Virtuelle Vortragsreihe: Zeitzeugenschaft / Geschichtsbilder / Deutungsmacht. (Wie) verändert KI unser Verständnis der Vergangenheit?

Juni – Oktober 2026, jeweils Donnerstag, 13-14 Uhr
die Einwahldaten werden nach
der Anmeldung verschickt

kontakt@igdj-hh.de

Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und Professur für Digital Humanities und
hybride Bildungs- und Kommunikationsräume an der Universität und Fachhochschule Erfurt

Veranstalterinnen: Nina Brolich (Erfurt), Helena Geibel (Hamburg), Anna Menny (Hamburg), Anna
Neovesky (Erfurt)


Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern grundlegend, wie wir
Vergangenheit erforschen und verstehen. Durch die automatische Auswertung riesiger Datenmengen, Mustererkennung in Texten und Bildern sowie die Erzeugung von Inhalten eröffnen sich neue Formen der Wissensproduktion und wandelt sich unser Quellenverständnis. Der Einsatz von KI erfordert neue Formen der Quellenkritik und ein Bewusstsein für Grenzen und Macht algorithmischer Systeme.
Im Rahmen der Vortragsreihe sollen verschiedene Aspekte betrachtet werden: KI und Holocaust Education, Potenziale des Machine Learning bei der Analyse von Emotionen in Selbstzeugnissen zum Holocaust, der Einsatz von KI bei der Strukturierung historischer Forschungsdaten sowie KI-generierte Bilder im Kontext jüdischer Geschichte und des Holocaust auf Social Media.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7713

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Rezension: Britta Lange, Passfotos unter Zwang: Deutsche Fotopolitik im Ersten Weltkrieg

Schwarweißfoto von Menschen, die auf einem Weg fotografiert werden; darüber weiße Schrift
Langes Forschungsskizze erweist sich als dicht und intensiv recherchiertes, detail- und perspektivenreiches, „gezoomtes“ Bild einer Aktion der Unterdrückung und Ausbeutung der Bevölkerung in im Ersten Weltkrieg eroberten Gebieten unter Einsatz amtlicher und fotografischer Mittel.

Quelle: https://visual-history.de/2026/06/04/ubbens-rezension-britta-lange-passfotos-unter-zwang-deutsche-fotopolitik-im-ersten-weltkrieg/

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GAG558: Devisen für die DDR

Eine Geschichte über Siegried Kath, Antiquitätenhändler und Millionär in der DDR

Am 15. Dezember 1961 reist Siegfried Kath ohne Visum mit einem Interzonenzug in die DDR, um seine Großeltern in der Nähe von Erfurt zu besuchen. Er landet schließlich in einem Aufnahmelager und erhält DDR-Papiere. Seine Ausreiseanträge werden abgelehnt. Kath findet sich schließlich mit seinem Schicksal ab und wird vom Tellerwäscher zum Millionär – bis er wieder alles verliert.

Wir sprechen in der Folge über das Leben von Siegfried Kath und wie der Bereich Kommerzielle Koordinierung mit Hilfe von Antiquitäten Devisen beschaffte, um die Zahlungsfähigkeit der DDR zu sichern.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag558/

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DH-Tag 2026 der Universität Münster – Programm online!

Der diesjährige DH-Tag der Universität Münster steht vor der Tür. Am 10. Juli 2026 wartet ein abwechslungsreiches Format zum Thema „Digital Humanities: Human Autonomy?“ auf Sie – das offizielle Programm ist nun online.

Plakat zum DH-Tag der Universität Münster: An einer roten Backsteinmauer prangen die metallisch glänzenden 3D-Buchstaben „DIGITAL HUMANITIES", wobei das Wort „HUMANITIES" zusätzlich mit roter Sprühfarbe überdeckt ist. Darunter steht in roter Graffiti-Schrift die Frage „AUTONOMY?". Vor der Mauer steht ein Aufsteller mit der Aufschrift „DH-Tag der Universität Münster, Freitag, 10. Juli 2026" sowie einem QR-Code. Auf dem gepflasterten Boden liegen zwei gebrauchte Sprühdosen. Oben rechts befindet sich das Logo der Universität Münster, unten links das Logo des Center for Digital Humanities Münster und unten rechts das Logo des SCDH (ULB Münster). Am linken Bildrand steht vertikal der Hinweis: „Grafik erstellt mit KI-Unterstützung".

Ganz besonders freuen wir uns, mit Prof. Dr. Tobias Hodel von der Universität Bern einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet KI-gestützter Arbeitsweisen als Keynote Speaker gewonnen zu haben. Sein Vortrag „Denken trotz Prompt?

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7695

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Nicht nur Text, nicht nur Daten … aber was dann? – ‚Theoretisieren‘ durch Praktiken in der digitalen Editorik, der Digital History und den Computational Literary Studies. Ein Bericht.

Autor*innen (alph.)

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23834

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