Die Deadline für den Workshop ‚Teach4DH‘ wurde bis zum 23.07. verlängert. Weitere Informationen unter https://teach4dh.github.io/
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8272
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Die Deadline für den Workshop ‚Teach4DH‘ wurde bis zum 23.07. verlängert. Weitere Informationen unter https://teach4dh.github.io/
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8272
Von Susanne Heil und Thuy Loan Nguyen Durch das Programm der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wurden deutschlandweit wichtige Entwicklungen zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums angestoßen. Mit der daraus resultierenden Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung…
Quelle: http://hse.hypotheses.org/608
Die schwedische Literaturwissenschaftlerin Sara Danius bekleidet seit 1. Juni 2015 – als erste Frau – die Position einer ständigen Sekretärin der Schwedischen Akademie. Das heißt u.a., dass sie zusammen mit weiteren Mitgliedern jährlich den oder die Literatur-Nobelpreisträger_in auswählt. In ihrem Gastvortrag mit dem polarisierenden Titel „How to get the Nobel Prize in Literature“, gehalten am 12. Juli 2017 im Rahmen der 7. Institute for World Literature (IWL)-Session an der Universität Kopenhagen, sprach sie über Kriterien für die Vergabe des Literaturnobelpreises – und dann auch wieder nicht.
Sara Danius begann mit der Frage, ob es denn wahr sei, dass die Schwedische Akademie ihre Definition von Literatur in den letzten Jahren ausgeweitet habe?
[...]

„Wenn ich groß bin, will ich Spießer werden!“ (Werbespot LBS, 2007)
Der bekannte Werbespot der Versicherung LBS aus dem Jahr 2007 wirbt für das Abschließen eines Bausparvertrages und zeigt in der panischen Reaktion der Aussteigerfigur auf das Liebäugeln der eigenen Tochter mit der Spießigkeit unmissverständlich, dass keiner gerne Spießer genannt wird und sich normalerweise erst Recht niemand selbst so bezeichnet. In seiner langen Geschichte war der Begriff „Spießer“ oder „Spießbürger“ unentwegt leichten Bedeutungsänderungen unterworfen, schon immer wurden mit ihm jedoch Menschen bezeichnet, die vermeintlich geistig immobil, das Bestehende affirmierend, obrigkeitshörig, bequem, geistlos und provinziell auftraten; die, unfähig zu selbstständigem und unabhängigem Denken, mit Eifer die bestehenden Verhältnisse stützten. Dem Begriff scheint weiterhin eine schwer zu umreißende deutsche Spezifik anzuhaften, keine andere Sprache kennt ihn, weder der englische square noch der amerikanische babbit, und auch nicht der Schweizer Bünzli sind exakt deckungsgleich mit dem Spießer. Seit dem 18. Jahrhundert war in Deutschland der Spießbürger, oder der ihm nahezu identische Philister, zentrale Schablone zur Beschreibung des Kleingeistes, des Gegners von Aufklärung und Emanzipation. Von kritischen Literaten wie politischen Theoretikern von Heinrich Heine über Karl Marx bis zu Ödön von Horváth und seinem Ewigen Spießer ist gegen diesen Sozialtypus in unzähligen Varianten angeschrieben worden, zu dem bis heute niemand, auch ein_e Bausparvertragsbesitzer_in nicht, gern gezählt wird.
Doch der Spot zeigt mehr als das.
[...]
Frontispiz der Essaysammlung „Die Bibliothek“, Andrew Lang, 1881. Quelle: Wikimedia Commons public domain
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017
Rezensiert von Jens Jäger, redaktionell betreut durch Kai Nowak
Verbrechen lohnt sich nicht. Dieser Satz könnte auch für die Beschäftigung mit Kriminalität in den historischen Wissenschaften in Deutschland dienen.
[...]
Quelle: https://www.visual-history.de/2017/07/17/neue-rezensionen-h-soz-kult-7/
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022626654/
Am 14. Dezember 1676 heiratete Kaiser Leopold I. in Passau zum dritten Mal1. Vier Tage nach der Eheschließung brach das kaiserliche Paar in Richtung Wien auf, verbrachte die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel aber in Linz. Am 7. Januar traf man in Wien ein, wo weitere Festlichkeiten aus Anlass der Eheschließung stattfanden, beispielsweise am 21. Januar 1677 eine prachtvolle Schlittenfahrt zu Ehren der jungen Kaiserin2.
Mehr oder weniger umgehend begann jedoch der Alltag einer Kaiserin für Eleonore, zu dem unter anderem das Erteilen von Audienzen gehörte.
[...]
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022626523/
von Clara Bolin Momentum heißt die nordische Biennale, die in diesem Jahr zum 9. Mal in Moss, Norwegen, stattfindet. Der Titel der diesjährigen Ausgabe ist Alienation, fremmedgjøring (dt. Entfremdung). Sie soll den Bezug zu Elementen des Fremden, die einen jeden … Weiterlesen →
Social Media ist in der Wissenschaftskommunikation weitgehend angekommen. Doch Plattformen und Nutzerverhalten verändern sich nach wie vor rasant, sodass der Diskussionsbedarf über die besonderen Anforderungen der digitalen Kommunikation über Wissenschaft nicht abreißt. Umso erfreulicher ist es, dass die deutschen Akademien … Weiterlesen →