Quelle: http://docupedia.de/zg/Blog:Intellektuelle_und_Intellektuellengeschichte
Der Spanische Schatzschwindel: Spam-Betrug an der Wende zum 20. Jahrhundert
Ein interessanter Betrugsfall aus dem Jahr 1902, der stark an gegenwärtige Spam-Mails erinnert; sog. Vorschussbetrug (zum Beispiel 419 fraud).
Trotz aller Warnungen in der Presse gedeiht immer noch der Spanische Schatzschwindel. Ein Konsortium von internationalen Betrügern, welche teils in Madrid, teils in Barcelona ihren Wohnsitz haben, senden nach aller Herren Länder geheimnisvolle Schreiben, in welchen ein Bankier, ein gefangener Kriegszahlmeister, ein zum Tode verurteilter Offizier dem Adressaten mitteilt, dass er in der Nähe des Wohnortes des letzteren einen Schatz vergraben habe, den er mit Hilfe des Adressaten, der ein Drittel der ungeheuren Summe als Lohn bekommen solle, heben wolle. Zunächst müsste aber die Tochter des Bittstellers, welche sich im Auslande befände, zum Yater geschafft werden. Hierzu bedürfe es einiger hundert Mark, die Adressat einsenden möge.
[…] Tausende müssen auf diesen Schwindel hereingefallen sein, denn, wie der unlängst verstorbene deutsche Generalkonsul Lindau, dessen unermüdlicher Energie die Aufdeckung des Schwindels zu danken ist, mitteilte, sind für die Betrüger in einem Jahre über So ooo Francs eingegangen.
Aus: Klatt, Otto (1902): Die Körpermessung der Verbrecher nach Bertillon und die Photographie als die wichtigsten Hilfsmittel der gerichtlichen Polizei, sowie Anleitung zur Aufnahme von Fusspuren jeder Art. Berlin. S. 6-7.
Becker, Irmgard Christa (Hg.): Die Stadt als Kommunikationsraum
Becker, Irmgard Christa (Hg.): Die Stadt als Kommunikationsraum. Reden, Schreiben und Schauen in Großstädten des Mittelalters und der Neuzeit. (=Stadt in der Geschichte. Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung; 36). Ostfildern: Thorbecke, 2011. 216 S., 29 Euro, ISBN 978-3-7995-6436-6 [Verlags-Info]
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Irmgard Christa Becker
Die Stadt als Kommunikationsraum - Eine Einführung
I. DIE STADT ALS BÜHNE URBANE HERRSCHAFT ALS KOMMUNIKATIVER PROZESS
Clemens Zimmermann
Zurück zum Sozialen? Stadtgeschichtsforschung zwischen den Kategorien Gesellschaft, Kultur und Medien
Harriet Rudolph
Adventus imperatoris. Mechanismen und Gehalt der politischen Kommunikation bei Kaisereinzügen im Reich
André Krischer
Politische Kommunikation und Öffentlichkeit in London. Zur Entwicklung einer Großstadt im 17. Jahrhundert in mediengeschichtlicher Perspektive
II. DIE (GROSS)STADT ALS INSZENIERUNGSRAUM MASSENVERANSTALTUNGEN ALS KOMMUNIKATIONSPROZESS
Karl Vocelka
Religiöse Zeremonien in der Öffentlichkeit am Beispiel des barocken Wien
Franz J. Bauer
Via dellImpero. Der Raum, die Leere und die Einsamkeit der Monumente in Mussolinis Rom
Marie Antoinette Glaser
Die Baustelle als Inszenierung im öffentlichen städtischen Raum
Bernd Reichelt
Das Spiel mit der Macht. Fußballspiele als urbaner Inszenierungsraum am Beispiel Saarbrücken
III. DIE STADT ALS LEBENSWELT BÜRGER/INNEN UND DER URBANE KOMMUNIKATIONSRAUM
Anton Tantner
Die Register des Büros. Anonymisierung und Medialisierung sozialer Beziehungen im Bureau dadresse, Paris 16301643
Martin Scheutz
Injurien, Rebellion und doch auch das feuchtfröhliche Vorzimmer der Macht. Wirtshäuser als Orte der Kommunikation in der Frühen Neuzeit
Henry Keazor
Art and the City. Monumente, Architektur, Urban Art
Buchrezension: Durchhalten wider alle Vernunft
Zwischen dem gescheiterten Hitler-Attentat im Juli 1944 und der Kapitulation im Mai 1945 starben 2,6 Millionen deutsche Soldaten, so viele wie in allen vier Vorjahren zusammen.
Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/content/9992
Das wars knol
Intellektuelle und Intellektuellengeschichte
“Der Zweite Weltkrieg auf Twitter” – muss das sein?
Rettungswiderstand im Zweiten Weltkrieg
Der Beitrag vom Deutschlandfunk beschäftigt sich mit dem neuen Buch von Arno Lustiger über den zivilen Widerstand gegen den Volkermord an den Juden.
Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/content/9989
SdK 22: Guido Blechl über Open Access
Quelle: http://feedproxy.google.com/~r/kulturwissenschaften/~3/xHN8FPchPEE/sdk22