Tag der Demokratiegeschichte
In Deutschland wurde am 18. März 2026 erstmals der „Tag der Demokratiegeschichte“ begangen. Die Schirmherrschaft lag beim deutschen Bundespräsidenten, der Deutsche Bundestag war beteiligt, es gab ein recht umfassendes Medienecho, an rund 250 Orten wurden Veranstaltungen – über den 18.3. hinaus – durchgeführt, und einen Wikipedia-Artikel gab es auch schon. Treibende Kraft war/ist die (Bundes-)Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. Über die Aktivitäten des Tages selbst sowie der nachfolgenden berichtet eine eigene Seite: https://tag-der-demokratie-geschichte.de/.
Der Tag der Demokratiegeschichte
Die Stiftung titelt in Fettdruck: „Wir feiern die Geschichte unserer Demokratie!
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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/03/19/tag-der-demokratiegeschichte/
Computerspiele. Erlaubnis zum Hakenkreuz
#durchsichten Krautrock transnational. Die Neuerfindung der Popmusik in der BRD, 1968–1978, von Alexander Simmeth
Historisches Stichwort: Deutsche Reichsbahn (1945-1993)
Link-Hint Nr. 16 [12.05.2014]: “Die Chronik der Wende”. 163 Tage Rückblick auf die Wendezeit — ein trimediales Projekt des ORB
Podcasts zu Erinnern und Gedenken in deutsch-israelischen Begegnungen
In zwei Audiopodcasts bringen Elke Gryglewski und Guy Band ihre Perspektiven auf das Erinnern und Gedenken in deutsch-israelischen Jugendbegegnungen ein.
Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/11661
Kunst wurde überschätzt
Bildende Kunst aus Ost und West der Zeit 1945 bis 1968. Auf der einen Seite die offene Struktur des Abstrakten als Symbol der Freiheit – auf der anderen Seite der sozialistische Realismus mit seiner Individualität und Figuration? Inwiefern vermittelt sie – gegenübergestellt – die ideologischen Gräben zwischen den konkurrierenden deutschen Teilstaaten? Unter dem Titel “Der geteilte Himmel” stellt die Neue Nationalgalerie die Hauptpositionen von Ost und West der Epoche 1945 bis 1986 vor.
Die Unterscheidung der “abstrakten” Kunst des Westens auf der einen Seite und der “figurativen” oder der “Staatskunst” des Ostens auf der anderen Seite greift zu kurz. Welche Rolle spielte die Kunst jeweils in Ost und West während der politischen Ereignisse des Kalten Krieges konkret? Und welche Bedeutung kommt dem Staat bei der Ausübung der Kunst zu? Im MONTAGSRADIO “Vor Ort” in der Neuen Nationalgalerie sprechen Markus Heidmeier und Jochen Thermann mit der Kunsthistorikerin Susanne von Falkenhausen, Professorin für Neuere Kunstgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin, und der Kunstkritikerin Ingeborg Ruthe über die Charakteristika der Kunst in Ost und West, über “Aushandlungsformen und -prozesse” in der Künstlerszene, über Leitbilder und Begegnungen. Sie sprechen auch über Kontinuitäten und Brüche vor und nach 1945, verursacht durch das NS-Regime und seine Protagonisten.
Und hier noch die Timeline zu dem Gespräch:
- 01:00 Erste Eindrücke: “Über die Gräben hinweg Dialoge anzetteln”
- 05:00 abstrakte Kunst des Westens vs. “Staatskunst” der DDR?
- 09:00 “im Rahmen der Nation gedacht”
- 11:00 Produktionswirklichkeiten von Künstlern in der DDR – “Bilder mit der Butterseite zur Wand”
- 15:50 die Restriktionen des Westens
- 20:00 Kontinuitäten und Brüche nach 1945
- 24:00 das Leitbild der Kunstproduktion in der DDR
- 27:30 Wann hatte der Staat Angst vor der Kunst?
- 32:00 die Individualität der DDR-Kunst in den 70er und 80er Jahren
- 37:00 gibt es eine “deutschere” Kunst?
- 40:00 Allegorien, Metaphern und Gleichnisse
- 43:30 Gab es Begnungen zwischen den Künstlern in Ost und West?
- 46:00 Überraschungen & Entdeckungen der Ausstallung
- 49:30 MONTAGSRADIO-Fragebogen
Die Ausstellung “Der geteilte Himmel. Die Sammlung. 1945 bis 1968″ ist noch bis September 2013 in der Neuen Nationalgalerie zu sehen.
Quelle: http://www.montagsradio.de/2013/06/10/kunst-war-uberschatzt/
