Abend der offenen Tür beim INEL-Projekt (Mo, 22.02.2021, 18:00Uhr, virtuell)
Am 22.02.2021 veranstaltet das INEL-Projekt (Grammatiken, Korpora und Sprachtechnologie für indigene nordeurasische Sprachen – https://inel.corpora.uni-hamburg.de) ab 18.00Uhr einen Abend der offenen Tür. Es wird allgemeine Informationen zum Projekt und Live-Demos zu sehen geben. Außerdem ist viel Zeit für Fragen und freie Diskussionen vorgesehen! Jede/r Interessierte ist herzlich willkommen, ganz egal welches Vorwissen bereits existiert oder eben gerade auch nicht.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15117
Informationsversorgung in der Germanistik (Online-Umfrage)
Die Disziplin Germanistik ist so vielfältig wie die Menschen, die darin forschen. Viele verschiedene Interessen und Bedürfnisse im Forschungsalltag bedeuten aber auch verstreute Informationen und Zugänge. Helfen Sie mit, die Informationsversorgung in der Germanistik zu verbessern und so das Fach infrastrukturell zu stärken. Ihre Meinung ist uns wichtig und unterstützt den Aufbau von Services für die germanistische Community!
Welche spezifischen Dienstleistungen von Ihnen als Fachvertreter*in in Ihrem Forschungsfeld oder Arbeitsbereich gewünscht werden, wollen wir in einer Online-Umfrage herausfinden. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie sich 10 Minuten Zeit nehmen würden, um den Fragebogen zu beantworten.
Die Teilnahme ist bis zum 28. Februar 2020 möglich.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15057
Konsenspapier „Das brauchen wir: 8 Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik“
Die universitäre Lehre musste im Verlaufe des Jahres 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf rein digitale Lehrformen umgestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde im April 2020 das Austausch- und Wissensportal „Digitale Lehre Germanistik“ aufgebaut.
Am 25. und 26. August kamen 200 Germanist*innen aus vier Kontinenten auf der digitalen Konferenz „Während und nach Corona. Digitale Lehre in der Germanistik“ zusammen. Das Ziel war, gemeinsam die während des digitalen ‚Corona-Semesters‘ gemachten Erfahrungen zu reflektieren und für die hochschuldidaktische Weiterentwicklung der Germanistik fruchtbar zu machen. Das Corona-Semester eignet sich als Brennglas für Probleme der Lehre auch in der Zeit vor Corona und ermöglicht ein besseres Verständnis der zukünftigen Herausforderungen.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14306
Programm & Anmeldung Digitale Konferenz „Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik“, (25.08. – 26.08.2020)
Bitte beachten: EINE TEILNAHME IST NUR VIA WEBEX UND NACH ANMELDUNG MÖGLICH.
Bei Interesse an der Konferenz können Sie sich hier anmelden. Sie erhalten dann weitere Informationen zur Teilnahme via E-Mail.
Programm der digitalen Konferenz | 25./26.08.2020
Wie hat die Germanistik die vollständige und rasche Umstellung auf digitale Lehre in der Pandemie bewältigt und welche Schlüsse wollen wir für unser Fach kurz-, mittel- und langfristig daraus ziehen?
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14222
Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik
Call für Beiträge zu einer digitalen Konferenz am 25./26.08.2020
Wie hat die Germanistik die vollständige und rasche Umstellung auf digitale Lehre in der Pandemie bewältigt und welche Schlüsse wollen wir für unser Fach kurz-, mittel- und langfristig daraus ziehen?
Noch vor dem Coronasemester haben wir für das Portal Digitale Lehre Germanistik ein Arbeitspapier verfasst, in dem wir Vorschläge für eine konstruktive Selbstreflexion innerhalb der Germanistik formuliert haben. Wir wollten von Anfang an differenziert und kritisch im Blick behalten, was die Umstellung auf die digitale Lehre während der COVID-19-Pandemie für unsere Fach- und Lehrkultur bedeutet.
Es ist unser Anliegen, die Erfahrungen wissenschaftlich und selbstreflexiv breit zu diskutieren.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14003
Kamelle! Kamelle!
Ab 11:11 Uhr geht es heute wieder los: die fünfte Jahreszeit wird feierlich eröffnet. Egal, ob die Zeit bis zum Aschermittwoch nun als Karneval, Fastnacht, Fasenacht oder Fasching gefeiert wird, an Naschereien jeglicher Art wird es dabei nicht mangeln. Beim Rosenmontagszug in Köln wurden im Jahr 2019 allein ca. 300 Tonnen Süßigkeiten (vgl. Festkomitee Kölner Karneval 2019) unter die Feiernden gebracht – Schokolade, Pralinen, Popcorn, Würstchen und Spülschwämme und höchstwahrscheinlich auch tonnenweise Bonbons.
Strenggenommen waren mit den Kamelle ganz ursprünglich nur Bonbons gemeint. Das Wort ist eine Kürzung von Karamelle, ein Wort, das ursprünglich für Sahne- oder Karamellbonbons genutzt wurde (vgl. Kluge 2011). Heute wird das Wort deutlich breiter für sämtliche Arten von Süßigkeiten und anderem Wurfmaterial genutzt, wenn auch vor allem in der Region um die beiden Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2019/11/kamelle/
Citizen Science mit Aktualitätsbezug. Das Projekt „Alltagswissen zu Populismus“ der Universität Siegen
von Luisa Fischer (Projektleiterin) Das Citizen Science-Projekt „Alltagswissen zu Populismus&l...
Quelle: https://bkw.hypotheses.org/1166
Gebietsbezogene Entscheidungen

Die Antworten der Gewährspersonen lassen bisweilen keine eindeutige Zuordnung zu einem Genus zu. Der oben abgebildete Beleg Ohabe aus Nurn im Landkreis Kronach beantwortet die Frage nach der Sense, mit der Getreide gemäht wird. Ohabe kann sowohl als Maskulinum Anhauer als auch als Femininum Anhaue interpretiert werden. Gibt es in den geographisch umliegenden Belegen zu einem Stichwort eine klare Tendenz zu einem Genus, werden Zweifelsfälle wie Ohabe im Sinne des Gebietes entschieden. Sollte dies nicht möglich sein, wird kein Genus angegeben und die – in der Regel maskuline Endung – in Klammern gesetzt.
Siehe Beispiel Anhaue(r) bzw. Anhauer (NKB 03:08 „die Sense, mit der Getreide geschnitten wird“) in der folgenden Tabelle und Karte:
| Stichwort | Grammatik | Original | Ort | GPKommentar |
| Anhaue(r) | S NomSg | Åhaue | Weißenstadt | e zum a hin |
| Anhaue(r) | S NomSg | Onhaue | Harsdorf | |
| Anhaue(r) | S NomSg | Ohhaue | Bärnreuth | mit Gitter, Stoff, Stäben |
| Anhaue(r) | S NomSg | Ohabe | Nurn | |
| Anhauer | Sm NomSg | Ohawä | Reichenbach | Anhauer |
| Anhauer | Sm NomSg | De Ōhaber | Haßlach bei Teuschnitz | ist Anhauer, weil mit ihm das Getreide abgemäht wird, aber so, daß es am noch stehenden lehnt und dann abgerafft wird! |
| Anhauer | Sm NomSg | Ōhābe | Pressig | ist Anhauer |
Karte: Getreidesense – Anhaue(r) – Wächler (Graphik: Milena Gropp/Sofie Schuh)
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Link-Hint compact [26.08.2016]: Sprechender Sprachatlas von Bayern
„Das Bier ist matt.“
Auswertung der Frage 5 des Fragebogens LVIII aus dem Jahr 1976
Die ersten Erhebungen der Dialekte in Franken unternahm die Kommission für Mundartforschung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 1913. Ihr folgte eine Reihe weiterer Dialekterhebungen. Die umfänglichste fand von 1961 bis 2001 statt. In diesem Zeitraum erreichten über 48.000 ausgefüllte Fragebögen die Forschungsstelle des Fränkischen Wörterbuchs (WBF).[1] Diese Erhebungsserie wird derzeit elektronisch erfasst und mit dem Ziel ausgewertet, ein Online-Wörterbuch zu erarbeiten.
Ausgehend von der Frage „Welche Leistungen kann ein Online-Wörterbuch anbieten, die über die Beschreibung eines Einzellemmas hinaus gehen?“ hat man im Online-Wörterbuch „elexiko“ neue Typen von Wortartikeln entwickelt. In den sogenannten „Wortgruppenartikeln“ werden zu einem bestimmten Wort „sinnverwandte Wörter zusammen[ge]fass[t], […] die Stichwörter eines Themenfeldes betrachte[t] und Wortfelder“ erstellt (Klosa 2015:34).
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