GAG547: Orffyreus und das Perpetuum Mobile

Eine Geschichte über Johann Bessler und sich unaufhörlich bewegende Maschinen

1717 kommt es auf Schloss Weißenstein unter dem Landgraf von Hessen-Kassel zu einem besonderen Experiment: Johann Bessler, der als Orffyreus in Erscheinung trat, präsentiert eine ewig laufende Maschine, die in der Lage sein sollte, Mühlen in Gang zu halten, Bergwerke auszupumpen, Förderkörbe zu heben, Sümpfe auszutrocknen und natürlich sollte sie auch die Wasserspiele in den Lustgärten betreiben – ohne weitere Energiezufuhr.

Wir sprechen in der Folge über das Leben von Johann Bessler und warum das Perpetuum Mobile gerade am Vorabend des Dampf-Maschinenzeitalters einen Höhepunkt erreichte.

Vielen Dank an Jan Cronauer (https://www.instagram.com/jancronauer/)) für den Hinweis!

Erwähnte Episoden

Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag547/

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Die Philosophie von Maß und Morphem – Fantastische Daten und wo sie zu finden sind

Ein Reisebericht der DHd 2026

Mit dem Bachelorzeugnis in der einen und der Zulassung zum Digital Humanities-Studium in der anderen Hand fühlte ich mich zu Beginn der DHd doch ein wenig wie Jacob Kowalski, als er das erste Mal mit der Welt der Zauberer und Hexen in Kontakt kam. Alles wirkte auf eigenartige Weise vertraut und doch – ja, wie sollte man es anders beschreiben – magisch.

Aus der englischen Linguistik kommend, trug ich einige Fragen mit in das erste Semester meines Masterstudiums. Eine davon drängte sich besonders in den Vordergrund: Wo stehen die Digital Humanities in einer Welt, in der doch Natur- und Geisteswissenschaften so klar und fein säuberlich getrennt scheinen? Es mag genau dieser Schein sein, der trügt. Gerade in der Sprachwissenschaft ist diese Linie noch mit Leichtigkeit wegzudenken. Doch wie könnte man überhaupt versuchen, das menschliche Verlangen nach Bedeutung von sich und der Welt, welches über Jahrhunderte in Bild und Schrift festgehalten wurde, mit reduktiven Ansätzen zu quantifizieren? Ein Algorithmus könnte doch unmöglich die irrationalen und subtilen Gefühls- und Denkweisen nachvollziehen, die uns Menschen so vertraut sind.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23496

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Ein Nachbericht zur DHd2026 in Wien – als JupyterBook

von Nina Brolich:

Im Rahmen der DHd2026 in Wien hatte ich die Gelegenheit, dank eines Early Career Reisestipendiums an der Konferenz teilzunehmen. Für die Förderung möchte ich mich ausdrücklich bedanken, insbesondere bei NFDI4Memory, die das Stipendium finanziert haben.

Den zugehörigen Nachbericht habe ich in Form eines JupyterBooks umgesetzt. Damit erprobe ich dieses Format gezielt für die Konferenzberichterstattung, um Inhalte strukturiert, transparent und nachnutzbar aufzubereiten.

Das JupyterBook gliedert sich in drei Teile: einen Bericht zur Tagung entlang ausgewählter, für mich relevanter thematischer Schwerpunkte, einen Abschnitt zum DHd-Mentoringprogramm mit persönlicher Reflexion sowie einen Überblick über die Arbeitsgruppen des DHd-Verbands.

👉 Zum Nachbericht: https://nina-bro.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23486

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Meine DHd2026-Erfahrungen

Diesen Beitrag schreibe ich nach meinem Besuch der DHd2026-Konferenz, die für mich eine wertvolle Quelle für Wissen, Inspiration und neue Perspektiven in meinem Fachgebiet war. Sie hat mir geholfen, besser zu verstehen, in welche Richtungen ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln kann. Diese Möglichkeit verdanke ich der Förderung durch NFDI4Culture, für die ich sehr dankbar bin.

Eine anklickbare Version der Präsentation über meine Teilnahme an der Konferenz finden Sie unter folgendem Link .


Alle Fotos in der Präsentation wurden von mir, der Autorin des Beitrags Anastasiia Shkliarenko, während meiner Teilnahme an der Konferenz in Wien aufgenommen.

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=23467

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Kriegsschauspiel und Kaufhausidylle:

Ansichtskarte mit dem Foto von Teppichen in einem Ausstellungsraum
In einem Zeitraum von 14 Tagen, zwischen dem 20. Dezember 1915 und dem 3. Januar 1916, schickte der Soldat Willi Henseleit insgesamt sieben Ansichtskarten aus Königsberg an seine Tochter in Berlin. Auf den ersten Blick wirkt die Wahl der Bildmotive überraschend: Die Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen menschenleere Verkaufsräume, in denen Möbel- und Kleidungsstücke, drapierte Stoffe und aufgereihte […]

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/16/koenig-schenk-kriegsschauspiel-und-kaufhausidylle/

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