Bilddaten in den Digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften – Interoperabilität und Retrieval

DARIAH-DE Cluster 6 Expertenworkshop und DARIAH-Methodenworkshop des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“ am 05. und 06.10.2017

Bericht von Marc Adler

Im Rahmen des Workshops „Bilddaten in den Digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften – Interoperabilität und Retrieval“ kamen am 05. und 06.10.2017 Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt zusammen. Aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven tauschte man sich hier in drei Themenblöcken über die Gewinnung, Verarbeitung und Nachnutzung von Bilddaten aus, um etwaige Herausforderungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu formulieren.

[...]

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8959

Weiterlesen

Assistenzprofessur (W2, Tenure Track) für Digital Philology

via Anastasia Pupynina, TU Darmstadt

Im Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der Technischen Universität Darmstadt ist am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft eine

Assistenzprofessur (W2, Tenure Track) für Digital Philology – Neuere deutsche Literaturwissenschaft zu besetzen.

Das Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft hat einen etablierten Schwerpunkt im Bereich Digital Humanities in der spezifischen Ausprägung der Digital Philology. Wir suchen ausgewiesene Nachwuchswissenschaftler/innen mit Forschungsprofilen, die diese Ausrichtung des Instituts weiter stärken.

Das Forschungsgebiet der Assistenzprofessur soll in der computerbasierten, interdisziplinären Literaturforschung liegen. In der Lehre gehört zum Aufgabenbereich der Professur die Beteiligung an den germanistischen und DH-Studiengängen des Instituts. Darüber hinaus werden die Bereitschaft zur interdisziplinären Kooperation mit den anderen Fächern des Fachbereichs und über den Fachbereich hinaus (u.

[...]

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8881

Weiterlesen

Tagung: „Maschinen und Manuskripte III – Forschung mit Schriftquellen im digitalen Zeitalter“ am 22./23.02.2016 in Darmstadt

Am 22. und 23. Februar 2016 wird die Technische Universität Darmstadt im Georg Christoph Lichtenberg-Haus eine internationale Konferenz zur „Forschung mit Schriftquellen im digitalen Zeitalter“ ausrichten. Die dritte Tagung wird die Reihe „Maschinen und Manuskripte“ abschließen, die im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes eCodicology veranstaltet wurde. Wichtige Schwerpunkte der Veranstaltung werden die Nachnutzung von elektronischen Katalogen und Digitalisaten, die quantitative und komparative Kodikologie, Layoutstudien und bibliometrische Verfahren sowie Datenverarbeitung und Visualisierung sein. Ziel der Tagung ist es, einen offenen Dialog zwischen traditionell und digital Forschenden zu ermöglichen und gemeinsam auszuloten, wo Möglichkeiten und Grenzen digitaler Forschung an Schriftquellen liegen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.eCodicology.org/?

[...]

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6118

Weiterlesen

Key Ideas and Concepts of Digital Humanities – Anmeldung zur Tagung

Vom 26. bis zum 28. Oktober 2015 findet an der Technischen Universität Darmstadt die DFG-geförderte Tagung „Key Ideas and Concepts of Digital Humanities“ statt. Alle DH-Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung für diese Tagung ist ab jetzt möglich unter:

http://www.dh-concepts.tu-darmstadt.de.



[...]

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=5605

Weiterlesen

Methodenworkshop “Warum nicht mal mobil? Apps in den Digital Humanities!”

Ziel des Workshops
Der eintägige Workshop hat zum Ziel, ein Spektrum verschiedener Herangehensweisen zur Entwicklung mobiler Applikationen aufzuzeigen. Dabei werden grundlegende Fragen danach aufgeworfen, was eine App zur App macht und warum mobile Applikationen in den Digital Humanities überhaupt gebraucht werden. Der Workshop gruppiert sich hierbei um drei Apps aus den Bereichen Jüdische Geschichte, Medienkunst und Literatur herum, um den Prozess der Entwicklung einer App – von der ersten Idee bis hin zur konkreten Umsetzung – zu beleuchten. Darüber hinaus wird genug Raum geboten, um Fragen zu stellen oder über eigene Erfahrungen zu berichten.

Teilnahme
Der Workshop richtet sich an Studierende aller Fachgebiete. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Programmierkenntnisse. Eigene Devices können gerne mitgebracht werden, sind aber nicht unbedingt erforderlich. Am Ende erhalten alle TeilnehmerInnen ein Zertifikat. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Wann und wo?
Wann: 24. April 2015, 9-16 Uhr
Wo: Technische Universität Darmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft,
Landwehrstraße 50a, Gebäude S4/23, Raum 119

Anmeldung
Anmeldung per Mail an Ruth Reiche: reiche@linglit.tu-darmstadt.de

Orte jüdischer Geschichte  eine Web-App (Harald Lordick)
Hier stand eine Synagoge?! Die vor allem für mobile Geräte entwickelte App erschließt ortsbezogene, frei verfügbare Datensammlungen zur deutsch-jüdischen Geschichte und gruppiert sie passend zum gewählten geografischen Ausgangspunkt. Sie enthält eine Kartenansicht und führt zu (oft nicht mehr erkennbaren) Orten wie Synagogen, sogenannten KZ-Außenlagern, Plätzen von NS-Bücherverbrennungen, jüdischen Friedhöfen sowie zu mehr als 11.000 Stolpersteinen.

Frei im Web verfügbar: app-juedische-orte.de.dariah.eu

DECISION MAKER  App Art über die Entscheidungsfreiheit des Menschen (Ruth Reiche)
Der DECISION MAKER ist eine App von Christian Boehme, Maggy Boehme, Daniel Kurzawe und Ruth Reiche, die 2014 als Wettbewerbsbeitrag für den App Art Award des ZKM konzipiert wurde. Die App reflektiert das Medium App und versteht sich selbst als Kunst: Wo sind wir und wo wollen wir hin? Wie lässt sich eine Stadt erleben, wenn wir unsere Entscheidungen abgeben und ab wann widersetzt man sich seinem Souverän? Dieser Antagonismus, der Konflikt zwischen Folgsamkeit und Eigenwille, wird durch den DECISION MAKER verdeutlicht, doch auch persifliert.

Frei über den Google Play Store erhältlich: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.goodthingy.decisionmaker

Literjahrtur  eine Kalender-App für Android mit Daten aus einem weltliterarischen Korpus  (Jannik Stroetgen und Frank Fischer)
Wann  findet die deutsche Literatur statt?  Um diese Frage zu  beantworten,  haben Jannik Stroetgen und Frank Fischer mit Methoden des Natural Language Processing Zeitangaben aus weltliterarischen Korpora  extrahiert. Bei der Auswertung  ergab sich mit der Verteilung der  Datumsangaben automatisch und quasi  als Nebenprodukt ein weltliterarischer Kalender, für dessen Präsentation  sich eine  Kalender-App anbot. Das Browsen durch das literarische Jahr,  aber auch die Verschränkung mit der Alarm-Funktion ermöglichen so eine  innovative Exploration der Daten auf Mobilgeräten.

Frei über den Google Play Store erhältlich: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.wannauchimmer.apps.literjahrtur

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=4943

Weiterlesen

TextGrid-Nutzertreffen: Bilder in TextGrid

Am 20. und 21. Februar 2014 wird an der Technischen Universität Darmstadt das dritte TextGrid-Nutzertreffen mit dem Schwerpunkt “Bilder in TextGrid” stattfinden. In Vorträgen von Alexandra Karentzos (TU Darmstadt), Thomas Kollatz (Steinheim-Institut Essen), Marc Priewe (Uni Stuttgart) und Georg Schelbert (HU Berlin) werden dabei Bilder aus verschiedenen geistes- und kulturwissenschaftlichen Blickwinkeln betrachtet.

TextGrid-Logo-Deutsch

Die angebotenen Schulungen sollen den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten zu machen, die TextGridLab und TextGridRep bei der Arbeit mit Bildern bieten. In den Workshops werden Themen wie Bild-Annotation, Metadaten für Bilder und die Transformation von Verknüpfungsdaten interaktiv behandelt. TextGrid-Interessierte, die keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit der virtuellen Forschungsumgebung haben, können vor dem eigentlichen Beginn der Konferenz in einer Einsteiger-Schulung die Grundlagen für die Arbeit mit TextGrid erlernen. Das TextGrid-Café wird wieder die Möglichkeit bieten, eigene TextGrid-bezogene Projekte vorzustellen und sich mit anderen TextGrid-NutzerInnen und -Interessierten auszutauschen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie bezüglich des Nutzertreffens voll im Bilde sein möchten, finden Sie das vollständige Programm sowie ausführliche Informationen zu Anreise und Unterkunft unter

http://www.textgrid.de/community/nutzertreffen-bilder/

Mit dem Formular können Sie sich auch ab sofort für die Teilnahme am TextGrid-Nutzertreffen anmelden.

 

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=2727

Weiterlesen

Kurzer Bericht von der GSCL 2013 in Darmstadt

Die diesjährige Tagung der Gesellschaft für Sprachtechnologie und Computerlinguistik (GSCL 2013) fand vom 25. bis zum 27. September 2013 an der TU Darmstadt statt, mit Workshops am 23. September und Tutorials am 24. September. Ich berichte aus zwei Gründen hier im DHd-Blog über die GSCL 2013: Zum einen hat man mich freundlich darum gebeten, zum anderen wies GSCL 2013 eine bemerkenswerte Anzahl von Beiträgen mit DH-Bezug auf.

Zu den Workshops kann ich leider nichts sagen, da ich am Montag noch nicht in Darmstadt war, hier verweise ich aufs Workshop-Programm. Im Tutorial-Programm am Dienstag waren die Digital Humanities zweifach vertreten, vormittags mit meinem Tutorial »Natural Language Processing for Historical Texts« (Folien), nachmittags mit »Text Analysis and Mining for Digital Humanities« (gehalten von Caroline Sporleder, Universität Trier).

Die eigentliche Konferenz wurde am 25. September mit einem eingeladenen Vortrag »Big Data and Text Analytics« von Hans Uszkoreit (DFKI) eröffnet. Danach gab es zwei parallele Sessions, von denen sich eine mit Sprachverarbeitung für Social-Media-Texten beschäftigte (Melanie Neunerdt, Bianka Trevisan, Michael Reyer, Rudolf Mathar: »Part-of-Speech Tagging for Social Media Texts«, Ines Rehbein: »Fine-Grained POS Tagging of German Twitter Data«, Manuel Burghardt, Alexander Bazo, Christian Wolff: »TWORPUS – An Easy-to-Use Tool for the Creation of Tailored Twitter Corpora«) und die andere mit computerlinguistischen Themen (Sabine Schulte Im Walde, Maximilian Köper: »Pattern-based Distinction of Paradigmatic Relations for German Nouns, Verbs, Adjectives«, Noëmi Aepli, Martin Volk: »Reconstructing Complete Lemmas for Incomplete German Compounds«, Thomas Bögel, Anette Frank: »A Joint Inference Architecture for Global Coreference Clustering with Anaphoricity«).

Nach der Mittagspause trugen die Kandidaten für den GSCL-Preis für die beste studentische Abschlussarbeit vor:

  • Marcel Bollmann (Ruhr-Universität Bochum): »Automatic Normalization for Linguistic Annotation of Historical Language Data« – auch das ein Thema mit starkem Digital-Humanities-Bezug –,
  • Yevgen Chebotar (TU Darmstadt): »Dialog Act Classification in Wikipedia Discussion Pages« und
  • Steffen Remus: »Automatically Identifying Lexical Chains by Means of Statistical Methods – A Knowledge-Free Approach«.

Im Anschluss fand die Mitgliederversammlung der GSCL statt. Aus DH-Perspektive ist insbesondere berichtenswert, dass die Mitglieder einstimmig die Einrichtung des Arbeitskreises »CL4DH: Computerlinguistik für Digital Humanities« guthießen. Der Arbeitskreis wird von Anette Frank (Universität Heidelberg) und Anke Lüdeling (HU Berlin) geleitet. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Leistungsfähigkeit computerlinguistischer Werkzeuge und Verfahren für den Einsatz in den Digital Humanities zu verbessern. Hierfür sollen spezielle Bedürfnisse, Fragestellungen und Interessensgebiete aus den Digital Humanities in eine gemeinsame Forschungsagenda aufgenommen werden. Außerdem sollen Desiderata der aktuellen computerlinguistischen Forschung für das Deutsche analysiert werden, um durch Community-Aktivitäten die Qualität computerlinguistischer Werkzeuge für den Einsatz in den Digital Humanities zu verbessern. Weitere Informationen zum Arbeitskreis finden sich auf seiner Webseite.

Der Donnerstag begann mit einer Poster-Session. Aus einer DH-Perspektive möchte ich hier vor allem die Poster »Technological Support for Older Germanic Languages« (Christian Chiarcos, Timothy Price, Maria Sukhareva) und »Erkennung interpersonaler Relationen in XML-kodierten Texten mit lokalen Grammatiken« (Sophia Stotz, Valentina Stuss) hervorheben.

Bei den folgenden parallelen Paper-Sessions hatte vor allem Claes Neuefeinds Vortrag »Collaboratively Building Corpora – a Case Study for Romansh« einen DH-Bezug. Nach der Mittagspause gab es eine weitere Poster-Session, bei der auch wieder mehrere Arbeiten mit DH-Bezug vorgestellt wurden, etwa »Building and Analyzing a Massively Parallel Bible Corpus« (Thomas Mayer, Michael Cysouw) und »Computational Humanities« (Alexander Mehler, Rüdiger Gleim, Andy Lücking, Giuseppe Abrami, Tim vor der Brück, Zahurul Islam, Armin Hoenen).

Anschließend gab es einen weiteren eingeladenen Vortrag, »Distributed Wikipedia LDA« von Massimiliano Ciaramita. Danach wurde der GSCL-Preis für die beste studentische Abschlussarbeit verliehen, und zwar an Marcel Bollmann – und damit für eine Arbeit mit starkem DH-Bezug, siehe oben. Der Tag endete mit dem sehr gelungenen Konferenzdinner im Biergarten »Zum Scheinheil’gen«.

Der Freitag begann mit dem eingeladenen Vortrag »Multimodal Sentiment Analysis« von Rada Mihalcea und der Verleihung der GSCL-Ehrenmitgliedschaft an Burghard Rieger. Leider konnte ich an der abschließenden Kaleidoskop-Session nicht mehr teilnehmen, an der weitere Arbeiten mit DH-Bezug vorgestellt wurden; dazu gehörten die Vorstellung des Arbeitskreises »Computerlinguistik für Digital Humanities« durch Anette Frank und Anke Lüdeling, »Digital Humanities Text Analysis: Needs and Deeds« von Sabine Bartsch und Andrea Rapp, »SeNeReKo – Netzwerkanalyse für die Religionsgeschichte« von Frederik Elwert und »Graph Databases for the Exploration of Large Corpora in the eHumanities« von Thomas Efer.

Je nach Forschungsfrage sind natürlich noch weitere als die genannten Vorträge und Poster für Forscher in den Digital Humanities interessant; ich habe mich hier auf die beschränkt, bei denen der Bezug explizit ist und verweise auf die Proceedings. Festzuhalten ist auf jeden Fall, dass die Digital Humanities in der Computerlinguistik als interessantes Anwendungsgebiet wahrgenommen werden und sich als solches auch etabliert haben.

 

 

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=2418

Weiterlesen

Opuscula im RI-Opac – zugleich: Eine Zwischenbilanz nach einem halben Jahr

Schon vor einiger Zeit erreichte uns aus Mainz die mehr als erfreuliche Nachricht, dass unsere Beitragskategorie der Opuscula – gedacht als Wiedergeburt der Miszelle im Geist des Open Access – in die größte mediävistische Literaturdatenbank des deutschsprachigen Raums aufgenommen werden, den RI-Opac. Wir danken sehr herzlich Paul-Joachim Heinig und Dieter Rübsamen von den Regesta Imperii für ihre Offenheit und dieses für uns sehr wichtige Entgegenkommen.

Und tatsächlich: Nach dem letzten Update sind bereits die Beiträge unserer Autorinnen Evina Steinová, Anette Löffler und Christine Seidel im RI-Opac recherchierbar. Das ist zum einen eine Anerkennung der Qualität der Beiträge. Es bedeutet aber auch, dass die Opuscula auf mittelalter.hypotheses.org für die mediävistische Community sichtbar und zitierbar werden: Ein sicher nicht unwichtiger Faktor bei der Überlegung, ob es sich lohnt, elektronisch und dann gerade auf diesem Blog zu publizieren.

Ein halbes Jahr mittelalter.hypotheses.org

Zugleich ist es heute genau sechs Monate her, dass auf mittelalter.hypotheses.org der erste Beitrag gepostet wurde. Dies war bezeichnenderweise der Online-Rezensionsüberblick, den es ähnlich auch für die Frühe Neuzeit und die Ordensgeschichte gibt bzw. auch schon früher gab. Dabei handelt es sich vermutlich um die Beitragsform mit dem ausgeprägtesten Service-Charakter, die uns – v.a. Björn und Karoline – aber auch am meisten Arbeit macht. Umso erfreulicher ist es, dass wir bald vom Institut für Geschichte der TU-Darmstadt eine studentische Hilfskraft finanziert bekommen, die uns u.a. bei dieser mühseligen Arbeit unterstützen wird. Dafür danken wir sehr herzlich! Das Darmstädter Fachgebiet Mittelalter in Person von Gerrit J. Schenk hatte uns bereits beim Druck der Blog-Flyer unterstützt. Darin zeigt sich u.a., dass gerade an einer Technischen Universität das Mittelalter an der Spitze des Fortschritts marschieren kann.

Gut etabliert hat sich auch unsere Kategorie ‘1000 Worte Forschung‘, die in knapper Form laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte (bisher ausschließlich Dissertationen) aus verschiedenen mediävistischen Disziplinen vorstellt. Anders als etwa das Jahrbuch der historischen Forschung und die Promotio-Datenbank des Historikerverbandes bietet diese Kategorie nicht nur Titel oder ein sehr kurzes Abstract, sondern tatsächlich einen Einblick in Fragen und Ergebnisse der jeweiligen Projekte. Durch den Fokus auf mediävistische Themen ist eine epochenspezifische Wahrnehmung aktuelle Forschung sehr vereinfacht.

Wie steht es um unseren Anspruch auf Interdisziplinarität? Wir hatten neben Beiträgen aus der Geschichtswissenschaft auch solche aus der Nordistik, der Kunstgeschichte, der Archäologie und der Kodikologie. Allein die mediävistischen Philologien machen sich noch allzu rar. Überhaupt, wir möchten noch mehr Beiträge von der Mittelalterforschung außerhalb der Geschichtswissenschaft. Außerdem hatten wir einen Beitrag zur populären Mittelalterrezeption, auch dort wäre noch an mehr zu denken. Außerdem kommen unsere Beiträge wie unsere Leser keineswegs nur aus Deutschland, sondern auch aus den Niederlanden, Frankreich,  Großbritannien und den USA. Und auch bei den Zugriffszahlen, bzw. konkret den Unique Visitors zeigt sich eine klare Aufwärtsentwicklung: Von unter 1000 Besuchen in den ersten Monaten haben wir im Mai die Zahl von 2800 Besuchern erreicht und peilen für Juni auch bei konservativer Schätzung eine Zahl von über 3300 Unique Visitors an. Damit befinden wir uns mindestens unter den ersten 20 Prozent aller Websites auf der Plattform OpenEdition, auf der unter anderem alle hypotheses-Blogs beheimatet sind. Diese breite Rezeption erreichen wir nicht zuletzt durch massive Präsenz in sozialen Medien wie Twitter (aktuell 400 Follower), Facebook (aktuell 116″Gefällt mir”-Angaben), google+, Tumblr und academia.edu.

Alles in allem eine Halbjahresbilanz, mit der wir Redaktionsangehörige sehr zufrieden sind. Natürlich wünschen wir uns noch mehr Beiträge, gerade aus den bisher noch unterrepräsentierten Disziplinen. Vor allem aber möchten wir unseren Autorinnen und Autoren danken, ohne die dieses Blog sich nicht so erfreulich entwickeln würde. Und natürlich freuen wir uns über die gute Unterstützung durch de.hypotheses.org, die große Blog-Mutter. Ein Dankeschön auch nach Bonn und Paris!

Und wie schon beim ersten Aufruf gilt auch in Zukunft Thomas a Kempis: Cur quaeris quietem, cum natus sis ad laborem? Wobei es eben auch Mühen gibt, die zugleich Vergnügen bereiten.

Quelle: http://mittelalter.hypotheses.org/1617

Weiterlesen

mediaevum.net: Digitale Sammlungen der ULB Darmstadt

tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/sammlung22 Über 50 Bände mittelalterlicher Kodices sind auf den Seiten der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt digital verfügbar. So lobenswert die Verwendung von CC-Lizenzen doch ist, beziehen diese sich leider auf das Webangebot und nicht auf die eigentlich allein nachnutzbaren Digitalisate. Via mediaevum.net [21.09.2012]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2012/10/3343/

Weiterlesen

Ausschreibung GK ‘Topologie der Technik’, Darmstadt.

Im Rahmen der aktuellen Stipendienausschreibung des DFG-GK „Topologie der Technik“  werden Vorhaben im Bereich PHILOSOPHIE/METAPHERNFORSCHUNG gesucht.

Mögliche Themen sind z.B. Raummetaphorik in Techniktheorie, Wissensgeschichte und Wissenschaftsphilosophie, Technomorphe Metaphorik, Topologische Metaphern in Theoriediskursen zum Zusammenhang von Technik und Macht, Raummetaphorik der Virtualisierung.

[Ausschreibungstext]

Kontakt:
Prof. Dr. Petra Gehring, TU Darmstadt
gehring@phil.tu-darmstadt.de

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=502

Weiterlesen