chronicon. Metasuche von historicum.net – Verstümmelung oder Weiterentwicklung?

Seit 22.11.2010 präsentiert sich die bisher separat existierende Metasuche der Bayerischen Staatsbibliothek zu geschichtswissenschaftlichen Angeboten Chronicon. Fachportal für die Geschichtswissenschaften in neuem Gewand als chronicon. Metasuche von historicum.net (http://www.historicum.net/chronicon). Bestanden bisher historicum.net und chronicon als zwei getrennte, dem Nutzer zusammenhangslos erscheinende Portale, bringt die kürzlich gefeierte “Hochzeit” ein deutliches mehr als Usability: Ist es doch [...]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2010/12/874/

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Information, Reflexion, Publikation: Was (Geschichts-) Weblogs sein können

Das Thema Weblog und seine Potentiale für die Geschichtswissenschaften – und vor allem die Frage, warum diese Potentiale nicht genutzt werden – beschäftigt uns in den letzten Wochen, im Kontext des Workshops in Basel am 12. November, wieder etwas intensiver – nachdem die Vorstellung des Nachrichtendienst für Historiker als Weblog des Monats Juni schon zu [...]

Quelle: http://weblog.histnet.ch/archives/4873

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Demonstration gegen den Kahlschlag in Wissenschaft und Forschung am 6.12.2010

Dieser Aufruf wird von folgenden Organisationen unterstützt:

•Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus und Papier (GPA-djp)
•Wissenschaftskonferenz Österreich (WiKo)
•Netzwerk der außeruniversitären geistes-, sozial-, kulturwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen (GSK-net)
•IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen

Demonstration am Montag, 6. Dezember 2010, 10 Uhr
Wien 1, Minoritenplatz

Die außeruniversitäre Forschung ist ein wichtiger Teil der österreichischen Wissenschaft. Sie hat trotz bescheidener öffentlicher Förderung große Erfolge in der Grundlagen- und angewandten Forschung, in Wissenstransfer und Erwachsenenbildung, in Politikberatung und internationaler Einbettung vorzuweisen.
Mit dem Budgetentwurf der Bundesregierung entzieht das BMWF den unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtungen alle Mittel: Basisförderungen, EU-Anbahnungsfinanzierung, Projektförderungen, Publikationsförderungen u.v.m.
Durch diesen unüberlegten Kahlschlag werden langjährige Aufbauarbeiten überfallsartig zunichte gemacht. Hunderte Arbeitsplätze gehen unmittelbar verloren. Ein ganzer Arbeitsmarkt für WissenschafterInnen wird mittelfristig ausgetrocknet.
Die Einbindung Österreichs in die europäische Wissenschaft wird entschieden geschwächt. Chancen auf internationale Karrieren der WissenschafterInnen gehen verloren.

Wir fordern

•ein Ende der Politik, die das Bankwesen auf Kosten von sozialer Sicherheit, Bildung und Forschung zu sanieren versucht

•ein Ende der Politik, die Forschungsmittel von einer Vielzahl von Instituten abzieht und einigen wenigen Großunternehmen zuteilt

•ein Ende der Politik, die den Instituten keine längerfristige Personalpolitik erlaubt

•ein Ende der Politik, die der Mehrheit der WissenschafterInnen in Forschung und Lehre nur prekäre Beschäftigung bietet

Wir fordern

•eine ausreichende Ausstattung der unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtungen, die ihrer wichtigen Funktion für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik entspricht

•eine Absicherung der Beteiligung österreichischer Institute an der europäischen Forschung und eine Anhebung der Forschungsinfrastruktur auf internationales Niveau

•mehrjährige Leistungsvereinbarungen auf der Basis von Qualitätskriterien und Zielbestimmungen, die den vielfältigen Aufgabenstellungen im Bereich der angewandten Forschung und Wissensvermittlung gerecht werden

•eine Verbesserung der Voraussetzungen für eine hohe Qualität der Arbeit und nachhaltige Arbeitsbedingungen, um die steigenden Anforderungen bewältigen zu können

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/11433366/

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Habsburg Digital

Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts gibt eine neue Online-Publikationsreihe mit dem Titel Habsburg Digital heraus; als erster Band ist eine Dokumentation Friedrich Wilhelm Schembors über Zensur und Medienpolitik von 1790 bis 1814 auf Phaidra einseh- und downloadbar, meldet Anton Tantner vom Adresscomptoir.

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Wird Google bio-dynamisch?

Die Europäiche Kommission, so lesen wir heute in den Zeitungen, hat ein Anti-Trust-Verfahren gegen Google eingeleitet «wegen des möglichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung in der Online-Suche unter Verstoß gegen die europäischen Kartellrechtsvorschriften (Artikel 102 AEUV)». Dies der Anfang einer entsprechenden Medienmitteilung der Kommission. Dann aber holt die Kommission zu einem medientheoretischen Überflieger aus: Bei der [...]

Quelle: http://weblog.histnet.ch/archives/4890

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Neue Medien – Alte Themen. Perspektiven und Probleme von E-Learning in den Geschichtswissenschaften

Seien es Virtuelle Seminarräume, Lehr- und Lernplattformen, Online-Tutorials oder gar ganze Virtuelle Hochschulen: Die universitäre Lehre nimmt sich den neuen Medien an und muss darauf bedacht sein, dies auszubauen. Bei der Geschichtswissenschaft betreten wir hierbei ein Spannungsfeld zwischen einer per se (vermeintlich) technik- und innovationsfeindlich eingestellten Zunft und dem Gesamtkomplex neuer Medien und Techniken. Auch [...]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2010/12/866/

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Habsburg Digital 1/2010 – Schembor, Meinungsbeeinflussung durch Zensur und Druckförderung

Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts gibt eine neue Publikationsreihe mit dem Titel Habsburg Digital heraus; als erster Band ist nun eine Dokumentation Friedrich Wilhelm Schembors über Zensur und Medienpolitik von 1790 bis 1814 auf Phaidra einseh- und downloadbar. Schade nur, dass der Autor nicht Chistian Aspalters und meinen Artikel über Kontroversen um Romantik in Wiener Zeitschriften berücksichtigt hat, denn dessen Inhalt hätte gut dazu gepasst:

Schembor, Friedrich Wilhelm: Meinungsbeeinflussung durch Zensur und Druckförderung in der Napoleonischen Zeit. Eine Dokumentation auf Grund der Akten der Obersten Polizei- und Zensurhofstelle (= Habsburg Digital. Elektronische Publikationsreihe der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, Bd. 1) Wien 2010, in: Phaidra der Universität Wien, URL: http://phaidra.univie.ac.at/o:62678

Aspalter, Christian/Tantner, Anton: Ironieverlust und verleugnete Rezeption: Kontroversen um Romantik in Wiener Zeitschriften, in: Aspalter, Christian/Müller-Funk, Wolfgang/Saurer, Edith/Schmidt-Dengler, Wendelin/Tantner, Anton (Hg.): Paradoxien der Romantik. Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in Wien im frühen 19. Jahrhundert. Wien: Wiener Universitätsverlag, 2006, S. 47-120. (PDF)

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/11429387/

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