30. AWK: Data Ethics for Archival Science and Historical Research, Marburg 26./27.8.2026

Im Ausland ist Datenethik bereits ein großes Thema, wie der Internationale Archivrat im Juni mit einer Veranstaltungswoche gezeigt hat. Mehr als 140 Beiträge aus der weltweiten Archivcommunity drehten sich um Archives for Justice: Rights, Memory & Futures.
Im deutschen Sprachraum ist das Thema dagegen noch kaum angekommen. Die Archivschule Marburg freut sich, mit ihrem diesjährigen Kolloquium dazu beizutragen, „Archivethik“ auch nach Deutschland zu bringen.

Wir haben eine gute Mischung zwischen allgemeineren Beiträgen (es eröffnen PD Dr. Dr. Grischka Petri, FIZ Karlsruhe: Datenzugang zwischen Offenheit und Verantwortung und Prof. Dr. Dr.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23987

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Lecture: Tackling Data Gaps in Digital Humanities, 09.09.26, online

We invite you to the online lecture by Dr. Sarah Lang (Max Planck Institute for the History of Science) on 09.09.2026 from 10:00 to 11:30, organised as a part of the seminar series ‘Legal History Meets Digital Humanities’ at the Max Planck Institute for Legal History and Legal Theory.

Digital humanities (DH) has long presented itself as a field committed to openness, collaboration, and innovation. Yet, alongside its many achievements, it also exhibits a number of persistent „dark sides“, ranging from infrastructural inequalities and invisible forms of labour to exclusionary data practices and the reproduction of historical and contemporary biases through digital methods. This chapter argues that one of the most pressing challenges currently facing the field is the persistence of data gaps, understood not merely as missing information but as the result of social, historical, and technical processes that systematically privilege some forms of knowledge while marginalising others. Building on work in critical digital humanities, critical archival studies, critical data studies, critical code studies, and feminist scholarship (including feminist AI ethics), the chapter examines how these traditions have conceptualised and addressed such absences, and considers how their insights can be mobilised more systematically within DH research and practice. It further situates these discussions within the recent shift towards data-centric approaches in artificial intelligence (DCAI), where the quality, documentation, and representativeness of datasets have become central ethical and technical concerns.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23983

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Professur für Bibliotheks- und Informationsmarketing W 2 | unbefristet | Vollzeit | TH Köln

an der TH Köln ist eine Professur für „Bibliotheks- und Informationsmarketing“ ausgeschrieben:

Ihr Wirkungsfeld

Sie vertreten in der Lehre das Aufgabenfeld in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät. Sie halten Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache. Mit Ihren Forschungsaktivitäten stärken Sie das Profil der Fakultät und werben aktiv Drittmittel ein. Sie arbeiten aktiv in der Selbstverwaltung mit und sind bereit, hier Verantwortung zu übernehmen.

Ihr Profil

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Bereichen Bibliothekswissenschaft, Informationswissenschaft, Kommunikationswissenschaft oder Betriebswirtschaft, und eine einschlägige Promotion. Sie bringen ausgewiesene wissenschaftliche Expertise im Marketing von Informationsprodukten mit und praktische Erfahrung im Marketing von Non-Profit-Organisationen, idealerweise im Kontext von Bibliotheken und vergleichbaren Informationsdienstleistern. Strategische Stärke gehört ebenso zu Ihrem Profil wie profunde Kenntnisse im digitalen Marketing und LLM-gestützter Marketingansätze. Zudem haben Sie Erfahrung in der Beratung interner und externer Klient*innen bei der Entwicklung von Marketingstrategien.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23978

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Call for proposals: NFDI4Culture Art History Award (AHA)

Der NFDI4Culture Art History Award zeichnet Datenpublikationen und wissenschaftliche Arbeiten aus, die sich mit kunst- und kulturhistorischen Themen beschäftigen und dabei in besonderer Weise zu den Zielen in den Aufgabenbereichen des Konsortiums beitragen.

Unter allen Bewerbungen werden in zwei Kategorien durch die Jury der kunsthistorischen Community in NDFI4Culture bis zu fünf Einreichungen prämiert.

Einreichungszeitraum 2026: 01.07.2026–30.09.2026

Einreichungsthemen



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23972

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Aufeinander zugehen: Die Dokumentation des GND-Forums Humanities@NFDI vom 23./24. Juni 2026

Wie kann die Gemeinsame Normdatei (GND) die Zusammenarbeit der geistes- und kulturwissenschaftlichen NFDI-Konsortien stärken? Dieser Frage widmeten sich knapp 80 Teilnehmende beim GND-Forum Humanities@NFDI am 23. und 24. Juni 2026 in Göttingen.

Unter dem Motto „Aufeinander zugehen“ wurden Tools und Services mit GND-Bezug vorgestellt, unterschiedliche Perspektiven auf zentrale GND-Entitätstypen diskutiert und gemeinsam Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit entwickelt. Die Ergebnisse des Forums sind nun in drei Publikationen und einem Blogpost dokumentiert:

🔹 Zwölf Tools und Anwendungen mit GND-Bezug – eine Sammlung praktischer Steckbriefe zu Anwendungen aus den beteiligten Konsortien und der GND-Zentrale: Zur Steckbriefsammlung.

🔹 „Eine Rose ist eine Rose …“ – die Ergebnisse der Fishbowl-Diskussionen zu Geografika, Sachbegriffen, Körperschaften und Werken: Zur Dokumentation der Diskussionen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23968

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Clustertreffen des N4O CC Data Capture and Creation zum Thema Culture Cloud am 8. September 2026

Am 8. September 2026, 14:30 bis 16:00 Uhr, findet das nächste Clustertreffen des CC Data Capture and Creation statt.

Dieses Mal wird unser Co-Chair Frank Dührkohp (Verbundzentrale des GBV) einen Einblick in das Projekt Culture Cloud geben.

Mit der Culture Cloud entsteht erstmals eine landesweite Kulturdateninfrastruktur für Niedersachsen, die Informationen aus Museen, Archiven, Bibliotheken und der Denkmalpflege zusammenführt. Was bislang dezentral gespeichert und oft schwer auffindbar war, wird nun über einheitliche Standards vernetzt und zentral zugänglich gemacht. So können die Daten künftig über digitale Portale leichter gefunden, miteinander verknüpft und für Forschung, Kultur und Öffentlichkeit nutzbar werden – bei voller Datenhoheit der jeweiligen Einrichtungen.

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten:



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23966

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