Erfolgreich recherchieren: historicumSEARCH, Deutsche Historische Bibliografie & GNTUsearch
Georg Horstkemper, Wiebke Herr und Michaela Morys-Reichard (München),
Leipzig, Historikertag, Raum S 420 (Seminargebäude)
Mi. 20. September 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr
Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig vom lokalen Bestand möglich.
Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei für Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen des Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Deutschen Museum und Kooperationspartnern entwickelt werden: das zentrale Suchportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) und GNTUsearch als spezielles Rechercheangebot zur Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen.
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Stellenangebot: Softwareentwickler/in (m/w/d, TV-L E 13, unbefristet) am Digital Humanities Center, Universität Tübingen
Bewerbungsfrist: 10.07.2022
Das Digital Humanities Center der Universität Tübingen unterstützt gemeinsam mit dem Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum Forschungsprojekte beim Aufbau innovativer digitaler Strukturen vornehmlich für Projektvorhaben in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb und die Weiterentwicklung des Forschungsdatenmanagements, vorzüglich für die genannten Fachbereiche. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Softwareentwickler/in (m/w/d, E 13 TV-L, 100%)
Ihre Aufgaben:
- Konzeption, Aufbau und Betreuung von Forschungswerkzeugen und Datenbanksystemen im Bereich Digital Humanities in Kooperation mit Wissenschaftler/innen und Fachbereichen
- Entwicklung und Optimierung von Webanwendungen (Backend und Frontend), insbesondere die projektbezogene Weiterentwicklung der am Digital Humanities Center entwickelten virtuellen Forschungsdatenumgebung Spacialist
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=18100
Ortsnamenveränderungen und Ortsnamenverzeichnisse als Herausforderung für die Geschichtswissenschaft. Digitale Methoden und Werkzeuge (Gazetteer-App)
Christian Lotz, Bent Ahrens, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropa-Forschung
Termin: Montag, 19.09.2022, 10:00-12:00
Beschreibung:
Die Änderung von Ortsnamen spielt in historisch arbeitenden Disziplinen eine große Rolle. Inzwischen stellen große Webangebote (Geonames, GOV, Wikidata u.a.) zahlreiche Ortsnamen zur Verfügung. In Forschungsprojekten und bei der Arbeit in Infrastrukturen (Archive, Bibliotheken) sind jedoch weiterhin erhebliche Herausforderung mit Ortsnamen verbunden, bspw.
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Die digitale Erfassung von mittelalterlichen Rechtsgeschäften – Beschreibung der semistrukturierten XML-Graphen-Datenbank db_for_medieval_legal_transactions
Die in diesem Artikel vorgestellte semistrukturierte Graphen-Datenbank ist auf die Erfassung von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Rechtsgeschäften konzipiert und basiert auf den Konventionen der Text Encoding Initiative (TEI).1 Der Artikel ist als PDF downloadbar DB_Presentation.
1. Entstehungszusammenhang
Die Einsicht in die Notwendigkeit einer solchen Datenbank beruht auf den Erfahrungen meiner Masterarbeit ‚Immobilientransfers in Wien in den Jahren 1360-1373.‘ Die hier angewandte Methode der Excel-Tabelle hatte sich aufgrund der Menge der erfassten Informationen als nicht mehr praktikabel herausgestellt. Nach einer kurzen Beschäftigung mit relationalen Datenbanken, begann ich mit der Konzeptionierung einer semistrukturierten Graphen-Datenbank auf XML-Basis. Hierbei kam mir die parallele Beschäftigung mit den monasterium.net inhärenten Auszeichnungsmöglichkeiten (EditMOM 3) im Zuge des Projekts ‚Stadt und Gemeinschaft. Schenkungen und Stiftungen als Quellen sozialer Beziehungsgeflechte im spätmittelalterlichen Wien‘ unter der Leitung von Christina Lutter (Univ.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16737
Senior Information Scientist, Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom, Vollzeit, bis zu E 13
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16380
Mehrere unbefristete Stellenangebote am Literaturarchiv Marbach
Am Literaturarchiv in Marbach sind mehrere unbefristete Stellen ausgeschrieben:
1. Anwendungsentwickler Datenbanken (m/w/d)
- TV-L E 14, Vollzeit, unbefristet
- Bewerbungsfrist: 30.06.2021
- Vollständiges Stellenangebot: https://www.dla-marbach.de/ueber-uns/stellenangebote/aktuelle-stellenangebote/anwendungsentwickler-datenbanken-mwd-kennziffer-21-30/?
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16100
[Praxislabor] Daten kollaborativ handhaben: FactGrid, eine Wikibase Plattform für Historiker*innen
Olaf Simons
Kaum eine Software zieht in den Digital Humanities derzeit ein so großes Interesse auf sich wie Wikibase, die Datenbank-Erweiterung für Mediawikis, die Wikimedia Deutschland federführend für das Wikidata-Projekt entwickelte.
Das hat zum einen mit dem Wikidata Projekt selbst zu tun, das sich in den letzten Jahren zum Brückenkopf zwischen den verschiedensten Datenbankprojekten entwickelte. Das hat im selben Moment damit zu tun, dass die größeren Bibliothekskonsortien diese Software soeben im Interesse an einem in Zukunft globalen Normdatenaustausch evaluieren.
Vor allem die konzeptionelle Offenheit und Transparenz der Software besticht: Konsequent Trippel-basiert meidet Wikibase die Einengungen herkömmlicher relationaler Datenbanken. Beliebige Datenbankobjekte lassen sich in beliebige Beziehungen zueinander setzen, ohne dass Nutzer vorab wissen müssen, welcherart Statements sie mit der Zeit generieren werden. Standard-Visualisierungen sind mit dem SPARQL-Endpoint im Angebot der freien open source Software. Datenein- und -Ausgabe sind unkompliziert gestaltet. Vor allem aber frappiert die mehrsprachige Nutzbarkeit: Daten lassen sich in beliebigen Sprachen ein- und in andern auslesen – die ideale Voraussetzung für international vernetzte Projekte.
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GG3D19 Workshop zu Graphendatenbanken, GIS und 3D-Modellen in der Bauforschung des Mittelalters
zu den Themen:
- Interdisziplinäre Verbindung von Mediävistik und Informatik
- Computergestützte Analyse von Burgen, Urkunden und Landkarten
- Dokumentation basierend auf 3D-Modellen, QGIS und Neo4j
- Neue Methoden für die digitale Bauforschung
- Informationsgewinnung mit Personennetzwerken
Vorläufige Vortragende, Einreichung von Posterbeiträgen und Anmeldung bis zum 5. November 2019:
https://uni-heidelberg.de/GG3D19
Die Konferenzsprache ist hauptsächlich Deutsch, einzelne Vorträge oder Poster können auch in Englisch präsentiert werden.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12292
Meilenstein erreicht! 7000 Seiten an Ego-Dokumenten digitalisiert
Im gemeinsamen Pilotprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) mit der Forschungsstelle Osteurop...
Ein Portal zu den ethnografischen Expeditionen ins subsaharische Afrika (Mittwochstipp 115)
2017 ist das Portal À la naissance de l’ethnologie française online gegang...