Nah und solidarisch: Jovan Ritopečkis Fotografien migrantischer Lebenswelten in Österreich

Zuschauer:innen jubeln bei einem Fußballspiel
Jovan Ritopečki (1923-1989) war ein Fotograf und Bildjournalist, der in den 1970er und 1980er Jahren das Leben jugoslawischer Migrant:innen begleitete. Sein Archiv blieb jahrzehntelang in Familienbesitz verwahrt und einer breiteren Öffentlichkeit unbekannt. Eine neue Bilddatenbank macht diesen bisher kaum bekannten Nachlass nun zugänglich.

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/10/bakondy-nah-und-solidarisch-jovan-ritopeckis-fotografien-migrantischer-lebenswelten-in-oesterreich/

Weiterlesen

Job: Postdoc in Computerlinguistik/Digital Humanities, 100% E13 bis zu 5 Jahre

Am Institut für Digital Humanities ist eine Postdoc-Stelle in Vollzeit zu besetzen, und zwar bis zu 5 Jahre im Bereich der „Sprachlichen Informationsverarbeitung“. Die Gruppe “Sprachliche Informationsverarbeitung” forscht zur Anwendung von Methoden der Sprachverarbeitung (z.B. Annotation, Maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz) in den Geistes-, Human- und Sozialwissenschaften.

Unser Fokus liegt dabei auf der Operationalisierung von theoretischen Konzepten, z.B. zu Figurenwissen, diskriminierender Sprache oder biopolitischen Themen, mit dem Ziel diese dann quantitativ untersuchen zu können. Die Gruppe besteht aus 5-10 Personen in unterschiedlichen Karrierestufen.



[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23408

Weiterlesen

CfP: Editopia – Zur Zukunft von Dokumentologie und Editorik im Postdigitalen

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) schaut in die Glaskugel und fragt: Wie werden sich digitale Editionen in den nächsten 20 Jahren entwickeln? Auf der Suche nach Antworten veranstalten wir am 02.-04. September 2026 in Wuppertal eine Konferenz und laden herzlich zu Paper-Proposals ein. Details dazu auf https://editopia2026.i-d-e.de/. Einreichungsfrist ist der 22. März 2026.



[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23403

Weiterlesen

Personendaten und Normdaten: Anreicherung mit Wikibase — Ein Online-Bring-your-own-data-Lab

Sie haben einen Datensatz mit Personendaten und möchten diesen erschließbar machen? Die Daten sollen einheitlich ausgezeichnet und die Personen eindeutig identifizierbar werden?

Im HERMES-Bring-your-own-data-Lab am 24.04.2026 dreht sich alles um Personendaten und wie diese mit Normdaten und kontrollierten Vokabularen angreichert werden können.

Nach einem Impulsvortrag von Ruth Bruchertseifer (Universität Trier), die aus Ihrer Forschungsarbeit zu Personendaten im Projekt „Aschkenas in neuen Lebenswelten“ berichtet, sind Sie gefragt!

Die Expert*innen Dr.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23400

Weiterlesen

Positionspapier zur Objektbiografie in NFDI4Objects veröffentlicht

Die Konzepte des Datenlebenszyklus und der Objektbiografie bilden die zentrale konzeptionelle Grundlage von NFDI4Objects. Während der Datenlebenszyklus mit seinen Phasen von Datenerstellung über Verarbeitung, Analyse, Veröffentlichung bis hin zur Archivierung ein etabliertes Prinzip im Forschungsdatenmanagement darstellt, eröffnet die Objektbiografie einen neuen Zugang zur Erzeugung, Modellierung und Repräsentation von Sammlungsdaten.

Die Objektbiografie versteht Objekte nicht als statische Einheiten, sondern als dynamische Knotenpunkte, die im Laufe ihrer Existenz mit unterschiedlichen Ereignissen, Akteur:innen, Orten und Bedeutungen verknüpft sind. Sie integriert historische, archäologische, naturwissenschaftliche und museale Perspektiven und schafft damit einen interdisziplinären Rahmen zur Beschreibung materieller Kultur.

Als Paradigma zur Datenmodellierung geht die Objektbiografie über einen rein narrativen Ansatz hinaus. Sie ermöglicht es, die Semantik materieller Kultur systematisch in digitale Wissenssysteme zu überführen und komplexe Objektzusammenhänge strukturiert abzubilden.

Zu diesem Ansatz haben Anja Gerber und Sarah Wagner ein Positionspapier vorgelegt, das Anfang Januar auf Zenodo veröffentlicht wurde.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23398

Weiterlesen