Wissenschaft ist Kommunikation! Warum das DHI Paris das #histocamp 2017 unterstützt
Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist eines der zehn deutschen geisteswissenschaftlichen Institute im Ausland der Max Weber Stiftung. Unter den Schlagworten „Forschen – Vermitteln – Qualifizieren“ arbeiten im Herzen von Paris rund 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu historischen Themen der deutschen, französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart. Durch seinen Standort, sein internationales Team und sein dichtes Netz an Kooperationspartnern vermittelt das DHIP zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen und fördert eine international ausgerichtete Geschichtsschreibung.
Warum wir das histocamp 2017 unterstützen? Keine Wissenschaft ohne Kommunikation! Daher engagiert sich das DHIP – angeregt durch die Praktiken in unserem Gastland Frankreich – schon seit längerem für innovative Wege des wissenschaftlichen Austauschs und der Kommunikation im Internet. Ein Beispiel dafür ist die 2011 durchgeführte Tagung „Im Netz der sozialen Medien“ oder die deutschsprachige Blogplattform für die Geisteswissenschaften de.hypotheses.org.
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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2803
Nils Bock: Die Herolde im römisch-deutschen Reich (2015) – im Spiegel der Kritik
Nils Bocks Dissertation „Die Herolde im römisch-deutschen Reich“ (erschienen 2015) kann bereits jetzt als Standardwerk zum Thema gelten und ist – aus meiner Sicht zu Recht – überwiegend positiv aufgenommen worden.
Meine eigene Rezension erschien im Archiv für Kulturgeschichte 98 (2016), S. 479-481. Autorenfassung:
Nils Bock, Die Herolde im römisch-deutschen Reich. Studie zur adligen Kommunikation im späten Mittelalter (= Mittelalter-Forschungen, Bd. 49), Ostfildern: Thorbecke Verlag, 2015, 437 S., mit 10 farbigen und Schwarzweiß-Abb., €54,00, ISBN 978-3-7995-4368-2 [Inhaltsverzeichnis über diesen Link verfügbar].
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Freimaurer. Ausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
Die Österreichische Nationalbibliothek zeigt im Prunksaal eine kleine, aber facettenreiche Ausstellung zur Geschichte der Freimaurer 1717-2017.
Der Beitrag Freimaurer. Ausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
CfP: Workshop „Gelehrtenkarrieren vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: Datenanalyse und Forschungsperspektiven“
Veranstalter: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Kooperation mit der HTWK Leipzig 20.–21. November 2017, Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel
Mitgeteilt von Jennifer Blanke
Das DFG-Projekt „Professorale Karrieremuster der Frühen Neuzeit: Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode zur Forschung auf online verfügbaren und verteilten Forschungsdatenbanken der Universitätsgeschichte“, durchgeführt in Kooperation von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, lädt zu einem Workshop zur Erforschung gelehrter Karrieremuster mit Methoden der Digital Humanities ein. Leitfrage des Projekts ist die nach den Bedingungen für den beruflichen Erfolg von Professoren im frühneuzeitlichen Universitätssystem. Wem gelang an einer vormodernen Landesuniversität die Berufung auf eine Professur, und welche Abfolgen von Professuren und Ämtern lassen sich in den Biographien erkennen? Welche wissenschaftlichen und politischen Netzwerke beeinflussen den beruflichen Erfolg von Professoren? Wel- che Veränderungen weist dieses Berufungssystem im Übergang zur Moderne auf? Anhand der Professorenkataloge von Leipzig und Helmstedt sowie weiterer Datenbanken soll eine Methode erarbeitet werden, sich diesen Fragen mit informationstechnischen Methoden zu nähern.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8316
VOM GRÖẞERWERDEN
Das deutsche Alphabet, die Grundlage unserer schriftlichen Kommunikation, ist für uns alle eine derartige Selbstverständlichkeit, dass ein Darübernachsinnen erstaunt. Aber genau dieses Alphabet ist auch Veränderungen unterworfen und kannte bis vor kurzem eines nicht: Das große Eszett. Tatsächlich gab der Rat für deutsche Rechtschreibung in Zeiten von Präsident Trump, des Brexit und des wohl größten Cholera-Ausbruchs im Jemen seit Beginn der Aufzeichnungen am 29. Juni 2017 bekannt: Es gibt einen neuen Buchstaben, das deutsche Alphabet besteht nunmehr aus 30 Buchstaben, das Eszett kann fortan großgeschrieben werden! Während diese Meldung vielerorts gar nicht vernommen oder gleichgültig-amüsiert bis verständnislos-wütend (man werfe bei Interesse einen Blick etwa in die Kommentare diesbezüglich auf Spiegel Online) zur Kenntnis genommen wurde, erfreute sie aus sprach-, schrift- und typografiegeschichtlicher Sicht umso mehr. Zwar gibt es bereits seit 2008 eine Unicode-Nummer (U+1E9E) für das große Eszett und es wurde in mediävistischen Kreisen bereits durch die Medieval Unicode Font Initiative (MUFI) eingeführt, doch nun ist seine Existenz auch offiziell abgesegnet.
Ähnlich wie das Eszett groß und damit irgendwie erwachsen geworden ist, so hat auch das Mittelalterblog ein turbulentes Semester hinter sich, das es größer und ein Stückchen erwachsener hat werden lassen. Das große Eszett wurde vor allen Dingen aus Gründen eines typografisch einheitlichen Schriftbildes eingeführt. Und auch das Blog wird in seiner interdisziplinären Vielfalt einheitlicher und professioneller.
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Tagung: WAR OF PICTURES 1945-1955
Die Geschichte der österreichischen Besatzungszeit ist bereits häufig geschrieben worden, wobei die Bilder dieser Ära als illustratives Beiwerk dienten. In der Tagung „War of Pictures 1945- 1955“, die vom 4. bis 6. Oktober an der Universität Wien stattfinden wird, stehen erstmals die Pressebilder selbst im Fokus sowie ihre Publikationskontexte und die BildautorInnen – österreichische PressefotografInnen.
Wien: Kommunistische und antiamerikanische Parolen: Transparent vor der Karlskirche.
„AMI GO HOME! Es lebe ein unabhängiges Oesterreich!“, 1952, ÖNB/Bildarchiv, Wien, Bestand USIS, Sig.: US 24.
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Quelle: https://www.visual-history.de/2017/08/01/tagung-war-of-pictures-1945-1955/
„Vom Streifenhörnchen zum Nadelstreifen“ – Hans Peter Klein spricht über das Bildungswesen im „Kompetenztaumel“
Von Ingo Kleiber Am 22. Juni 2017 sprach der Biologe, Didaktiker und Bildungsforscher Prof. Dr. Hans Peter Klein als zweiter Experte im Rahmen des HSE-Expertenforums „Bildung und Identität“ in Heidelberg über die Kompetenzorientierung und…
Quelle: https://hse.hypotheses.org/621
Mit zorne âne minne. Zur Gestalt und Funktion von Zorn im Eneasroman.
Der Eneasroman Heinrichs von Veldeke nimmt in der deutschen Literaturgeschichte eine besondere und nicht unproblematische Position ein. Als Antikenroman und erster deutschsprachiger höfischer Roman fungiert er als Nahtstelle zwischen der Rezeption antiker und der Produktion eigener Weltvorstellungen, er dient mithin als Wegbereiter einer höfischen Erzählkultur und steht so am Beginn eines kulturellen Selbstbewusstseins innerhalb der deutschen Kultur des Mittelalters.1 Ausgehend vom Anspruch einer Übersetzung der alt-französischen Bearbeitung zum Roman d’Énéas durch einen unbekannten Dichter und der Grundlage beider Bearbeitungen, Vergils Aeneis, hat der Dichter hier […]
Quelle: http://enkidu.hypotheses.org/505
Heiner Müller-Porträt auf Ö1
"Ich glaube an Whisky. Porträt des Dramatikers Heiner Müller. Von Doris Glaser und Robert Weichinger
Er war der Dramatiker der DDR. Am 30. Dezember 1995, 66-jährig, starb Heiner Müller an den Folgen seiner Krebs-Erkrankung. Auf den deutschsprachigen Bühnen sind seine Dramen nach wie vor präsent.
Als die Zeitschrift "Theater heute" 1996 nach dem größten Ärgernis der vergangenen Bühnensaison fragte, antwortete der bekannte Feuilletonjournalist Benjamin Henrichs: "Das absurde Trauertheater nach Heiner Müllers Tod - als seien Brecht, Shakespeare und Aischylos auf einmal dahingegangen."
Das brachte es auf den Punkt: vom sozialen Realismus ausgehend, wurden Müllers Theatertexte zu immer intensiveren, geschichtsmächtigen Parabeln ("Hamletmaschine", "Verkommenes Ufer-Medeamaterial-Landschaft mit Argonauten").
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022629146/
