Bericht vom NFDI4Culture Community Plenary 2025: „Gemeinsame Daten – Gemeinsame Praxis – Gemeinsames Wissen“ und die Stimmen der Community

NFDI4Culture, das Konsortium zur Förderung des Forschungsdatenmanagements für materielle und immaterielle Kulturgüter innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), zelebrierte vom 24. bis 26. September 2025 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz bereits zum 5. Mal seine größte jährliche Zusammenkunft, das NFDI4Culture Community Plenary. Diskutiert wurde insbesondere das Fokusthema „Datensouveränität, infrastrukturelle Resilienz und Wissenschaftsfreiheit“, aber auch der aktuelle Stand, Ergebnisse des Arbeitsprogramms und die Strategie des Konsortiums für die Zukunft
Über die Details der drei Konferenz-Tage gibt dieser chronologisch-thematisch gegliederte Bericht ausführlich Auskunft, der gerne auch selektiv gelesen werden kann und zur Veranschaulichung viele authentische Stimmen von Plenary-Teilnehmenden aus der NFDI4Culture-Community wiedergibt. Eine englische Version des Berichts findet sich in Kürze auf dem NFDI4Culture Portal.

Gruppenfoto von NFDI4Culture und der Community, auf dem alle jubeln
NFDI4Culture und die Community – Autor:in: Alexander Stark

Vor allem begegneten sich die rund 100 Teilnehmenden vor Ort – Vertreter:innen der Mitgliedsinstitutionen, die Mitarbeitenden des Konsortiums sowie Besucher:innen aus der (inter-)nationalen Forschung und digitalen Infrastruktur – endlich (wieder) einmal persönlich. Bei einem großen und in weiten Teilen digital durchgeführten Projekt wie NFDI4Culture stärkte das Zusammentreffen spürbar das Netzwerk der fachlich sehr vielfältigen Community sowie die geteilte Motivation und Leidenschaft für Forschungsdatenmanagement im Bereich Kulturdaten.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23144

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GAG543: Vom Tiegel in den Fluss

Eine Geschichte über das Leben eines Schwertes

Wir springen ins 11. Jahrhundert, und sprechen über ein Schwert. Ein Schwert, das nach hunderten Jahren aus dem Fluss Witham in England gefischt wurde, über das wir aber eigentlich sehr wenig wissen. Wir versuchen sein mögliches Leben nachzuzeichnen, und sprechen dabei über Stahl aus Afghanistan, Schwertschmieden im Rheinland und die Bedeutung, die ein Schwert ganz abseits vom Schlachtfeld hatte.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag543/

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Rezension: Heinrich August Winkler – Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte

 

Heinrich August Winkler - Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte

Für die Geschichtswissenschaft mag Leopold von Ranke einmal das Ideal ausgegeben haben, sie solle Dinge darstellen, wie sie gewesen sind. Doch von dieser Idee hat sie sich schon lange emanzipiert, die Vorstellung einer objektiv zutreffenden Geschichtsdarstellung als naiven Mythos entlarvt. Geschichtswissenschaft ist immer auch ein Deutungskampf, Geschichtspolitik sowieso. Es ist deswegen lobenswert, wenn Heinrich August Winkler seinen Sammelband mit Essays aus sechs Jahrzehnten geschichtswissenschaftlicher Tätigkeit mit dem Titel "Deutungskämpfe" versieht und so mit offenem Visier kämpft: er stellt sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, streitlustig sicher, aber stets der wissenschaftlichen Methode verpflichtet und mit dem analytischen Blick des Historikers. Bekannt ist Winkler vor allem für sein Mammutwerk zur deutschen Geschichte, dem er den Übertitel des "langen Weg nach Westen" gegeben hatte; eine klare Missionsansage. Die lange Zeitspanne der veröffentlichten Essays bringt notwendigerweise mit sich, dass ein guter Teil der Meinungskämpfe, in deren Verlauf diese Texte gehören, abgeschlossen ist. Das ist gar nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Manche Debatten sind wahre Evergreens, während andere so sehr zum Konsens geworden sind, dass es aus heutiger Perspektive beinahe ulkig ist, dass sie einmal kontrovers waren. Winklers Sammelband ist somit auch eine historiografische Quelle, wenngleich kein Versuch einer entsprechenden Einordnung unternommen wird: diese müssen die Lesenden selbst leisten, und diese Rezension ist auch ein Experiment darin, das zu wagen.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/02/rezension-heinrich-august-winkler_0731274110.html

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