Call for Contributions für die Digital-History-Tagung 2026

Digital History – Doing Cultural Heritage

28. September bis 1. Oktober 2026

Salzburg

Tagung

Alle zwei Jahre organisiert die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) mit Kooperationspartnern an wechselnden Standorten eine groß angelegte Digital-History-Tagung. Sie dient der Verständigung über aktuelle Entwicklungen der digitalen Geschichtswissenschaft im deutschsprachigen Raum und adressiert insbesondere disziplinäre Transformationen und fachlich-methodische Konsequenzen. Die vergangenen Veranstaltungen in Göttingen / virtuell (2021), Berlin (2023) und Halle (2024) widmeten sich Konzepten, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften, digitalen Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Praxis sowie dem Thema Digital History und Citizen Science. 2026 findet die Tagung erstmals außerhalb Deutschlands statt. An der Universität Salzburg als maßgeblichem Standort der österreichischen Digital Humanities-Community stehen bei der vierten Tagung die Möglichkeiten der digitalen Erschließung und der computergestützten geschichtswissenschaftlichen Erforschung des kulturellen Erbes im Zentrum.

Tagungsthema

Digitale Zugänge in den Geschichtswissenschaften haben vor allem im Bereich der digitalen Editionen und Textverarbeitung in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erhalten. Vergleichsweise weniger artikuliert ist die Diskussion im Feld der digitalen Zugänge zu materiellen Quellen und zum breiten Feld des kulturellen Erbes.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7071

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The Citizen Archive Platform: Interview with Wolfram Dornik

Interview with the head of the Graz City Archives, Dr. Wolfram Dornik, about the Citizen Archive Platform (https://citizenarchive.eu/en/), a collaborative personal digital archiving platform spearhead by the Graz City Archives (Austria) and the Aschaffenburg City and Abbey Archives (Germany), co-funded by the EU. 1) What prompted the development of the Citizen Archive Platform (CAP)? We have been pursuing a holistic approach to preservation for several years: We aim to preserve urban history in both analog and digital form, not only based on official documents, … Continue reading The Citizen Archive Platform: Interview with Wolfram Dornik

Quelle: https://href.hypotheses.org/5403

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Das ehemalige Parlaments- und Regierungsviertel in Bonn. Topografie einer Demokratie

Über 25 Jahre nach dem Umzug der Bundesregierung nach Berlin ist die Gestalt des ehemaligen Bonner Parlaments- und Regierungsviertels – inzwischen oder immer noch – offenbar nur wenig vertraut. Wie sonst ist es zu erklären, dass außerhalb Bonns gelegentlich angenommen wird, dort seien 1999 „die Lichter ausgegangen“, während doch viele Bundeseinrichtungen weiterhin in Bonn präsent sind und in dem Stadtteil seitdem durch Unternehmen und internationale Organisationen Tausende neue Arbeitsplätze entstanden sind? Auch wissenschaftliche Literatur zur Entwicklung des zweifellos historisch bedeutsamen Stadtteils existiert nur vergleichsweise wenige. Die Publikationen aus den 1980er und 1990er Jahren blieben – von heute betrachtet – allzusehr einer zeitgebundenen Architekturkritik verpflichtet. Seit 2010 entstanden dann ein kleiner Katalog zu einem studentischen Ausstellungsprojekt[1], eine Überblicksarbeit zur Bautätigkeit des Bundes in den Nachkriegsjahrzehnten von Elisabeth Plessen[2], die allerdings nicht auf Bonn fokussiert ist, und innovative Einzelstudien wie die von Merle Ziegler über den Neubau für das Bundeskanzleramt in Bonn[3].

Somit wäre in den Bibliotheken noch Platz für ein Standardwerk, das den Baubestand umfassend beschreibt und dessen historische Entwicklung darstellt und deutet. Angelika Schyma und Elke Janßen-Schnabel, die beide langjährige leitende Mitarbeiterinnen des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland waren, haben nun eine umfangreiche Denkmaltopografie zum Bonner Parlaments- und Regierungsviertel vorgelegt, die gleichwohl bescheiden als „Arbeitsheft“ auftritt. Wie im Vorwort zu erfahren ist, hat das Denkmalpflege-Fachamt den dortigen Baubestand bereits seit den 1980er Jahren analysiert. Im Jahr 1998, also dem erwartbaren Veränderungsdruck wegen des Regierungsumzuges noch zuvorkommend, lag sogar bereits ein Gutachten für einen rechtskräftigen Denkmalbereich Bonner Parlaments- und Regierungsviertel vor, der allerdings bislang nicht umgesetzt worden ist.

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Quelle: https://histrhen.landesgeschichte.eu/2025/11/rezension-parlaments-regierungsviertel-bonn-kleinschrodt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rezension-parlaments-regierungsviertel-bonn-kleinschrodt

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