Warum die Universität der Plattformen das Ende der Universität bedeutet

Der nachfolgende Text ist die deutsche Übersetzung einer Bekanntmachung von Domenico Fiormonte, ursprünglich veröffentlicht am 10. November 2020: <https://infolet.it/2020/11/10/perche-luniversita-delle-piattaforme-e-la-fine-delluniversita/>. Es handelt sich um einen Appell italienischer Hochschullehrer. Die Übersetzung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Domenico Fiormonte. Eine englische Übersetzung wurde bereits von Desmond Schmidt beschafft und am 15. November 2020 von Geoffrey Rockwell publiziert: <https://theoreti.ca/?p=7684>.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14666

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Rezension: „Visual History. Rivista internazionale di storia e critica dell’immagine”

Rezension: „Visual History. Rivista internazionale di storia e critica dell’immagine”

Der erste Band der 2015 von Costanza D’Elia gegründeten Zeitschrift „Visual History. Rivista internazionale di storia e critica dell’immagine” wird mit einem Zitat aus „L’orologio“ („Die Uhr“) eingeleitet, einer der bedeutendsten politischen Romane der italienischen Nachkriegszeit, den der Schriftsteller und Maler Carlo Levi 1950 veröffentlichte. Die Auswahl der Zeilen erfolgte nicht zufällig: Ein Mensch, verzweifelt ob der „Unfähigkeit zu leben“,[1] stößt „in immer neue Wissensgebiete vor, auf der ständigen Suche nach etwas, das ihm hoffnungslos verborgen bleiben würde“.[2]

 

Cover: Visual History. Rivista internazionale di storia e critica dell’immagine

Neu ist auch das Terrain, das diese junge italienische Zeitschrift sondieren möchte, nämlich – wie schon ihr Titel verrät – das der visual history. Und ähnlich wie der Romanfigur bleibt es dem Historiker, der Historikerin letztendlich verborgen, Geschichte eindeutig und definitiv zu beschreiben. Selbst dann, wenn er sich bei seinen Überlegungen nicht nur auf „traditionelle“ Quellen, sondern auch auf Bilder stützt.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/11/27/rezension-visual-history-rivista-internazionale-di-storia-e-critica-dellimmagine/

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#wisskomm3.0 Zitation der Wissenschaftskommunikation 3.0 nach Andreas C. Hofmann in einem Publikationsorgan der italienischen Pädagogik

https://www.edizionianicia.it/docs/RP/210-2019/Fascicolo_210_2019.pdf#page=32 This paper describes the results of a survey conducted at the Free University of Bozen-Bolzano in 2017 with university students, whereby this paper focuses on knowledge reception and acquisition. We assumed that there is a lack of fit between traditional university cultures – hence, the presentation and reception of knowledge through classical textbooks and […]

Quelle: https://www.einsichten-online.de/2019/06/10254/

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Europäische Desintegrationsgeschichte (I)

Über Jahrzehnte schien sich, trotz aller Konflikte, Europa zu integrieren. Wir schrieben Europäische Integrationsgeschichte. Nun passiert das Gegenteil. Desintegrationsgeschichte wird die geschichtswissenschaftliche Forschungsagenda bestimmen müssen.

Der Beitrag Europäische Desintegrationsgeschichte (I) erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/europaeische-desintegrationsgeschichte-1/

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#ww1 Buchpräsentation: Psychiatrie im Ersten Weltkrieg (Irseer Schriften), 17.10.2018, 17.00 Uhr, Günzburg

https://lists.lrz.de/pipermail/geschichte-bayerns/2018-October/003320.html Neue Waffentechniken und der Stellungskrieg forderten große Opfer unter den Soldaten im Ersten Weltkrieg. Neben der permanenten Todesgefahr waren sie vorher nicht gekannten, lang andauernden physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Die aus einer wissenschaftlichen Tagung hervorgegangenen Beiträge des in den „Irseer Schriften“ der Schwabenakademie publizierten Bandes stellen die psychiatrische Behandlung von Soldaten dar, die im Ersten Weltkrieg psychisch traumatisiert wurden. […]

Quelle: https://www.aussichten-online.net/2018/10/9774/

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Zur Geschichte des Neuen Pavillon im Schlosspark Charlottenburg

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Detlef Fuchs (SPSG)

Im Anschluss an den Veroneser Kongress (20. Oktober bis 14. Dezember 1822) – dem vierten Treffen der Heiligen Allianz – trat Friedrich Wilhelm III. am 5. November 1822 zusammen mit seinen beiden Söhnen Wilhelm und Karl eine private Reise nach Rom und Neapel an. In den beiden Aufenthaltswochen in Neapel wohnte der König in der Villa reale Chiatamone unmittelbar am Golf von Neapel. Prinz Wilhelm beschrieb das Quartier seiner Schwester Charlotte am 26. November 1822: „Wir wohnen köstlich in einem Pavillon des Königs mit einer kleinen Terrasse und Garten unmittelbar am Meer, ungefähr in dem Mittelpunkt des Halbzirkels des Golfes, also schönste Lage, die man sich denken kann.

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Quelle: https://recs.hypotheses.org/2356

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Texte des RECS #17: Die Unbefleckte Empfängnis trifft auf erotische Hingabe – Die „Maria Immaculata“ von Carlo Maratti in König Friedrichs II. Bildergalerie von Sanssouci

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Franziska Windt (SPSG)

In der Bildergalerie in Sanssouci hängt eine – heute meist nicht sonderlich beachtete – „Maria Immaculata“ von Carlo Maratti (1625-1713). Das dargestellte Thema, die fleckenlose Reinheit der Mutter Gottes, also die von Gott ohne die Erbsünde konzipierte Maria, bewegt wohl nur noch wenige Menschen und es stellt sich die Frage, was den bekanntermaßen kirchenkritischen preußischen König Friedrich II. dazu bewogen hat, dieses Gemälde zu erwerben und um 1766 in seine neue Bildergalerie zu hängen.

Abb. 1 Carlo Maratti, Maria Immaculata, Öl auf Leinwand, 181,50 x 128 cm, Copyright: SPSG, GK I 10071, Foto-Inventarnr: F0018172; Foto: Wolfgang Pfauder

Für sich und genauer betrachtet, entwickelt das Gemälde seine emblematische Ausstrahlung.

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Quelle: http://recs.hypotheses.org/2287

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Die Damen der Kaiserin: Der Orden der „Sklavinnen der Tugend“ (Teil 2)

Neben der im letzten Blogeintrag vorgestellten Satzung des Ordens ist die von Ferdinand Albrecht von Braunschweig-Wolfenbüttel mitgeteilte, von Köhler für seine „Münz-Belustigung“ leicht bearbeitete Liste der Mitglieder1 eine der wenigen Quellen, die Auskunft über den Charakter der Vereinigung der „Sklavinnen der Tugend“ geben kann. Diese Liste wird hier im Anhang in bearbeiteter Form wiedergegeben: Die Damen wurden identifiziert und in den meisten Fällen mit Hinweisen auf biographische Angaben versehen. Auch wenn besonders letzteres noch fragmentarisch ist, da hier natürlich weder Literatur noch Archivmaterial umfassend berücksichtigt werden konnten, ergeben sich dadurch einige Erkenntnisse.

 

Zunächst einmal wird schnell deutlich, dass die Zusammenstellung nicht nur den Stand der Mitgliedschaft im Jahr 1675 wiedergibt, als der Herzog von Braunschweig in Wien weilte und seine Gemahlin Mitglied im Orden wurde. Vielmehr umfasst sie alle, zumindest alle dem Herzog bekannt gewordenen Damen, die Mitglied waren und von denen einige bereits verstorben waren2. Köhler hat die Liste um eine Dame ergänzt; einen weiteren Namen liefert die Akte im Staatsarchiv Aurich, aus der im letzten Blog auch die Satzung wiedergegeben wurde, sowie der Beitrag von KLaus Feder über das Ordenszeichen.

Damit sind jetzt 71 Damen bekannt, die der Vereinigung angehörten.

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Quelle: http://kaiserin.hypotheses.org/331

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Interview: „Das Thema der populistischen Parteien war für Österreich und Italien schon seit langem ein Thema“

Im Vorfeld zu unserer Veranstaltung „Einfache Antworten auf schwierige Fragen? Populismus heute und gestern“ hat uns Podiumsteilnehmer PD Dr. Lutz Klinkhammer vom Deutschen Historischen Institut in Rom einige Fragen zu Populismus in Italien beantwortet.

 

PD. Dr. Lutz Klinkhammer Deutsches Historisches Institut in Rom

Bereits im Oktober 2015 beschäftigte sich eine Tagung am Deutschen Historischen Institut in Rom mit dem Thema „Populismus, Populisten und die Krise der Parteien.

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Quelle: http://gid.hypotheses.org/1578

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