GAG573: Scrip, Truck und der Company Store

Wir springen in dieser Folge ins 19. und frühe 20. Jahrhundert und sprechen über eine Sache, die vor allem, aber nicht nur, in Kohlebergwerken Verwendung fand: Scrip, also Geldersatz, der Dinge vereinfachen sollte, Menschen aber auch in Abhängigkeiten führte. Wir schauen uns dafür vor allem die Gruben in den Appalachen, dem Gebirge im Osten der USA an, wo der Firmenladen, der Company Store, und die Firmenstadt, die Company Town, eine ganz eigene Lebenswelt hervorbrachten.

„Another day older and deeper in debt“ aus dem berühmten Lied „Sixteen Tons“ dient uns dabei als Orientierungshilfe: wie sah das Leben in so einer Stadt tatsächlich aus, und wie wurden die Bergleute und ihre Familien daran gebunden?

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag573/

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Kaufen, tauschen, verkaufen

Auszug aus dem Ausgabenbuch 1810, FNZRLG/Universität Bonn

Die finanziell unabhängige Frau ist vielleicht eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, die finanziell kompetente Frau ist es nicht. Einer verheirateten Frau im 18. Jahrhundert fiel es für gewöhnlich zu, die Ausgaben des eigenen Haushalts zu verwalten – vorausgesetzt natürlich, es gab überhaupt etwas zu verwalten. Bei Henriette von Thimus war das Geld zumindest vorhanden und das nicht zu knapp. Als Freiherrin in Aachen, die viele Jahre ihres Lebens zu Zeiten des Wirtschaftsbooms unter der französischen Besatzung verbrachte, konnte sie es sich leisten, mehrmals im Monat zu Maskenbällen und Teepartys zu gehen und sich Stoffe aus dem Ausland liefern zu lassen. Doch auch von Thimus wusste bereits, dass man nur das Geld ausgeben kann, das man auch besitzt und behielt daher ihre Ausgaben mit Argusaugen im Blick. In ihrem Buch findet daher das Schwarzbrot für 42 Aachener Mark genauso Erwähnung wie der Moulton à 3 Reichstaler und 24 Mark, den sie für eine Weste für ihren Ehemann Philipp benötigte, oder der Schmetterlingskasten für ihren Sohn Albert für 1 Reichstaler und 18 Mark. Dass sie nicht nur die eigenen Finanzen im Blick behielt, sondern auch die von Mann und Kind, war zu der Zeit nicht ungewöhnlich.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2026/08/kaufen-tauschen-verkaufen-schemmer-guenter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kaufen-tauschen-verkaufen-schemmer-guenter

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STELLENAUSSCHREIBUNG: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Digital History / Wirtschaftsgeschichte

An der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist zum 01.11.2023 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)

mit dem Ziel der Promotion

(75% der regelmäßigen Arbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-L)

 befristet bis zum 31.10.2026 zu besetzen.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19635

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STELLENAUSSCHREIBUNG: Studentische Hilfskraft (m/w/d) (2x)

An der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sind zum 01.11.2023 zwei Stellen einer/eines

Wissenschaftlichen Hilfskraft ohne Abschluss (m/w/d)

(30 Stunden pro Monat für 6 Monate)

befristet bis zum 30.04.2024 zu besetzen.

Die Stellen werden im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Die ‚unsichtbaren Träger‘ auf dem Rhein, 1630–1810.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19640

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STELLENAUSSCHREIBUNG: 2x Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d)

An der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg sind zum 01.11.2023 zwei Stellen einer/eines

Wissenschaftlichen Hilfskraft mit MA-Abschluss (m/w/d)

(38 Stunden pro Monat für 9 Monate)

befristet bis zum 31.07.2024 zu besetzen.

Die Stellen werden im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Die ‚unsichtbaren Träger‘ auf dem Rhein, 1630–1810.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=19638

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Aktueller Rundbrief des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Sozialgeschichte SH

Die im August erschienene Nummer 130 ist jetzt online:

https://arbeitskreis-geschichte.de/die-rundbriefe-des-arbeitskreises/

Neben Nachrichten zu Tätigkeiten des Arbeitskreises und einigen Rezensionen enthält sie einen Überblick zu frühneuzeitlichen Quellen von der Insel Fehmarn , eine Darstellung der Beziehungen norddeutscher Staaten ans Schwarze Meer (insbesondere Odessa) im 19. Jahrhundert sowie einen Bericht zur Arbeit schleswig-holsteinischer Bahnhofsmissionen während des ersten Weltkrieges.

Quelle: https://geschichtsblogsh.wordpress.com/2022/10/02/aktueller-rundbrief-des-arbeitskreises-fur-wirtschafts-und-sozialgeschichte-sh/

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Römische Landnutzung im antiken Industrierevier der Osteifel

Der vorliegenden Publikation zum Industrierevier der Osteifel ging ein Forschungsprojekt[1] der drei Autoren voraus. Genauer betrachtet werden hier zwei römische Villen am Nordrand der Mayener Mühlsteinbrüche, deren Untersuchung unter geophysikalischen, geoarchäologischen und botanischen Gesichtspunkten sowie durch Grabungen erfolgte.

Das Projekt zur Landnutzung im Umfeld eines römischen ‚Industriereviers‘ als Teil eines Verbundprojekts „Entstehung einer Industrielandschaft – Das antike Steinbruch- und Bergwerksrevier zwischen Eifel und Rhein“ stellte unter anderem die Frage in den Mittelpunkt, wie die regionale Landwirtschaft den wirtschaftlichen Boom tragen konnte, der ab augusteischer Zeit (30 v.Chr.-14 n.Chr.) durch die Mayener Mühlsteinbrüche ausgelöst wurde. Um dieser Frage nachzugehen, erfolgte eine genauere Untersuchung des Segbachtals in Mayen, da hier einige römische Fundstellen zu verorten sind sowie eine Nähe zu den Mühlsteinbrüchen vorliegt

Die Monographie zur römischen Landnutzung im antiken Industrierevier der Osteifel ist in drei Teile gegliedert: Neben den sorgfältig dargelegten Forschungsergebnissen zu Grabungen in Mendig, hier die Siedlungsstellen „Im Winkel“ (S.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2022/04/rezension-roemische-landnutzung-stracke/

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