Federici, Silvia: Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation. Wien: Mandelbaum, 2. Aufl., 2014.
Nachzulesen online im Weblog der Frühneuzeit-Info!
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022590870/
Geschichtswissenschaftliche Blogs auf einen Blick
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022590870/
Schülerinnen und Schüler der Walther-Rathenau-Schule Berlin im Gespräch mit Stefanie Rentsch (Forum Transregionale Studien) über ihre Erfahrungen mit dem Seminarkurs „Integration“, die Willkommenskultur an ihrer Schule, und ihre Teilnahme am WeberWorldCafé „Flüchtlinge in der Stadt“, das am 28. April 2016 in Berlin stattfand.
Interview 1:
Interview 2:
Das Walther-Rathenau-Gymnasium in Berlin zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Es gibt einen Seminarkurs zum Thema „Integration“. Dieser bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich mit Themen wie Migration, Flucht und Integration aus verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen und vor allem darüber zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Das Thema wird aber nicht nur im Unterricht behandelt, es wird auch eine aktive „Willkommenskultur“ an der Schule gelebt. So gibt es auch an der Rathenau Schule „Willkommensklassen“, welche das Kernstück des Berliner Konzepts zur Integration von Flüchtlingskindern bilden und diese vor allem durch Sprachunterricht auf den Besuch der Regelklassen vorbereiten sollen.
Quelle: http://trafo.hypotheses.org/5214
Weshalb eine weitere Abhandlung zu dem theoretisch schwerbeladenen Begriff des Rituals? Sieht man sich die wissenschaftlichen Abhandlungen der Ritualforschung an, kommt man ins Grübeln, welches Phänomen nicht als Ritual gefasst werden kann. Diverse Disziplinen beschäftigen sich mittlerweile mit ritualisierten oder ritualisierenden Aspekten der sozialen Wirklichkeit. Hervorstechend sind dabei die Einführungswerke von Belliger/Krieger (2013) und Brosius/Michaels/Schrode (2013). Ebenso vermuten eine Vielzahl von Monografien Rituale in nahezu allen gesellschaftlichen Arenen: in der Familie (vgl. Xyländer 2014), in der Schule (vgl. Heinzel 2016) oder im beruflichen Alltag (vgl. Lamp/Küpper-Popp 2011). Wo also bleibt die Lücke, die der vorliegende Band zu schließen vermag? Die Leerstelle identifiziert sich in der Einleitung vermeintlich rasch: Der Körper als unterbetrachteter Träger und Ermöglicher ritueller Handlung.
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Die Universitäten sind die Orte der Gender Forschung und müssen sich dauerhaft für diese Forschung engagieren und Brücken für die Wissensvermittlung in die Gesellschaften hinein bauen.
Der Beitrag Mehr Gender Forschung! Was uns die Ablehnung des Friedensvertrages in Kolumbien lehrt. erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
Bernhart Jähnig zum 75. Geburtstag gewidmet Gliederung 1. Einleitung 2. Die Handschrift: Kodikologie 3. Die Handschrift: Inhalt und Besonderheiten 3.1. Das Temporale 3.2. Das Sanktorale 3.2.
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In der letzten Zeit habe ich hier eine Reihe aktueller Projekte und Projektideen vorgestellt, an denen ich beteiligt bin.1 Diese sind auf Kooperationen mit Historikern (autoChirp), Literaturwissenschaftlern (tiwoliJ) und Kunstgeschichtlerinnen (Cheiron) zurückzuführen, decken also einen relativ weiten Bereich des (zugegebenermaßen noch immer unüberschaubaren) Spielfelds der Digital Humanities ab. Einerseits bin ich sehr froh darum, die Gelegenheit zu haben, auf diesem Feld weit herumzukommen. Andererseits verliere ich darüber ungern mein Kerngeschäft als Computerlinguist aus den Augen und möchte es natürlich auch hier im Blog zumndest ab und an gewürdigt wissen. Da trifft es sich gut, dass just heute ein Beitrag erschienen ist, an dem ich mitgearbeitet habe und der genau dieses Kerngeschäft betrifft.
Natürlich haben auch die oben aufgeführten Projekte immer eine Schnittstelle zur Computerlinguistik, die einen eine größere (bei Cheiron geht es explizit um TextMining in einem kunstgeschichtlichen Korpus), die anderen eher eine am Rand (autoChirp hat auch eine Funktion, mit der Wikipedia-Artikel automatisch analysiert werden, allerdings nur in Hinsicht auf das Vorkommen von Zeitreferenzen). Die finanzielle Lage und das Zeitmanagement ist bei diesen kleinen Projekten immer etwas prekär, zwischendurch bekommt man mal eine Anschubfinanzierung, dann sind Gelder aus irgendwelchen Förderfonds oder Programmpauschalen übrig, schließlich ist es möglich, Studierende im Rahmen ihrer Studienleistungen an etwas arbeiten zu lassen, das sich nachher als etwas Nutzbares oder als Kristallisationspunkt für einen neuen Projektantrag herausstellt. Allerdings sind gute Leute eigentlich nur zu halten, wenn man sie auch einigermaßen anständig bezahlt.
via Annelen Brunner, IDS Mannheim
Die Universität Würzburg und das Institut für Deutsche Sprache, Mannheim, beginnen ein neues Projekt im Bereich Digital Humanities: „Redewiedergabe – eine literatur- und sprachwissenschaftliche Korpusanalyse“ (http://www1.ids-mannheim.de/lexik/redewiedergabe.html). Hierfür sind zwei Doktorandenstellen (TV-L E 13, 65%) zu besetzen.
Stellenausschreibung Mannheim: http://www1.ids-mannheim.de/aktuell/stellen/stelle1.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7253
2003 habe ich angefangen Geschichte zu studieren. Es lag zum einen am Geschichtslehrer, der es verstand mein Interesse zu wecken und zu fördern, zum anderen faszinierte mich der Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart. 2004 habe ich mich zum Zweitstudium in Psychologie eingeschrieben. Vielleicht tat ich dies, weil ich mich nur schlecht für eine Fachrichtung entscheiden konnte. Beide Fächer habe ich immer wieder mit wechselndem Fokus studiert.
2007 oder 2008 habe ich dann zum ersten Mal von der Nachkriegskinder-Studie gehört und war elektrisiert. Plötzlich entstand aus den Punkten ein Bild, das Sinn machte. Die Punkte waren Geschichte, Psychologie und mein Interesse für digitale Methoden. Sie waren für mich der Schlüssel zu der Frage, wie man die Nachkriegskinder-Studie revitalisieren könnte.
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Émile Durkheim bildet historisch wie aktuell einen weitgehend unhinterfragten methodologischen Grundpfeiler der empirischen und strukturalistischen Soziologie. In seinen Regeln der soziologischen Methode entwirft er das Konzept der sozialen Gesundheit als einen gesellschaftlichen Idealzustand. Die Aufgabe der Soziologie ist es ihm zufolge, eine Anweisung an die soziale Praxis…
Vierzehn wagemutige AbenteurerInnen aus drei unterschiedlichen Volksgruppen, eine natürliche, ursprüngliche Spielwelt – frei von menschlichen Einflüssen – aber voller gefährlicher Wildtiere: Das als „real life Medieval simulator“[1] beworbene Massively Multiplayer Online Role Play Game Life is Feudal: Your own[2] versetzt seine Spieler auf eine abgeschiedene Insel, auf der es im Rahmen eines mittelalterlich angehauchten Settings gilt, durch virtuell harte Arbeit die unberührte Spielwelt nach den individuellen Vorstellungen zu verändern, Siedlungen und Wege zu errichten, sowie diese zu verteidigen. Die Fülle an verschiedenen erwerbbaren Fertigkeiten und Fähigkeiten und die dadurch notwendigen Spezialisierungen der Spieler macht es anfangs nötig, in kooperativer Form durch den Zusammenschluss Gleichgesinnter zuallererst das Überleben zu sichern. Von fundamentaler Bedeutung für den Fortbestand der Gemeinschaft scheint das Verschaffen von Orientierungs- und Überblickswissen durch jeden einzelnen „player historian“[3], verbunden mit dem genrespezifisch so nötigen Wissenstransfer.
„Es ist der 8. August 1016 und man trifft sich beim Lagerfeuer zwischen Binnensee und Olymp. Einige haben bereits erste einfache Schlafplätze errichtet und warten auf die letzten Reisenden, die nunmehr aus allen Himmelsrichtungen der Inselwelt eintreffen. Als alle beim Lagerfeuer eingetroffen sind, ist die Dunkelheit verzogen.“[4]