durchsichten: Kollektiv denken. Transnationale Wissenschaftspraxis französischer Sozialwissenschaftler, 1890er–1930er Jahre

Die Hochschulsysteme (West-)Europas und der USA waren im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Zu nennen sind dabei deutliche Zunahmen bei den …

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/09/6786/

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„…ein Fan-T-Shirt in Größe L…“ – das Historische Lexikon Bayerns feiert seinen zehnten Geburtstag

Das Geburtstagskind: Historisches Lexikon Bayernshttps://t.co/yYYH9OiH1a
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— Maria Rottler (@MariaRottler) June 23, 2016

10 Jahre Historisches Lexikon Bayerns: Historiker Stefan Hemler @Muenchen1968 begleitet jetzt die Jubiläumsfeier unter #HistLexBay. #Histbav

— Staatsbibliothek (@bsb_muenchen) June 23, 2016

#HistLexBay @Muenchen1968 wird bei uns im Blog einen Bericht über die heutige Veranstaltung veröffentlichen.



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Quelle: http://histbav.hypotheses.org/4816

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Hausnummern als Ersatz für den Familiennamen bei den böhmischen „Marokkanern“ 1848/1849

1848/1849 machte in tschechisch- und deutschsprachigen Postillen eine erstaunte Meldung über eine neue, als „Sekte“ bezeichnete politisch-religiöse Bewegung die Runde: „Adamiten“ seien in Böhmen aufgetaucht, die sich selbst „Marokkaner“ nannten, da sie die Ankunft eines marokkanischen Kaisers erwarteten, der den Armen bessere Zeiten bescheren werde; ihr Anführer hieß Felzmann, ein Webergeselle, der eigenwillige Bibelauslegungen und kommunistische Ideen verbreitete. Ein Zeitungsbericht vermerkte des Weiteren:

Die Marokkaner führen keine Familiennamen, sie begnügen sich mit der bloßen Angabe der Hausnummer. Auf eindringliches Verlangen der Behörden jedoch gaben sie ihren Namen an, indem sie gewöhnlich sagen: „Vor Erkenntniß der Wahrheit hieß ich N. N., seitdem habe ich aber mit dem Glauben auch jeden Namen abgelegt.“1

Die sieben Jahrzehnte zuvor nicht zuletzt für militärische Zwecke eingeführte Konskriptionsnummer wurde somit von den „Marokkanern“ als Ersatz für den Familiennamen angeeignet, der Konversion vom christlichen Glauben zur neuen Überzeugung entsprach eine Bewegung vom Namen zur Nummer. Es ist zu vermuten, dass weitere Recherchen in den Textbeständen des 19. Jahrhunderts noch mehr solcher Überraschungen an den Tag bringen werden, der Underground dieses Jahrhunderts2 scheint eine Faszination für die Abstraktheit der Zahl gehabt zu haben.

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Quelle: http://nummer.hypotheses.org/249

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durchsichten: Professur (W2) für Transnationale Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Ruhr-Universität Bochum

www.durchsichten-online.de/link/xjg17 Professuren, die speziell für Transnationale Geschichte denominiert sind, sind selten. Noch seltener ist eine Kombination mit dem 19. Jahrhundert. Die Universität Bochum nimmt hier mit der neuesten Ausschreibung einer W2-Professur eine Vorreiterrolle ein. Die Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen!

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/06/6595/

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Video Vortrag Dirk Hoerder über Migration im 19. und 20. Jahrhundert

Historiker Dirk Hoerder, emeritierter Professor der Universität Bremen und Autor eines Standartwerks zur Migrationsgeschichte, sprach im Rahmen der Ringvorlesung zu dem Thema „Bewanderte Menschen in globaler Perspektive: Massenmigration und Kriegsflüchtlinge vom 19. Jahrhundert bis in die 1950er Jahre“. Eine Zusammenfassung seines Vortrags wurde hier veröffentlicht.

Aufzeichnung: Cedis, Quelle: Exzellenzcluster Topoi



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Quelle: https://migration.hypotheses.org/411

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Die älteste gefüllte Konservendose der Welt?

Gustav Busch war Konservendosenpionier und Bruder von Wilhelm Busch, dem berühmten Humoristen, Karikaturisten und Schöpfer von Max und Moritz. Gustav Busch begründete zusammen mit weiteren Partnern 1872 in Wolfenbüttel eine Interessengemeinschaft zur Produktion von Konserven. Sie war die erste Konservenfabrik in Wolfenbüttel und eine der ersten in Deutschland überhaupt. Da die Anfänge der Produktion jedoch schwierig und von Misserfolgen geprägt waren, suchte sich das neue Unternehmen einen Experten mit mehr Erfahrung. Angeblich half Wilhelm Busch seinem Bruder dabei, die ersten missglückten Konservendosen im Garten … Die älteste gefüllte Konservendose der Welt? weiterlesen

Quelle: http://histbrun.hypotheses.org/391

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Hermaphroditen am Rand der Welt: Die Hereford-Karte

Mittelalterliche Kartenmaler waren notorisch unfähig, kleinere Gegenstände als die ganze Welt zu zeichnen, hat es etwas sarkastisch ein Historiker formuliert. Erhalten, bekannt und vielfach auch bewundert sind jedenfalls vor allem Mappaemundi, Karten, die die gesamte Erde…

Quelle: http://intersex.hypotheses.org/1017

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Migration als Normalfall: Dirk Hoerder über Wanderungen seit dem 19. Jahrhundert


Barmen um 1870 vom Ehrenberg aus gesehen, Gemälde von August von Wille
Die Industrialisierung trieb Menschen in die Städte: Barmen um 1870, Gemälde von August von Wille. Quelle: Wikipedia

Wenn heute mancherorts das Abendland und die europäische Geschichte bemüht werden, um die Ablehnung von Flüchtlingen zu begründen, so sei das eine „Verweigerung der eigenen Vergangenheit“, stellte Dirk Hoerder vor Kurzem in einem Beitrag für die Zeitschrift „Merkur“ fest. Der Historiker hat unter anderem die 2010 in der Beckschen Reihe erschienene „Geschichte der deutschen Migration: Vom Mittelalter bis heute“ verfasst, ein Standardwerk zur Migration. Der Dreißigjährige Krieg, die Feldzüge Napoleons, die Weltkriege – es gab in Europa in den letzten Jahrhunderten viele kriegerische Auseinandersetzungen, die Millionen von Menschen zwangen, ihre Umgebung zu verlassen. Ganz abgesehen von der Industrialisierung, die weitere Millionen vom Land in die Städte trieb. Hoerder sagt:

„Die bittere Notwendigkeit abzuwandern oder zu fliehen erschiene durchaus nicht als neu und ungewöhnlich, wäre die historische Erinnerung in Europa umfassend.“

Dieser Erinnerung auf die Sprünge helfen kann Hoerder auch am Mittwochabend: Der Historiker will bei seinem Vortrag Massenmigration und Kriegsflüchtlinge vom 19. Jahrhundert bis in die 1950er Jahre in den Blick nehmen.

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Quelle: http://migration.hypotheses.org/145

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Instabile Körper, instabile Texte: Straparolas Hermaphrodit

In den Piacevole notte (erstmals 1550 erschienen) findet sich eine Erzählung von der Verwandlung einer jungen Nonne namens Filomena in einen Hermaphroditen, der Mann und Frau zugleich war; wie ich hier geschrieben habe, lachen am Ende…

Quelle: http://intersex.hypotheses.org/2526

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durchsichten: Rez.: The Palgrave Dictionary of Transnational History. From the Mid-19th Century to the Present Day, hrsg. v. Akira Iriye / Pierre-Yves Saunier, Basingstoke 2009

http://www.recensio.net/r/0a46c18d2078ef74d9ad653ac240f0e5 In der Regel geben Handbücher und Nachschlagewerke konsensfähiges Wissen auf der Basis gesicherter Forschung wieder. Das Palgrave Dictionary of Transnational History weicht von diesem Muster ab. Es will Forschung befruchten und müsste, so die Herausgeber, eigentlich das “Tentative Dictionary of Transnational History” heißen (XIX). Weder war Vollständigkeit ein Kriterium der Auswahl, noch wurde Ausgewogenheit […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/03/6403/

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