Text Mining im Forschungsprozess: Von der digitalen Quelle zur historischen Textanalyse
Daniel Erdmann & Denise Löwe
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
29.10.2026
12:00 – 14:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/61720787464
Passwort: 5?R53t

Der Workshop bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Digital Humanities und speziell in die Forschungsmethode Text Mining. Entlang eines Forschungsprojektes aus der Historischen Bildungsforschung werden Einsatzmöglichkeiten, Fragestellungen und zentrale Arbeitsschritte exemplarisch vorgestellt. Der Workshop folgt dem Verlauf des Forschungsprozesses – von der Arbeit mit digitalen Quellen und Textkorpora über die Analyse bis hin zur Aufbereitung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Die Veranstaltung verbindet Impulsvorträge, Video-Demonstrationen, kurze Umfragen und Raum für Fragen.
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Komplexe Workflows intuitiv gestalten: Einstieg in das Visual Programming Tool Orange Data Mining
Werner Scheltjens
Teilnehmende downloaden bitte im Vorfeld die passende Version von Orange Data Mining: https://orangedatamining.com/download/
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
09.07.2026
14:00 – 15:30 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62230998682
Passwort: 7^RXgm
Orange Data Mining ist ein Open-Source-Tool, das den Einstieg in Datenanalyse, Text Mining und maschinelles Lernen ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. Über eine visuelle Oberfläche lassen sich komplexe analytische Workflows per Drag-and-Drop zusammenstellen: Einzelne Bausteine – sogenannte Widgets – werden miteinander verbunden und bilden so transparente, nachvollziehbare Verarbeitungsketten. Das Spektrum reicht von klassischen Data-Mining-Verfahren über die Analyse von Textkorpora bis hin zur Arbeit mit Image Embeddings. Das Praxislabor bietet einen praxisnahen Einstieg in die Arbeit mit Orange mit speziellem Fokus auf die Anwendung in der historischen Forschung.
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Hätte ich das mal eher gewusst …mit Jana Dunz-Keck
Quelle: https://href.hypotheses.org/5565
Hätte ich das mal eher gewusst …with Jana Dunz-Keck
Quelle: https://href.hypotheses.org/5617
Wiederholungstudien mit stylo-ah-online (16.10.2024)
Prof. Dr. Charlotte Schubert (Universität Leipzig), Dr. Hannes Kahl (Universität Trier)
Termin: 16.10.2024, 10:00-16:00 Uhr, online
Beschreibung:
Textanalyse, zu welchem Zweck diese auch immer durchgeführt wird, sollte sich reproduzieren lassen. Der Workshop befasst sich damit, wie Studien angelegt sein müssen, um diesem allgemeinen Anspruch zu genügen.
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Stellenausschreibung: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) im Bereich Computerlinguistik/Digitale Sprachressourcen – Bewerbungsfrist: 1.10.2021
Das Sorbische Institut/Serbski institut sucht für die Abteilung Sprachwissenschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n)
wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) (w/m/d) im Bereich Computerlinguistik/Digitale Sprachressourcen.
Es handelt sich um eine zunächst auf drei Jahre befristete Vollzeitstelle, auf Wunsch kann auch eine Anstellung in Teilzeit erwogen werden. Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach TV-L (E13).
Das Serbski institut/Sorbische Institut ist eine außeruniversitäre interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit etwa 60 Beschäftigten an zwei Standorten (Bautzen und Cottbus). Es erforscht die Sprache, Geschichte und Kultur der Sorben/Wenden in der Ober- und Niederlausitz in Vergangenheit und Gegenwart. Integrale Bestandteile des Instituts sind das Sorbische Kulturarchiv und die Sorbische Zentralbibliothek.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16386
[Praxislabor] Python Basics und erste Anwendungsbeispiele im Bereich Web Scraping und Text Mining
Martin Dröge
Es ist zwar nicht eingetreten, was der französische Historiker Emmanuel Le Roy Ladurie 1968 in der Wochenschrift ‘Le Nouvel Observateur’ schrieb: „Der Historiker von morgen wird Programmierer sein oder es wird ihn nicht mehr geben“.((König, Mareike (2015): „Digitale Geschichtswissenschaft – Einleitung #dguw15“. http://dguw.hypotheses.org/84.)) Dennoch erleichtern Kenntnisse im Programmieren auf vielfältige Weise die Arbeit von Historiker*innen, nicht zuletzt angesichts einer immer weiter ansteigenden digitalen Datenflut. Große Korpora von Texten, Bildern und anderen Digitalisaten lassen sich mithilfe kurzer Skripte erfassen, aufbereiten und weiterverarbeiten, sei es im Rahmen der Heuristik, Quellenkritik, Interpretation oder Darstellung.
Das Ziel des Workshops ist es, noch nicht digital arbeitende Historiker*innen ganz praktisch an neue, digitale Methoden heranzuführen und deren Potentiale für weitere Forschungsansätze zu zeigen.
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Ankündigung: Konferenz »Von Menschen und Maschinen«
Mensch-Maschine-Interaktionen in digitalen_kulturen.
Von Menschen und Maschinen. Mensch-Maschine-Interaktionen in digitalen_kulturen.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15127
Topic Modelling. Hands-on Training and Discussion Session – Berlin, 19.12.2019
Am 19.12.2019 findet an der FU Berlin ein Workshop zum Thema Topic Modeling statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von DFG Exzellenzcluster Temporal Communities (Research Area 5, „Building Digital Communities“) und dem BMBF-geförderten Infrastrukturprojekt CLARIAH-DE.
Der halbtägige Workshop soll eine Einführung in das Thema Topic Modeling in den Literaturwissenschaften bieten. Auf eine theoretische Einführung in die Methodik wird eine Hands-On-Session folgen, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hilfe eines einfach bedienbaren Tools lernen, selbst Topicmodelle aus Textsammlungen zu erstellen.
Im zweiten Teil des Workshops wird Prof. Katherine Bode Forschungsergebnisse präsentieren, die auf Topic Modeling basieren.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12681
Hogwarts Analytica
Zum wiederholten Mal wird seit zwei Tagen die Firma Cambridge Analytica durch meine Timeline getrieben, in Form einer durchaus spannend aufbereiteten Story, garniert mit einem Whistleblower, Facebook-Datenlöchern, Steve Bannon und den unvermeidlichen Russen. Die ausführlichsten Quellen dazu sind die beiden Qualitätsmedien Guardian und New York Times.
Cambridge Analytica (CA) sollte eigentlich allen ein Begriff sein, Ende 2016 wurde behauptet, die Firma sei der entscheidende Faktor sowohl für den Brexit, als auch für die Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten gewesen. Der die Diskussion auslösende Artikel hier ist inzwischen hinter einer Paywall verschwunden, dafür ist die Einordnung des Ganzen als PR-Gig eines möchtegern-einflussreichen Unternehmens von Eva Wolfangel auf Spektrum weiterhin frei zugänglich.1
Umso erstaunlicher ist nun, wie es CA doch wieder geschafft hat, so viel Aufmerksamkeit zu generieren. Nun mag genau dies ein gewichtiger Teil des Geschäftsmodells solcher Firmen sein, aber es ist schon bemerkenswert, wie es eine Daten/Algorithmen-Klitsche wie CA zum wiederholten Male es in alle Gazetten schafft. Hauptzutat für diesen Aufmerksamkeits-Cocktail war jetzt ein Whistleblower. Ein durchaus sympathischer junger Mann, Christopher Wylie, der sich mit Nasenring, pinken Haaren und Armeeshirt ablichten lässt, behauptet „I made Steve Bannon’s psychological warfare tool“ und lässt sich vom Guardian zu seiner Zeit bei CA interviewen.
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