Im Rahmen des Praxislabors 2026 zeigt dir Olaf Simons, wie du mit Wikibase eigene Datenprojekte umsetzen und dich mit bestehenden Wissensnetzwerken wie Wikidata oder FactGrid verbinden kannst. Der Workshop richtet sich an alle, die erste Schritte mit strukturierten Daten und Knowledge Graphen machen wollen.
In late January 2026, approximately 50 researchers, developers, and representatives of memory institutions from Switzerland, Germany, Austria, and the United Kingdom gathered at the University of Zurich for a two-day event to discuss specific use cases for APIs in digital editions and to develop ideas for future API specifications. The event was organized in collaboration between the Università della Svizzera italiana, the University of Bern and the University of Zurich within the context of the swissuniversities-funded project ReSED API.
Little Data Reuse in Digital Editions
Digital editions data is extensive, varied, and high quality. Despite this it rarely gets re-used beyond the original project context. Richly encoded TEI editions with carefully structured metadata and detailed annotations often remain locked within individual project websites, making it difficult to compare texts across corpora or integrate annotations and materials in new research or teaching contexts. We see this as a great missed opportunity.
Gerne möchten wir Sie zum heutigen Online-Vortrag (16–18 Uhr (c.t.)) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums einladen:
Anne Klee (Universität Trier / TCDH): „Klassische Verfahren oder (Large) Language Models? Wie historische Dialektwörterbücher zu Linked Open Data vernetzt werden können”
Die semantische Vernetzung historischer Wörterbücher stellt eine zentrale Herausforderung für ihre Aufbereitung als Linked Open Data (LOD) dar. Der Vortrag präsentiert die Ergebnisse einer Analyse dreier Ansätze zur automatisierten konzeptbasierten Vernetzung von Wörterbuchartikeln. Verglichen werden (1) ein klassischer rein ausdrucksseitiger Abgleich von Zeichenketten, (2) die Nutzung von Sentence Embeddings mit einem feinjustierten Encoder-Sprachmodell auf Basis von ModernGBERT und (3) Promptbasiertes Konzeptmapping mit dem generativen Large Language Model Llama 3.3. Die Vernetzung wurde exemplarisch an drei ausgewählten Dialektwörterbüchern des westmitteldeutschen Sprachraumes und am semantischen Feld Trinken durchgeführt.
Digitale Methoden haben die Geisteswissenschaften in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie eröffnen neue Wege der Analyse, ermöglichen große Datenmengen zu erschließen und stellen etablierte Forschungsfragen in ein neues Licht. Doch mit diesen Möglichkeiten entstehen auch neue Herausforderungen: Welche Narrative prägen unser wissenschaftliches Denken? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar?
Die Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“ setzt genau hier an. Sie versteht Digitalisierung nicht nur als technischen Fortschritt, sondern als epistemologische Herausforderung. Digitale Werkzeuge können dazu beitragen, lange etablierte Meistererzählungen und Korpora zu hinterfragen. Gleichzeitig können sie selbst neue Normen, Standards und Narrative erzeugen – etwa durch algorithmische Auswahlprozesse, Datenstrukturen oder softwarebasierte Voreinstellungen.
Janine Rauchmann (TU Darmstadt), Dr. Kerstin Roth (Universität Hamburg), Lisa Scharrer (TU Darmstadt), Dr. Josephine Ulbricht (BBAW)
Das Akademienvorhaben „Historische Fremdsprachenlehrwerke digital“ (FSL digital) widmet sich erstmalig der Volltexterschließung, korpuslinguistischen Aufbereitung, Annotation, digitalen Vernetzung sowie der sprach-, kultur- und wissenshistorischen Auswertung von mehrsprachigen Fremdsprachenlehrwerken aus der Frühen Neuzeit (15.
Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Die Veranstalter:innen
Wir organisieren das GND-Forum Humanities@NFDI als Team: Barbara Fischer (Deutsche Nationalbibliothek, GND-Community), Stefan Buddenbohm & Alex Steckel (SUB Göttingen als Gastgeberin sowie Text+). Melanie Gruss & Desiree Mayer (NFDI4Culture), Anja Gerber & Frank von Hagel (NFDI4Objects), Katrin Moeller und Anne Purschwitz (NFDI4Memory), Domenic Schäfer & Michael Markert (VZG des GBV).
Die GND-Foren
Mit dem Veranstaltungsformat FORUM verfolgen wir, d.
Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal
Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.
Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein.
Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.
I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.
Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers.
Am 29. Mai 2026 veranstaltet der FID Media einen Workshop für die Forschungscommunity in Leipzig. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und – wie alle Angebote des FID Media – kostenlos. Registrieren Sie sich jetzt unter diesem Link!
Titel:Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft: Verantwortung, Methoden, Infrastrukturen Datum und Ort: 29. Mai 2026 von 10 bis 16 Uhr im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina (Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig)
Der Workshop steht unter der Leitfrage: Was bleibt von digitalen Kommunikationskorpora nach Projektende und wie kann ihre wissenschaftliche Nachnutzung verbessert werden?
Die FID Media Bites bieten praxisnahe Wissenshappen für die Kommunikations- und Medienwissenschaft. Zu jedem Termin steht ein Thema aus den Bereichen wissenschaftliches Publizieren, Urheberrecht, Open Science, Tools oder Forschungsdaten im Mittelpunkt, und zwar jeweils mit dem Fokus auf den fachspezifischen Rahmenbedingungen der Kommunikations- und Medienwissenschaft.
Die FID Media Bites finden während der Vorlesungszeit freitags von 11 bis 12 Uhr via Zoom statt. Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen thematischen Input geben und im zweiten Raum für Diskussion und Fragen.
Im Sommersemester setzen sich die FID Media Bites mit Predatory Publishing, digitalen Zugangsmöglichkeiten und aktuellen (KI-)Anwendungen von/für Archivbeständen sowie manueller und KI-assistierter Annotation auseinander. Die Inhalte basieren auf Themenwünschen der Teilnehmenden des Wintersemesters.
Die FID Media Bites richten sich an Forschende aller Karrierestufen, Mitarbeitende aus Infrastruktureinrichtungen in den entsprechenden Fachgebieten, Studierende sowie Interessierte.