Hinterlassenschaften an der US-Grenze zu Mexiko: Jason de Leóns Archäologie der Gegenwart
Früher kletterten die Menschen am hellichten Tag über die Mauer im mexikanischen Tijuana und waren in den Vereinigten Staaten. Seit die US-Behörden in den 90er Jahren den Grenzübertritt in den Städten beinahe unmöglich machten, gehen Migranten den sehr viel gefährlicheren Weg durch die Sonora-Wüste. Das zeigen auch die Zahlen: Zwischen 2000 und 2014 wurden im Bereich Tucson in Arizona 4,6 Millionen Migranten ohne Einwanderungserlaubnis festgenommen. Knapp 3.000 Leichen von Migranten wurden seit der Jahrtausendwende allein im Bundesstaat Arizona gefunden, im amerikanschen Grenzgebiet insgesamt waren es über 6.000.
Was die Menschen auf dem Weg durch die Wüste erleben, ist wenig bekannt. Der Archäologe und Kulturanthropologe Jason de León sammelte die materiellen Hinterlassenschaften von Migranten, um auf diese Weise mehr über ihre Flucht zu erfahren. Er hat auch mit Migranten selbst gesprochen.
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Toilettenstreit, transatlantisch
Die Benutzung von öffentlichen Toiletten durch Menschen unterschiedlichen Geschlechts hat in den letzten Jahren mehrfach für erhebliches Rauschen im Blätterwald gesorgt. Während Benutzung von privaten Toiletten, oder auch solchen in Flugzeugen, Fernbussen oder Eisenbahnen, durch Menschen…
Varieties of Patriotism and Public History
English
Is patriotism alive? Does it influence citizens’ historical representations? As for many other issues, George Orwell, during WW II, was lucidly able to anticipate its importance when he said: “One cannot see the modern world as it is, unless one recognizes the overwhelming strength of patriotism, national loyalty. In certain circumstances, it may crumble; at certain levels of civilization, it does not exist; yet as a positive force, there is nothing comparable. Next to it, Christianity and international socialism are weak as hay.”[1]
A Revival?
One can argue that, after WW II, patriotism and its presence in public history remained, generally, a rather old fashioned question until 9/11 (2001), when it came to life again.
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Quelle: http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/4-2016-3/5216/
What is a “worthy” test for History?
English
On October 24, 2015, The White House released (on Facebook!) a short speech[1] by President Obama where he addressed growing concerns over the increase in standardized testing in the U.S. President Obama called for “smart, strategic tests” that help kids learn and don’t take the joy out of learning. Use only worthy tests was the first of three principles he laid out: the second was related to this idea of worthiness—that tests should enhance teaching and learning– and the third advocated moving standardized tests from their privileged place of being the only source of information about a student’s learning to one of multiple measures. None of these ideas are new, but it is significant that the President weighed in on this issue that has attracted great public and professional concern.
Scenario 1
Picture a rural school district where more than 13,000 students attend grades 7-12, many families work in agriculture, and many students are English learners.
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Quelle: http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/3-2015-39/worthy-test-history/
Das zweite Ende des Zweiten Weltkriegs: Hiroshima 1945-2015
Der Kenotaph im Peace Memorial Park von Hiroshima: Die in die Gedenkstätte integrierte Flamme soll erst dann erlöschen, wenn die letzte Atombombe auf der Welt verschrottet ist. Foto: Andreas Renner, 6. August 2015
Aus europäischer Sicht wird die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschland immer das Ende des Zweiten Weltkriegs markieren. Doch für die meisten Kriegsteilnehmer war der Mai 1945 nur ein Wende- und kein Endpunkt. Während sich in Europa Kriegserfahrung in Kriegserinnerung verwandelte, gingen die Kämpfe und das Sterben in Ostasien und im Pazifikraum weiter.
Wenige Wochen nach den Feiern zum Tag des Sieges im Westen Eurasiens trat die UdSSR im Fernen Osten erneut in den Krieg ein (am 8. August 1945) und beendete ihn ein zweites Mal an der Seite der Alliierten. Japan gab sich am 15.
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Politicizing AP U.S. History? (APUSH)
In February, Oklahoma state legislators considered a bill declaring an “emergency” in the U.S. history curriculum because of the revised Advanced Placement U.S. History course. An emergency! What was all this about?
English
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Quelle: http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/3-2015-17/politicizing-ap-u-s-history/
durchsichten: Religionsgeschichte transnational: Perspektiven, Modelle, Debatten (Konf., Fribourg, 03/2013)
Warum wählen wir? Funktionen und Bedeutungen von Wahlen im 19. Jahrhundert (Gastbeitrag Hedwig Richter)
Hedwig Richter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit an der Universität Greifswald. Der nachstehende Beitrag skizziert und illustriert ihr laufendes Habilitationsvorhaben „Kulturgeschichte der Wahlen. Funktionen und Bedeutungen von politischen Wahlen in Deutschland und den USA im 19. Jahrhundert“. Über die von ihr und Hubertus Buchstein zu demselben Themenbereich organisierte Tagung „Culture and Practice of Elections“ im Mai 2014 wurde auf diesem Blog bereits mehrfach berichtet. Für die Bereitstellung des hier veröffentlichten Textes sei Frau Richter herzlichst gedankt. Warum geht alle […]
aventinus varia Nr. 46 [27.08.2014]: Uganda, die Vereinigten Staaten von Amerika und das Terrorregime des Idi Amin (1973–1976) [=historia.scribere 1 (2009), S. 3-17]
Was macht den Menschen aus?
ARCHIV-AUGUST 2022
Die Visual History-Redaktion nutzt den Monat August, um interessante, kluge und nachdenkenswerte Beiträge aus dem Visual History-Archiv in Erinnerung zu rufen. Für die Sommerlektüre haben wir eine Auswahl von acht Artikeln getroffen – zum Neulesen und Wiederentdecken!
(5) Vielleicht plant ja die eine oder der andere eine Urlaubsreise nach Luxemburg. Unbedingt zu empfehlen ist dabei der Besuch von Château Clervaux. Seit 1994 beherbergt es die „Family of Man“-Ausstellung, die 1955 im Museum of Modern Art in New York Premiere feierte, in den folgenden sieben Jahren durch die ganze Welt reiste und in 150 Museen gezeigt wurde. Edward Steichen, damaliger Leiter der Fotoabteilung des MoMA und Kurator der Ausstellung sowie gebürtiger Luxemburger, hatte sich für die permanente Installation im Château Clervaux ausgesprochen. Sein Anliegen war es, in der Nachkriegsära und der Zeit des Kalten Kriegs mittels Fotografien „dem Menschen die Menschheit zu erklären“.
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Quelle: https://visual-history.de/2022/08/22/was-macht-den-menschen-aus/
