CfP: After Post-Photography 6: Photography‘s Future Perfect

CfP: After Post-Photography 6: Photography‘s Future Perfect

 

From the beginnings, photography changed the relation of humans to time. In its pictures, the present was translated into a future past. On closer looks however, and with some attention to the practices photography is part of, it turns out that the connections between photography and time are more complex than the common understanding of photographs being an image from the past: When granny for instance shows her album to her grand-children they have a hard time understanding that the old lady besides them should be identical to that young girl on the pictures. And it doesn’t stop there: Product photography for instance often shows us our happy future if only we buy this car, this trip or that outfit. Re-viewing old photographs uncovers details that during the time they were taken the contemporaries were oblivious to. If a photograph of a far away galaxy gets taken today, it shows us what has happened there ages ago. Using the appropriate filters, digital photographs appear as if they were albumen prints or Polaroids.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/12/09/cfp-after-post-photography-6-photographys-future-perfect/

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Nizar Sabour: Places and Memories, War and Love

Nizar Sabour: Places and Memories, War and Love

 

Art moves away from reality and invents something that maybe ultimately more accurate about the world than what a photograph can depict.

Howard Zinn, Artists in Times of War, 2007

 

In times of wars and conflicts, the words of Zinn have a deeper meaning. Through art visual dimensions and aspects can be explored that are often missing from written reports or captured snapshots. This can be an image documentation or a reminder of how war shapes lives and places. In his set of etchings and triptych Der Krieg, the German artist and WWI veteran Otto Dix showed firsthand hellish visualizations of the horror he experienced as a front soldier. In response to the bombing of the Basque city of Guernica during the Spanish Civil War, Pablo Picasso created a masterpiece – and perhaps his most famous work ever: Guernica (1937) was regarded by many art critics as one of the most moving and powerful artistic anti-war statements in history.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/10/05/nizar-sabour/

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Die Gegenwart „echt und lebenswahr“ gestalten

Die Gegenwart „echt und lebenswahr“ gestalten

Abstract

Eine Besonderheit des Formats der Kino-Wochenschau besteht darin, dass zur Herstellung von authentischen Berichten (im Sinne von „Echtheit“) nicht nur die Vielfalt der filmischen Elemente ausgenutzt wurde, sondern auch gespielte Sequenzen und Filmtricks zum Einsatz kamen. Zuschauerzuschriften zeigen, dass den Kino-Besuchern der 1950er/1960er Jahre bekannt war, dass Teile von Wochenschau-Berichten inszeniert sein konnten. Offenbar führte dies beim Publikum nicht zum Vertrauensbruch, und dem Format wurde von Politik und Wirtschaft ein hoher Einfluss auf die öffentliche Meinung zugestanden. Die Redaktion war sich bewusst, dass die Berichte im In- und Ausland zur Reputation Deutschlands beitrugen. Trotzdem war nicht ausgeschlossen, dass „Scherz“-Sujets eingebracht wurden. Ob die Zuschauer diese leicht oder weniger leicht als solche identifizieren konnten, ist nicht mehr zu belegen. Für den Betrachter von heute stellt sich jedoch manchmal die Frage, ob es sich bei den Filmen um eine Zukunftsvision oder um tatsächliche Errungenschaften des damaligen modernen Lebens handelt. Daran zeigt sich die Variabilität der Zuschreibung von „Authentizität“ im historischen Kontext. Die Praktiken und Strategien der Wochenschau, um die Modernisierung im Alltag, in Wirtschaft und Forschung so zu präsentieren, dass sie von den Zuschauern als glaubhaft wahrgenommen werden konnte, sollen in diesem Beitrag aufgezeigt werden.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2017/12/28/die-gegenwart-echt-und-lebenswahr-gestalten/

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John Morris

John Morris

John Godfrey Morris war das lebende Bildgedächtnis des 20. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Bildredakteur für „Life“, später für die renommierte Frauenzeitschrift „Ladies’ Home Journal“, für die Bildagentur Magnum, die „Washington Post“, die „New York Times“ und für „National Geographic“. Über seinen Tisch gingen die Bilder vom D-Day in der Normandie, die Robert Capa aufgenommen hatte, das Bild von der Exekution eines Vietcong auf offener Straße in Saigon und das sogenannte Napalm Girl. Immer war er es, der den Abdruck allen Regeln zum Trotz  – schlechte Bildqualität, Gewalt, Nacktheit – befürwortete und die Bilder auf die Titelseiten der Zeitungen brachte.

Auf die Frage, was einen guten Fotografen ausmache, hat Morris einmal gesagt: „Great photographers have to have three things. They have to have heart if they’re going to photograph people. They have to have an eye, obviously, to be able to compose. And they have to have a brain to think about what they’re shooting.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2017/08/03/john-morris/

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Denkmäler für eine verlorene Sache

Denkmäler für eine verlorene Sache

Der Süden und seine Denkmäler 

Am 24. April 2017, nach Jahren der politischen und juristischen Auseinandersetzung, machten sich vermummte Arbeiter in einer nächtlichen Aktion daran, das erste von vier Denkmälern in der Innenstadt von New Orleans abzutragen. Beim ersten handelt es sich um ein Denkmal der „Schlacht“ von Liberty Place im Jahr 1874, das an den Aufstand der paramilitärischen rassistischen White League gegen die Polizei und Miliz der Stadt New Orleans erinnert. Die drei anderen Denkmäler, die auch bald von ihrem Standort entfernt werden sollen, zeigen Statuen der konföderierten Generäle Robert E. Lee und P.G.T. Beauregard bzw.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2017/05/02/denkmaeler-fuer-eine-verlorene-sache/

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Aktfotografie in der DDR

Aktfotografie in der DDR

Klaus Ender wurde 1939 in Berlin geboren. Aus politischen Gründen flieht er 1957 aus der DDR und schließt in Friedrichshafen am Bodensee eine Ausbildung als Bäcker ab. Nach eineinhalb Jahren kehrt er in die DDR zurück. Auf Rügen gründet er den Fotoclub Saßnitz. 1963 entstehen erste Aktaufnahmen. Zwei Jahre später werden Fotos von ihm in der Zeitschrift „Das Magazin“ veröffentlicht. Nach seiner Zulassung als Bildreporter ist er als Volkskorrespondent tätig und veröffentlicht im Fotokinoverlag Leipzig das Lehrbuch „Mein Modell“. 1975 wird in Potsdam seine Fotoausstellung „Akt & Landschaft“ eröffnet, in der Bilder von ihm und dem Fotografen Gerd Rattei zu sehen sind. Sie ist ein großer Erfolg und tourt durch sechs Städte in der DDR. Im Jahr 1981 reist Ender aus der DDR nach Österreich aus.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2017/03/13/aktfotografie-in-der-ddr/

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Jürgen Schadeberg: Something you don’t see

Jürgen Schadeberg: Nelson Mandela’s return to his cell on Robben Island IV, 1994 http://www.jurgenschadeberg.com/galleries/NelsonMandela_1951_2007/Nelson_16.htm  © Jürgen Schadeberg mit freundlicher Genehmigung
Jürgen Schadeberg: <br class="clear" /> Something you don’t see

Jürgen Schadeberg: Nelson Mandela’s return to his cell on Robben Island IV, 1994 © Jürgen Schadeberg mit freundlicher Genehmigung

Eines seiner wohl berühmtesten Bilder ist zur Ikone geworden – zu einem jener Bilder, in denen Vergangenheit und Zukunft ineinander fallen: der gealterte Nelson Rolihlahla Mandela, der mit tiefen Falten und ergrautem Haar aus dem mit massiven Gitterstäben versehenen Fenster schaut. Den rechten Ellenbogen hat Mandela auf die Fensterbank gelegt, auf seiner linken Brusttasche fällt ein Emblem ins Auge. Das Bild ist 1994 entstanden. Offiziell ist Südafrika ein freies Land, und Mandela ist für das Foto in die Zelle auf Robben Island zurückgekehrt, in der er 18 seiner insgesamt 27 Jahre in Haft verbrachte. Der Fotograf Jürgen Schadeberg erinnert sich: „This was where he studied, did pushups and reflected on the goal of the liberation of his people. He looked out of the bars and when he thought I had finished taking pictures, relaxed somewhat, and turned around to smile.“ Die Photographers‘ Gallery in London hat dieses Foto als eines der fünfzig prägendsten Bilder des 20. Jahrhunderts gewählt.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2016/07/03/juergen-schadeberg-something-you-dont-see/

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„Reisen bedeutet, Bilder zu sehen und zu finden“

Thomas Höpker, Fotograf: Arne Wesenberg im Rahmen seines Projekts „Im [Un]Ruhestand“ http://arnewesenberg.com/http://arnewesenberg.com/ © Arne Wesenberg mit freundlicher Genehmigung
„Reisen bedeutet, Bilder zu sehen und zu finden“

Der gebürtige Münchner Thomas Höpker (*1936) befasste sich bereits in seiner frühen Jugend mit dem Feld der Fotografie. Während seines Kunstgeschichts- und Archäologiestudiums in München und an der Universität Göttingen beteiligte er sich an der „Deutschen Bilderschau“ und erhielt erste Preise beim Wettbewerb „Jugend fotografiert“ auf der Fotomesse „Photokina“. Ab 1959 begann er regelmäßig als Fotojournalist für Zeitschriften, Jahrbücher, aber auch schon an langfristig angelegten Fotoprojekten zu arbeiten. Über Publikationen in den Zeitschriften „twen“ und „Kristall“ bekannt geworden, wurde er als Fotoreporter 1964 von Henri Nannen und Rolf Gillhausen für das Magazin „Stern“ engagiert.

Als einer der wichtigsten Pressefotografen unserer Zeit reiste Thomas Höpker durch die Welt und brachte den Zeitungslesern entlegene Orte und fremde Kulturen, aber auch das Leben in der DDR näher. Es ist schwer zu sagen, welches seiner Bilder das wohl berühmteste ist. Das Symbolbild von 9/11 gehört ebenso dazu wie auch seine Fotos von Boxlegende Muhammad Ali. Miriam Zlobinski sprach für Visual History mit dem seit 1976 in New York lebenden Mitglied der Agentur Magnum Photos über seine Arbeit.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2016/06/10/reisen-bedeutet-bilder-zu-sehen-und-zu-finden/

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Ich will einfach fotografieren und die Dinge nicht verstellen

SEPTEMBER. Kühlungsborn 1989 http://ulrichwuest.de/gallery.php?a=11 © Ulrich Wüst mit freundlicher Genehmigung
Ich will einfach fotografieren und die Dinge nicht verstellen

… aus Anlass seiner aktuellen Ausstellungen „Die Pracht der Macht“ im Kunsthaus Dahlem und „Stadtbilder / Spätsommer / Randlagen“ in der Galerie C/O Berlin[1]

SEPTEMBER. Kühlungsborn 1989 © Ulrich Wüst mit freundlicher Genehmigung

Westdeutschland I

Annette Schuhmann: Du hast mir kürzlich erzählt, dass Du die immer gleiche Frage nach dem „Wie war es im Osten?“ nicht mehr hören kannst. Weniger, weil die Frage keinen Sinn macht, sondern es stört Dich vielmehr, dass Du Deine Antworten darauf nicht mehr hören kannst, diese ewigen Wiederholungen … Deshalb habe ich gedacht, fangen wir das Gespräch doch von der anderen Seite an.

 

Ulrich Wüst: … aber hinterher tat es mir leid, dass ich das gesagt habe, ich wollte dich ja nicht beeinflussen.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2016/04/25/ich-will-einfach-fotografieren-und-die-dinge-nicht-verstellen/

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Ich habe nichts falsch gemacht, ihr macht was falsch dort …

The United Nations Through their Lens: Photo Exhibition: In memory of Anja Niedringhaus. Foto: Jean-Marc Ferré, Genf 2.2.2015, Quelle: 
UN Geneva
 / Flickr https://www.flickr.com/photos/unisgeneva/16434114795/in/photolist-r3e8LP-cvNxyf CC BY-NC-ND 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/
The United Nations Through their Lens: Photo Exhibition: In memory of Anja Niedringhaus. Foto: Jean-Marc Ferré, Genf 2.2.2015, Quelle: UN Geneva / Flickr https://www.flickr.com/photos/unisgeneva/16434114795/in/photolist-r3e8LP-cvNxyf CC BY-NC-ND 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

The United Nations through their Lens. Photo Exhibition: In Memory of Anja Niedringhaus. Foto: Jean-Marc Ferré, Genf 2.2.2015, Quelle: UN Geneva / Flickr  CC BY-NC-ND 2.0

Was soll man mit dem Wissen anfangen, das Fotos von fernem Leiden vermitteln?, fragt Susan Sontag in ihrem Standardwerk zur Kriegsfotografie „Das Leiden anderer betrachten“ aus dem Jahr 2003.[1] Und in der Tat haben Bilder vom Krieg der Menschheit kaum zu mehr Kreativität beim Herbeiführen friedlicher Konfliktlösungen verholfen.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2016/04/03/ich-habe-nichts-falsch-gemacht-ihr-macht-was-falsch-dort/

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