Rezension: John Dolan – They should have been hanged

 

John Dolan - They should have been hanged

John Dolan, bekannter unter seinem Alias "Gary Brecher, the War Nerd", hat schon mehrere Essaysammlungen veröffentlicht, genauso wie eine brillante Ilias-Übertragung (beide hier besprochen). Nun liegt neu eine Essaysammlung zum Thema "Amerikanischer Bürgerkrieg" vor, die der selbst erklärte "Hardcore Unionist" unter den provokativen Titel "They should have been hanged" stellt. Dolan alias Brecher alias War Nerd ist für seine politische Lager überschneidende, scharfe Rhetorik bekannt. Entsprechend kann man auch hier mit sehr klaren Meinungen rechnen, wenngleich in sehr unterhaltsamer Rhetorik und einem eigenen, sehr lesenswerten Stil, der sich natürlich auch an andere Nerds richtet. Wer nicht weiß, wer George McClellan oder was Shermans "March to the Sea" war, wird vermutlich das eine oder andere Mal kopfkratzend zurückbleiben.



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Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2026/03/rezension-john-dolan-they-should-have.html

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„UNVERGESSEN. Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam“

Farbige Comiczeichnung von einer Person hinter Stacheldraht, dahinter ein rotes Gebäude mit vergitterten Fenstern
Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße veröffentlicht im März 2026 die neue Graphic Novel UNVERGESSEN. Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam. In diesem Band stellen sechs Künstler:innen Geschichten von Verfolgung, Widerstand und Selbstbehauptung in der NS-Diktatur zeichnerisch dar. Unter den Protagonist:innen der Graphic Novel sind der Olympiateilnehmer und Widerstandskämpfer Werner Seelenbinder, die Studentin Mirjam David aus dem Umfeld […]

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/04/unvergessen-geschichten-nationalsozialistischer-verfolgung-aus-potsdam/

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Das Erbe auf dem Prüfstand

Eine Collage aus Dokumenten des Konvoluts und dem Plan und Aufriss im Hintergrund [Foto: Uni Bonn, 2025]

„Ist Erben gerecht?“, wie die Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ in ihrer 52. Ausgabe 2025 titelte, ist eine Frage, die nicht nur heute gestellt wird, sondern die sich – freilich in anderer Ausprägung – auch die adeligen Schlossherren von Veynau in Spätmittelalter und Früher Neuzeit stellten. Anschaulich wird diese Auseinandersetzung durch das Aktenkonvolut zu den „Erbakten des Schlosses Veynau“[1]. Diese heterogene Sammlung wird derzeit als eine von vier exemplarischen Quellen im interdisziplinären Projekt „Lern- und archivalisches Laboratorium für Landeskunde (LarLaLand)“ der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte und der Arbeitsstelle für Rheinische Sprachforschung an der Universität Bonn untersucht und für die (digitale) Lehre aufbereitet. Im Folgenden soll ein Einblick in das Potenzial der Quellensammlung gegeben und erste Ergebnisse präsentiert werden.

Von Plänen, Stammbäumen und Lehnbriefen

Die Sammlung, die sich in der Bibliothek für Rheinische Landesgeschichte erhalten hat, besteht aus mehr als einem Dutzend einzelner Dokumente.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2026/03/das-erbe-auf-dem-pruefstand-schulte/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-erbe-auf-dem-pruefstand-schulte

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GAG545: Der Nika-Aufstand und die Zirkusparteien

Eine Geschichte über Kaiser Justinian, Konstantinopel und einen Gegenkaiser

Im Januar 532 kommt es während eines Wagenrennens im Hippodrom von Konstantinopel zu einem Aufstand. Anhänger der Zirkusparteien zerstören Teile der Stadt und erheben schließlich Flavius Hypatios zum neuen Kaiser. Kaiser Justinian hat die Wahl: Flucht oder Gegenangriff.

Wir sprechen in der Folge über einen der größten Aufstände der Antike und darüber, warum es sich lohnt, die überlieferten Quellen immer wieder neu zu lesen.

Erwähnte Folgen

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag545/

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