Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten

Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal


Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23675

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John Grisham in Nürnberg

 

Ein Drama mit großen Schauspieler*innen zu besetzen ist häufig der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg bei den Kritiker*innen, ganz besonders wenn es um Dramen geht, und am allermeisten, wenn diese auch noch einen historischen Anspruch haben. Bei "Nürnberg", dem neuesten Versuch, aus den Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46 einen mitreißenden Stoff zu machen, mangelt es nicht an großen Namen. Michael Shannon spielt Justice Jackson, den Hauptankläger. Rami Mallek mimt Psychater Douglas Kelley, der später ein Buch über den Prozess schrieb und - tagespolitisch aktuell - vor der Banalität des Bösen warnte, noch bevor Hannah Arendt jemals über Eichmann in Jerusalem nachdachte. Colin Hanks spielt seinen Konkurrenten, Gustave Gilbert. Lydia Peckam ist die Femme Fatale Lila, die so viel charakterliche Tiefe hat, dass man ihr nicht einmal einen Nachnamen gab. John Slattery gibt den Gefängniskommandanten Burton C. Andrus. Andreas Pietschmann ist Rudolf Hess. Mark O'Brien spielt den amerikanischen Staatsanwalt John Amen. Lotte Verbreek ist Emmy Göring. Wrenn Schmidt ist Elsie Douglas, die rechte Hand Jacksons. Da sie sich nie mit Lila oder Emmy über den Prozess unterhält, besteht der Film leider den Bechdel-Test trotz rekordverdächtiger dreier weiblicher Rollen nicht. Die eigentliche Sensation des Films aber ist natürlich Russel Crowe als Hermann Göring. Und hier fangen die Probleme an.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/04/john-grisham-in-nurnberg.html

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GAG551: Abenteurer, gescheiterte Kolonien und eine Weltumseglung

Eine Geschichte über die Habsburgischen Überseekolonien

Im Jahr 1857 startet die SMS Novara zur ersten österreichischen Weltumseglung. Ein Ziel der Reise: die Nikobaren, eine Inselgruppe im Golf von Bengalen. Bereits etwa 70 Jahre zuvor scheiterte der Versuch, auf Befehl des Abenteurers William Bolts, vier der Inseln für Kaiserin Maria Theresia in Besitz zu nehmen. Wir sprechen in der Folge über die Weltumseglung der SMS Novara und die Übersee-Kolonialgeschichte der Habsburgermonarchie.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag551/

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From Manuscripts to AI: Reflections on DHd 2026

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23668

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DH-Call 2026 der DNB

Die Deutsche Nationalbibliothek als eine der großen Gedächtnisinstitutionen Deutschlands bietet ihre Datenbestände und digitalen Sammlungen für forschendes, experimentelles und kreatives  Arbeiten an und unterstützt dabei nach Möglichkeit umfassend.

Wir freuen uns, Sie hiermit über die aktuelle Ausschreibung unseres DH-Calls zu informieren, den wir seit 2020  jährlich veröffentlichen. Im Rahmen des DH-Calls unterstützen wir vielfältige Forschungsvorhaben durch die Bereitstellung von Metadaten, digitalen Objekten und Infrastrukturen. Auch unser Twitterarchiv steht in diesem Rahmen zur Analyse zur Verfügung. Dabei gelten die Regelungen des § 60d UrhG.

Bewerbungen für den aktuellen DH-Call sind bis noch zum 30. April 2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23322

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Ungarn hat Europa gewählt?

Ungarn hat Europa gewählt. Vielleicht. Jedenfals: Viktor Orbán und seine Partei Fidesz wurden am 12. April 2026 in die Opposition geschickt, Péter Magyar und seine Partei Tisza erreichten eine Zweidrittelmehrheit im Parlament – und damit die Verfassungsmehrheit.

Nachdem Orbán im Wahlkampf immer aggressiver gegen die EU auftrat und die Ukraine-Hilfen, insbesondere einen Kredit über 90 Milliarden Euro, blockierte, wurde in Brüssel und vielen Hauptstädten Europas aufgeatmet.

Magyar ist politisch und gesellschaftlich national und konservativ eingestellt, aber er hat im Wahlkampf immer wieder ein Bekenntnis zu Europa abgelegt. Dies hat die Mehrheit der Wähler*innen mehr überzeugt, als Orbáns Verschwörungstheorien und Aggressivität.



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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/04/14/ungarn-hat-europa-gewaehlt/

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Workshop „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der KMW“ am 29.05. in Leipzig

Am 29. Mai 2026 veranstaltet der FID Media einen Workshop für die Forschungscommunity in Leipzig. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und – wie alle Angebote des FID Media – kostenlos. Registrieren Sie sich jetzt unter diesem Link!

Titel: Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft: Verantwortung, Methoden, Infrastrukturen
Datum und Ort: 29. Mai 2026 von 10 bis 16 Uhr im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina (Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig)

Der Workshop steht unter der Leitfrage: Was bleibt von digitalen Kommunikationskorpora nach Projektende und wie kann ihre wissenschaftliche Nachnutzung verbessert werden?



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23658

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