Die Geschichte der Kartographie forschend erlernen. Präsentation einer virtuellen Forschungsumgebung

Julia Breittruck, Gerda Brunnlechner, Bernhard Fechner (Fernuniversität Hagen)

Montag, 4. Oktober 2021, 11:00-11:30 Uhr

Das Historische Institut der FernUniversität bietet im Rahmen des Masterstudiengangs ‚Geschichte Europas‘ einen Kurs zum Erlernen und Erforschen der Geschichte der vormodernen Kartographie an. Die Studierenden erwerben anhand von Studienbriefen Kenntnisse und können das erworbene Wissen in virtuellen sowie Präsenzveranstaltungen vertiefen. Die Open Source-Software ‚Digital Mappa‘ bietet besondere Funktionen digitalen Lehrens und Lernens, die im Rahmen des Projekts an die Bedürfnisse der FernUniversität angepasst wurden. Studierende betrachten, vergleichen und diskutieren auf einem virtuellen ‚Schreibtisch‘ historische Karten und rufen verknüpfte Hintergrundinformationen ab. Auch können Karten aus unterschiedlichen Archiven in einer Zusammenschau betrachtet und in Teams bearbeitet werden.Neben didaktischen und technischen Konzepten gehen wir auf Herausforderungen ein, die die Projektbeteiligten auf eine lange Reise schickten. Die Odyssee führte von einer vorhandenen Cloud-Anbindung (und Möglichkeiten, wie man davon loskommt) zu einer Auftragsdatenverarbeitung und Gedanken an eine externe internationale Ausschreibung.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3927

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Oral history digital. Audiomining und andere Sprachtechnologien zur (Sekundär)Analyse biographischer Interviews. Forschungsstand und Perspektiven

Almut Leh, Dennis Möbus (Fernuniversität Hagen) und Peter Kompiel (Freie Universität Berlin)

Montag, 4. Oktober 2021, 10:00-10:30 Uhr

Oral History-Interviews sind ebenso attraktive wie anspruchsvolle Quellen für die zeithistorische Forschung. Zudem gewinnt angesichts des Verschwindens der Zeitzeugen die Sekundärauswertung an Bedeutung. Dabei stellen OH-Interviews nicht nur als qualitative Quellen, sondern auch als audiovisuelle Daten eine große Herausforderung für die Analyse dar.

Audiomining bietet eine für Oral History-Daten optimierte Spracherkennung, integriert in eine Arbeitsumgebung, die eine nutzerspezifische Recherche bei direktem Zugriff auf das Audiosignal und sekundengenauer Trefferanzeige ermöglicht. Dadurch wird die Ermittlung und Bereitstellung relevanter Daten für Sekundäranalysen erheblich verbessert.



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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3922

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Historische Fotografien virtuell erkunden – ein neues Forschungswerkzeug

Heike Messemer und Jonas Bruschke (Universität Würzburg)
Montag, 4. Oktober 2021, 9:00-9:30 Uhr

Historische Fotografien von Städten und deren architektonisches Erscheinungsbild stellen eine wichtige Grundlage für die Arbeit von Historiker*innen dar. Online zugänglich sind sie in Bildrepositorien, die zunehmend ein wichtiges Recherchewerkzeug für die Wissenschaft sind. Ziel der Nachwuchsforschungsgruppe HistStadt4D ist es, multimediale Möglichkeiten zur Suche, 4D-Darstellung und Analyse von bestehenden Bilddigitalisaten zu entwickeln und damit ein neues Forschungswerkzeug zu konzipieren.

In einem interaktiven, digitalen 3D-Stadtmodell von Dresden werden historische Fotografien, ausgehend von den jeweiligen Standorten der Fotograf*innen, virtuell verortet. Eine Zeitleiste ermöglicht zudem die Nachempfindung der Veränderungen im fotografischen Abbild der Stadt über die Zeit hinweg.

Die räumlich-zeitliche Visualisierung versetzt Nutzer*innen in die Lage, die Fotografien virtuell unmittelbar im Stadtgefüge wahrzunehmen, zu suchen, zu filtern und zu analysieren.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3916

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Postdoctoral researcher, “NanoBubbles” at the Faculty of Arts and Social Sciences, History Department, Maastricht University

1 fte, 48 Months

 

For more information and to apply: https://www.academictransfer.com/en/304169/postdoctoral-researcher-nanobubbles-at-the-faculty-of-arts-and-social-sciences-history-department-maastricht-university-1-fte-48-months/

 

You are invited to apply for a 4-year postdoctoral position within the “NanoBubbles” project. The project is funded by an ERC Synergy grant awarded to a consortium led by four co-principal investigators at universities in France and the Netherlands; the Maastricht University co-PI is prof. dr. Cyrus Mody.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16565

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Korpusbildung-Workshop der AG Zeitungen und Zeitschriften

Die DHd-AG Zeitungen & Zeitschriften (https://dhd-ag-zz.github.io/) bietet am 11. und 12. November 2021 jeweils von 9:00-13:00 Uhr einen virtuellen Workshop an, um anhand digitaler Zeitungs- und Zeitschriftenbestände zu zeigen, wie die für viele Forschende notwendige, individuelle Korpusbildung in Zeitungsportalen selbst sowie mittels NLP-Methoden unterstützt werden kann. 

Geisteswissenschaftliche Forschung basiert häufig auf themenspezifischen Forschungsfragen, weshalb die Korpusbildung einen wesentlichen Aspekt in der Arbeit mit digitalen Quellen einnimmt. Solche Korpora müssen jedoch nicht selten in zeitaufwändigen und komplexen Prozessen erstellt werden, weil Suchstrategien nicht ausreichen oder weil fehlende Layout- Segmentierung den Zugriff erschwert. Insbesondere bei retro-digitalisierten Zeitungen hängt die Korpusbildung stark von der Qualität der Digitalisate (OCR und Artikelsegmentierung) ab. 



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16557

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