Kaufen, tauschen, verkaufen

Auszug aus dem Ausgabenbuch 1810, FNZRLG/Universität Bonn

Die finanziell unabhängige Frau ist vielleicht eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, die finanziell kompetente Frau ist es nicht. Einer verheirateten Frau im 18. Jahrhundert fiel es für gewöhnlich zu, die Ausgaben des eigenen Haushalts zu verwalten – vorausgesetzt natürlich, es gab überhaupt etwas zu verwalten. Bei Henriette von Thimus war das Geld zumindest vorhanden und das nicht zu knapp. Als Freiherrin in Aachen, die viele Jahre ihres Lebens zu Zeiten des Wirtschaftsbooms unter der französischen Besatzung verbrachte, konnte sie es sich leisten, mehrmals im Monat zu Maskenbällen und Teepartys zu gehen und sich Stoffe aus dem Ausland liefern zu lassen. Doch auch von Thimus wusste bereits, dass man nur das Geld ausgeben kann, das man auch besitzt und behielt daher ihre Ausgaben mit Argusaugen im Blick. In ihrem Buch findet daher das Schwarzbrot für 42 Aachener Mark genauso Erwähnung wie der Moulton à 3 Reichstaler und 24 Mark, den sie für eine Weste für ihren Ehemann Philipp benötigte, oder der Schmetterlingskasten für ihren Sohn Albert für 1 Reichstaler und 18 Mark. Dass sie nicht nur die eigenen Finanzen im Blick behielt, sondern auch die von Mann und Kind, war zu der Zeit nicht ungewöhnlich.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2026/08/kaufen-tauschen-verkaufen-schemmer-guenter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kaufen-tauschen-verkaufen-schemmer-guenter

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Die nächsten Termine für das Lunch&Learn zur digitalen Kunstgeschichte 2026

Seit nun einem Jahr gibt es das Online-Format des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte: Lunch&Learn zur digitalen Kunstgeschichte – eine monatliche digitale Mittagspause zu Fragen und Themen rund um die digitale Kunstgeschichte.

FORMAT: Einstieg (5 Min) – Impulsvortrag (10 Min) – Diskussion (15 Min) – Helpdesk & Tipps (15 Min)

In diesem Jahr haben wir nach der Sommerpause folgende interessante Termine für Euch geplant.

7. August 2026: Sommerpause

4. September 2026, 13:00 Uhr: 
ProNto – Provenienzforschung-Navigator
Angela Berthold (Münzkabinett Berlin, NFDI4Objects), Gabriele Zöllner (Humboldt-Universität zu Berlin, SODa)

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24044

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GAG567: Die Fibonacci-Folge

Eine Geschichte über Zahlen und die indisch-arabischen Ziffern

Die Fibonacci-Folge zählt zu den bekanntesten mathematischen Zahlenreihen. Benannt ist sie nach dem italienischen Rechenmeister Leonardo da Pisa, der sie allerdings gar nicht erfunden hat. In seinem Lehrbuch ist sie auch eigentlich nur eine kleine Randnotiz. Dafür war er der erste, der den europäischen Kaufleuten die indisch-arabischen Ziffern näherbrachte.

Der erwähnte und von Richard erstellte Zeitstrahl mit Karte, ATLAS, ist zu finden unter: https://atlas.geschichte.fm/

Erwähnte Folgen

  • GAG148: Das Ende der Welt – Friedenskaiser und falsche Friedriche – https://gadg.fm/148


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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag567/

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Women Playwrights in Digital Corpora: a DraCor Hackathon

Literary historians maintain that women have never contributed significantly to the German drama. Facts, however, point clearly to the opposite. Indeed, the first known German dramatist (10th century) was a woman! Two major causes for the lack of historic recognition are: (a) prejudice that women are incapable of good dramatic production, (b) underrating of plays because professional critics—traditionally men—have used male psychology as the criterion for judging female characters in plays by women. A revaluation of women’s contributions to drama is imperative.
(Scholtz Novak 1972, 47)

When the German-born American scholar of German literature Sigrid Scholtz Novak issued her call for greater recognition of women playwrights in the early 1970s, she was responding to a literary historiography that had either largely overlooked women’s extensive dramatic production or fundamentally questioned its aesthetic and historical significance. More than five decades later, scholarly engagement with women playwrights has expanded considerably. Nevertheless, the problem of accessibility identified by Scholtz Novak remains unresolved. Many plays by women are still available only in historical print editions, are dispersed across libraries and archives, or are absent from the digital text collections that increasingly underpin literary-historical scholarship and computational research.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23996

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