Journalist in der sozialistischen Presse Turins aktiv war. 1921 gehörte er zu den Begründern der Kommunistischen Partei Italiens. 1937 starb der wichtigste antifaschistische Intellektuelle Italiens, für den auch Max Weber kein Unbekannter war, nach langjähriger Haft in Rom. Gramsci kann als einer der einflussreichsten marxistischen Denker des 20. Jahrhunderts gelten, sein OEuvre fand nach 1945 weltweite Ausstrahlung. Es beeinflusst bis zum heutigen Tage nicht nur die italienischen Sozialisten und Kommunisten, sondern ebenso die marxistisch geprägte Linke inner- und außerhalb Europas, darunter auch postkoloniale Intellektuelle.



[...]

Quelle: http://mws.hypotheses.org/38805

Weiterlesen

100 Jahre russische Revolution – Ein Grund zu feiern?

Die Gegenwart der Revolution

In vielen Ländern Europas, aber auch auf anderen Kontinenten erleben wir, dass Geschichte in großem Stil revidiert wird. Vermeintlich abgelegte historische Narrative kehren in neuem Gewand zurück – als nationale, postkoloniale oder neo-imperiale Standortbestimmungen, politische Legitimationsstrategien oder Muster moralischer Flurbereinigung unliebsamer Vergangenheiten. Vermeintlich verbürgtes, allgemein anerkanntes Handbuchwissen gerät ins Wanken.

Während die Geisteswissenschaften sich vielerorts transnational ausrichten, um der Komplexität des stetig wachsenden Wissens gerecht zu werden, propagieren Geschichtspolitikerinnen und Geschichtspolitiker durchaus verschiedener Weltanschauung und politischer Überzeugung „patriotische“, „unverfälschte“, „bereinigte“ oder „gerechte“ Erinnerungsmuster. Sie geben vor, damit Indifferenz, Identitätsverlust und Werteverfall Einhalt gebieten zu können.

Seit einem Vierteljahrhundert befindet sich auch das postsowjetische Russland auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis. Schrittweise wurde seinen Eliten bewusst, dass der Zusammenbruch des Kommunismus ein gewaltiges Vakuum hinterlassen hatte.

[...]

Quelle: http://mws.hypotheses.org/38731

Weiterlesen

FES: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert

http://www.fes.de/de/veranstaltung/veranstaltung/detail/210954/ 2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass veranstalten die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Friedrich-Ebert-Stiftung vom 23. bis 25. Februar 2017 in Berlin die internationale Konferenz ‘„Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert“’. Der 100.

[...]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/02/6941/

Weiterlesen

[Konferenz] Westeuropäische Kommunisten als Kritiker des Sowjetkommunismus – Potsdam 06/15

Im Zentrum der Konferenz stehen Personen aus West- und Nordeuropa, die, aus der kommunistischen Bewegung kommend, nach 1945 zu Kritikern des sowjetischen Modells und der daran orientierten Staatenwelt wurden.
Vorrangig über personengeschichtliche Zugänge sollen Brüche im Denken und Handeln von Akteuren untersucht werden, die sich der kommunistischen Weltanschauung und Politik verpflichtet hatten. Zwar erodierten deren Grundlagen zunehmend, besaßen aber gleichwohl eine erst langsam nachlassende Bindekraft. Jenseits von Kampfbegriffen wie dem des Renegaten wird der Blick auf teils prominente, teils weniger bekannte Persönlichkeiten geworfen, die nach ihrem Bruch mit dem Sowjetkommunismus ihren Platz in einer vielgestaltigen demokratischen Linken fanden.

Eine vorherige Anmeldung zur Konferenz ist nicht erforderlich. Konferenzgebühren werden nicht erhoben.

Veranstalter: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam); Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg (FZH)
Termin/Ort: 18.06.

[...]

Quelle: https://kritischegeschichte.wordpress.com/2015/05/28/konferenz-westeuropaische-kommunisten-als-kritiker-des-sowjetkommunismus-potsdam-0615/

Weiterlesen

aventinus nova Nr. 49 [31.08.2014]: „Der Wanderer ins Nichts“. Karl Radeks „Schlageter-Rede“ vom 21. Juni 1923

Am 21. Juni hielt Karl Radek auf der Sitzung der Erweiterten Exekutive der Kommunistischen Internationale seine berühmte Rede „Der Wanderer ins Nichts“, in der er den antibolschewistischen Freikorpskämpfer als „mutige[n] Soldat[en] der Konter-Revolution“ würdigt. http://bit.ly/W1fOVf

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2014/08/5337/

Weiterlesen

Ungezählt, unbekannt, unerforscht. Sechs Jahrzehnte Flugblattsammlung in der Hamburger Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Anton F. Guhl und Alexandra Jaeger Studierende schreiben. Das haben sie schon immer getan – zumeist jedoch nur in Form von Hausarbeiten oder Klausuren für ihre Lehrenden. Seltener richten sich Studierende an eine Öffentlichkeit und häufig gelangt das, was Studierende … Weiterlesen

Quelle: http://netzwerk.hypotheses.org/1536

Weiterlesen

durchsichten: Jürgen Kocka: 1989 – Nationale Erinnerung und transnationale Geschichte. Ein Kommentar, in: WSI-Mitteilungen 11/2009, S. 578

http://www.boeckler.de/578_Kommentar_Kocka.pdf In seinem Kommentar in den Mitteilungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung reflektiert Jürgen Kocka über die transnationalen Zusammenhänge der Revolutionen der Jahre 1989 und zeigt auf, dass der Berliner Mauerfall zwar als ein ikonographischer Mittelpunkt, allerdings weder als Ausgang noch Ende der Revolutionen zu sehen ist.

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2012/10/3448/

Weiterlesen

Musik für die Massen – zur Biographie des Arbeitersängers Ernst Busch.

Fotothek df pk 0000249 050-crop

Ernst Busch 1946 (Foto: Abraham Pisarek. Deutsche Fotothek‎, Lizenz: CC Share Alike 3.0 Germany) via Wikimedia Commons)

Rezension von Ralf Hoffrogge (Eine Kurzversion erschien im September 2012 in der Zeitschrift “Analyse und Kritik”, AK Nr. 575)

„Er rührte an den Schlaf der Welt…“ – diese Zeilen von Johannes R. Becher bezogen sich auf Lenin – doch eingeprägt haben sie sich durch die Stimme von Ernst Busch, der sie in einer einzigartigen Interpretation um die Welt schickte. Daher ist es mehr als angemessen, wenn Jochen Voit diesen Liedtext zum Titel seiner jüngst erschienenen Biographie des Arbeitersängers wählte. „Mit Worten, die Blitze waren“ lautet die nächste Zeile des Liedes, und auch diese mag man getrost auf Ernst Busch beziehen. Denn für viele Zuschauer war es in der tat ein elektrisierendes Erweckungserlebnis, wenn er Texte von Erich Weinert, Bertolt Brecht und Johannes R. Becher schmetterte, die diese oft eigens für ihn verfaßten. Manch einer soll nur wegen seiner Musik zum Marxisten geworden sein. Ernst Busch war letztlich wohl der einzige Sänger, der politische Generationen wie die Weimarer KPD der 20er Jahre, die DDR-Aufbaugeneration ab 1945 und die westdeutschen 68er gleichermaßen zu begeistern vermochte.

Dies gelang nicht nur mit markiger Stimme und Agitprop-Texten. Auch die Kompositionen seiner Lieder mußten einzigartig sein, und sie waren es. Der Schönberg-Schüler Hanns Eisler, mit dem Ernst Buch zeitweise in einer Künstler-WG zusammenlebte, komponierte zahllose Stücke eigens für ihn, darunter Klassiker wie „Das Solidaritätslied“ oder „Roter Wedding“. Es war diese kongeniale Zusammenarbeit mit der lyrischen und musikalischen Avantgarde seiner Zeit, die den Ruhm der Sängers begründete.
Denn vom 19. Jahrhundert bis in die Zeit des ersten Weltkrieges waren Arbeiterlieder künstlerisch meist schlicht gestrickt, meist bloße Umdichtungen gängiger Volkslieder und Soldatenlieder. Erst das Trio Brecht-Eisler-Busch hob den proletarischen Gesang in den 1920er Jahren auf ein ganz neues Niveau. Sie hinterließen Musik für die Massen – zeitkritische Propagandaschlager, die es mitunter fertig brachten, auch als zeitlose Kunstwerke zu wirken.

Im Jahr 2010, Dreißig Jahre nach dem Tod des Künstlers und 110 Jahre nach seiner Geburt im norddeutschen Kiel legte Jochen Voit die erste kritische Biographie des Arbeitersängers vor. Kritisch – das bedeutet, dass Voit sich der Rolle Buschs als Legende, Idol und Staatskünstler der DDR bewußt ist, ihr aber nicht auf dem Leim geht. Er vermeidet die Versuchung jedes Biographen, seinen Protagonisten unkritisch zu überhöhen oder zu dämonisieren.

Begleitmusik zum Stalinismus

Voit zeigt stattdessen viele von Buschs Ambivalenzen im neuen Licht. Die zentrale davon ist wohl sein Verhältnis zur Diktatur. Denn so berühmt wie Buschs Protestsongs, so berüchtigt ist seine Interpretation der SED-Hymmne mit dem unverfrorenem Refrain „Die Partei hat immer recht“, ebenso unvergessen sein Lied „Stalin, Freund – Genosse“. Auf neueren Best-of Sammlungen sind diese Lieder nicht mehr enthalten. Durch historisches Fernseh-Infotainment und YouTube sind sie dennoch bekannter als manch klassische Protestsongs wie das „Stempellied“.

Trotz seiner Begleitmusik zum Stalinismus gilt Busch erstaunlicherweise vielen als Dissident. Er habe Honecker auf einer Parteiveranstaltung geohrfeigt, sei aus der SED ausgeschlossen worden. Busch habe öffentlich geschwiegen, sei jedoch eigentlich ein Regimekritiker gewesen – so die Legende, die Busch schon zu DDR-Zeiten begleitete.

Ohne in den ermüdenden Gestus des Entlarvers zu verfallen präsentiert Voit zahllose Fakten, die dieses Bild zurechtrücken. Die Honecker-Ohrfeige hat nie stattgefunden, obwohl sich Busch in der Tat mit Honecker überwarf – freilich zu einer Zeit, als dieser noch Vorsitzender der FDJ war. Für Stalin sang Busch nicht gezwungenermaßen, sondern ebenso inbrünstig wie er gegen Hitler sang. Zum 70. Geburtstag des Generalissimus widmete Busch mit seiner Plattenfirma dem sowjetischen Diktator eine eigene Plattenedition samt Liederbuch. Dreizehn der 36 dort vertretenen Lieder waren Lobeshymmnen auf Stalin, den „Vater der Völker“, zwei davon mit Texten von Bertolt Brecht. Denn der vielgeschmähte Busch war längst nicht der einzige Künstler, der sich am Stalinkult beteiligte. Zu nennen wären neben Brecht auch noch Pablo Neruda und zahllose andere Schriftsteller, Musiker und Intellektuelle. Zu nennen wäre hier auch der Mainstream der demokratischen Presse von London bis in die USA, die Stalin in der Ära der Anti-Hitler-Koalition manche Schmeichelei darbrachte – bevor er schließlich durch den Ausbruch des kalten Krieges 1948 wieder zum Schurken wurde. Ohne das Ernst Busch damit entschuldigt wäre – es ist schade, dass Voit diesen Hintergründen wenig Beachtung widmet und sich nur auf Busch konzentriert, anstatt dem Stalinkult unter Intellektuellen in Ost und West einen Exkurs zu widmen.

Eigensinnig, aber nicht dissident

Auch an anderen Stellen führt Voits biographische Konzentration auf das Individuum dazu, das größere gesellschaftliche Zusammenhänge nicht mal im Ansatz dargestellt werden können. Manches erscheint so als historische Kulisse, die einfach vorausgesetzt wird – dabei kann gerade eine Biographie erklärenden Zugang auch für komplexe historische Zusammenhänge bieten.

Die Stärke des Buches liegt also in der Beschreibung von Busch selbst. In der Tat wurde dieser aus der SED ausgeschlossen, weil er sich anfang der 50er Jahre einer „Parteiüberprüfung“, also einer Säuberung widersetzte. Obwohl er die Prüfung zweifellos bestanden hätte, wollte Busch sich der Prozedur nicht unterordnen. Doch Unterordnung war Zweck der Übung: auch Prominenten wollte man zeigen, dass sie von der Gnade des Apparats abhängig waren.

Dies und das Versagen der SED am 17. Juni 1953 waren verantwortlich für Buschs jahrelanges Schweigen und seinen Rückzug ans Theater. Nicht das Busch der Arbeiterrevolte positiv gegenübergestanden hätte – er hätte gerne mit Revolutionsmusik und Radiopropaganda die Aufständischen von der Falschheit ihres Tuns überzeugt. Stattdessen lief im DDR-Rundfunk seichte Unterhaltungsmusik, während auf den Straßen sowjetische Panzer die Demonstrationen mit Gewalt auseinandertrieben. Panzer statt Propaganda – das war der moralische Bankrott der DDR und ihrer Führungspartei. Busch sah es kommen und konnte es nicht verhindern. Er lehnte die Methoden ab, stand aber zur Sache.

Daher äußerte er sich nie öffentlich systemkritisch – im Gegenteil: 1976 unterstützte er die Ausbürgerung Biermanns, der doch seinerzeit am ehesten so etwas wie sein künstlerischer Nachfolger war. Um solche Widersprüche verstehen, wäre ein vergleichender Blick auf andere Kommunisten seiner Generation hilfreich gewesen: Allesamt waren sie rebellisch und aufrührerisch gegen Kapitalismus und Faschismus, gleichzeitig fast alle loyal bis zum Erbrechen gegenüber dem eigenen Apparat.
Vor diesem Hintergrund war Busch weit aufmüpfiger als andere, die zum Wohle der Sache noch unmittelbar vor ihrer Erschießung erfundene Verbrechen gestanden und die das Regime ihrer Peiniger verteidigten. Nicht nur Folter spielte hier eine Rolle, sondern die völlige Aufgabe der eigenen Identität gegenüber einer Idee, die zur Ideologie verkommen war.
Busch ließ sich niemals derart brechen. Er blieb als Mensch immer widerständig, bockig, egozentrisch, im wahrsten Sinne des Wortes eigensinnig. Aber den Schritt zum Dissidenten tat er trotz Parteiausschluß nie.

Eine facettenreiche Darstellung

Obwohl Voit kaum den Versuch macht, das Phänomen des Stalinismus zu erklären oder zu verstehen, so liefert er doch durch seine in über zehn Jahren Forschungsarbeit einzigartig recherchierte Zusammenstellung dem Publikum alles an die Hand, um sich selbst ein Bild von der widersprüchlichen Haltung Buschs zu machen. Ihn auf seinen politischen Abstand oder nicht-Abstand zur Diktatur zur verkürzen, ginge jedoch am Menschen Ernst Busch vorbei.

Voit präsentiert daher zahllose Facetten von Busch – auch unbekanntes über seine Anfänge als Kieler Arbeiterjunge, über erste Auftritte auf einer Kinderrepubliken der sozialdemokratischen Falken. Ja – auch der SPD stand Busch zeitweise nahe, bevor er sich in den 1920ern der KPD zuwandte, der er allerdings erst 1945 unter dem Eindruck der faschistischen Katastrophe beitrat. Entlassen aus dem Zuchthaus Brandenburg, geschlagen, gequält, die eine Gesichtshälfte gelähmt, war es damals unklar, ob Busch seine Karriere als Sänger und Schauspieler jemals fortsetzen konnte. Doch der Sänger gab nicht auf, obwohl er es nicht leicht hatte. Die Deutschen, so konstatierte Busch 1947, hätten gegen Faschismus und Judenverfolgung nie ernsthaft etwas einzuwenden gehabt – nur das Kriegverlieren habe sie am Ende doch gestört. Jeden Tag, so Busch, kämpften er und seine Mitarbeiter im Kulturbetrieb ein zweites Stalingrad.

Voit präsentiert alle Aspekte seines Themas mit einzigartiger Leichtigkeit. Man sieht diesem Buch nicht an, dass es aus einer Dissertation entstand – was angesichts der oft immer noch erschütternd langatmigen deutschen Wissenschaftsprosa eindeutig als Kompliment zu werten ist. Manchmal schießt er jedoch übers Ziel hinaus, die Sprache wird süffisant, der Härte des Dargestellten unangemessen. Voit rutscht hier mitunter in die Haltung des Geschichtenerzählers, an manchen Punkten verfehlt er systematische historische Erklärungsansätze – dennoch: Er erzählt seine Geschichte gut.

Jochen Voit: Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch – Die Biographie
Aufbau-Verlag, Berlin 2010, 515 Seiten, gebunden, 24,95 Euro


Einsortiert unter:Biographie

Quelle: http://kritischegeschichte.wordpress.com/2012/10/01/musik-fur-die-massen-zur-biographie-des-arbeitersangers-ernst-busch-eine-rezension/

Weiterlesen

Gramsci: Everything that Concerns People (1987)

Reblogged from Entdinglichung:

Gramsci: Everything that Concerns People, ein Film, produziert von Mike Alexander und Douglas Eadie für Channel4 (Scotland), wissenschaftliche Beratung von Tom Nairn, hat tip to Cedar Lounge Revolution:

Einsortiert unter:Geschichte

Eine Dokumentation über Antonio Gramsci (1987)

Quelle: http://kritischegeschichte.wordpress.com/2012/07/26/2063/

Weiterlesen