GAG575: Hasekura Tsunenaga und die Keichō-Gesandtschaft
Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1613. Noch im jungen geeinten Japan versucht der mächtige Daimyō Date Masamune Handelsbeziehungen mit den Überseegebieten Spaniens aufzubauen. Zu diesem Behuf schickt er eine Gesandtschaft nach Europa, die nicht nur Handel, sondern auch neue christliche Missionare in sein Gebiet bringen sollen.
Doch schon bald zeigt sich, dass Spanien wenig Interesse daran hat, die Kontrolle über seine Kolonialgebiete aufzuweichen. Und auch kurz nach Aufbruch der Gesandtschaft wird die Situation für christliche Missionare in Japan immer gefährlicher. Dennoch ziehen Hasekura und sein franziskanischer Begleiter Louis Sotelo jahrelang mit einem Gesuch für Handelsbeziehungen und Missionare durch Europa, und kämpfen dabei vor allem auch gegen die Zeit.
Literatur
- Batts, Joshua: Circling the Waters: The Keichō Embassy and Japanese-Spanish Relations in the Early Seventeenth Century.
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GAG571: Die Katastrophe von Kamarina und die erste Flotte Roms
Wir springen in dieser Folge ins Jahr 255 vdZw. Eine riesige römische Flotte zerschellt in diesem Sommer an der Südküste Siziliens. Wir sprechen darüber, wie Rom überhaupt zu einer solchen Flotte kam, was katastrophale Rückschläge für das antike Rom grundsätzlich bedeuteten und wie sehr wir eigentlich den Angaben antiker Autoren trauen dürfen.
Erwähnte Folgen
- GAG435: Die Schlacht bei Carrhae – https://gadg.fm/435
- GAG393: Die Schlacht von Zama – https://gadg.fm/393
- GAG406: Die SMS Wolf und die Piraten des Kaisers – https://gadg.
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GAG347: Adrianopel 378
Wir springen in dieser Folge ins Jahr 378. Ort des Geschehens ist Adrianopel, damals eine Stadt in der römischen Provinz Thrakien, heute die Stadt Edirne in der Türkei. Kaiser Valens steht kurz davor, eine Schlacht gegen die terwingischen Goten zu schlagen. Eine Schlacht die sich als die wahrscheinlich folgenreichste Schlacht der Spätantike herausstellen wird.
Wir sprechen darüber, wie es dazu kam, und was der Ausgang der Schlacht für das römische Reich bedeutete.
Das Episodenbild zeigt Kaiser Valens auf einem Solidus.
AUS UNSERER WERBUNG
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Roms fließende Grenzen

Plakat zur Ausstellung “Roms fließende Grenzen. Archäologische Landesausstellung NRW. Leben am Limes”. Bild: Mikko Kriek
Roms fließende Grenzen – dies ist der Titel der siebten archäologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalens. An fünf musealen Standorten – Detmold, Xanten, Haltern am See, Köln und Bonn – werden die neuesten archäologischen Erkenntnisse zum römischen Leben am Mittel- und Niederrhein vorgestellt. Einen besonderen Anlass stellt in diesem Jahr die am 27. Juli erfolgte Aufnahme des Niedergermanischen Limes in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes dar.
Der Beitrag des LVR-LandesMuseums Bonn – „Leben am Limes“ – stellt den Legionsstandort Bonn in den räumlichen Fokus.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/12/roms-fliessende-grenzen/
AIUCD 2017 Conference, Call for papers: „The Reverse Telescope: Big Data and Distant Reading in the Humanities“
The Associazione per l’Informatica Umanistica e le Culture Digitali (AIUCD) is pleased to announce the sixth edition of its annual conference and invites all interested scholars to submit a proposal.
The AIUCD 2017 Conference will be held from January 26th to 28th in Rome, Italy, and it is organized by DigiLab (Sapienza University), in collaboration with the DiXiT Marie Curie network (Digital Scholarly Editions Initial Training). The DiXiT workshop “The educational and social impact of Digital Scholarly Editions” is planned before the Conference. AIUCD 2017 will also host the third edition of the EADH Day, on January 25th.
The AIUCD 2017 Conference will take place at Sapienza University, Palazzo delle ex Vetrerie Sciarra, via dei Volsci 122, Rome.
For more information, please visit the Conference website http://aiucd2017.aiucd.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7236
Europa ist nur eine Marginalie
Rom besitzt wie Paris ein eigenes Stadtviertel mit dem Beinamen "Europa". Was sagt diese Europatopografie aus, was sagt sie nicht aus?
Der Beitrag Europa ist nur eine Marginalie erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
Quelle: http://wolfgangschmale.eu/europa-ist-nur-eine-marginalie/
Reformhoffnung oder politischer Büttel? Papst Hadrian VI. (1522-23) aus Pariser Perspektive
Über Papst Hadrian VI. (1459-1523) gehen die nationalen und konfessionellen Meinungen in Europa seit Jahrhundert weit auseinander. Mal galt der gebürtige Niederländer als Vorbote der katholischen Reform, mal als verhasster Austeritätsprediger aus Nordeuropa. Manche sahen in ihm einen ungeeigneten, schwächlichen Staatsmann, andere heben seine ansatzweisen Bemühungen um Ausgleich zwischen den rivalisierenden politischen Blöcken Habsburg und Frankreich hervor. Eine zeitgenössische Pariser Quelle schärft dabei den Blick auf die spezifisch französische Wahrnehmung des letzten nicht-italienischen Papstes vor Johannes Paul II. Meist wurde besonders die unterschiedliche Wahrnehmung im Alten Reich und Rom betont. Während altgläubige deutsche Flugschriftenautoren kurzfristig große Hoffnungen in den neuen Mann auf dem Stuhl Petri setzten, lästerten die Römer bald über den angeblich kunstfeindlichen Biertrinker aus dem Norden. Anfängliche Sympathie schlug in Ablehnung und Feindseligkeit um. Dieser Papst passte nicht in das Mikrosystem des römischen Klientelismus, zumal vor der Konklavereform von 1621/22. Im Reich hingegen beeindruckte Hadrian mit einer auf dem Reichstag von Nürnberg 1523 durch Nuntius Chieregati abgegebenen Erklärung, die Missstände in der Kirchenhierarchie anerkannte und in drastischen Worten Abhilfe versprach. Bei meinen Recherchen habe ich einen zeitgenössischen französischen Blick auf Hadrian VI. gefunden, der insofern überrascht, als dass er die Reformfrage völlig außen vor lässt, auch auf die [...]
aventinus varia Nr. 39 [23.07.2013]: „Addidit et cellam divi Andreae…” Die Bauten Pius’ II. in Rom und im Kirchenstaat
Antrittsvorlesung des neuen Direktors am DHI Rom, Prof. Dr. Martin Baumeister
Am Montag dem 10. Dezember hat Martin Baumeister seine Antrittsvorlesung »Tiber alone, transient and seaward, bent remains of Rome« am Deutschen Historischen Institut Rom gehalten.
Prof. Dr. Martin Baumeister – Jahrgang 1958 – studierte Geschichte, Germanistik und Hispanistik in München und Madrid. 1985–1989 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU, wo er 1992 mit einer Arbeit zur Sozialgeschichte des ländlichen Spanien promoviert wurde. 1992–1999 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent an der HU Berlin, 2001 erfolgte die Habilitation mit einer Schrift zur Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs. Nach einer Privatdozentur an der HU Berlin (2002–2003) hat er seit 2003 den Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Schwerpunkt Südeuropa) an der LMU München inne. 2010/11 war er bereits Gastwissenschaftler am DHI Rom, im Oktober 2012 trat er dort das Amt des Institutsdirektors an.
Baumeister forscht zur italienischen, spanischen und deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Geschichte der populären Kultur und des Theaters, zur Religionsgeschichte, zur Geschichte des Zeitalters der Weltkriege und des Faschismus sowie dem Mittelmeerraum als historische Region. Er ist Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (seit 2008), im Beirat der Zeitschrift »Historia del Presente« (seit 2009), eines von der DFG finanzierten internationalen Graduiertenkollegs der LMU in Kooperation mit der Karls-Universität Prag zum Thema »Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts« (seit 2009), im Beirat der Zeitschrift »Semata. Ciencias Sociales y Humanidades« (seit 2010) und der Leibniz Graduate School »Enttäuschung im 20. Jahrhundert. Utopieverlust – Verweigerung – Neuverhandlung« des Instituts für Zeitgeschichte und des Historischen Seminars der LMU (seit 2012). Er gibt u. a. die Zeitschriften »IMS – Informationen zur modernen Stadtgeschichte« (seit 2003), »Münchner Beiträge zur Jüdischen Geschichte und Kultur« (seit 2007) und das Themenportal Europäische Geschichte (clio online) (seit 2010) mit heraus.

Quelle: http://mws.hypotheses.org/1668
“Tiber alone … remains of Rome.” Antrittsvortrag von Martin Baumeister am DHI Rom
GRUßWORTE
Heinz Duchhardt
Präsident der Max Weber Stiftung
Gabriele B. Clemens
Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des DHI Rom
MUSIKALISCHE INTERMEZZI
Concerto Romano
Martin Baumeister
“Tiber alone, transient and seaward bent, remains of Rome.” Städtischer Wandel, urbanistische Debatten und das Imaginäre der Stadt im Rom der Nachkriegszeit
ANSCHLIEßEND EMPFANG
Via Aurelia Antica, 391 – I – 00165 Rom
Tel.: +39.06.6604921 – Fax: +39.06.6623838
www.dhi-roma.it – post@dhi-roma.it
Quelle: http://mws.hypotheses.org/1381