Jovan Ritopečki (1923-1989) war ein Fotograf und Bildjournalist, der in den 1970er und 1980er Jahren das Leben jugoslawischer Migrant:innen begleitete. Sein Archiv blieb jahrzehntelang in Familienbesitz verwahrt und einer breiteren Öffentlichkeit unbekannt. Eine neue Bilddatenbank macht diesen bisher kaum bekannten Nachlass nun zugänglich.
„24 Hours in Cyberspace“
150 Fotojournalist:innen auf der ganzen Welt dokumentierten am 8. Februar 1996 „24 Hours in Cyberspace“. Der 8. Februar besaß als Datum keine besondere Bedeutung. Vielmehr ging es den Initiator:innen des Projekts darum, einen „ordinary day“ zu zeigen. Zu diesem Zeitpunkt war die erste öffentliche Webseite der Welt noch keine fünf Jahre alt.
Quelle: https://visual-history.de/2026/02/08/neuscheler-24-hours-in-cyberspace/
Roma and Sinti darstellen
Das Forschungsprojekt des Fotohistorikers Anton Holzer untersucht am Beispiel der illustrierten Presse, wie die größte Minderheit im Europa in Fotografien inszeniert wurde. Das Projekt wird vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF unterstützt und am Institut für europäische Ethnologie der Universität Wien durchgeführt.
Quelle: https://visual-history.de/2025/11/11/holzer-roma-and-sinti-darstellen/
„Ich dachte, wenn ich die Umstände zeige, helfe ich, sie zu beseitigen …“
Mihály Moldvay ist 1962 als „Gastarbeiter“ aus Jugoslawien in die Bundesrepublik gekommen. Statt – wie gedacht – nach einiger Zeit mit dem als Autoschlosser verdienten Geld in seine Heimat zurückzukehren, ist er geblieben. Moldvay machte eine Ausbildung zum Fotoreporter und arbeitete 35 Jahre lang als einer der wenigen festangestellten Fotojournalisten beim „Stern“. Vor etwas mehr […]
Quelle: https://visual-history.de/2025/03/04/rudolf-erinnerungen-an-den-stern-fotoreporter-mihaly-moldvay/
Der „Stern“ und die Fotografie
In diesem Text soll, zwangsläufig ausschnitthaft, anhand verschiedener Beispiele aus dem Bildjournalismus eine quellengestützte Analyse der Illustrierten „Stern“, der behandelten Themen und gezeigten Fotografien aus der ersten Dekade ihres Erscheinens von 1948 bis 1959 erfolgen. Hierbei werden sowohl die personellen Kontinuitäten und ersten Umbrüche im generationellen Wechsel von Redakteuren und Fotografen[4] als auch inhaltliche Bezüge der verwendeten Fotografien zum NS-Staat betrachtet.
Quelle: https://visual-history.de/2025/02/03/hartmann-der-stern-und-die-fotografie/
Auflistungen von Fotografen, Redakteuren und Verlegern in der Bundesrepublik der 1950er Jahre
Um Vergleiche und Bewertungen von personellen Kontinuitäten im Bildjournalismus der Bildillustrierten „Stern“ im Beitrag von Reiner Hartmann „Der ‚Stern‘ und die Fotografie. NS-Kontinuität im (Bild-)Journalismus nach 1945“, erschienen am 3. Februar 2025 in Visual History, besser nachvollziehen zu können, werden hier mehrere aktuell (Stand: Januar 2025) in Bearbeitung befindliche Zusammenstellungen veröffentlicht. Weitere Bearbeitungsfortschritte sollen gegebenenfalls […]
Rezension: Acelya Bakir, Sehen, Hören, Mitmachen
Die bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnete Düsseldorfer Dissertationsschrift von Acelya Bakir mit dem Titel „Sehen, Hören, Mitmachen. Die mediale Inszenierung der Moskauer Schauprozesse und die Mobilisierungskampagnen in der Sowjetunion (1936-1938)“, die soeben im Stuttgarter Franz Steiner Verlag erschienen ist, die erste Studie zur Bilder- und Symbolwelt der Moskauer Prozesse in ihrer Gesamtheit überhaupt dar. Sie darf daher sowohl im inhaltlichen wie im methodischen Sinne als Pionierstudie gewertet werden.
Quelle: https://visual-history.de/2024/12/16/paul-rezension-bakir-sehen-hoeren-mitmachen/
Archiv-August 2024
„Sommer, Palmen, Sonnenschein, was kann schöner sein?“, haben „die ärzte“ schon vor vierzig Jahren gefragt und die richtige Antwort gleich mitgeliefert. Wer gerade niemanden hat, um zu zweit allein zu sein, kann sich einstweilen mit unserem sommerlichen Blick ins Archiv die Zeit vertreiben – und danach bereichert weiter nach jemandem suchen, mit dem es […]
Quelle: https://visual-history.de/2024/08/02/archiv-august-2024/
Alles und Nichts
Der von dem Philosophen Günther Anders im Jahr 1980 getätigte Ausspruch „Jedes ist nur, weil es Bild ist“ trifft auf die Ikonologien beider Kriegsparteien zu. Die hieraus resultierenden Bildstrategien weisen aber in zwei diametrale Richtungen.
Quelle: https://visual-history.de/2024/06/24/opitz-alles-und-nichts/
Visuelle Öffentlichkeit im Nationalsozialismus.Pressefotografie in Österreich 1938-1945
In unserem Forschungsprojekt „Visuelle Öffentlichkeit im Nationalsozialismus“, das von 2023-2027 am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien durchgeführt wird, wollen wir die digitale Verfügbarkeit historischer Zeitungsbestände gezielt methodisch nutzen.









