Reminiszenzen #dhiha6

Genau 24 Stunden, nachdem die #dhiha6-Konferenz begonnen hatte, wurde sie letzten Freitag um 18:00 Uhr offiziell beendet. Wer weiß, wie lange es danach noch mit Champagnerunterstützung weiterging, ich wäre gerne geblieben, hatte aber ein schönes Alternativprogramm vor mir (24 weitere Stunden Paris, von dem ich bis dahin nur die Rue Malher und das DHI gesehen hatte, welches beides allerdings allerliebst anzuschauen ist). Eigentlich dachte ich, dass sich jede|r zweite der Partizipant|inn|en umgehend an einen Blogpost zu den Ereignissen dieser Konferenz setzen würde, jetzt ist es aber doch mir vorbehalten, den ersten Rückblick zu schreiben (auf den hoffentlich weitere folgen, da ich lediglich meine hoffnungslos subjektiven und durch eine Woche Uni-Alltag gefilterten Eindrücke hier unterbringen kann). 

Nobel Game

Kaum war ich in Paris angekommen, startete schon am Donnerstag Abend die Konferenz mit einem Vortrag zum “Social game behind science – The collective dynamics of science: Publish or perish, is that all?” von David Chavalarias, der an einer Einrichtung mit dem illustren Namen “INSTITUT DES SYSTÈMES COMPLEXES DE PARIS ÎLE-DE-FRANCE” forscht. Obwohl David kurzfristig eingesprungen war für die eigentliche Referentin Julianne Nyhan (vom University College London), hätte ich mir keinen besseren Einstieg in die Konferenz vorstellen können.

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Der Außenhof vom DHI.

[...]

Quelle: http://texperimentales.hypotheses.org/1440

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durchsichten: DH & transnationale Geschichte. Blog der Bilanztagung “Digital Humanities und transnationale Geschichte”

http://dhtg.hypotheses.org/ Das Blog soll die Bilanztagung “Digital Humanities und transnationale Geschichte” [begleiten], die vom Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, der AG Digitale Geschichtswissenschaft des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands sowie dem Zentrum für Medien und Interaktivität der JLU Gießen vom 7. bis 8. Mai 2015 in Marburg veranstaltet wird. Eine der Kernfragen der Digital Humanities […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2015/04/5779/

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ZEIT-RAUM-IDENTITÄT

Die Idee – Studierende in den wissenschaftlichen Diskurs einbinden

Im April 2014 fand am Historischen Seminar der Leibniz Universität  Hannover die Tagung Zeit-Raum-Identität. Interdisziplinäre studentische Tagung zu aktuellen Fragen der Geisteswissenschaften statt. Organisiert und durchgeführt wurde diese von Studierenden des Historischen Seminars, die sich zu diesem Zweck bereits im Mai 2013 zu einer Projektgruppe zusammengeschlossen hatten. Ausgehend von der Feststellung, dass der wissenschaftliche Diskurs im studentischen Alltag häufig keine Rolle spielt und gerade auch disziplinenübergreifender Austausch zu selten stattfindet, machten sie sich daran, eine studentische Tagung zu organisieren.

Im Wintersemester 2013/14 begann im Rahmen des studentischen Kolloquiums Zeit-Raum-Identität die inhaltliche Annäherung an das weit gefasste Themenfeld, dessen Kategorien Zeit und Raum in den letzten Jahren in verschiedensten geisteswissenschaftlichen Disziplinen immense Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde, ohne dass jedoch gerade hinsichtlich deren Verknüpfung und der dritten Kategorie, der Identität (oder besser Identifikation), abschließende Antworten gefunden worden wären. Damit war die Grundlage geschaffen, auf der die konkrete Planung der Tagung und später die Auswahl der Beiträge durchgeführt werden konnten. Obwohl die Projektgruppe hin und wieder mit Dozierenden Rücksprache über die Antragstellung und das Projektkonzept hielt, erarbeiteten die Studierenden beides eigenständig. Dabei galt es durchaus, sich mit Neuem auseinanderzusetzen, mit Dingen zu befassen, die keiner zuvor gemacht hatte: Ein stichhaltiges Konzept schnüren, einen konkreten Finanzplan kalkulieren, die Finanzierung bei unterschiedlichen Förderern absichern, Unterkünfte für die Referenten buchen, Werbung für die Tagung erstellen, Plattformen für den Call for Papers suchen, einen Verlag für den Tagungsband finden, Räume buchen und vieles mehr. Unsicherheiten ergaben sich, weil keine geeigneten und aktuellen Mailverteiler für Fachräte und Fachschaften der entsprechenden Studiengänge im Bundesgebiet vorhanden waren und der Bewilligungsbescheid des Hauptförderers, dem mittlerweile nicht mehr existenten Leibniz-KIQS-Förderprogramm, auf sich warten ließ. Gefördert wurde das Projekt zudem durch den Allgemeinen Studierendenausschuss der Uni Hannover und den Verein Campus Cultur e.V. zur Förderung der Fakultätskultur der Geistes- und Sozialwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover.

Ende Januar 2014, nachdem alle eingegangenen Exposés gesichtet, eine Auswahl getroffen und die Teilnahmebescheide verschickt waren, begannen diese konkreten Vorbereitungen. Als Moderierende oder für Inputvorträge konnten Lehrende des Historischen Seminars gewonnen werden, die von der Idee einer studentischen Tagung im Hause begeistert waren und ihre Unterstützung ohne Umschweife zusicherten.

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Die Tagung – fachliche Diskussionen, statusgruppenübergreifender Austausch

Die Tagung selbst fand vom 25. bis 27. April 2014 in den Räumen des Historischen Seminars statt und gliederte sich in einen Begrüßungs- und Inputblock am Freitagnachmittag, zwei Vortragsblöcke am Samstag und einem Vortragsblock am Sonntagvormittag mit zusammenfassender Abschlussdiskussion des Wochenendes. Leider mussten zwei Referenten wegen Krankheit absagen, sodass für den Samstagnachmittag kurzfristig ein Ersatzvortrag organisiert werden musste, was jedoch glücklicherweise gelang und zur Auflockerung der Veranstaltung beitrug. Obwohl die Referenten und ihre Beiträge aus unterschiedlichsten geisteswissenschaftlichen Disziplinen stammten, sich mit verschiedenen Themenfeldern befassten und methodisch anders operierten, stellten sich bereits unmittelbar am Freitag intensive fachliche Diskussionen ein, die das ganze Wochenende über vertieft wurden. Die unterschiedlichen wissenschaftlichen Hintergründe und Qualifikationen stellten dabei aber kein Hindernis, sondern wie erhofft eine immense Bereicherung dar. Alle Beteiligten zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung begeistert und zufrieden.

Die Ergebnisse – Resümee und Perspektiven

Im Anschluss an die Tagung sollten deren Ergebnisse gesichert werden. Dazu hatte die Projektgruppe einen Tagungsband geplant und den jmb-Verlag für das Projekt gewinnen können. Die überarbeiteten und durch Anregungen aus den Diskussionen im Rahmen der Tagung ergänzten Beiträge der Referenten wurden von den Mitgliedern der Projektgruppe mehrfacher Korrekturlesungen unterzogen, an die Autoren zurückgegeben und nochmals redigiert. Da viele Beiträge erst nach der Tagung ihre finale Ausformulierung fanden oder auf Grundlage der Tagungsdiskussionen ergänzt oder editiert wurden, verzögerte sich die Sichtung der Beiträge und dauerte bis in den Oktober hinein. Der Tagungsband konnte daher nicht, wie optimistisch geplant, im Oktober, sondern erst im Dezember 2014 veröffentlicht werden. Auch wenn die Projektgruppe hierfür weniger Zeit eingeplant hatte, ist es in der Wissenschaftspraxis kaum üblich, dass ein Tagungsband bereits acht Monate nach der Veranstaltung publiziert werden kann.

Die Realisierung des gesamten Projektes, der Tagung und des Tagungsbandes, hat gezeigt, dass es Studierenden durchaus möglich ist, eigenständig und selbstbestimmt die Universität und den wissenschaftlichen Austausch und Diskurs mitzugestalten, dass auch sie durchaus in der Lage sind, Beiträge zu aktuellen wissenschaftlichen Debatten zu leisten. Die Verleihung des Campus Cultur-Preises für Studierende an den Studierendenrat Geschichte, aus dem ein Großteil der Projektgruppe und die Idee zu Tagung und Kolloquium stammte, zeigt die Wertschätzung vonseiten der Lehrenden und die Wichtigkeit derartiger Projekte. Der Preis wurde am 16. Januar 2015 im Rahmen der Absolventenfeier der Philosophischen Fakultät überreicht.

Dennoch bleibt viel zu tun, damit solche Projekte nicht Einzelfälle, sondern die Regel werden, damit Studierende sich aktiv in wissenschaftliche Diskurse einbringen und an der Wissenschaftspraxis teilnehmen. Nicht nur in der Wissenschaft gehört das Knüpfen von Netzwerken heute zu den absoluten Notwendigkeiten. Tagungen sind hierfür eine großartige Möglichkeit, die Referenten unserer Tagung stehen auch heute noch in Kontakt und tauschen sich aus. Gerne wollen sie das Projekt mit einer neuen Tagung fortführen – wann, wo und wie dies geschehen wird, ist allerdings noch unklar, da studentische Gruppen einer starken Fluktuation unterliegen oder sich deren Mitglieder anderen Projekten widmen und stetig auf engagierten Nachwuchs angewiesen sind.

Eines aber ist gewiss: die nächste Tagung kommt bestimmt!

Cover

Quelle: http://zeitraeume.hypotheses.org/104

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Das Poster ist der neue Vortrag

Haben Sie sich auch schonmal gefragt, was diese Menschen tun, die auf Flughäfen und in viel zu engen Zug-Abteilen mit viel zu großen Posterrollen auf dem Rücken herumlaufen? Vermutlich sind die meisten ihrer Träger Nachwuchswissenschaftler der Physik oder Chemie. Bar jeder Vorerfahrung und ohne Vorbilder im eigenen Fach habe ich vor wenigen Monaten selbst dieses neue Medium bei der Jahrestagung der AG-Ass in Münster ausprobiert. - Ein Erfahrungsbericht für diejenigen, die noch weniger Ahnung davon haben als ich. Learning by Doing Wenn man einer […]

Quelle: http://grammata.hypotheses.org/565

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mediaevum.net: Livestream zum Workshop “Neues Werkzeug des Historikers: Blogs und Social Media für Mediävisten”

http://mittelalter.hypotheses.org/3916 Soziale Medien wie Twitter, Facebook und Academia.edu gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Wissenschaftskommunikation auch innerhalb der Mediävistik. Dasselbe gilt für Wissenschaftsblogs und diverse Formen des Open Access. Der Workshop möchte nicht nur eine Zwischenbilanz zu Chancen und Problemen dieser neuen Kommunikationskanäle ziehen, sondern auch Perspektiven der Weiterentwicklung, Koexistenz und Hybridisierung neuer und alter […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2014/07/5219/

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Débuts, commencements, initiations: Les « Premières fois » de la Grande Guerre

En articulant échelles individuelles et collectives, l’intention de ce colloque résolument comparatif est de repenser la question des expériences de guerre vécues par les contemporains et la manière dont ceux-ci les perçoivent, les endurent puis les « construisent » à partir d’une expérience originelle jugée le plus souvent fondatrice pour en proposer une histoire sociale et culturelle, ouverte sur les autres sciences sociales. Derrière la question des « premières fois » et des « initiations » dans la guerre de 1914-1918, c’est bien une interrogation sur le « pouvoir des commencements » que le colloque souhaite déployer. Il s’agit donc depuis l’individu jusqu’aux sociétés plongées dans la guerre, de penser la rupture et la nouveauté radicale que représenta, pour ses contemporains, celle qu’on appela, dès 1914, la Grande Guerre.  

Foto: Auszug deutscher Soldaten aus ihrer Garnisonsstadt, 1. August 1914| Bundesarchiv, Bild 183-25684-0004 | CC-BY-SA 3.0 DE

Foto: Auszug deutscher Soldaten aus ihrer Garnisonsstadt, 1. August 1914| Bundesarchiv, Bild 183-25684-0004 | CC-BY-SA 3.0 DE

 

Programme

Du lundi 30 juin au mercredi 2 juillet aura lieu à l’Historial de la Grande Guerre, Péronne (Somme) un colloque international.

Lundi 30 juin 2014

09H00    ACCUEIL

  • Hervé François, Directeur de l’Historial de la Grande Guerre
  • Jean-Jacques Becker, Président d’Honneur du Centre international de recherche de l’Historial
  • Stéphane Audoin-Rouzeau, Président du Centre international de recherche de l’Historial

09h30    INTRODUCTION

Nicolas Beaupré (Université Blaise Pascal, Clermont-Ferrand, IUF)

10h00 – 12h30    APPRENTISSAGES – INITIATIONS

10h00 – 11h00    Modérateur : Jay Winter (Yale University)

  • Simon House (Londres) : Baptism of Fire : the French Army in the Ardennes, 22 August 1914
  • Olivier Cosson (Paris) : Faire face : le chef et l’imprévisibilité du combat dans l’armée française (1914)

PAUSE

11h30 – 12h30    Modératrice : Annie Deperchin (Université de Lille II)

  • Larissa Wegner (Freiburg) : The Great War and the Hague Conventions: Failed Test for “Humanity in Warfare”?
  • Alison Fell (University of Leeds): Striking Women: First World War Industrial Action as Initiation for Female Activists in Britain and France.

PAUSE

13h30 – 15h30    APPRENTISSAGES – INITIATIONS (Suite)

13h30 – 15h30    Modératrice : Anne Rasmussen (Université de Strasbourg)

  • Ken Daimaru (London University/Paris Ouest Nanterre la Défense) : La mobilisation des médecins japonais au début de la Première Guerre mondiale.
  • Eric Kocher-Marboeuf (Université de Poitiers) : La Grande Guerre, matrice de la bataille contre le cancer
  • Romaric Nouat (Université de Tours) : L’apprentissage du Service de santé aux armées de la 9e région militaire et ses missions durant la Première Guerre mondiale.

PAUSE

16h00 – 17h30    Modérateur : Nicolas Patin (Institut Historique Allemand Paris)

  • Julien Gueslin (Université de Lyon III) : Naissance d’un projet national : les tirailleurs lettons ou l’initiation au sacrifice (1915-1917)
  • Claire Morelon (IEP Paris) : The Arrival of Galician Refugees in Bohemia during the First World War: A Problematic Encounter and the limits of Austrian Patriotism.

17h30    Cérémonie de remise des bourses Gerda Henkel du Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre, par Christian Manable, Président du Conseil général de la Somme, Pierre Linéatte, Président de l’Historial de la Grande Guerre, Jean-Jacques Becker, Président d’Honneur et Stéphane Audoin-Rouzeau, Président du Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre

20h00    Conférence

  • Keynote: Annette Becker (Université Paris Ouest Nanterre la Défense, IUF) : Violences extrêmes contre les civils durant la Grande Guerre.

Mardi 1er juillet 2014

06h00    Cérémonies commémoratives de la bataille de la Somme : La Boisselle et Thiepval avec John Horne (Trinity College Dublin) et Philippe Nivet (Université de Picardie Jules Verne) (inscription obligatoire, rdv devant l’Historial)

14h00 – 17h30    ÉMOTIONS

14h00 – 15h30    Modérateur : Emmanuel Saint-Fuscien (EHESS Paris)

  • Jaqueline Carroy (EHESS Paris) : Rêves de guerre.
  • Matteo Caponi (École normale supérieure de Pise) : “Je n’aurais pas cru que cette nouvelle forme de bataille fût si terrible et épouvantable.” Les raids aériens sur les villes italiennes pendant la Grande Guerre.

PAUSE

16h00 – 17h30    Modératrice : Franziska Heimburger (EHESS Paris)

  • Jane Potter (Oxford Brooks University) : ‘I can find no word to qualify my experiences except de word SHEER’ : Wilfred Owen’s Letters and his Baptism of Fire.
  • Clémentine Vidal-Naquet (EHESS Paris) : L’écriture des sentiments. L’apprentissage épistolaire de l’intimité conjugale.

PAUSE

20h30 – 22h00    Projection du film La cicatrice. Une famille dans la Grande Guerre de Laurent Veray, suivi d’un débat en présence de l’auteur, animé par Alexandre Sumpf(Université de Strasbourg) et Gene Tempest (Boston University) au Cinéma Le Picardy de Péronne.

Mercredi 2 juillet 2014

09h00 – 12h30    RUPTURES ET RENCONTRES

09h00 – 11h00    Modératrice : Heather Jones (London School of Economics)

  • Marine Branland (Université Paris Ouest Nanterre La Défense) : Rencontres atypiques dans les camps de prisonners des la Grande Guerre
  • Ronan Richard (Université de Rennes 2) : Premiers contacts : l’accueil en gare des réfugiés et des prisonniers au début de la guerre. L’exemple du Grand Ouest de la France.
  • Nazan Maksudyan (Istanbul Kemerburgaz University) : Ottoman Orphans in Germany during the First World War.

PAUSE

11h30 – 12h30    Modérateur : Benoît Majerus (Université du Luxembourg)

  • Chris Kempshall (Sussex University) : ‘What Barbarians They Must think us!”. When Tommy met Poilu: Allied Interactions on the Western Front.
  • James Connolly (Université de Paris IV-Sorbonne): Starting as the meant to go on? Franco-German Relations in the occupied Nord.

PAUSE

13h30 – 17h30    INTERPRÉTATIONS / PREMIERS RÉCITS

13h30 – 15h00    Modératrice : Laurence Van Ypersele (Université catholique de Louvain)

  • Marco Mondini (Institut Historique Italo-Allemand – Fondation Bruno Kessler, Trete/Université de Padoue) : Les écrivains-combattants italiens et la guere “vita nova”.
  • Dunja Dusanic (Université de Belgrade) : “Nous de 1914″ : l’expérience formative de la Grande Guerre chez les écrivains serbes modernistes.

PAUSE
15h30 – 17h30    Modérateur : Arndt Weinrich (Institut Historique allemand Paris)

  • Gerd Krumeich (Université de Düsseldorf) : Stegemann 1917. La première histoire allemande de la Grande Guerre.
  • Benjamin Gilles (EHESS Paris) : Premières mises en récit de l’expérience combattante collective. Anthologies de guerre en France et en Allemagne de 1914 à 1940
  • Jennifer Wellington (King’s College London) : National Beginnings, Tragic Pasts : Constructing First World War Memory in the British Empire.

PAUSE

17h45 – 18h30    Débats conclusifs dirigés par Gene Tempest et Manon Pignot(Université de Picardie Jules Vernes, IUF)

 

Informations:

Call for Papers

PROGRAMME 2014

Pour tout renseignement, veuillez contacter
c.fontaine [@] historial.org

 

Comité d’organisation:

  • Nicolas Beaupré (UBP Clermont-Ferrand, CIRHGG, IUF),
  • Caroline Fontaine (CIRHGG),
  • Franziska Heimburger (EHESS Paris),
  • Benoît Majerus (Université du Luxembourg),
  • Nicolas Patin (Institut Historique Allemand, Paris),
  • Manon Pignot (Université de Picardie-Jules-Verne, IUF),
  • Emmanuel Saint-Fuscien (EHESS Paris),
  • Alexandre Sumpf (Université de Strasbourg),
  • Gene Tempest (Boston University),
  • Arndt Weinrich (Institut Historique Allemand, Paris).

 

Financeurs: L’interprétation simultanée français-anglais et anglais-français est soutenue par le Fonds Pascal.

Quelle: http://grandeguerre.hypotheses.org/1601

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Wissenschaftliches Camping: das THATCamp in Göttingen

Wer vor dem 50. Historikertag seine Zelte in Göttingen aufschlagen will, dem empfiehlt das Redaktionsblog das THATCamp, das als Vorkonferenz zum Historikertag vom 22. bis zum 23. September 2014 dort stattfinden wird. Seit gestern kann man sich dafür anmelden.

Hinter dem THATCamp verbirgt sich das “The Humanities and Technology Camp” bei dem Geisteswissenschaftler, Informatiker, Bibliothekare und Archivare aufeinander treffen und spontan Sitzungen organisieren. Ziel ist es mit den unterschiedlichsten Kenntnissen gemeinsam zu lernen und Wissen auszutauschen. Das THATCamp in Göttingen soll sich vor allem mit den Themen Open Humanities, Open History und Open Access beschäftigen.

Das THATCamp ist überdies eine gute Möglichkeit die immer größer werdende de.hypotheses-Community kennenzulernen. Wir erwarten hier viele unserer Bloggenden und möchten uns mit allen Teilnehmenden über die aktuelle geisteswissenschaftliche Blogosphäre austauschen. Hashtag für das Treffen: #dehypo14

Zum Blog des THATCamps
Zur Anmeldung
Das THATCamp auf twitter

 

Quelle: http://redaktionsblog.hypotheses.org/2437

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Gaben aus dem Kloster – die Briefe der Lüner Benediktinerinnen (1460-1550)

Abstract zum gleichnamigen Vortrag bei “What is a Letter? An interdisciplinary approach”  (Symposion 2-4 Juli 2014, Oxford) Gegenstand der Präsentation ist das bisher nicht edierte Briefbuch des Benediktinerinnenkonvents Lüne (bei Lüneburg), das einen Großteil der schriftlichen Kommunikation der Schwestern aus der Zeit zwischen 1460 und 1550 abbildet. In drei Handschriften finden sich ca. 1800 Abschriften von Briefen oder Brieffragmenten, teilweise in lateinischer, teilweise in niederdeutscher Sprache verfasst. Diese umfangreiche Sammlung weist im Vergleich zu Briefbüchern ähnlicher Provenienz einige Besonderheiten auf: Zum einen lassen sich […]

Quelle: http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7332

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Abstract zum Vortrag: Voix perdues? Ungültige, verstreute und andere „sinnlose“ Stimmen bei Wahlen im Jahr 1848 (Thomas Stockinger)

Im Rahmen der auf diesem Blog bereits angekündigten Tagung „Kultur und Praxis der Wahlen. Eine Geschichte der modernen Demokratie“ / „Culture and Practice of Elections. A History of Modern Democracy“ am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald (veranstaltet von Hubertus Buchstein und Hedwig Richter) wird Thomas Stockinger am 16. Mai 2014 vortragen. Vorab wird hier ein Abstract zu seiner Präsentation verfügbar gemacht.

Das vollständige Tagungsprogramm gibt es als PDF-Datei hier.

Voix perdues? Ungültige, verstreute und andere „sinnlose“ Stimmen bei Wahlen im Jahr 1848 (Frankreich und Österreich)

Zweckrationales Handeln, das die Chancen maximiert, erwünschte Kandidatinnen oder Kandidaten die zu vergebenden Mandate erringen zu sehen, zählt seit langem zu den landläufigen, dabei aber durchaus fragwürdigen Erwartungen an Wählerinnen und Wähler. Abweichungen davon sind in dieser Perspektive in erster Linie als Zeichen demokratischer Inkompetenz zu interpretieren, allenfalls noch als Geste des Protests. Die meisten aktuellen Wahlrechte geben vor, dass alles, was auf einem Stimmzettel vermerkt ist, aber nicht als eindeutige Willensäußerung zugunsten einer der registrierten Kandidaturen gedeutet werden kann, ungültig ist, sofern es nicht den Stimmzettel selbst ungültig macht. Der „Wählerwille“ hat sich entweder nach den vorgezeichneten Alternativen zu richten, oder er kann nicht zur Kenntnis genommen werden.

Die frühesten Anwendungen des Massenwahlrechts waren Situationen, in denen diese Kanalisierung weniger effizient funktionierte als später, und in denen deshalb etliche Aspekte der damit verbundenen Problematik besonders deutlich hervortraten. Die Veranstalter und die Ausführenden dieser Wahlen sahen sich mit beträchtlichen Zahlen von Voten (zumeist materialisiert als Stimmzettel) konfrontiert, die sich aus verschiedenen Gründen nicht leicht in ein eindeutiges, numerisch exaktes Wahlresultat einrechnen ließen. Stimmen verteilten sich auf sehr viele verschiedene Personen, darunter solche, die nicht als Kandidaten aufgetreten waren oder nach Meinung der Wahlveranstalter gar nicht als solche in Frage kamen. Kandidaten wurden nicht deutlich genug für eine sichere Identifizierung bezeichnet, oder es wurden Angaben über sie vermerkt, die für eine solche nicht nötig gewesen wären. Die nach späteren Maßstäben oft noch recht unpräzisen rechtlichen Normen boten für den Umgang damit nur eine unzureichende Handhabe, weshalb auch die Entscheidungen der Wahlkommissionen vielfach sehr uneinheitlich ausfielen.

Der Vortrag nähert sich diesen Erscheinungen ausgehend von Stimmzetteln und Wahlprotokollen als Primärquellen und in Anknüpfung insbesondere an die Arbeiten von Yves Déloye und Olivier Ihl. Anhand konkreter Beispiele aus den Parlamentswahlen des Revolutionsjahres 1848 in Frankreich und in der Habsburgermonarchie (speziell Niederösterreich) soll gezeigt werden, dass zur Deutung dieser Phänomene die Kategorien „Ignoranz“ und „Protest“, obwohl beide relevant sind, nicht ausreichen. Sowohl in von Wahlnormen und Erwartungen abweichendem Verhalten der Wähler als auch in den voneinander divergierenden Reaktionen darauf spiegelte sich nicht bloß blindes Herantasten an eine ungewohnte politische Praxis, sondern vielmehr konkurrierende Vorstellungen davon, was Wählen und Repräsentation überhaupt zu bedeuten hatten, wie sie funktionierten und wie sich das Verhältnis zwischen Wählenden und Gewählten zu konstituieren hatte, welche Eigenschaften einen geeigneten Kandidaten machten, sowie auf welche geographischen Räume und sozialen Gruppen sich Repräsentation, Kandidatur und Wahl bezogen. Das scheinbar „Sinnlose“ erweist sich dabei als Teil älterer oder alternativer Logiken des Wählens, die sich nicht durchsetzten, sondern im Laufe der weiteren Entwicklung hin zu einem für die europäisch-atlantischen Gesellschaften zunehmend einheitlichen Grundmodell des Wahlvorgangs bis zur Unsichtbarkeit marginalisiert wurden.

Quelle: http://achtundvierzig.hypotheses.org/575

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Digital Humanities Tagung in Passau als voller Erfolg

Gerade ist die DHd 2014 in Passau zu Ende gegangen, die erste Tagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Homepage). Das Organisationsteam hat großartige Arbeit geleistet, die Vorträge waren fast durchweg von hoher Qualität. Besonders beeindruckt war ich von dem echten interdisziplinären Mehrwert vieler Beiträge und Sektionen. Ich habe nicht nur vieles Neues erfahren, sondern bin auch mit zahlreichen Vertretern benachbarter geisteswissenschaftlicher Fächer und Informatikern ins Gespräch gekommen.

Passau DHd Konferenz Nr 02287 xr100 - SHoppe2014

Ich habe leider hier nicht die Zeit für eine ausführliche Tagungsbesprechung, aber besonders profitiert habe ich von den Sektionen Visualisierungen (und hier von der Vorstellung des GenericViewer und des Presenters) und Pecha Kucha “Virtuelle Rekonstruktion – Allgemeine Standards, Methodik und Dokumentation”. Das aber nur als ganz persönliches erstes Fazit.

Auch die Kunstgeschichte hat sich übrigens wacker geschlagen, siehe z.B. hier und hier. Vor allem aber allgemeinwirksam in der sehr schönen Keynote Lecture unserer ehemaligen Münchener Kollegin Prof. Katja Kwastek, die nun in Amsterdam wirkt.

Eine zeitnahe Publikation ist wohl geplant.

Passau DHd Konferenz Nr 02497 xr100 - SHoppe2014

Quelle: http://dhmuc.hypotheses.org/78

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