Understanding and overcoming conflict

In der zweiten Sektion geht es um historisches Lernen, Schulbücher für den Geschichtsunterricht und Medien der Geschichtskultur in Zentral- und Westeuropa, vor allem in Frankreich, Deutschland und Österreich.

The second section covers historical learning, textbooks for teaching history and other media for historical learning in Central and Western Europe, especially France, Germany and Austria.

Chair: Florian Radvan

Rainer Bendick, 2.00 pm – 2.45 pm
A paradigm for the objectification of textbook representations? Failure and success of the German-French textbook discussions in the 20th and 21st centuries

This article summarizes the attempts made after 1919 to objectify the contents of textbooks in Germany and France, and formulates six theses on this subject.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2020/02/peaceteachingbonn-section-two/

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Von „wertvoller Blockadebrecherarbeit“ zum Wunsch, „mit Gewehr und Kamera dienen zu dürfen“

Von „wertvoller Blockadebrecherarbeit“ zum Wunsch, „mit Gewehr und Kamera dienen zu dürfen“

In einer Notiz von Joseph Goebbels findet sich der Hinweis auf eine Sentenz des Reichspresseleiters Max Amann, dass die Zeitschrift „Signal“ „wertvolle Blockadebrecherarbeit gegen den frühen beherrschenden antideutschen Zeitschrifteneinfluß in Europa geleistet“ habe – und das bereits im April 1940.[1] Der Einfluss dieser Zeitschrift auf die offizielle Kriegspropaganda vieler Staaten kann kaum überschätzt werden. Denn im Vergleich selbst zu großen Magazinen wie „Life“, „Picture Post“ oder auch „USSR im Bau“ war „Signal“ einfach ein grafisch wie vom Bildmaterial her gut gemachtes Blatt, gerade in jenem vorsprachlichen Jargon der Designer, die zu jener Zeit für das Machen von Zeitschriften verantwortlich waren.[2] Noch in den 1980er Jahren bekannte der Bildjournalist Robert Lebeck, in „Signal“ mehr gute Bilder gesehen zu haben als in „Life“ oder „Paris Match“ zur selben Zeit.[3]

Zum Zeitpunkt des Amann’schen Zitats erschienen aber auch schon im besetzten Paris die ersten Hefte, Privatdrucke und Bildbände von Amateurfotografien deutscher Offiziere, die nachgerade zu einer Flut von Veröffentlichungen und einem noch größeren Reservoir von überlieferten Fotografien führten, das bis in heutige Auktionen hinein schwappt.[4] Das waren selbstverständlich nicht die Bilder, die der Skisport-Lehrer und Fotograf Stefan Kruckenhauser 1942 meinte, als er in einem Text der Fachzeitschrift „Das Atelier des Photographen“ seine Randbemerkungen eines Leicamannes herausgab, die im Übrigen nahezu ausschließlich technische Hinweise für Landschaftsbilder enthielten: Er habe nur „[…] einen Wunsch: sobald auch ich im grauen Rock stecke […], mit Gewehr und Leica dienen zu dürfen […].“[5]

Diese Zitate markieren den publizistischen Kontext der Fotografie, der sich vor allem in einer Organisationsgeschichte der NS-Fotografie abbilden lässt, wobei zudem die Fotografie im Zweiten Weltkrieg auch nur ein Teil des Ganzen ist. Bei einer solchen Konzentration des historischen Blicks wird mehrheitlich das jeweils Zeitgenössische angesehen, während die heutige Rezeption sich bereits auf eine breite Überlieferung stützen kann, die sich schon in einer dritten Generation des Betrachtens wiederfindet.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2020/02/22/von-wertvoller-blockadebrecherarbeit-zum-wunsch-mit-gewehr-und-kamera-dienen-zu-duerfen/

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Forschungsinfrastruktur OPERAS: Umfrage

Liebe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,

die Forschungsinfrastruktur OPERAS (www.operas-eu.org) hat eine Umfrage erstellt, die darauf abzielt, einen umfassenden Überblick über aktuelle Praktiken, Gewohnheiten und Probleme im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Kommunikation in den Geistes- und Sozialwissenschaften (SSH) zu gewinnen. Die folgenden Dimensionen der SSH-Wissenschaftskommunikation werden angesprochen:

  • Veröffentlichungen und Kommunikation
  • Lesen, schreiben und zusammen arbeiten
  • Suche, Zugang und Auffinden

Die Umfrage finden Sie hier: https://www.surveymonkey.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=13002

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Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter/in mit einer Ausbildung im Bereich Digital Humanities

Die Monumenta Germaniae Historica und das Collegium Carolinum suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für ein digitales Editionsprojekt

einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter/eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d) mit einer Ausbildung im Bereich Digital Humanities mit 100% der tariflichen Arbeitszeit gemäß E 13 TV-L.

Die Stelle ist auf die Projektförderzeit bis 30.06.2021 befristet.

Stellenprofil und Aufgaben

Hauptaufgabe ist die inhaltliche und technische Koordination für die Entwicklung der technischen Infrastruktur eines institutsübergreifenden Editionsprojektes: Dazu gehört die Entwicklung einer geeigneten Datenbankstruktur sowie die Entwicklung eines semantischen Datenmodells der diversen Quellen (Briefe, Protokolle u.a.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12998

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Research data in the Social Sciences and Humanities: FAIR principles and user feedback on the SSH Open Marketplace, January 30th 2020, Göttingen

Being FAIR: A joint workshop effort of CO-OPERAS and SSHOC

CO-OPERAS (https://www.go-fair.org/implementation-networks/overview/co-operas/) and SSHOC (https://sshopencloud.eu/) share a similar task: supporting researchers in the social sciences and humanities to integrate their work and results according to the FAIR principles. To this end, SSHOC and CO-OPERAS organised a joint workshop revolving around FAIR principles for research data in the SSH on the one hand and the development of the SSH Open Marketplace on the other. They asked participants to talk about their needs and experiences with the FAIR principles in their own research realities and then, not independently from this discussion, to give feedback about the conception of the SSHOC Open Marketplace. The idea of organizing a series of workshops in small  local settings and in native languages – in this case in German – in order to anchor and align the FAIR principles with individual research practices was coming from the CO-OPERAS GO-FAIR Implementation Network. Already followed by a series of events in Italy (Turin), Portugal (Coimbra), and France (Marseilles), the concept has been proven in Göttingen as well: the uptake of the workshop was, with 28 participants from across the whole country, very good. The German language approach considerably lowered the threshold to give feedback and formulate own ideas.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12970

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Research data in the Social Sciences and Humanities: FAIR principles and user feedback on the SSH Open Marketplace, January 30th 2020, Göttingen

Being FAIR: A joint workshop effort of CO-OPERAS and SSHOC

CO-OPERAS (https://www.go-fair.org/implementation-networks/overview/co-operas/) and SSHOC (https://sshopencloud.eu/) share a similar task: supporting researchers in the social sciences and humanities to integrate their work and results according to the FAIR principles. To this end, SSHOC and CO-OPERAS organised a joint workshop revolving around FAIR principles for research data in the SSH on the one hand and the development of the SSH Open Marketplace on the other. They asked participants to talk about their needs and experiences with the FAIR principles in their own research realities and then, not independently from this discussion, to give feedback about the conception of the SSHOC Open Marketplace. The idea of organizing a series of workshops in small  local settings and in native languages – in this case in German – in order to anchor and align the FAIR principles with individual research practices was coming from the CO-OPERAS GO-FAIR Implementation Network. Already followed by a series of events in Italy (Turin), Portugal (Coimbra), and France (Marseilles), the concept has been proven in Göttingen as well: the uptake of the workshop was, with 28 participants from across the whole country, very good. The German language approach considerably lowered the threshold to give feedback and formulate own ideas.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12970

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Programm: ediarum-Einführung und Workshop, 9.–11.3.2020

Liebe DH-community,

wir freuen uns, das Programm (PDF) zum ediarum-Workshop (9. – 11. März 2020 an der BBAW, https://dhd-blog.org/?p=12821), veröffentlichen zu können.

Das Programm umfasst vier verschiedene Veranstaltungsblöcke für Interessierte, Einsteiger*innen und auch fortgeschrittene ediarum-Entwickler*innen, die unabhängig voneinander besucht werden können.

Für weitere Informatinen zu ediarum können Sie auch die folgende Website besuchen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12993

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