CfA: Reputation ohne Paywall? Wissenschaftliches Publizieren im digitalen Wandel
Wissenschaftliche Reputation ist ein allgegenwärtiges Thema. Sie wird einerseits als Ausdruck herausragender akademischer Arbeit betrachtet, anderseits als selbst-referenzielles System mit unbegründeten Eigenlogiken kritisiert. Sie tritt als numerische Kennziffer in Erscheinung oder wirkt als symbolisches Kapital, das sich wechselseitig zwischen Forschungsinstitutionen, Verlagen, Forschenden und anderen Milieus transferieren lässt. Reputation ist – im akademischen Feld – eine omnipräsente Bewertungsschablone und möglicherweise als dessen Bedingung schwer greif- und systematisierbar. Versuche der Formalisierung, Standardisierung und Metrisierung von Reputation, um sie nachvollziehbar und rechenschaftsfähig zu machen, reduzieren angrenzende Kontroversen nicht. Vielmehr erhalten sie durch Evaluationen, Akkreditierungen und Exzellenzverfahren weitere Dimensionen.
Es ließe sich somit die Frage stellen, ob eine Kernfunktion von Reputation der Aufrechterhaltung notwendiger Auseinandersetzungen darüber dient, nach welchen Kriterien sich Wissenschaft als soziales Feld organisieren möchte. Das beinhaltet ungleiche Vorstellungen von Wissenschaftlichkeit und asymmetrisch verteilte Möglichkeiten der Partizipation an den Kontroversen. Deshalb ist es notwendig, das Thema der Reputation in disruptiven Perioden wie der digitalen Transformation neu zu verhandeln.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20330
Herzliche Einladung zur Abschlusstagung des Citizen-Science-Projekts “Gruß & Kuss – Briefe digital”, 7.-8. März 2024 an der Universität Koblenz
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte
Citizen-Science-Forschungsprojekt Gruß & Kuss – Briefe digital. Bürgerinnen erhalten Liebesbriefe erforscht und digitalisiert gemeinsam und in enger Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen und Bürger*innen seit 2021 private, authentische Liebesbriefe aus dem Liebesbriefarchiv.

Bild: Gruß & Kuss-Titelbild. CC-BY-SA Liebesbriefarchiv/Birte C. Gnau-Franké
Mit Abschluss des Projekts sollen im Rahmen einer anderthalbtägigen Abschlussveranstaltung nicht nur das Projekt reflektiert, sondern auch die daraus gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse präsentiert werden.
Einladung zur Gruß & Kuss-Abschlusstagung
Zum Projektabschluss laden die Verbundpartner*innen der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Koblenz, der Hochschule Darmstadt und der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt sowie das Projektteam herzlich zur Abschlusstagung am 7.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20259
CfP: Digital History & Citizen Science
Tagungsthema: Digitale Methoden und neue Erkenntnisse zwischen digitaler Quellenerschließung, Forschung und Bürgerwissenschaften
Tagung: 19. bis 22. September 2024
Hiermit startet unser Call for Paper zur Tagung “Digital History & Citizen Science” vom 19. bis 22. September 2024 in Halle (Saale). Lassen Sie sich anregen, um im Spätsommerflair zwischen den Saaleufern, der Himmelsscheibe und vielen kulturellen Highlights gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Digital Humanities, Landes- und Regionengeschichte, Gedächtniseinrichtungen und Citizen Science über digitale Konzepte, Methoden, Datensammlungen, Analyseverfahren und Lösungen zu diskutieren.
Das Call for Paper läuft bis zum 8.
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Call for Posters beim Text+ Plenary
Zum 2. Text+ Plenary am 28./29. September 2023 treffen sich Mitarbeitende sowie am NFDI-Konsortium Text+ Interessierte in Göttingen, um sich über Projektfortschritte und aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Es ist die wichtigste, jährlich stattfindende Veranstaltung des Konsortiums. Sie bietet den wissenschaftlichen Communitys, die sich mit sprach- und textbasierten Forschungsdaten befassen, Raum zu diskutieren, sich zu vernetzen und zu informieren.
Postersession
Ein Programmpunkt dieses Plenarys, der von der Community mitgestaltet wird, ist die Posterausstellung, die während der gesamten Veranstaltung zugänglich sein wird. Darüber hinaus ist am Donnerstag, dem 28.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19806
Digitales Edieren gestern, heute und morgen
Wissenschaftliche Tagung an der Herzog August Bibliothek am 25./26.09.2023 (hybrid)
Im Zentrum der Tagung, die anlässlich des 20jährigen Jubiläums der digitalen Editionstätigkeit an der HAB Wolfenbüttel stattfindet, soll die Erörterung sowohl theoretischer als auch praktischer Fragen digitaler Editorik stehen. Ziel ist eine aktuelle Standortbestimmung, die bisherige Entwicklungen miteinbezieht und diese kritisch reflektiert, sowie die Formulierung von Perspektiven für die Zukunft.
Die letzten Jahrzehnte waren auch im Bereich der Editionsphilologie durch Änderungen geprägt: die Pluralisierung des Textverständnisses, erweiterte Kreise von Rezipient:innen und (Nach)Nutzungsszenarien, neue technische Möglichkeiten, geänderte Förderbedingungen, entstandene Forschungsinfrastrukturen. Wie reagier(t)en Editionsvorhaben auf diese gewandelten Bedingungen? Welche Lehren für die Zukunft lassen sich ziehen?
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19605
Einladung zum Text+ Plenary 2023: Connecting People and Data
Am 28. und 29. September 2023 findet an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen das zweite Plenary des NFDI-Konsortiums Text+ statt, zu dem die Community mit Mitarbeitenden und Delegierten aus Fachverbänden und -verbünden zusammenkommt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Die Tagung steht unter dem Motto „Connecting People and Data“.
Als Konsortium der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) hat Text+ zum Ziel, sprach- und textbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre Nutzung in der Wissenschaft zu verbessern. Das Text+ Plenary ist die wichtigste jährlich stattfindende Veranstaltung des NFDI-Konsortiums und bietet allen Mitarbeitenden, Assoziierten, der gesamten Community, weiteren NFDI-Konsortien sowie Interessierten innerhalb und außerhalb der NFDI Raum für Diskussionen, zur Vernetzung und Information. An diese ergeht herzliche Einladung zur Teilnahme am Text+ Plenary 2023!
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19505
Einladung zum Text+ Plenary 2023: Connecting People and Data
Am 28. und 29. September 2023 findet an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen das zweite Plenary des NFDI-Konsortiums Text+ statt, zu dem die Community mit Mitarbeitenden und Delegierten aus Fachverbänden und -verbünden zusammenkommt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Die Tagung steht unter dem Motto „Connecting People and Data“.
Als Konsortium der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) hat Text+ zum Ziel, sprach- und textbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre Nutzung in der Wissenschaft zu verbessern. Das Text+ Plenary ist die wichtigste jährlich stattfindende Veranstaltung des NFDI-Konsortiums und bietet allen Mitarbeitenden, Assoziierten, der gesamten Community, weiteren NFDI-Konsortien sowie Interessierten innerhalb und außerhalb der NFDI Raum für Diskussionen, zur Vernetzung und Information. An diese ergeht herzliche Einladung zur Teilnahme am Text+ Plenary 2023!
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19505
Digital History 2023 Berlin – Rückblick und Ausblick auf die kommenden Tagungen

Vom 24.-26.5.2023 fand in Berlin die 2. Digital History Tagung der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD hybrid statt. Nachdem die erste Tagung in Göttingen noch coronabedingt zunächst abgesagt und dann 2021 als reine Online-Tagung durchgeführt wurde, hatten sich diesmal 150 TeilnehmerInnen für den Präsenzteil und nochmal eben so viele für die Onlineteilnahme angemeldet. Ausgerichtet durch die Professur für Digital History von Torsten Hiltmann und tatkräftig von Melanie Althage und Martin Dröge unterstützt, hatte sich die Community der Digitalen HistorikerInnen zu diesem dreitägigen Treffen zu dem Thema “ Digitale Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Praxis. Fachliche Transformationen und ihre
epistemologischen Konsequenzen“ an der HU Berlin eingefunden. Tagungsprogramm und Abstracts können auf der Tagungsseite auf hypotheses.
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Archivists meet Historians – Transferring source criticism to the digital age
Als Participant bei NFDI4Memory bringt die Archivschule Marburg – Hochschule für Archivwissenschaft – 2023 ihr 27. Archivwissenschaftliches Kolloquium am 13. und 14. Juni 2023 zusammen mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Marburg, in den Prozess ein. Unter dem Rahmenthema „Archivists meet Historians – Transferring source criticism to the digital age” steht die Frage nach der Quellenkritik im digitalen Zeitalter im Zentrum.
Programmskizze
Die moderne Geschichtswissenschaft ist aus der Arbeit mit Archivgut und den daran entwickelten quellenkritischen Methoden entstanden. Diese Methoden sind überwiegend textbasiert und in der Nutzung dadurch begrenzt, dass die Texte fest mit dem Trägermaterial verbunden sind. Seit den 1990er Jahren beschäftigen sich Archive verstärkt mit digitalen Unterlagen, die aus Informationen bestehen, die nicht an ein Trägermaterial gebunden sind.
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Tagungsbericht: Was ist historische Wissens- und Gebrauchsliteratur?
Tagungsprogramm: https://hwgl.hypotheses.org/1973
Vom 29. bis 31. August 2022 fand in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel die Tagung ‚Was ist historische Wissens- und Gebrauchsliteratur? Theoretische Grundlagen und Parameter der Korpusbildung‘ des Netzwerks Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur e. V. (HWGL, https://hwgl.hypotheses.
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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/2249
