„Von der leeren Seite zum gemeinsamen Buch“ – Ein Interview mit Lambert Heller über Book Sprints

“Es ist jedes Mal faszinierend zu sehen, dass es tatsächlich funktioniert“, sagt Lambert Heller, Leiter des Open Science Lab der TIB Hannover, im Interview und meint damit den Moment, in dem aus ersten Ideen, Diskussionen und Notizen innerhalb weniger Tage ein gemeinsames Buch entsteht. Während des Book Sprints »Living Handbook of Digital Scholarly Editing«, der vom 4. bis 6. März 2026 am DHIP stattfand, hatte ich die Gelegenheit, mit dem erfahrenen Facilitator und Moderator Lambert Heller über die Dynamik, Organisation und Arbeitsweise dieses kollaborativen Schreibformats zu sprechen, mitten im laufenden Arbeitsprozess und vor der Kulisse der gerade schreibenden, diskutierenden und überarbeitenden (manchmal auch Tischtennis-spielenden) Teilnehmenden. Ziel des Book Sprints: latent vorhandenes Fachwissen der internationalen Community über digitale Editionen gebündelt in ein Handbuch überführen.

Im Interview geht es um die Besonderheiten von Book Sprints, die Unterschiede zu klassischen Sammelbänden, die Spannungen am ersten Tag, die Bedeutung gemeinsamer Zielvorstellungen sowie die Frage, wie aus einer Gruppe von Fachleuten innerhalb weniger Tage nicht nur ein Buch, sondern auch eine Community rund um ein gemeinsames Thema entstehen kann. Das Gespräch gibt zugleich Einblicke in die praktische Organisation und die Arbeitsweise von Book Sprints und eine Antwort auf die Frage: Booksprinten Geisteswissenschaftler:innen eigentlich anders als Naturwissenschaftler:innen?

Hier geht es zum Interview auf dem YouTube-Kanal des DHIP: https://youtu.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/13613

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Kontext und Klarheit: Fachspezifische Metadaten für offene Bildungsressourcen (OER) zu Data Literacy

Autor:innen:

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23789

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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 18.05.2026: Introducing Playfair: An Integrated Scholarship Environment

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 18. Mai 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/lou-eyn-nm6-t6b/join)

Dr. Jeffrey Wolf (Vrije Universiteit Brussel)

Humanities researchers today work across a fragmented landscape of digital tools. Citation managers know nothing about manuscript images.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23784

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Praxislabor 2026: Wikibase verstehen und praktisch nutzen? (online, 7.5.26, 20 Uhr)

Im Rahmen des Praxislabors 2026 zeigt dir Olaf Simons, wie du mit Wikibase eigene Datenprojekte umsetzen und dich mit bestehenden Wissensnetzwerken wie Wikidata oder FactGrid verbinden kannst.
Keine alternative Textbeschreibung für dieses Bild vorhandenDer Workshop richtet sich an alle, die erste Schritte mit strukturierten Daten und Knowledge Graphen machen wollen.

📅 07.05.2026
🕗 20:00 – 21:30 Uhr
👉 Alle Infos & Details im Blog:
https://digigw.hypotheses.org/7420

 

 



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23771

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Re-Use of Editions and Text Collections: The Role of APIs – Workshop Report

In late January 2026, approximately 50 researchers, developers, and representatives of memory institutions from Switzerland, Germany, Austria, and the United Kingdom gathered at the University of Zurich for a two-day event to discuss specific use cases for APIs in digital editions and to develop ideas for future API specifications. The event was organized in collaboration between the Università della Svizzera italiana, the University of Bern and the University of Zurich within the context of the swissuniversities-funded project ReSED API

Little Data Reuse in Digital Editions

Digital editions data is extensive, varied, and high quality. Despite this it rarely gets re-used beyond the original project context. Richly encoded TEI editions with carefully structured metadata and detailed annotations often remain locked within individual project websites, making it difficult to compare texts across corpora or integrate annotations and materials in new research or teaching contexts. We see this as a great missed opportunity.  

This concern motivated us to run the workshop “Re-use of Editions and Text Collections: the Role of APIs” (Zurich, 29-30 January 2026), aided by the Open Research Data funding line of swissuniversities.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23721

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Einladung zum heutigen Online-Vortrag von Anne Klee im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

Gerne möchten wir Sie zum heutigen Online-Vortrag (16–18 Uhr (c.t.)) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums einladen:

Anne Klee (Universität Trier / TCDH): „Klassische Verfahren oder (Large) Language Models? Wie historische Dialektwörterbücher zu Linked Open Data vernetzt werden können”

Die semantische Vernetzung historischer Wörterbücher stellt eine zentrale Herausforderung für ihre Aufbereitung als Linked Open Data (LOD) dar. Der Vortrag präsentiert die Ergebnisse einer Analyse dreier Ansätze zur automatisierten konzeptbasierten Vernetzung von Wörterbuchartikeln. Verglichen werden (1) ein klassischer rein ausdrucksseitiger Abgleich von Zeichenketten, (2) die Nutzung von Sentence Embeddings mit einem feinjustierten Encoder-Sprachmodell auf Basis von ModernGBERT und (3) Promptbasiertes Konzeptmapping mit dem generativen Large Language Model Llama 3.3.
Die Vernetzung wurde exemplarisch an drei ausgewählten Dialektwörterbüchern des westmitteldeutschen Sprachraumes und am semantischen Feld Trinken durchgeführt.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23718

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Warum digitale Methoden unsere Wissenschaft herausfordern: SHareDH-Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“

Digitale Methoden haben die Geisteswissenschaften in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie eröffnen neue Wege der Analyse, ermöglichen große Datenmengen zu erschließen und stellen etablierte Forschungsfragen in ein neues Licht. Doch mit diesen Möglichkeiten entstehen auch neue Herausforderungen: Welche Narrative prägen unser wissenschaftliches Denken? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar?

Die Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“ setzt genau hier an. Sie versteht Digitalisierung nicht nur als technischen Fortschritt, sondern als epistemologische Herausforderung. Digitale Werkzeuge können dazu beitragen, lange etablierte Meistererzählungen und Korpora zu hinterfragen. Gleichzeitig können sie selbst neue Normen, Standards und Narrative erzeugen – etwa durch algorithmische Auswahlprozesse, Datenstrukturen oder softwarebasierte Voreinstellungen.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23705

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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.04.2026: Historische Fremdsprachenlehrwerke digital. Erschließung historischer, mehrsprachiger Quellen: Kontext und Herausforderungen

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. April 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/lou-eyn-nm6-t6b/join)

Janine Rauchmann (TU Darmstadt), Dr. Kerstin Roth (Universität Hamburg),
Lisa Scharrer (TU Darmstadt), Dr. Josephine Ulbricht (BBAW)

Das Akademienvorhaben „Historische Fremdsprachenlehrwerke digital“ (FSL digital) widmet sich erstmalig der Volltexterschließung, korpuslinguistischen Aufbereitung, Annotation, digitalen Vernetzung sowie der sprach-, kultur- und wissenshistorischen Auswertung von mehrsprachigen Fremdsprachenlehrwerken aus der Frühen Neuzeit (15.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23693

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GND-Forum Humanities@NFDI: 23./24.06.26 in Göttingen

Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die Veranstalter:innen

Wir organisieren das GND-Forum Humanities@NFDI als Team: Barbara Fischer (Deutsche Nationalbibliothek, GND-Community), Stefan Buddenbohm & Alex Steckel (SUB Göttingen als Gastgeberin sowie Text+). Melanie Gruss & Desiree Mayer (NFDI4Culture), Anja Gerber & Frank von Hagel (NFDI4Objects), Katrin Moeller und Anne Purschwitz (NFDI4Memory), Domenic Schäfer & Michael Markert (VZG des GBV).

Die GND-Foren

Mit dem Veranstaltungsformat FORUM verfolgen wir, d.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23680

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Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten

Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal


Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23675

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