Kategorie: Wien

GAG579: Als 1900 die Taxis schon elektrisch fuhren

Eine Geschichte über die erste Hochphase der Elektromobilität

Um 1900 dürfen in Hamburg nur Elektrotaxis fahren, wird der Geschwindigkeitsrekord von einem Elektroauto gehalten und setzt der größte Automobilhersteller der Welt auf Elektromotoren. Doch kurz darauf ändert sich die Lage: Nach dem Ersten Weltkrieg führen die Elektroautos über viele Jahrzehnte nur mehr ein Nischendasein.

Wir sprechen in der Folge über die kurze Blüte der Elektromobilität um 1900, die ersten wiederaufladbaren Batterien, ein missglücktes Taximonopol und den ersten Porsche.

Erwähnte Folgen

Literatur

  • Gheis Mom, The Electric Vehicle: Technology and Expectations in the Automobile Age, 2004.
  • David Kirsch: The Electric Vehicle and the Burden of History, 2000.

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GAG577: Wie der Kühlschrank in unsere Küchen kam

Wir sprechen in dieser Folge über Lebensmittelkühlung, genauer darüber, wie das letzte Glied, der Kühlschrank, den Weg in unsere Küchen fand. Wir spannen dabei einen Bogen vom frühen 20. Jahrhundert, als gekühlten Lebensmitteln noch Misstrauen entgegenschlug, über die ersten elektrisch betriebenen Kühlgeräte, zu jenen, die schließlich vermehrt ab der Zwischenkriegszeit leistbar wurden.

Dabei sprechen wir auch darüber, welchen Einfluss das darauf hat wie Nahrungsmittel zubereitet werden, und was zwei der bekanntesten Physiker des 20. Jahrhunderts mit der Konstruktion sicherer Kühlschränke zu tun hatten.

Literatur

  • Breuss, Susanne: „Eiskalt genießen. Der Kühlschrank als Konsumikone der ‚Wirtschaftswunder‘-Zeit“. In: Forum Ware 35 (2007), Nr. 1–4, S. 10–13.
  • Breuss, Susanne: „Die Küchen der Wiener Werkbundsiedlung. Kein Platz für Apfelstrudel“. Wien Museum Magazin, 29. Mai 2022.
  • Brown, Boveri & Cie.: Kalte Küche. Rezept-Auswahl für den BBC-Sigma-Kühlschrank. Späte 1930er Jahre. BLB Karlsruhe, Signatur 115 E 1003.
  • Cowan, Ruth Schwartz: More Work for Mother: The Ironies of Household Technology from the Open Hearth to the Microwave. New York: Basic Books, 1983.
  • Dannen, Gene: „The Einstein-Szilard Refrigerators“. In: Scientific American 276, Nr. 1 (Januar 1997), S. 90–95; ergänzende Referenzen und Nachträge, Fassung 1.3, 3. Oktober 1997.
  • Freidberg, Susanne: Fresh: A Perishable History. Cambridge, Massachusetts / London: The Belknap Press of Harvard University Press, 2009. ISBN 978-0-674-03291-0.
  • Freidberg, Susanne E.: „The Triumph of the Egg“. In: Comparative Studies in Society and History 50, Nr. 2 (2008), S. 400–423. DOI: 10.1017/S0010417508000182.
  • Nickles, Shelley: „‚Preserving Women‘: Refrigerator Design as Social Process in the 1930s“. In: Technology and Culture 43, Nr. 4 (Oktober 2002), S. 693–727.
  • Peavitt, Helen: Refrigerator: The Story of Cool in the Kitchen. London: Reaktion Books / Science Museum, 2017.
  • Rees, Jonathan: „‚I Did Not Know . . . Any Danger Was Attached‘: Safety Consciousness in the Early American Ice and Refrigeration Industries“. In: Technology and Culture 46, Nr. 3 (Juli 2005), S. 541–560.
  • Twilley, Nicola: Frostbite: How Refrigeration Changed Our Food, Our Planet, and Ourselves. New York: Penguin Press, 2024.

Erwähnte Folgen

Das Episodenbild zeigt den Ausschnitt einer Werbung für einen General Electric Kühlschrank aus dem Jahr 1930.

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag577/

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From Manuscripts to AI: Reflections on DHd 2026

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23668

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Abstract, Review, Postersession – (M)ein Weg zur DHd2026

Wie nimmt man als Nachwuchswissenschaftler, zumal noch als Student, an einer wissenschaftlichen Tagung teil? Allgemeingültig beantworten kann das wohl weder ich noch jemand anders. In diesem kurzen Beitrag will ich aber zumindest meinen Weg zur DHd2026 in Wien nachzeichnen. Ich hoffe damit aus Nachwuchsperspektive allen, für die eine Teilnahme an der Konferenz ebenfalls einen ersten Schritt in die Wissenschaftswelt bedeuten würde, eine Vorstellung zu geben, wie dieser Weg aussehen könnte.

Vom Vorhaben zum fertigen Abstract…

Die diesjährige Konferenz begann für mich am 22. Februar mit Ankunft in Wien. Der Weg dahin nahm seinen Anfang dagegen – wie sicher für viele Forscherinnen und Forscher aus den DH – bald ein Jahr zuvor. Denn: Nach der DHd ist vor der DHd.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23544

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Lost & Found auf der DHd 2026

Im Februar 2026 hatte ich die Gelegenheit, mithilfe des Early Career Reisestipendiums an der DHd 2026 teilzunehmen. Mein herzlicher Dank gilt CLARIAH-AT, ohne deren Unterstützung meine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Ebenso danke ich den Organisator*innen für diese beeindruckende Konferenz.

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Was passiert, wenn man als „Super Early Career Researcher“ mitten im Masterarbeitsstress zum ersten Mal eine mehrtägige wissenschaftliche Konferenz besucht? Man lernt eine Menge. Über das Fach, über die Community – und über sich selbst. Vor allem aber lernt man, dass man noch nicht so recht weiß, wie der Hase läuft. Oder wann er in welchem Raum sitzt.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23328

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„Ceci n’est pas un texte.“* – Mein Rückblick auf die DHd 2026 in Wien

Fast 600 Menschen kamen zur DHd 2026 unter dem Motto „Not only text, not only data“ an einer der ältesten Universitäten des deutschsprachigen Raums zusammen – und damit zugleich in einer Stadt, in der Kaffeehäuser seit 2011 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählen. In fünf Tagen bot die Konferenz eine Mischung aus Workshops, Panels und Postern – einige davon sind mir besonders in Erinnerung geblieben und stehen in diesem Blog-Post noch einmal kurz im Mittelpunkt.

Workshops: Experimentieren, Annotieren, Automatisieren

Wie für die DHd üblich, fanden an den ersten beiden Tagen Workshops statt – insgesamt 18 an der Zahl. Am Montag entschied ich mich für den Workshop „Beyond the Cloud: Democratizing GPU Access for the Digital Humanities with DHInfra.at“, der von Forschenden der Universität Graz und der Universität für Weiterbildung Krems ausgerichtet wurde. Vorgestellt wurde mit DHInfra ein Forschungsinfrastrukturprojekt, das GPU-Ressourcen bereitstellt, um lokale Hardwaregrenzen und Abhängigkeiten von kommerziellen Cloudlösungen zu überbrücken.

Im Workshop erhielten die Teams Zugriff auf DHInfra und arbeiteten mithilfe von Jupyter Notebooks und Large Language Models an der Bereinigung eines historischen Datensatzes mit fehlerhafter OCR. Das Vorgehen war dreistufig angelegt: Zunächst ging es um reines Prompt Engineering, anschließend um das Feinjustieren der Modellparameter, und in einem dritten Schritt wurden synthetische Beispiele erzeugt, um die Genauigkeit weiter zu steigern.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23520

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Nicht nur Text, nicht nur Daten: Erfahrungen von der DHd 2026 in Wien

Ich bin mit großer Vorfreude und dank des Reisekosten-Stipendiums des DHd-Verbandes zur DHd 2026 nach Wien gefahren. Die Universität Wien machte bereits beim Ankommen einen sehr imposanten Eindruck. Gleich am ersten Tag startete ich mit dem Workshop „Beyond entities: Inhaltsbasierte Erschließung digitaler Editionen mit KI“. Dort haben wir uns erst zu den Grundlagen von RDF und zu Ontologien wie z. B. FOAF bringen lassen, bevor wir praktisch wurden: Mithilfe vorgefertigter Jupyter-Notebooks und Beispieldatensätzen probierten wir verschiedene LLM-Modelle mit unterschiedlichen Parametern aus und schauten uns die Ergebnisse der RDF-Tripel-Extraktion an. Ein spannender und sehr praxisorientierter Einstieg.

Am nächsten Tag war ich beim Workshop „LLMs unter Kontrolle: Offene Modelle in Forschung und Praxis“. Der Workshop zielt genau auf das, was ich als Nachwuchswissenschaftler wichtig finde: einen transparenten und reflektierten Umgang mit generativer KI in den Digital Humanities zu fördern.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23453

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Recap of the DHd 2026 Conference in Vienna

Two weeks ago, I had the pleasure in attending the DHd 2026 in Vienna! The week long conference started with being greeted and checked in by extremely kind and helpful people and receiving a DHd tote bag containing a travel mug, a programmable LED name tag, a program book, a DHd pen, and a notebook.

Then the first workshop began. I had enrolled in Workshop 6: Library Labs als Innovation Hubs für DH – Worldcafé & Community Building. Here we heard from the Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF, the Deutsche National Bibliothek, the Stabi Lab which is part of the Staatsbibliothek zu Berlin, DIGIPOP, and the Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open AccessBrandenburg. Each presented what offers they have, what events they host, how to access their datasets and open source resources, and how to get in touch. Then after a 15-minute coffee and pastry break, we broke out into groups and discussed the overarching theme of Library Labs, broken up into the subcategories of physical location, teaching formats, personnel/resources, target groups and communication, and cooperation and sustainability. The breakout groups was an amazing opportunity to learn and chat with other people attending the conference and hear about the work they are currently involved in.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23440

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Rückblick zur DHd2026 – Ein Konferenzbericht aus Wien

Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Early Career Reisestipendiums von CLARIAH-AT für die DHd2026 in Wien. Herzlichen Dank für die Ermöglichung dieser Teilnahme.

Was macht eine wissenschaftliche Community aus? Und gehöre ich dazu? Diese Frage hatte ich im Gepäck, als ich als Masterstudierende der Digital Humanities an der Universität Regensburg zum ersten Mal zur DHd fuhr. Die DHd2026 war meine erste große DH-Konferenz und eine Einladung, die Community nun endlich live zu erleben. Das Ziel: Wien.Eine prachtvolle Stadt, eine beeindruckende Universität und ein Tagungsthema, das neugierig macht: Not just text, not just data. Was steckt in den Digital Humanities jenseits von Textkorpora und Datentabellen?

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23436

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Die digitale Erfassung von mittelalterlichen Rechtsgeschäften – Beschreibung der semistrukturierten XML-Graphen-Datenbank db_for_medieval_legal_transactions

Die in diesem Artikel vorgestellte semistrukturierte Graphen-Datenbank ist auf die Erfassung von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Rechtsgeschäften konzipiert und basiert auf den Konventionen der Text Encoding Initiative (TEI).1 Der Artikel ist als PDF downloadbar DB_Presentation.

1. Entstehungszusammenhang

Die Einsicht in die Notwendigkeit einer solchen Datenbank beruht auf den Erfahrungen meiner Masterarbeit ‚Immobilientransfers in Wien in den Jahren 1360-1373.‘ Die hier angewandte Methode der Excel-Tabelle hatte sich aufgrund der Menge der erfassten Informationen als nicht mehr praktikabel herausgestellt. Nach einer kurzen Beschäftigung mit relationalen Datenbanken, begann ich mit der Konzeptionierung einer semistrukturierten Graphen-Datenbank auf XML-Basis. Hierbei kam mir die parallele Beschäftigung mit den monasterium.net inhärenten Auszeichnungsmöglichkeiten (EditMOM 3) im Zuge des Projekts ‚Stadt und Gemeinschaft. Schenkungen und Stiftungen als Quellen sozialer Beziehungsgeflechte im spätmittelalterlichen Wien‘ unter der Leitung von Christina Lutter (Univ.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16737

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