Kategorie: Deutschland

GAG577: Wie der Kühlschrank in unsere Küchen kam

Wir sprechen in dieser Folge über Lebensmittelkühlung, genauer darüber, wie das letzte Glied, der Kühlschrank, den Weg in unsere Küchen fand. Wir spannen dabei einen Bogen vom frühen 20. Jahrhundert, als gekühlten Lebensmitteln noch Misstrauen entgegenschlug, über die ersten elektrisch betriebenen Kühlgeräte, zu jenen, die schließlich vermehrt ab der Zwischenkriegszeit leistbar wurden.

Dabei sprechen wir auch darüber, welchen Einfluss das darauf hat wie Nahrungsmittel zubereitet werden, und was zwei der bekanntesten Physiker des 20. Jahrhunderts mit der Konstruktion sicherer Kühlschränke zu tun hatten.

Literatur

  • Breuss, Susanne: „Eiskalt genießen. Der Kühlschrank als Konsumikone der ‚Wirtschaftswunder‘-Zeit“. In: Forum Ware 35 (2007), Nr. 1–4, S. 10–13.
  • Breuss, Susanne: „Die Küchen der Wiener Werkbundsiedlung. Kein Platz für Apfelstrudel“. Wien Museum Magazin, 29. Mai 2022.
  • Brown, Boveri & Cie.: Kalte Küche. Rezept-Auswahl für den BBC-Sigma-Kühlschrank. Späte 1930er Jahre. BLB Karlsruhe, Signatur 115 E 1003.
  • Cowan, Ruth Schwartz: More Work for Mother: The Ironies of Household Technology from the Open Hearth to the Microwave. New York: Basic Books, 1983.
  • Dannen, Gene: „The Einstein-Szilard Refrigerators“. In: Scientific American 276, Nr. 1 (Januar 1997), S. 90–95; ergänzende Referenzen und Nachträge, Fassung 1.3, 3. Oktober 1997.
  • Freidberg, Susanne: Fresh: A Perishable History. Cambridge, Massachusetts / London: The Belknap Press of Harvard University Press, 2009. ISBN 978-0-674-03291-0.
  • Freidberg, Susanne E.: „The Triumph of the Egg“. In: Comparative Studies in Society and History 50, Nr. 2 (2008), S. 400–423. DOI: 10.1017/S0010417508000182.
  • Nickles, Shelley: „‚Preserving Women‘: Refrigerator Design as Social Process in the 1930s“. In: Technology and Culture 43, Nr. 4 (Oktober 2002), S. 693–727.
  • Peavitt, Helen: Refrigerator: The Story of Cool in the Kitchen. London: Reaktion Books / Science Museum, 2017.
  • Rees, Jonathan: „‚I Did Not Know . . . Any Danger Was Attached‘: Safety Consciousness in the Early American Ice and Refrigeration Industries“. In: Technology and Culture 46, Nr. 3 (Juli 2005), S. 541–560.
  • Twilley, Nicola: Frostbite: How Refrigeration Changed Our Food, Our Planet, and Ourselves. New York: Penguin Press, 2024.

Erwähnte Folgen

Das Episodenbild zeigt den Ausschnitt einer Werbung für einen General Electric Kühlschrank aus dem Jahr 1930.

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag577/

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Pyrrhus-Siege in Frankreich und Deutschland: Was braucht es zur demokratischen Resilienz?

Die Wahlen in Frankreich und Deutschland der letzten drei Monate haben zu Pyrrhus-Siegen geführt. Die Demokratie wird weiter Schaden nehmen, wenn nicht stärker über den human(itarist)ischen Kern von Demokratie gesprochen wird. Nur daraus ist Resilienz zu gewinnen.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/pyrrhus-siege-in-frankreich-und-deutschland-was-braucht-es-zur-demokratischen-resilienz/

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Ausstellung: Auf nach Italien! Mit Liebermann in Venedig, Florenz und Rom

Häuser vor grünem Hügel
Im Frühsommer 2024 präsentiert die Liebermann-Villa am Wannsee erstmals die bewegte Beziehung des Berliner Künstlers Max Liebermann (1847–1935) zu Italien und dessen Kulturlandschaft – ein so spannender wie wenig bekannter Werkkomplex, der in der Liebermann-Forschung bislang unbeachtet blieb. Das deutsch-italienische Ausstellungsprojekt „Max Liebermann in Italien“ ist eine Kooperation zwischen der Liebermann-Villa am Wannsee und dem […]

Quelle: https://visual-history.de/2024/07/08/ausstellung-auf-nach-italien/

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Film Europe: European Cinema between Imagination and Reality in the Fascist Era (1939-1945)

Film Europe: European Cinema between Imagination and Reality in the Fascist Era (1939-1945)
We are pleased to announce a workshop hosted by the German Historical Institute in Rome dedicated to exploring the rich and complex landscape of European film production, distribution and exhibition during the period of European Fascism from 1933 to 1945.

Quelle: https://visual-history.de/2024/03/26/film-europe-european-cinema-between-imagination-and-reality-in-the-fascist-era-1939-1945/

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Symposium: Einsamkeit und Resonanz. Jüdische Filmgeschichte in der Bundesrepublik

Ein Plakat, das auf oben das Gesicht einer Frau in Nahaufnahme zeigt und unten eine Hand, die einen Filmstreifen hält.

In der westdeutschen Filmgeschichte sind jüdische Akteurinnen und Akteure meist als Einzelfälle und Ausnahmen wahrgenommen worden und haben ihre Position zum Teil auch als eine der Einsamkeit erlebt. Das Symposium diskutiert, worin sich ihre Biografien, Karrieren und Werkgeschichten dennoch ähneln und inwiefern sie zusammenhängen. Dabei wird jüdische Filmgeschichte auf doppelte Weise zum Thema: Durch den Blick auf Filme und Filmschaffende wie auch durch die Frage nach den Voraussetzungen ihrer Geschichtsschreibung.

Plakat für das Symposium „Einsamkeit und Resonanz. Jüdische Filmgeschichte in der Bundesrepublik“

Veranstalter:innnen
Lea Wohl von Haselberg, Filmuniversität  Babelsberg KONRAD WOLF; Johannes Praetorius-Rhein, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF; Mirjam Wenzel,
Jüdisches Museum Frankfurt; Doron Kiesel, Zentralrat der Juden in Deutschland

Kooperationspartner
Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Postdoc Network Brandenburg

Die Teilnahme ist kostenlos. Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten werden nicht übernommen.

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Quelle: https://visual-history.de/2023/09/05/symposium-einsamkeit-und-resonanz-juedische-filmgeschichte-in-der-bundesrepublik/

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Familiarizing the Colony: Distance and Proximity in Dutch and German Colonial Photography and Visual Culture

Familiarizing the Colony: Distance and Proximity in Dutch and German Colonial Photography and Visual Culture

Kolonie und Heimat in Wort und Bild, Verlag kolonialpolitischer Zeitschriften, 3. Jahrgang, Berlin 1909

It is the aim of this workshop to explore this visual and discursive paradox by looking at German and Dutch colonial photography and visual culture between 1850 and 1950 from a comparative perspective. Also longterm, 21st-century situations will be highlighted.

The last – and most formative – century of European global colonialism coincided with a media-technological revolution that would change public images of the world forever: the invention of photography. While photographic images shaped all aspects of modern public and private life, it was of particular significance for colonial culture and imagination: overseas colonies were no longer just distant territories beyond the horizon but could now be looked at and visualized from home. This sudden nearness of colonized territories resulted in a visual culture that illustrated the very paradox of Europe’s global ambitions: on the one hand, the legitimization of colonialism relied on images of alterity of the non-Western World, on the other, new territories had to be familiarized and thereby claimed as part of the empire and the homeland.

It is the aim of this workshop to explore this visual and discursive paradox by looking at German and Dutch colonial photography and visual culture between 1850 and 1950 from a comparative perspective.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/06/21/familiarizing-the-colony/

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#infosociety #doku Digitale Verlustzone. Wie Deutschland den Anschluss verlor

https://www.faz.net/-16784020.html

Andreas Orth schildert in seiner Dokumentation, wie dieses Land zur „Digitalen Verlustzone“ und von den Konzernen aus dem Silicon Valley ins Abseits gestellt wurde. Hätte es denn anders kommen können?

Quelle: https://eindruecke.achmnt.eu/2020/05/13860/

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Die Revolution als Wandschmuck

Die Revolution als Wandschmuck

Cover: Wolfgang Hesse, Der rote Abreißkalender. Revolutionsgeschichte als Wandschmuck, Eigenverlag, Lübeck 2019

Der Dresdner Kunst- und Fotohistoriker Wolfgang Hesse forscht seit vielen Jahren zur proletarischen Amateurfotografie. Seine hier vorliegende Internet-Publikation befasst sich mit dem „Roten Abreißkalender“ der KPD der Weimarer Republik.

Sowohl die Arbeiter- wie die Abreißkalender gehen in ihrer Tradition auf das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts zurück. Die ersten Arbeiterkalender sind 1867 in Budapest und 1868 in Berlin nachweisbar. Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen gegenüber dem traditionellen „Volkskalender“ bestanden darin, dass die geschichtlichen Teile statt der bisherigen „Heldengeschichtsschreibung“ Daten der allgemeinen Weltgeschichte, der demokratischen und der deutschen Arbeiterbewegung enthielten. Um 1880 tauchten in Deutschland die ersten (nicht-politischen) Abreißkalender auf, die, dem englischen Vorbild der date blocks folgend, literarische, religiöse oder Texte aus dem Alltagsleben auf den Kalenderblättern anboten.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2020/03/16/die-revolution-als-wandschmuck/

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Rezension: „Etwas sensationell Neues“ – Marburg um 1910 in Farbfotografien von Georg Mylius

Rezension: „Etwas sensationell Neues“ – Marburg um 1910 in Farbfotografien von Georg Mylius

Cover: „Etwas sensationell Neues“. Marburg um 1910 in Farbfotografien von Georg Mylius. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Hessischen Staatsarchiv Marburg, Marburg 2019

„Ich war damals in Marburg nicht ganz unbekannt durch 24 Farbfotografien, die ich als Postkarten veröffentlicht hatte“ (S. 21). Schlicht und bedeutungsvoll zugleich sind die Worte, die der Apotheker und Drogerie-Fabrikant Georg Heinrich Mylius (1884-1979) in einem der letzten Briefe 1978 seinen 1911 entstandenen Aufnahmen widmete. Als erste fotografische Darstellungen Marburgs in Farbe und als solche seinerzeit ein öffentlich stark beachtetes technisches Novum können diese sogenannten Autochrome (S. 18) nach wie vor einiges Interesse für sich beanspruchen.

Bereits 1975 dem Hessischen Staatsarchiv Marburg (HStAM) übergeben und aus konservatorischen Gründen seit 2018 in der Obhut des Bildarchivs Foto Marburg, wurde die kleine Sammlung jetzt zum Gegenstand einer vom Hessischen Staatsarchiv in Zusammenarbeit mit Foto Marburg veranstalteten Kabinettausstellung nebst einer sie begleitenden empfehlenswerten Publikation über die Spezifik und den Kontext der Fotografien von Georg Heinrich Mylius.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/10/rezension-etwas-sensationell-neues-marburg-um-1910-in-farbfotografien-von-georg-mylius/

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