Stellenausschreibung: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Digitale Editionsphilologie und Projektkoordination (100%, E13) an der BBAW
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) sucht für ein einzurichtendes, internationales Digitalisierungs- und Editionsprojekt zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Digitale Editionsphilologie und Projektkoordination in Vollzeit (100%), befristet auf 36 Monate.
Das Projekt
Das 2019 neu zu gründende Zentrum für digitale Kulturerbeforschung CENTRO HUMBOLDT ist ein internationales Kooperationsprojekt an den zwei Standorten Berlin (BBAW) und Havanna (Casa Museo Alejandro de Humboldt). Es richtet sich als interdisziplinäres und interkulturelles Projekt an ein Team internationaler Wissenschaftler*innen, die mithilfe der Technologien und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften schriftliches Kulturerbe bewahren, erschließen und erforschen wollen. Zu den Aufgaben gehört, die editionsphilologischen Grundlagen für das gemeinsam zu erarbeitende Korpus im Rahmen eines digitalen Workflows (Digitalisierung – Metadatenerfassung – Texterfassung in TEI-XML – Publikation) zu schaffen und durch eigene Forschungs- und Editionsarbeit (Transkription, Indexierung, Kommentierung) zu stützen. Das schließt regelmäßige Arbeitsaufenthalte und Teamsitzungen am Projektstandort in Havanna mit ein. Der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts liegt auf kultur- und wissenschaftshistorisch bedeutenden Quellen des 18. und 19. Jahrhunderts im Umfeld von Alexander von Humboldts amerikanischer Forschungsreise.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11249
Vom authentischen Brief zur durchgestalteten Literatur: Textvarianz dokumentieren und analysieren mit TEI #dhmasterclass

In meinem vorhergehenden Blogpost habe ich das Brieftagebuch von Friedrich Rochlitz Tage der Gefahr über die Völkerschlacht zu Leipzig im Jahr 1813 vorgestellt. Als Einwohner Leipzigs hatte der Schriftsteller Rochlitz die gesammelten Schilderungen seiner Erlebnisse an einen Freund in Dresden gesendet. Das Konvolut überarbeitete er später wiederholt für mehrere Buchausgaben. Seinen eigenen Angaben zufolge war er dabei sehr behutsam vorgegangen, um die Authentizität seines umfangreichen Textes zu bewahren.
Wie ein Vergleich der verschiedenen Fassungen offenbart, waren seine Änderungen jedoch nicht so geringfügig, wie er vorgab. Welches Motiv steckte dahinter? Natürlich beeinflussten die Änderungen den sprachlichen und inhaltlichen Wert des Briefes als Zeitdokument. Briefe waren jedoch nicht nur persönliche Mitteilungen, sondern wurden oft auch weitergegeben und von anderen gelesen. Dies war dem Schriftsteller Rochlitz durchaus bewusst, und es legitimiert die umfassenden, oft gestalterischen Eingriffe in seinen Text.
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correspSearch: Neue Tools, neue Daten – und eine Auszeichnung
Briefeditonen vernetzen – das geht nun noch leichter mit den neuen Tools von correspSearch: Das Javascript-Widget csLink vernetzt Briefeditionen auf ganz neue Art und Weise untereinander. Mit Hilfe des umfassend überarbeiteten CMIF Creator 2 lassen sich digitale Briefverzeichnisse gedruckter Editionen einfach und schnell erstellen. Und auch sonst hat sich bei correspSearch wieder einiges getan.
csLink: Erweiterten Korrespondenzkontext anzeigen
Das JavaScript-Widget csLink weist zu einem edierten Brief in der eigenen digitalen Edition auf zeitlich benachbarte Briefe der Korrespondenzpartner aus anderen Editionen hin. Dabei fragt das Widget automatisiert die correspSearch API auf Briefe aus demselben Zeitraum mit demselben Absender oder Empfänger ab. Letzteres geschieht unter Angabe einer Normdaten-ID, wie z.B. GND oder VIAF.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10632
Network Mapping, Prousts Madeleine und Pommes Schranke – #dhmasterclass Tag 1
Wir beginnen mit dem „Wetterbericht“ – ein Ritual, das sich bei der ersten Master ...
Network Mapping, Prousts Madeleine und Pommes Schranke – #dhmasterclass Tag 1

Wir beginnen mit dem „Wetterbericht“ – ein Ritual, das sich bei der ersten Master Class Digital Humanities eingebürgert hatte: die eigene Geistes- und Gefühlslage in Bezug auf das, was kommt (oder auch was war) in eine Wettersprache übersetzen. Bei fast allen war es sonnig und heiter an Tag 1 der Deutsch-Französischen Master Class am DHI, was auch dem tatsächlichen Wetter in Paris entsprach. Bei der Vorstellungsrunde der Teilnehmenden und Projekte wird es spannend: Wo sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Bearbeitung von autobiographischen Texten aus Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts mit deutscher und französischer Beteiligung? Schon die Quellen sind sehr unterschiedlich und wir diskutieren die verschiedenen Typen autobiographischer Quellen: Tagebücher, Memoiren, Erinnerungen, Briefe (private und offene, etwa an Zeitungen), Interviews (Audio und Video), Befragungsberichte, Kalender, Fragebogen sowie in Teilen literarische Texte. Als weitere Unterscheidung kamen an Tag 2 die Klassifikation von Korpora dazu, etwa geschriebene/gesprochene Sprache, einsprachig/multilingual, linguistisch annotiert/nicht-annotiert, dynamisch/statisch, Universalkorpus/Spezialkorpus, komplett oder mit Streichen von Teilen, die legale Problem bereiten können etc. So viele Unterschiede, stellen wir fest. Was uns vereint? Die Methodologie…
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DH-Kolloquium an der BBAW, 5.10.2018: R. Kronemeijer: „Digitale antike griechische Inschriften: Herausforderungen bei der Entwicklung einer Redaktionsumgebung für das Supplementum Epigraphicum Graecum“
Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 5. Oktober 2018, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr (Konferenzraum 1), einladen:
Redmer Kronemeijer (independent developer, linguist; RDMR)
Digitale antike griechische Inschriften: Herausforderungen bei der Entwicklung einer Redaktionsumgebung für das Supplementum Epigraphicum Graecum
Das Supplementum Epigraphicum Graecum sammelt seit 1923 neue Ausgaben und Neulesungen von antiken griechischen Inschriften bis zum 8. Jahrhundert. Der Vortrag gibt einen Einblick in das Projekt, das zum Ziel hat, das Verlagsverfahren zu beschleunigen und qualitativ zu verbessern.
Obwohl alle bisher produzierten Bände bereits im XML-Format gemäß der Empfehlungen der Text Encoding Initiative (TEI) digitalisiert sind, werden neue Bände noch immer als Word-Dateien ausgezeichnet.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10567
XSLT-Spezialist für „Handschriftenportal“-Projekt an der HAB Wolfenbüttel
An der Herzog August Bibliothek ist zum 01.09.2018 die auf 36 Monate befristete Stelle einer / eines Wissenschaftlichen IT-Mitarbeiterin / IT-Mitarbeiters (0,5 Entgeltgruppe 13 TV-L) zu besetzen.
Gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin, der Universitätsbibliothek Leipzig und der Bayerischen Staatsbibliothek München führt die HAB das Projekt „Handschriftenportal. Entwicklung eines zentralen Onlineportals für Erschließungs- und Bilddaten zu Buchhandschriften“ durch. Das Handschriftenportal wird als neues zentrales Nachweissystem für handschriftenbezogene Erschließungs- und Bilddaten deutscher Kulturinstitutionen dienen und dabei das bestehende Portal Manuscripta Mediaevalia ablösen.
Die Hauptaufgabe im Projekt wird das Skripting von Import- und Exportschnittstellen für Datenaustauschprozesse sein.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10217
Zweite Deutsch-Französische Master Class Digital Humanities “Autobiographische Quellen aus Kriegen digital untersuchen” #dhmasterclass
Call für Bewerbungen
Ort: Deutsches Historisches Institut, Paris
Datum: 1.10.2018 (14h00) bis 5.10.2018 (13h00)
Einreichungsfrist Bewerbungen: 30. Juni 2018 (eine PDF-Datei)
Mail Infos und Bewerbungen: defr.dh.
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Workshop 3: Digitale Editorik – Annotation historischer Quellen #digigw18_3
Ausschreibung des zweiten Workshops im Rahmen der Reihe „Digitale Lehrmethoden und digitale Methoden in der Geschichtswissenschaft: Neue Ansätze für die Lehre“ der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD:
Digitale Editorik – Annotation historischer Quellen
Ein Workshop von Dominik Kasper und Max Grüntgens (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Datum & Uhrzeit: Donnerstag, 21. Juni 2018: 9-16 Uhr
Ort: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz; Raum: Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse
Anmeldung & Kontakt bei Fragen: Max Grüntgens (max.gruentgens@adwmainz.de)
Beschreibung
In der Veranstaltung wird ein paradigmatisches Konzept einer Lehrveranstaltung zur digitalen Editorik historischer Quellen vorgestellt, an deren Ende ein auf technischen und fachtheoretischen Grundkenntnissen fundiertes und an praktischen Erfahrungen kritisch reflektiertes Wissen über Digitale Editorik stehen soll. Angesichts der Vielfalt der Editionsbegriffe aus den unterschiedlichen Fachbereichen und dem Anspruch möglichst übergreifende und allgemeine Kenntnisse zu vermitteln, beschäftigt sich die Lehrveranstaltung ausgehend von der Kurzdefinition des Instituts für Dokumentologie und Editorik (IDE) „Edition ist die erschließende Wiedergabe historischer Dokumente“ mit der Theorie und Praxis digitaler Editionen.
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Nun sag, wie hältst Du es mit dem Digitalen Publizieren, Digital Humanities?
Eine retrospektive Gretchenfrage an die #DHd2018
von Fabian Cremer
Es könnte allgemein mehr zum Thema #dhd2018 gebloggt werden!
— dhd2018 (@dhd2018) March 13, 2018
#1 Es wird zu wenig gebloggt – zumindest im Anschluss an und über die Verbandstagung der Digital Humanities im deutschsprachigem Raum in Köln (#DHd2018 Kritik der digitalen Vernunft). Woran liegt das? Waren vielleicht fast alle vor Ort (trotz der Kältewelle kamen über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer)? Es gab genug Sehnsuchtsbekundungen verhinderter, häufig virusgeplagter Kolleginnen und Kollegen. Sind alle wieder in ihre Forschungsarbeiten abgetaucht? Fehlt die Zeit und Motivation für eine Verschriftlichung der Gedanken?
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