#archive Verstorbener Altkanzler. Bundesarchiv will Kohl-Nachlass
[...]
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Deadline für die Bewerbung um die ca. 15 frei zur Verfügung stehenden Plätze ist der 31. Juli 2017. Eine tolle Initiative der ADW Mainz und mainzed! Mehr Infos auf der Webseite: https://iss.adwmainz.net/2017
„Woran glaubst Du?“ fragt die ARD in ihrer Themenwoche vom 11.-17. Juni 2017 und trifft damit zweifellos einen gesellschaftlichen Nerv – wohl nicht zuletzt auch aufgrund der zeitlichen Nähe zum evangelischen Kirchentag[1] und dem Deutungsgerangel um umstrittene Besucher*innenzahlen in dessen Nachgang. Auch bei Religionswissenschaftler*innen triggert die Frage im Themenwochenformat[2] natürlich eine ganze Reihe von Erwartungshaltungen, Hoffnungen, Vorstellungen: Geht es hier um Religion? Handelt es sich hier um ein religionskundliches Format, dass religiöse Vielfalt (in Deutschland) abbilden möchte (was ich bei Gelingen begrüßen würde)? Oder ist mit „glauben“ mehr oder gar anderes gemeint, als Religion? Ist es mein religionswissenschaftlicher blinder Fleck, dass ich auch dort Religion wittere, wo sie vielleicht gar nicht ausdrücklich angesprochen ist?
Mit diesen ersten Fragen im Hinterkopf und dem grummelig-neidischen bis staunenden Gefühl, dass mit diesem Coup wieder mal jemand mit viel Öffentlichkeit die Butter vom Brot der religionswissenschaftlichen Daseinsberechtigung genommen zu haben scheint, scrolle ich mich unschlüssig durch die Seiten der Themenwoche, als mich unerwartet der „Cred-O-Mat“ anspringt, der mich einlädt, per Kurztest herauszufinden, woran ich glaube.
[...]
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022623573/
Wie unter anderem die Tagesschau gestern berichtete, plant die Regierung Philippe die Normalisierung des Ausnahmezustandes in Frankreich. Diese soll in einem Zeitfenster bis zum 1.11.2017 erfolgen und auf zwei Gesetzen beruhen, die gestern (22.6.2017) im Ministerrat diskutiert wurden. Das erste (INTX1716366L) hat die sechste Verlängerung des derzeitigen Ausnahmezustandes bis zum 1.11.2017 zum Gegenstand. Danach soll dieser nicht weiter verlängert werden.
[...]
Eine Methode, die ich für die Einstiegssitzung in Seminare sehr schön finde, ist die Übung „Gemächliche Reporter*innen“. Hierbei kommen die Student*innen gleich zu Beginn mit mehreren anderen ins Gespräch, sie lernen Namen und machen sich erste Gedanken zum Thema. Dadurch erfüllt die Methode mehrere Ziele gleichzeitig: Sie erleichtert das Kennenlernen, senkt die Hemmschwelle, sich in ein Seminar mündlich einzubringen, schafft eine gute Atmosphäre und führt zudem inhaltlich in das Thema ein.
Wie geht das Ganze? Jede*r Teilnehmer*in bekommt einen Bogen mit 9, 12 oder 16 Kästchen. Je Kästchen steht eine Frage, gibt es Platz für das Notieren der Antwort und eine Zeile zum Eintragen des Namens der antwortenden Person (Beispiel für einen Fragebogen). Die Teilnehmenden gehen durch den Raum und sprechen für jede der Fragen eine andere Person an. Sie lassen sich wechselseitig eine der Fragen beantworten, für die ihnen jeweils die Antwort noch fehlt, und notieren den Namen des Gegenübers und die Antwort. Dann gehen sie zur nächsten Person weiter.
[...]
von Andrea Sieber Gegenstand des Citizen Science-Forschungsprojekts „BrotZeit“, angesiedelt an der Universität Klagenfurt, ist das Lesachtaler Brot, bzw. genauer „der lebendige Prozess des Tradierens, der Weitergabe von Können und Wissen der Brotherstellung im Lesachtal…
Quelle: https://bkw.hypotheses.org/560
Im Wintersemester 2016/2017 habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Andreas Obenaus zum nun zweiten Mal an der Universität Wien einen Kurs zu Mythen im Digitalen Spiel gehalten. Drei der abgegebenen Abschlussarbeiten haben mir dabei so gut gefallen, dass ich den StudentInnen angeboten habe, eine überarbeitete Version als Gastbeitrag auf meinem Blog zu publizieren. Es ist mir eine große Freude als zweiten Beitrag einen Essay von Michaela Fröhlich und Joachim Schultes zum wechselnden Frauenbild in der Assassin’s Creed Reihe vorstellen zu dürfen. [Anmerkung: Beim Anfangstitel handelt es sich um ein unvollständiges Zitat Simone de Beauvoirs: „… for the present enshrines the past—and in the past all history has been made by men.“ ] (Eugen Pfister)
Digitale Spiele spiegeln nicht nur unsere Gesellschaft wider, sie sind aktiv an deren Entstehung, Veränderung und Weiterführung beteiligt. So werden in digitalen Spielen auch Genderstereotypen, verbreitet und gefestigt. Es handelt sich dabei also um ein Medium durch das politische und/oder gesellschaftliche Botschaften (Mythos-Begriff nach Barthes[1]) Eingang in den Alltag finden und dabei als „natürliche“ Gegebenheiten tarnen. Ein solcher Mythos[2] lässt sich auch bei der Darstellung von Frauen in digitalen Spielen erkennen, die für gewöhnlich übermäßig sexualisiert und passiv dargestellt und charakterisiert wurden.
Das Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities sucht eine/n
Wissenschaftliche/n Projektmitarbeiter/in mit Doktorat (Diplomatik/Digital Humanities)
(30 Stunden/Woche; befristet auf 2 Jahre; zu besetzen ab 01. September 2017)
Das FWF-Projekt „Retain Domain Specific Functionalities in a Generic Repository with Humanities Data“ (ORD-84 VO) arbeitet an der Schnittstelle von Geschichtswissenschaften und Informatik. Es erforscht, wie die Daten aus der kollaborativen Forschungsumgebung monasterium.net in einem langzeitorientierten Datenarchiv gespeichert werden können. Das Projekt entwickelt Formate und Workflows zur Übernahme und Präsentation der Daten im Geisteswissenschaftlichen Asset Management System (GAMS) der Universität Graz. Das Projekt wird realisiert von einem der österreichweit führenden DH-Zentren mit einer reichen Erfahrung im Bereich X-Technologien, Digitalen Archiven und Webanwendungsentwicklung. Das Team steht der/dem erfolgreichen Bewerber/in hilfreich zur Seite.
Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8133
von Lena Busse Im Jahr 2005 wird der Spielfilm ‚Adams æbler‘ von dem dänischen Regisseur Anders Thomas Jensen veröffentlicht. Bereits seine vorherigen Filme, darunter ‚Blinkende lygter‘ und ‚De grønne slaktere‘, werden vielfach als Paradebeispiel für grotesken skandinavischen Humor angeführt. Aus … Weiterlesen →