Einleitung – “Fortnite hat ein Holocaust Museum” Christian Günther, Joschua Westp...
GAG423: Der Sohn Gottes Hong Xiuquan und sein Aufstand gegen das imperiale China
Wir springen in dieser Folge ins 19. Jahrhundert. Schauplatz ist der Süden Chinas, wo ein Dorflehrer nach Visionen zu dem Schluss kommt, er sei der jüngere Bruder Jesu. Damit löst er eine Entwicklung aus, die schließlich in einen Bürgerkrieg mündet, der über zwanzig Millionen Menschen das Leben kostet.
Literatur
- Jeffrey N. Wasserstrom. The Oxford Illustrated History of Modern China. Oxford University Press, 2016.
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25 Jahre Gedenkort „Jüdische Schule“
Archivalie des Monats November 2023 (Stadtarchiv Lingen) Im Jahre 1869 gründeten die Lingener Jüdinn...
Hörfunk-Texte: Der Hase und der Igel
Gruppe A Das Hörspiel Der Hase und der Igel wurde ausgehend von einer kritischen Analyse des gleichn...
28. Oktober 1623: Ein Aufstand in Böhmen?
Eigentlich konnte man davon ausgehen, daß das böhmische Kapitel in diesem Krieg wirklich abgeschlos...
Qualmwolken
Kai Kruse - Universität Bielefeld, 1985: Zwei Studenten, die schon wussten, dass ihre berufliche Zuk...
Quelle: https://gtw.hypotheses.org/20419
Angela Schneider | Anmerkungen zu Walter De Maria – ein Trip Adviser
Magdalena Bushart habe ich in den 1980er Jahren in der Nationalgalerie – damals noch Berlin West – k...
Call for Papers: Revolutionary, disruptive, or just repeating itself? Tracing the History of Digital History #dhiha9
Organised by: Mareike König (IHA/GHI), Julianne Nyhan (TU Darmstadt), Sébastien Poublanc (univ. Toulouse), Jane Winters (School of Advanced Study), Gerben Zaagsma (C2DH)
Date: October 23rd 2024 to October 25th 2024 – starting Wednesday at 2 pm, ending Friday at 1 pm
Place: Institut historique allemand (IHA)/German Historical Institute (GHI), Paris
Languages: English
Mail for inquiries: dh@dhi-paris.fr
Upload your proposal here: http://conftool.pro/history-of-digital-history-2024
Deadline CFP: January 10th, 2024, 23:59 (CET)
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Leichte Sprache – keine leichte Aufgabe! Ein Erfahrungsbericht des Stadtarchivs Münster
Die Ausgangslage Münsters Stadtmauer wurde im 18. Jahrhundert niedergelegt. So entstand die Promenad...
„Back in the USSR“
Die erstmalige persönliche Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an der diesjährigen UN-Vollversammlung 2023 in New York und an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats[1] haben die Abwesenheit des von ihm angesprochenen Gegenübers, des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sichtbar gemacht – eine Leerstelle, die aufgrund der Forderung des russischen UN-Botschafters, dem ukrainischen Präsidenten das vorgesehene Eröffnungsstatement der Sicherheitsratssitzung im letzten Moment zu entziehen, noch deutlicher wurde. Nach der Annexion der Krim hatte sich Putin 2015 noch mit einer Rede an die 70. UN-Generalversammlung gewandt, in der er unter anderem auch den Krieg der Separatisten im Donbas gegen die Ukraine zu rechtfertigen suchte.[2] Den Wettbewerb um die globale Medienöffentlichkeit, deren Aufmerksamkeit Wladimir Putin mit dem Besuch des wieder ernannten chinesischen Außenministers Wang Yi im Kreml am selben Tag zu gewinnen versuchte, hat der ukrainische Präsident aktuell wohl für sich entscheiden können.
Will man sich die visuelle (Re-)Präsentation der Rolle von Putin in dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor Augen führen, erscheint ein Blick in den Kreml notwendig: „Die russische Aggression kehrt langsam an ihren Ausgangspunkt zurück“[3] – in etwa diesen Worten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner allabendlichen Video-Ansprache am 25. Juni 2023 sowohl die beginnenden, bis heute regelmäßigen, ukrainischen Drohnenangriffe auf russisches Territorium als auch die Rebellion der Söldnertruppe Wagner unter dem Kommando ihres Anführers Jewgeni Prigoschin zusammengefasst.
Der sogenannte Marsch der Gerechtigkeit auf Moskau der im Krieg gegen die Ukraine eingesetzten Söldnergruppe Wagner, der sich gegen deren bevorstehende Eingliederung unter das Kommando der russischen Streitkräfte richtete, sowie der am selben Tag erfolgte Abbruch und nicht zuletzt die Meldung vom Tod ihres Anführers Jewgeni Prigoschin und einem Teil seiner Vertrauten bei einem Flugzeugabsturz genau zwei Monate nach der Rebellion: All diese Ereignisse verweisen auf die Rolle des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der zu Recht als eine Schlüsselfigur des Geschehens angesehen wird. Um die in diesen Zusammenhängen vermittelten Charakteristika dieser Figur deutlich zu machen, soll im Folgenden das Auftreten des russischen Präsidenten an jenem Ort in den Fokus gerückt werden, von dem aus dieser – wenigstens symbolisch – Krieg und Rebellion zu beherrschen vorgibt: das präsidiale Amtszimmer im Kreml als TV-Studio.
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Quelle: https://visual-history.de/2023/10/30/pribersky-back-in-the-ussr/

