Betreuungskompetenz gezielt stärken: Chancen und Herausforderungen in den digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften

Diese dreiteilige HERMES-Veranstaltungsreihe richtet sich an Betreuende von Qualifikationsarbeiten (Bachelor, Master, Promotion) im Bereich der digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Reihe ist modular aufgebaut und jede Veranstaltung kann unabhängig besucht werden – ideal für eine gezielte, flexible und praxisnahe Weiterbildung im Alltag im Austausch mit Expert*innen.

Den Auftakt der Reihe bildet eine Veranstaltung zum Thema „Hochleistungsrechnen“, gefolgt von zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „GLAM“ und „Interdisziplinarität“. Hierbei kommen Vertreter*innen von Hochschulen und dem GLAM-Bereich (Galleries, Libraries, Archives, Museums) in unterschiedlicher Zusammensetzung miteinander ins Gespräch, diskutieren verschiedene Thesen und eröffnen Reflexionsräume. Die Teilnehmer*innen gewinnen durch den Besuch der Veranstaltungen neue  Perspektiven zu aktuellen Themen, die sie in die Betreuung und Beratung ihrer Studierenden und Promovierenden einbringen können. Raum für Fragen und eine offene Diskussion wird bei allen Veranstaltungen gegeben.

Die Veranstaltungen finden online statt, eine Registrierung ist über die einzelnen Veranstaltungsseiten möglich.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23799

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Monidła in 20th-Century Poland:

Schwarzweißfoto von einem Bild mit zwei Menschen in einer Wohnung
The aim of this article is to examine monidła as a widespread yet poorly documented visual and vernacular form, characteristic of Polish everyday culture in the twentieth century. The text focuses on the conditions of their production, modes of distribution, and patterns of use within the domestic space.

Quelle: https://visual-history.de/2026/05/18/kowalska-monidla-in-20th-century-poland/

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„Von der leeren Seite zum gemeinsamen Buch“ – Ein Interview mit Lambert Heller über Book Sprints

“Es ist jedes Mal faszinierend zu sehen, dass es tatsächlich funktioniert“, sagt Lambert Heller, Leiter des Open Science Lab der TIB Hannover, im Interview und meint damit den Moment, in dem aus ersten Ideen, Diskussionen und Notizen innerhalb weniger Tage ein gemeinsames Buch entsteht. Während des Book Sprints »Living Handbook of Digital Scholarly Editing«, der vom 4. bis 6. März 2026 am DHIP stattfand, hatte ich die Gelegenheit, mit dem erfahrenen Facilitator und Moderator Lambert Heller über die Dynamik, Organisation und Arbeitsweise dieses kollaborativen Schreibformats zu sprechen, mitten im laufenden Arbeitsprozess und vor der Kulisse der gerade schreibenden, diskutierenden und überarbeitenden (manchmal auch Tischtennis-spielenden) Teilnehmenden. Ziel des Book Sprints: latent vorhandenes Fachwissen der internationalen Community über digitale Editionen gebündelt in ein Handbuch überführen.

Im Interview geht es um die Besonderheiten von Book Sprints, die Unterschiede zu klassischen Sammelbänden, die Spannungen am ersten Tag, die Bedeutung gemeinsamer Zielvorstellungen sowie die Frage, wie aus einer Gruppe von Fachleuten innerhalb weniger Tage nicht nur ein Buch, sondern auch eine Community rund um ein gemeinsames Thema entstehen kann. Das Gespräch gibt zugleich Einblicke in die praktische Organisation und die Arbeitsweise von Book Sprints und eine Antwort auf die Frage: Booksprinten Geisteswissenschaftler:innen eigentlich anders als Naturwissenschaftler:innen?

Hier geht es zum Interview auf dem YouTube-Kanal des DHIP: https://youtu.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/13613

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HWGL Kolloquium am 30. Juni 2026

Das Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur lädt herzlich zum nächsten HWGL-Kolloquium am Dienstag dem 30. Juni 2026, 16.00-18.00 Uhr ein. Die öffentliche Veranstaltung findet über Zoom statt.

August Rabe stellt seine Dissertationsschrift Benutze nun die Tafeln selbst. Sammeln, Schreiben, Lehren und Üben mit einem Fundamentum (ca. 1440–1550) [hier in Open Access] vor und Magdalena Butz diskutier mit uns Aspekte ihres Habilitationsthemas Die Transformation des Buß- und Beichtdiskurses in der volkssprachlichen Literatur des hohen und späten Mittelalters.



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Quelle: https://hwgl.hypotheses.org/2985

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GAG555: Wetterschießen und Regenmachen

Eine Geschichte über Hagelschießen und Wetterbeeinflussung

Fronleichnam im Jahr 1896: Ein Winzer, Albert Stiger, aus dem steirischen Dorf Windisch-Feistritz richtet eine Kanone in den Himmel und feuert sie ab. Stiger versucht mit seiner Kanone, eine Wolke zu treffen, die er als Hagelwolke identifiziert hat. Schon bald folgen zahlreiche Winzer und Landwirte in halb Europa seinem Beispiel und schießen mit langen Rohren in den Himmel.

Wir sprechen in der Folge übers Regenmachen, die Geschichte des Wetterschießens und wie Menschen schon seit langer Zeit versuchen, auf das Wetter Einfluss zu nehmen.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag555/

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