Kritik einer Kapitalismuskritik

Kreolischer Schwertkampf. Südamerikanische Gauchos bei der Arbeit nach 1900, Quelle: Wikimedia Commons

Am vergangenen Mittwoch (2.11.11) trug Jürgen Kocka in Göttingen (SOFI) seine sozialhistorische Perspektive auf die Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 fortfolgende vor. Ich habe diesen Vortrag besucht in der Hoffnung, von einem Veteran historischer Sozialforschung eine Analyse der derzeitigen Kapitalismuskrise zu hören, die dem Pragmatismus oder soll man sagen der Banalität der öffentlichen Analysen eine Tiefendimension verleiht. Diese Hoffnung hat sich nur zu einem Teil erfüllt. Allerdings haben mich Kockas Reflexionen in Kombination mit seinem Hinweis auf die neuen Perspektiven der Globalgeschichte auf einige Ideen gebracht, die man m.E. bei einer historischen Kapitalismusanalyse berücksichtigen müsste. Diese möchte im Folgenden kurz zur Diskussion stellen, im Bewußtsein als wirtschaftsgeschichtlicher Laie damit ein gewisses Risiko einzugehen: die meisten haben damit zu tun, nicht von Kapitalismus, sondern von Kapitalismen oder einer Pluralität marktwirtschaftlicher Systeme zu sprechen. Doch zuerst zu Jürgen Kocka:

Jürgen Kockas Vortrag

Kocka interpretierte unter Rückgriff auf die Herausbildung des westlichen Industriekapitalismus seit dem 19. Jahrhundert sowie die Krisen von 1873 („Gründerkrach“) und 1929 die Krise von 2008 einerseits als systemisch bedingtes mithin für den in Wirtschaftszyklen verlaufenden Kapitalismus typisches Phänomen, das durch eine Reihe von rezenten Entwicklungen verschärft werde: durch den Übergang zum postindustriellen Kapitalismus, den in immer kürzeren Rhythmen agierenden Aktienmärkten und durch die mit Finanzprodukten zweiter und dritter Ordnung handelnden Finanzmarktmanager, die für ihre Aktionen nicht zur Verantwortung zu ziehen seien. Der von Kocka als „Wirtschaftssystem“ definierte Kapitalismus brauche aufgrund seiner Krisenanfälligkeit die Kritik als Systembedingung – dies lasse sich an den vergangenen Großkrisen beobachten. Nach 1929 hätten sich in den USA mit dem New Deal ein Regulativ für Finanzmärkte, Instrumente staatlicher Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie mit dem Keynesianismus eine neue wirtschaftpolitische Theorie etabliert. In den letzten Jahren vor der Krise allerdings habe sich die Kritik auffällig zurückgehalten. Soweit so bekannt und auch etwas enttäuschend.

Verweis auf ein globalgeschichtliches Paradigma

Allerdings betonte Kocka in der Einleitung, dass die Geschichtswissenschaft womöglich vor einem neuen Paradigmenwechsel stünde – im Blick hatte er dabei die Globalgeschichte. Sie könne eine neue Perspektive auf das Problemfeld des Sozialen eröffnen. Wer nun aber in Kockas Kapitalismuskritik die ersten Auswirkungen dieser neuen Perspektive suchte, tat dies vergeblich. Sie verlief feinsäuberlich in den Bahnen der Bielefelder (man möchte, um den Raum zu umreißen, dem Kocka verhaftet blieb, beinahe sagen bundesrepublikanischen) Sozialgeschichte: Ein langer europäischer Sonderweg, beginnend mit den oberitalienischen Bankiers des 13. Jahrhunderts, richtig einsetzend am Ende des 18. Jahrhunderts mit der Industrialisierung in England und endend im Modernisierungsexport von Europa bzw. den USA aus in die Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und dem Ende der Systemalternative Sozialismus 1990. Der Vortrag schloss einerseits in dem Appell zu bedenken, dass sich der Sozialismus eben nicht als Alternative erwiesen habe, und forderte andererseits einen eingebetteten Kapitalismus mit verantwortlichen Unternehmerpersönlichkeiten, kritischer Zivilgesellschaft und regulierender Politik. Das klang haarscharf nach dem Rheinischen Kapitalismus der Bonner Republik, nach „sozialer“ Marktwirtschaft, und so gar nicht nach einem globalgeschichtlichen Paradigmenwechsel.

Kapitalismenkritik “jenseits des Eurozentrismus”

Dieser Kontrast allerdings wirft eindringlich die Gegenfrage auf, wie eine kritische Geschichte des Kapitalismus in globalgeschichtlicher Perspektive zu denken wäre. Globalgeschichte wäre hier dann nicht nur als räumliche Ausweitung des nordatlantischen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politikmodells zu verstehen, sondern als Geschichtsschreibung „jenseits des Eurozentrismus“ (Conrad/Randeria), die offen ist für den Perspektivenwechsel, bis hin zu der Idee, Europa tatsächlich „als Provinz“ (D. Chakrabarty) zu betrachten. Hier ein paar Überlegungen mehr oder weniger von Jürgen Kocka inspiriert:

1. Zunächst wäre nicht vom Kapitalismus zu sprechen, sondern von Kapitalismen, von ganz unterschiedlichen Formen in unterschiedliche geografische, kulturelle und historische Kontexte eingebetteten Marktwirtschaften. Dementsprechend wären analytische Definitionen zu finden, die nicht sofort auf das europäische Modell hinauslaufen – also eine ganz spezifische Art der Organisation von Klassenbildung, Angebot und Nachfrage auf Märkten oder Produktionsweisen voraussetzen -, um überhaupt von „Kapitalismus“ sprechen zu können. Diese Definitionen könnten sich dementsprechend nicht einfach auf bekannte Gewährsmänner der europäischen Wissenschaftsgeschichte berufen – Marx, Weber, Vertreter der neoklassischen Wirtschaftstheorie o. ä. – ohne zu überprüfen, ob durch die genuin nordatlantische Erfahrung dieser Denker bestimmte Formen der Marktwirtschaft apriori ausgeschlossen werden. Die Analogie zur Diskussion um den Begriff der „vielfältigen Moderne(n)“ (S. Eisenstadt) liegt natürlich auf der Hand.

2. Diese Art, Pluralität von sozio-ökonomischen Reproduktionssystemen zu denken, wird allerdings erst wirklich möglich, wenn sich die historische Sozialgeschichte aus dem Rahmen der cold war science heraus begibt. Solange, wie bei Kockas Vortrag, die Angst vor der Systemalternative – 20 Jahre, nachdem der realexistierende Sozialismus in den meisten Ländern der Erde zu Ende ging – noch immer weit in die Episteme der historischen Sozialwissenschaft hineinreicht, fällt es schwer vielfältige Kapitalismen zu denken. Kapitalismus wird dann nur als Differenzbegriff zu Sozialismus gedacht und definiert – dies gilt natürlich umgekehrt genauso für diejenigen die Sozialismus denken wollen. Sollte es wirklich so etwas wie Lernen aus der Krise geben, wird dieser Vorgang durch die binären, aus dem Kalten Krieg stammenden Denkweisen abgewürgt.

3. Eine Lösung der Frage, wie eine adäquate, globalgeschichtliche Analyse von sozioökonomischen Krisen geschehen könne, kann ich hier nicht bieten, nur einen ersten Schritt aufzeigen: taking stock – Bestandsaufnahme. Welche Formen und Gestalten von marktwirtschaftlichen Systemen gibt es jenseits der nordatlantischen Welt? Wie werden diese von den Forschern in den jeweiligen Regionen untersucht, definiert, der Kritik unterzogen? Wie sind diese ganz unterschiedlichen Formen untereinander verflochten – oder nicht? Letzteres nur angesichts der Beobachtung, dass keineswegs alle Marktwirtschaften der Welt von der Finanz- und Wirtschaftskrise gleichermaßen betroffen waren, also die Verflechtungen zu den amerikanischen und europäischen Finanzplätzen und ihrem hochriskanten Handelspraxen weniger stark waren? Dies gilt keineswegs nur für Rohstoffökonomien wie Saudi Arabien, sondern auch für Länder wie Argentinien (nach dem Staatsbankrott), Brasilien, Indien oder Südafrika. Aus welchen historischen Kontexten sind diese Unterschiede erwachsen? Welche politisch-ökonomischen, welche geschichtswissenschaftlichen Erklärungsmuster werden von den Forschern jenseits des anglo-deutschen Mainstream angeboten? Als wirtschafts- und regionalhistorischer Laie fällt es mir natürlich schwer die jeweilige Spezialforschung zu überblicken und einem Urteil zu unterziehen. Aus meiner umweltgeschichtlichen Warte heraus allerdings lässt sich sagen, dass beispielsweise die indische geschichtswissenschaftliche Forschung zur Ressourcenausbeutung und ihren sozialen und ökologischen Folgen weltweit impulsgebend wirkt. Auch die politische Ökologie von Juan Martinez Alier (z.B. El Ecologismo de los pobres: conflictos ambientales y lenguajes de valoración, Neuauflage Barcelona 2011, zuerst: engl. 2002 ), der selbst mit historischen Perspektiven arbeitet und von spanischen und lateinamerikanischen Historiker adaptiert wird, ist weiteres Beispiel.

Es hat verschiedene Ursachen, dass diese Regionen und ihre Fragen sowie Kritiken so wenig in den Blick der sozialhistorischen Forschung kommen – die binäre Struktur des Kalten Kriegs, die noch immer wirkt, ist eine. Eine generelle Fixierung der deutschen Öffentlichkeit auf die eigene – deutsche, nordatlantische – Welt ist eine andere Ursache. Beides ist zu überwinden. Wahrscheinlich gibt es jenseits der Grenzen viel zu entdecken.


Einsortiert unter:Geschichte, Globalgeschichte, Historiker, Methodik, Sozialgeschichte, Veranstaltung

Quelle: http://kritischegeschichte.wordpress.com/2011/11/04/kritik-einer-kapitalismuskritik/

Weiterlesen

Call for Papers für den „Workshop Kritische Geschichte“ 2012

Und hier findet ihr den Call for Papers für den nächsten „Workshop Kritische Geschichte“, der am 21. und 22. Januar 2012 in Berlin stattfinden wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, eigene Beiträge vorzuschlagen!

Der Einsendeschluss ist der 27.11. dieses Jahres. Für Leute, die einfach nur zuhören und mitdiskutieren wollen: Sobald das Programm des Workshops steht, wird noch eine gesonderte Einladung rumgehen. Verbreitet diesen Aufruf gerne weiter an interessierte.


Einsortiert unter:Veranstaltung

Quelle: http://kritischegeschichte.wordpress.com/2011/10/04/call-for-papers-fur-den-workshop-kritische-geschichte-2012/

Weiterlesen

Tagungsbericht Workshop „Kritische Geschichte“

Eingang Mehringhof Berlin 2008

Vom 19. bis 20. Februar 2011 kamen im Berlin die Teilnehmer(inn)en des ersten Workshops „Kritische Geschichte“ im Berliner Mehringhof zusammen. Angereist waren etwa 40 Interessierte aus Deutschland und Österreich, die ein gemeinsames Interesse an Geschichte und Gesellschaftskritik mitbrachten. Eingeladen hatten das Netzwerk Kritische Geschichte sowie der Berliner Bildungsverein reflect!.

Zwei Tage lang debattierten die Teilnehmenden exemplarische Themen, Perspektiven und Möglichkeiten kritischer Gesellschaftsforschung im Rahmen geschichtswissenschaftlicher Arbeit (siehe Programm am Ende des Beitrags). Ziel des Workshops war weniger das Festhalten von Antworten und Definitionen denn das Aufwerfen von Fragen, das Anregen von Diskussionen und die Vernetzung der Teilnehmer(inn)en. Denn, so das Fazit bereits in der Vorbereitungsphase: gesellschaftskritische Themen werden in der heutigen Universitäts- und Bildungslandschaft immer mehr ausgeblendet – in der Geschichtswissenschaft oftmals noch stärker als etwa in sozialwissenschaftlichen Fächern. Aus diesem Grunde, aber auch um Barrieren zwischen akademischen und außerakademischen Geschichtsprojekten abzubauen, sollte der Workshop „Kritische Geschichte“ ein neues Forum für Begegnungen und Diskussionen bieten.

Themen

Die Beiträge und Diskussionen des Workshops wurden in drei inhaltliche Panels gebündelt, was Raum und Zeit für  eingehende, teils detaillierte Themen- und Methodenbesprechungen bot. Als Abschluss eines jeden Workshoptages fanden dann Diskussionsrunden zur weiteren Vernetzung und Veranstaltungsplanung statt.

Inhaltlich wurden die einzelnen Beiträge diskutiert in den drei Sektionen „Quellenprobleme“,  „Verschränkung von Herrschaftsverhältnissen“ sowie „Wissenschaft und Öffentlichkeit“. Innerhalb der Diskussionen stellten sich zumeist Fragen nach inhaltlichen und methodischen Möglichkeiten sowie zu Grenzziehungen kritischer Forschung und Gesellschaftsanalyse. Darüber hinaus stand die Frage nach der Umgrenzung der verwendeten Begriffe (wie etwa „Kritik“, „Herrschaft“, „Emanzipation“ usw.) zur Debatte, da die Workshopteilnehmer(inn)en aus verschiedenen Disziplinen und Theorierichtungen kamen. Neben der Interdisziplinarität und Methodenoffenheit bot der Workshop auch die Möglichkeit zum übergreifenden Austausch zwischen Studierenden, Promovierenden, Habilitierten und einfach nur Interessierten. Gerade dies wurde von den Teilnehmenden sehr geschätzt und soll bei geplanten Folgeveranstaltungen beibehalten werden.

Da der Workshop explizit nicht als repräsentative Tagung, sondern vielmehr als erste Vernetzungsmöglichkeit konzipiert war, konnten die exemplarisch vorgestellten Themen in lockerer Atmosphäre als „Work- in- Progress“ besprochen werden. Die diskutierten Themen reichten von der Frage nach „Class, Race und Gender in der Antike“ über die kemalistische Hutreform der 1920er bis hin zu Forschungs- und Ausstellungsprojekten zur Geschichte des Nationalsozialismus in Niedersachsen (zum weiteren Programm siehe unten). Alle Themen und Vortragenden teilten jedoch das gemeinsame Interesse an historischer Forschung als gesellschaftskritische Intervention, wobei Gesellschaftskritik überwiegend im Sinne einer umfassenden Herrschaftskritik diskutiert wurde. An Stelle der bei wissenschaftlichen Tagungen sonst verbreiteten Relevanz vermeintlicher Expertise-Ebenen rückte durch die offene Gesprächsatmosphäre das Vorhaben eines in der Runde zu entwickelnden Diskussions- und Vernetzungsansatzes in den Fokus des Workshops.

Wie geht es weiter?

In naher und mittelfristiger Zukunft sind weitere Vernetzungstreffen sowie inhaltliche Workshops und Tagungen zu Thematiken und Methoden geplant, die sich im Verbindungsfeld von Gesellschaftskritik und historischer Forschung  bewegen.

Ein kleiner Arbeitskreis in Berlin wird für Anfang 2012 einen Folgeworkshop vorbereiten. Da sich der erste Workshop im Februar aus etwa 40 überregional angereisten Teilnehmer(innen) zusammensetzte, wurde während der Abschlussdiskussion auch die Bildung von lokalen Arbeitskreisen angeregt. Mögliches Ziel ist, weitere Veranstaltungen zu kritischer Geschichtsarbeit in je wechselnden Orten und Regionen stattfinden zu lassen.  Die gemeinsame Koordination erfolgt weiterhin über die offene Mailingliste „Kritische Geschichte“. Einladungen und Vorbereitungsprozesse für zukünftige Veranstaltungen finden hier statt, alle interessierten sind herzlich eingeladen, sich einfach einzutragen.

Mailingliste und reflect!-website:


Einsortiert unter:Veranstaltung

Quelle: http://kritischegeschichte.wordpress.com/2011/10/01/tagungsbericht-workshop-%E2%80%9Ekritische-geschichte%E2%80%9C/

Weiterlesen

HSOZKULT-Bericht über Tagung “Reichskreise und Regionen im frühmodernen Europa”

Tobias Riedl berichtete über die Tagung “Reichskreise und Regionen im frühmodernen Europa”:

… Mit KARL HÄRTER (Frankfurt am Main) wendete sich die Tagung wieder den Reichskreisen als Raum zu. Sein Interesse galt dabei insbesondere dem transterritorialen Ordnungs- und Rechtsraum. Seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts nähme eine nähere Bestimmung des Raumes im Alten Reich zu. Eine nicht unerhebliche Position besetzten dabei die Reichskreise sowie die frühneuzeitliche Policey-Gesetzgebung. Härter exemplifizierte seine These an den Entwicklungen der Vorderen Reichskreise anhand vier zentraler Bereiche: 1. Ordnungsgesetzgebung zu Themen der öffentlichen Sicherheit, 2. Sichheitspoliceyliche Maßnahmen und Institutionen, beispielsweise „Zigeunertafeln“, 3. Gerichts- und Entscheidungspraxis exemplarischer Kreisstände sowie 4. Strafmaßnahmen wie Ausweisung oder Brandmarkung. Abschließend ließ sich ein Modell überlagernder Rechtsräume mit langfristiger Bedeutung festmachen. …

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3294

Quelle: http://www.univie.ac.at/policey-ak/?p=521

Weiterlesen

Workshop „Personen – Daten – Repositorien“

Der Workshop „Personen – Daten – Repositorien“ steht im Zeichen der elektronischen Biografik. Den Ausgangspunkt bildet das wissenschaftliche Interesse an historischen Lebenswegen und Personeninformationen. Eng damit verbunden ist das Bedürfnis, die stetig wachsendenen und diffus verteilten elektronischen Informationsbestände zu erschließen und miteinander zu verbinden. Eine hohe Priorität im Umgang mit Personendaten hat dabei die Entwicklung [...]

Quelle: http://digiversity.net/2010/workshop-pdr/

Weiterlesen

THATCamp in Paris

In Paris findet im Mai die erste europäische "Unkonferenz" zum Thema Digital Humanities statt, organisiert vom Centre pour l'édition électronique ouverte (CLEO). Die Workshops sollen vorwiegend in Englisch gehalten werden, da neben französischem Publikum explizit auch Wissenschaftler/-innen und Informatiker/-innen aus anderen europäischen Staaten eingeladen sind [...]

Quelle: http://digiversity.net/2010/thatcamp-in-paris/

Weiterlesen

THATCamp in Paris

In Paris findet im Mai die erste europäische "Unkonferenz" zum Thema Digital Humanities statt, organisiert vom Centre pour l'édition électronique ouverte (CLEO). Die Workshops sollen vorwiegend in Englisch gehalten werden, da neben französischem Publikum explizit auch Wissenschaftler/-innen und Informatiker/-innen aus anderen europäischen Staaten eingeladen sind.

Quelle: http://digiversity.net/2010/thatcamp-in-paris/

Weiterlesen

Workshop “Digitale Editionen – Methoden und Technologien für Fortgeschrittene”

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) bietet gemeinsam mit dem an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) beheimateten Projekt “Deutsches Textarchiv” und der BBAW-Initiative “Telota” (The electronic life of the academy) eine viertägige Spring School “Digitale Editionen – Methoden und Technologien für Fortgeschrittene” an. Der Kurs wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert und findet vom 2.-5. März 2010 in den Räumen der BBAW statt.

Im Zentrum der Spring School stehen spezielle Kapitel der Textcodierung nach den Richtlinien der TEI, eine Vertiefung der XSLT-Kenntnisse der Teilnehmer, eine Einführung in die Architektur nativer XML-Datenbanken sowie eine Einführung in das Metadatenformat METS. Neben diesen theoretischen Aspekten sollen aber auch praktische Probleme aus laufenden Projekten diskutiert und gelöst werden, die typisch für digitale Editionen und deshalb von allgemeinem Interesse sind.

Zielgruppe der Veranstaltung sind vor allem Graduierte, Doktoranden und Postdoktoranden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum; auch fortgeschrittene Studenten können berücksichtigt werden. Voraussetzung sind gute XML-Kenntnisse, erste Grundkenntnisse in XSLT sowie Grundkenntnisse der Textcodierung nach den Richtlinien der TEI. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 25 Personen begrenzt. Für die Teilnahme muss eine Gebühr in Höhe von EUR 100,- erhoben werden.

Weitere Informationen auf der Website des IDE

Quelle: http://digiversity.net/2010/workshop-digitale-editionen-methoden-und-technologien-fur-fortgeschrittene/

Weiterlesen
1 9 10 11