Ein Beitrag aus dem Projektseminar Gegenwartsliteratur goes India. Indienbilder in der deutschen Lit...
Die Olympischen Winterspiele 1964 und die Revision des Tiroler Naturschutzgesetzes

Patrick Kupper Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1964 revidierte Tirol sein Natur...
Die Veste Heldburg im 20. Jahrhundert
Einleitung Während nach 1918 eine Vielzahl der Thüringer Schlösser in die öffentliche Hand überg...
Die „Rengerische Staaten“
80 Bände globale Staatenkunde um 1700, erforscht von Volker Bauer
Volker Bauer befasst sich mit einer staatenkundlichen Serie, den „Rengerische Staaten“, die ab 1704 im Verlag Renger in Halle erschien und es bis 1718 auf rund 80 Bände brachte. Zwei Drittel der Bände decken Europa, ein Drittel Afrika, Asien und Amerika ab.
„Globale Staatenkunde“ in der Rengerischen Buchhandlung in Halle/Saale
[1] Als erstes erschien 1704 der Band zu Portugal „Der Staat von Portugall“ – völlig anonym, das heißt ohne Verlagsimpressum und ohne Autor. Im Großen und Ganzen gilt das für die ganze Serie. Diesen Umstand nutzt Bauer einerseits für eine geradezu kriminologische Untersuchung, in deren Zuge er Verlag und wahrscheinliche Autoren dingfest macht, andererseits nutzt er ihn für eine mediengeschichtliche Einordnung der ebenfalls von ihm rekonstruierten und offenbar erfolgreichen Verlagsstrategie (Kapitel 1).
[2] Die „Rengerische Staaten“ richteten sich nicht an die Wissenschaften, auch wenn die Autoren mit der Universität Halle verbunden waren, sondern an ein interessiertes Publikum, das möglichst niederschwellig in die Lektüre einsteigen können sollte. Je niederschwelliger, desto höher der Verlagserfolg, das war schon immer so, wie es sich wieder einmal bestätigt.
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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/02/09/die-rengerische-staaten/
Wo standen die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR-Zeit kurz vor dem Mauerfall? (1/2)
Unabhängig vom Typ hatten alle Bibliotheken in der DDR die Aufgabe, aktiv zur Verbreitung des Marxi...
Kursbericht zur Sommerschule „Handschrift – Inschrift – Buchdruck. Medien der Schriftkultur im späten Mittelalter“
25. August 2025 bis 29. August 2025, Greifswald Es waren mit Sicherheit interessante Gespräche, dene...
Eine „Alraune“ geht auf Reisen!
Ein außergewöhnliches Objekt des Sächsischen Staatsarchivs ist aktuell im Museum der Westlausitz in ...
Rezension: Heinrich August Winkler – Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte (Teil 1)
Heinrich August Winkler - Deutungskämpfe. Der Streit um die deutsche Geschichte
Für die Geschichtswissenschaft mag Leopold von Ranke einmal das Ideal ausgegeben haben, sie solle Dinge darstellen, wie sie gewesen sind. Doch von dieser Idee hat sie sich schon lange emanzipiert, die Vorstellung einer objektiv zutreffenden Geschichtsdarstellung als naiven Mythos entlarvt. Geschichtswissenschaft ist immer auch ein Deutungskampf, Geschichtspolitik sowieso. Es ist deswegen lobenswert, wenn Heinrich August Winkler seinen Sammelband mit Essays aus sechs Jahrzehnten geschichtswissenschaftlicher Tätigkeit mit dem Titel "Deutungskämpfe" versieht und so mit offenem Visier kämpft: er stellt sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, streitlustig sicher, aber stets der wissenschaftlichen Methode verpflichtet und mit dem analytischen Blick des Historikers. Bekannt ist Winkler vor allem für sein Mammutwerk zur deutschen Geschichte, dem er den Übertitel des "langen Weg nach Westen" gegeben hatte; eine klare Missionsansage. Die lange Zeitspanne der veröffentlichten Essays bringt notwendigerweise mit sich, dass ein guter Teil der Meinungskämpfe, in deren Verlauf diese Texte gehören, abgeschlossen ist. Das ist gar nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Manche Debatten sind wahre Evergreens, während andere so sehr zum Konsens geworden sind, dass es aus heutiger Perspektive beinahe ulkig ist, dass sie einmal kontrovers waren. Winklers Sammelband ist somit auch eine historiografische Quelle, wenngleich kein Versuch einer entsprechenden Einordnung unternommen wird: diese müssen die Lesenden selbst leisten, und diese Rezension ist auch ein Experiment darin, das zu wagen.
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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/02/rezension-heinrich-august-winkler.html
O micie entuzjastycznej ludności cywilnej. Vom Mythos der unbeugsamen Zivilbevölkerung.
Nach Auffassung zahlreicher Historiker hätten die Aufständischen der Heimatarmee ihren Kampf um die ...
Ein polyphoner Blumenstrauß für Bernhard Waldenfels…
Am 23. Januar 2026 starb Bernhard Waldenfels im Alter von beinahe 92 Jahren in München. Es lag ...