Die Architektur von Kirchen kennen Theologinnen und Theologen in der Regel gut: Eingangsbereich, Seitenschiffe, Mittelschiff und Apsis. Vorbild für diesen Architekturtyp ist die antike Basilika, eine Art Gerichts- oder Markthalle….
CfP „Challenges in archaeological and historical network analysis“
Call for presentations:
„Challenges in archaeological and historical network analysis“ – Organized session at the XXVIII Sunbelt Conference, June 26-July 1, 2018 at Utrecht University
Over the last decades, network analysis has made its way from a fringe theory to an established methodology in archaeological and historical research that goes beyond a purely metaphorical use of the network term. A substantial number of studies on different topics and periods have shown that network theories and methods can be fruitfully applied to selected bodies of historical and archaeological sources. Yet in many of these initial studies, important methodological concerns regarding the underlying sources, missing data, data standardization and representation of networks in space and time have not been adequately acknowledged and sometimes even completely neglected.
The session invites contributions from researchers applying methods of formal network analysis in archaeological or historical research. A special emphasis of the session will be on the unique challenges that arise in the domain-specific application of these research methods. We welcome submissions on any period, geographical area or topic.
One or more sessions at the 2018 International Network for Social Network Analysis (INSNA) Sunbelt Conference will focus on archaeological and historical network analysis.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8786
Vom Aufstieg des Risikos und der Auflösung des Erwartungshorizonts
Ringvorlesung und Diskussion mit Rüdiger Graf
30.11.2017 von Anna Maria Schmidt und Helen Wagner
Den Auftakt unserer Ringvorlesung zum Thema „Imaginationen. Entwürfe von Vergangenem und Zukünftigem“ machte Rüdiger Graf vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, der zurzeit eine Gastprofessur an der Freien Universität Berlin innehat. Wie der Vortragstitel „Der Aufstieg des Risikos und die Auflösung des Erwartungshorizonts. Veränderungen der Zukunft im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts“ verspricht, widmete sich Graf in seinem Vortrag der Konjunktur des Risikobegriffs und dem damit einhergehenden Wandel des Zukunftsverständnisses seit den 1970er Jahren. Zunächst näherte er sich dem Aufstieg des Risikobegriffs in modernen Selbstbeschreibungen, den er anhand der Ausdifferenzierung, Popularisierung und Verwissenschaftlichung des Risikobegriffs festmachte.
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Vortrag (25.10.2017): Konzept, Ziele und Technik der Deutschen Historischen Bibliografie
durchsichten: Hungerstreiks. Notizen zur transnationalen Geschichte einer Protestform im 20. Jahrhundert
Nachwuchs-Stipendien für Archivrecherchen im Österreichischen Staatsarchiv
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022639621/
„N. O. Body – Aus eines Mannes Mädchenjahren“ – von einer Medizinhistorikerin neu gelesen V: Diskussion – Resümee – Literatur
Diskussion Wie wird eine Besonderheit, ein Leiden von wem und wann bewertet? Und gibt es nicht zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Ausschläge hinsichtlich der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, des juristischen Rahmens und der Selbst- und Fremdzuschreibungen? Was…
Reenactment special: Enterprise Reichspark
With "Enterprise Reichspark", a famous youngish German comedian has once again triggered a debate about fake or reality. Is the project of a historical theme park on National Socialism possible or is it even real?
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Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/5-2017-40/reichspark-company/
To Conceptually Grasp the Dictatorships of the 20th Century
Although adolescents label the GDR as a repressive and undemocratic system, the classification as a dictatorship is clearly less decided. This, however, is less founded upon an idealization.
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Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/5-2017-40/histories-of-dictatorship-20th-century/
Tauts Türen
Tauts Türen
Sie treten einzeln auf, zu zweit, in der Regel durchfenstert, oft in Begleitung von Backstein, meistens mit einem Vordach und immer: in Farbe. Doch nicht nur den Türen verpasste Bruno Taut einen Anstrich – ganze Siedlungen wurden vielfarbig gestaltet, außen wie innen. Auf dem Ersten Deutschen Farbentag 1925 in Hamburg stellte Taut in seinem Vortrag kategorisch fest: „Da alles seine Farbe hat, so muss auch alles, was Menschen tun, farbig gestaltet sein.“
Bereits 1919 hatte Bruno Taut einen ersten Aufruf zum farbigen Bauen formuliert und in der Zeitschrift Bauwelt veröffentlicht. Als Stadtbaurat in Magdeburg sorgte Taut zwischen 1921 und 1924 nicht nur für einen Generalsiedlungsplan, sondern gemeinsam mit Carl Krayl auch für eine farbige Neugestaltung bestehender Architektur. Das Ergebnis wurde als „Bunte Stadt Magdeburg“ bekannt, womit jedoch nicht immer eine freundliche Umschreibung gemeint war. In seiner Funktion als Chefarchitekt der GEHAG (Berliner Gemeinnützigen Heimstätten Spar- und Bauaktiengesellschaft) realisierte Bruno Taut ab 1924 in Zusammenarbeit mit anderen Architekten zahlreiche Wohnbausiedlungen, so die Hufeisensiedlung in Britz (zusammen mit Martin Wagner) und eine als „Onkel Toms Hütte“ bekannte großflächige Anlage in Zehlendorf (mit Hugo Häring und Otto Salvisberg). Beim Durchqueren der Siedlungen fällt auf, dass die farbige Gestaltung einzelne Fassaden strukturiert.
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