Arbeitsgespräch zur Gründung eines DFG-Netzwerks „Digital Economic History – Data and Methods (c.1300-c.1800)“
Zur Förderung der Verknüpfung vormoderner Wirtschaftsgeschichte mit den Digital Humanities strebt der internationale Arbeitskreis „Vormoderne Wirtschaftsdaten“ mit Sitz an der Universität Mannheim die Gründung eines DFG-Netzwerks unter dem Arbeitstitel „Digital Economic History – Data and Methods (c.1300-c.1800)“ an. Zu diesem Zweck soll am 14.09.2021 ein erstes Arbeitsgespräch Forscher:innen aus beiden Disziplinen ins Gespräch bringen.
Wirtschaftshistorische Forschung verbindet in besonderem Maß qualitative mit quantitativen Methoden der Quellenauswertung und legt großes Gewicht auf entsprechende empirische Auswertungsmöglichkeiten. Die Erhebung und Analyse umfangreicher Datensätze erfolgt schwerpunktmäßig in der neuzeitlichen Geschichte, für die durch staatliche Statistiken bereits systematisch zusammengestellte und vergleichbare Datensätze zur Verfügung stehen. Im Bereich der vormodernen Wirtschaftsgeschichte gestaltet sich die Quellenlage erheblich komplizierter und lückenhafter: Auch hier sind entsprechende Daten zwar durchaus in größeren Mengen vorhanden, aber verstreut und uneinheitlich überliefert.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16238
Köln. Eine Stadtgeschichte in Bildern (4 Bde.)
Wer unbedingten Wert auf eine detailliert in Breite und Tiefe angelegte wissenschaftliche Darstellung legt, mag zur Buchreihe „Geschichte der Stadt Köln“ greifen, die auf 13 Bände angelegt ist (von denen immerhin neun bereits erschienen sind). Dass sich Kölner Stadtgeschichte auch anders darstellen lässt, zeigen die vier Bände, für die Werner Schäfke die Texte und Wolfgang F. Meier die Fotos beigesteuert haben.
Gerechterweise wird man gleich festhalten müssen, dass beide Projekte sich zwar demselben Thema widmen, in ihren jeweiligen Konzeptionen jedoch nicht vergleichbar sind. Bereits mit dem Titel „Stadtgeschichte in Bildern“ wird der besondere Ansatz klar, und hervorzuheben ist, dass die Abbildungen tatsächlich nicht bloß Beiwerk sind, sondern das Rückgrat dieses Projekts darstellen.
Deswegen zunächst kurz zur Anlage der Bände: Die Fotos stehen im Mittelpunkt, indem pro Band um die 80 Motive einzelne historische Themen vorstellen: Während die rechte Seite das Bildmotiv zeigt, bietet die linke Seite eine knappe historische Einordung. Auf diese Weise schreiten die vier Bände rund 2000 Jahre Kölner Geschichte ab. Der erste Band beinhaltet die Gründung der Römer, die antiken Jahrhunderte und das frühe Mittelalter, im Grunde dunkle Jahre, in denen Kölner Stadtgeschichte im Vergleich zu späteren Epochen nur deutlich schemenhafter fassbar ist.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/05/rezension-koeln-eine-stadtgeschichte-in-bildern-kaiser/
Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht
Der Katalog „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“, herausgegeben von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und Bernd Schneidmüller, entstand als Ergänzung zu der gleichnamigen Landesausstellung, welche am 9. September 2020 in Mainz eröffnet wurde und dort voraussichtlich bis zum 18. April 2021 zu sehen sein wird. Die Ausstellung sowie der zugehörige Katalog behandeln anhand ausgewählter Objekte und Fragestellungen die Geschichte der mittelalterlichen Kaiser von der Herrschaft Karls des Großen (768–814) bis zu Karl IV. und der Goldenen Bulle von 1356. Im Mittelpunkt steht hierbei zum einen das Forschungskonzept der ‚konsensualen Herrschaft’[1], der Erkenntnis also, dass die Erfolge oder Misserfolge mittelalterlicher Herrscher maßgeblich von deren „Fähigkeit zur Steuerung adligen Konsenses und seine[r] offensive[n] Einforderung“[2] abhingen. Zum anderen wird die Bedeutung des Mittelrheingebiets als herausragende Kultur- und Wirtschaftslandschaft des Reiches dargestellt.
Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/02/rezension-kaiser-und-die-saeulen-winter/
The Imperial City of Cologne
Joseph P. Huffman, Professor für Europäische Geschichte am privaten christlichen Messiah College in Mechanicsburg, Pennsylvania (USA), unternimmt in seiner 2018 bei der Amsterdam University Press erschienenen Monographie den ambitionierten Versuch einer Gesamtgeschichte der Stadt Köln im Zeitraum von 19 v. Chr. bis 1125 n. Chr. auf nur 280 Seiten. Sein Buch ist nur der erste von geplanten zwei Bänden, der Nachfolger soll die Jahre 1125 bis 1475 abdecken. Dies erklärt vermutlich auch den irreführenden Titel – denn eine Reichsstadt bzw. ‚Imperial City‘ war Köln in der im vorliegenden Band behandelten Zeit keineswegs.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/01/the-imperial-city-of-cologne/
GG3D19 Workshop zu Graphendatenbanken, GIS und 3D-Modellen in der Bauforschung des Mittelalters
zu den Themen:
- Interdisziplinäre Verbindung von Mediävistik und Informatik
- Computergestützte Analyse von Burgen, Urkunden und Landkarten
- Dokumentation basierend auf 3D-Modellen, QGIS und Neo4j
- Neue Methoden für die digitale Bauforschung
- Informationsgewinnung mit Personennetzwerken
Vorläufige Vortragende, Einreichung von Posterbeiträgen und Anmeldung bis zum 5. November 2019:
https://uni-heidelberg.de/GG3D19
Die Konferenzsprache ist hauptsächlich Deutsch, einzelne Vorträge oder Poster können auch in Englisch präsentiert werden.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12292
#linkhint Lost Neighbourhood. Auf den Spuren Münchner Juden im Mittelalter — Ausstellung der Universitätsbibliothek München (11.07. – 11.10.2019)
„E pluribus unum“ – Die Handschriften der Hofschule Karls des Großen auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe?
von Michael Embach (Stadtbibliothek Trier) Es ist eine bedeutende Initiative, die sich im gesamteu...
Warum die Geschichte der „Ackerbürgerstädte“ an der Ruhr ein Phantom ist
„Das Ruhrgebiet neu denken“ oder auch „Tradition neu denken.“ Floskeln, die ...
Ausnahmezustand – Ein Dialog über Epochen- und Disziplingrenzen hinweg
Petra Schultes Jeudi-Vortrag „La normalité de l’exception dans la politique du XV...
Quelle: https://dhip.hypotheses.org/514
Reykjavík 871 ± 2: Landnámssýningin. The Settlement Exhibition
Schlendert man in der isländischen Hauptstadt Reykjavík nur einige Meter vom ...
