2 DH-Stellenangebote an der FU Berlin im Rahmen des Exzellenzclusters „Temporal Communities“
Der Exzellenzcluster 2020 „Temporal Communities“ der Freien Universität Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt 2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen für die Research Area 5 „Building Digital Communities„. Im Cluster wird untersucht, wie Literatur über Räume und Zeiten hinweg ausgreift und dabei – manchmal über Jahrtausende – komplexe Netzwerke ausbildet und in ständigem Austausch mit anderen Künsten, Medien, Institutionen und gesellschaftlichen Phänomenen steht. Die RA 5 erforscht die Übersetzbarkeit des Community-Begriffs des Clusters in Datenmodelle und -visualisierungen und entwickelt das Living Handbook of Temporal Communities als ein qualitätsgesichtertes open access Referenzwerk für den EXC 2020 mit Hilfe des Open Encyclopedia Systems.
Die ausgeschriebenen Stellen befinden sich an der Schnittstelle zwischen den (digitalen) Literaturwissenschaften und den (angewandten) Digital Humanities. Nachgewiesene Erfahrungen mit Formen und Prozessen des digitalen Publizierens in den Geisteswissenschaften sowie Expertise in Netzwerkanalyse sind für beide Stellen von Vorteil. Als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in des EXC 2020 haben Sie die Möglichkeit, in einem interdisziplinären Team die digitale Modellierung von Literaturgeschichte(n) in globaler Perspektive kritisch zu reflektieren und aktiv mitzugestalten.
Die detaillierten Stellenausschreibungen finden Sie im Stellenanzeiger der Freien Universität Berlin unter den Kennungen
EXC 2020 RT Postdoc RA5-2_2019 (E13 TV-L FU, 50%, befristet auf vier Jahre)
Research-track Postdoc mit Expertise in Netzwerkanalyse im Rahmen der digitalen Literaturwissenschaft und Erfahrung mit e-Publishing
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11238
Die Humanisten und wir Digital Humanists
Haben wir Digital Humanists etwas gemeinsam mit den Humanisten der Renaissance? Ja, haben wir – oder sollten wir haben.
Der Beitrag Die Humanisten und wir Digital Humanists erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.
Quelle: https://wolfgangschmale.eu/die-humanisten-und-wir-digital-humanists/
CfP: Doctoral Symposium on Research on Online Databases in History (RODBH 2019), April 4th.-5th. 2019 at Leipzig
https://pcp-on-web.htwk-leipzig.de/project/page.php?goto=RODBH2019#en
Important Dates
- Paper Submission Deadline: February 15, 2019
- Notification of acceptance: March 1st, 2019
- Doctoral Symposium: April 4th to April 5th, 2019
PC-Chair
- Thomas Riechert (Leipzig University of Applied Sciences, Germany, thomas.riechert@htwk-leipzig.
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Digital Humanities Studiengänge in Frankreich…
Eine schöne Liste von Studiengängen aus dem Bereich der DH und vor allem auch der Digitalen Geschichtswissenschaft in Frankreich kam gerade über die französische DH mailing Liste „Humanistica“ (die übrigens viel aktiver ist als unsere deutsche DHd Liste!). Gesendet und vermutlich auch zusammengestellt von <s3r3nd1p1t@gmail.com> (= Pierre Bellet).
Formations
Ecole nationale des chartes
- humanités numériques et recherche http://www.chartes.psl.eu/fr/rubrique-admissions/master-humanites-numeriques https://www.psl.
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Quelle: http://digihum.de/blog/2019/01/05/digital-humanities-studiengaenge-in-frankreich/
Stellenanzeige: Universitätsassistent/in („prae doc“), Schwerpunkt: Italienische Sprachwissenschaft und Digital Humanities
- Stadt: Wien
- Frist: 2019-01-20
- Beginn: 2019-02-01
- Ende: 2023-01-31
- Gehalt: §48 VwGr. B1 Grundstufe (praedoc)
- Stellenumfang: 30 Std.
- URL: https://univis.univie.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10853
Ferdinand Franz Wallraf (1748–1824) – digital vermittelt
Das Wissen um den Kölner Sammler Ferdinand Franz Wallraf und seine Zeit in ganz unterschiedlichen digitalen Formaten zugänglich zu machen und anschaulich zu vermitteln, ist das Ziel von Wallraf digital am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität zu Köln (Prof. Gudrun Gersmann). Wir vom Team Wallraf (Elisabeth Schläwe, Kim Opgenoorth und Sebastian Schlinkheider) haben uns mit der Präsentation von Wallraf digital deshalb sehr gern in die Diskussionen der Bonner Herbsttagung 2018 eingereiht, auch wenn das Motto in unserem Fall weniger „Die Stadt und die Anderen“, sondern vielmehr „Die andere Stadt und ihr Sammler“ lautete.
Ferdinand Franz Wallraf (1748–1824), der einflussreiche Kölner Gelehrte, Universitätsrektor, Stadtreformer und Sammler, ist seit Ende 2014 der zentrale Gegenstand sowohl für unterschiedliche Forschungsprojekte als auch für die Entwicklung von Wallraf digital als Modellkonzept für breitere digitale Wissensvermittlung aus der Forschung. Gute Gründe, sich wissenschaftlich mit Wallraf zu beschäftigen, gibt es genug: Als Zeitgenosse des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts hat Wallraf einschneidende Phasen der Stadtgeschichte und ganz unterschiedliche Regime erlebt: Herrschte im ausgehenden Ancien Régime noch der traditionsreiche Kölner Stadtrat, eroberten im Oktober 1794 die Truppen der Französischen Revolution das linksrheinische Territorium und auch die Kölner Herrschaft. Die fast zwanzigjährige Periode ihrer Regierung wurde 1814 beendet, als das Rheinland schließlich an Preußen fiel. Als Zeitzeuge dieser politisch, gesellschaftlich und kulturell wichtigen Umbruchszeiten bietet Wallraf einen idealen Ausgangspunkt für die stadtgeschichtliche Forschung.
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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/12/wallraf-digital/
Vortrag & Workshop von Prof. H. Wayne Storey: Borghini’s Dilemma: Philology, Digital Editions and the Ideal State of the Text
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Italienzentrums,
wie die Editionswissenschaft weiß, ist jede Edition eines literarischen Dokuments zwangsläufig ein Kompromiss. Selbst wo die Rekonstruktion eines „Urtextes“ möglich erscheint, bleibt stets die Frage, wie mit Überarbeitungen oder verschiedenen Versionen im Einzelnen umzugehen ist. Textkritische Editionen mit reichen Kommentaren oder verschiedene Darstellungsmöglichkeiten digital reproduzierter Texte sind zwei der Möglichkeiten, die angesichts dieser Herausforderungen zur Anwendung kommen. Das gilt nicht zuletzt für den ersten Text der itaIienischen Literatur (zugleich einen der bedeutendsten Texte der europäischen Literatur insgesamt), den wir zu großen Teilen in einem Originalmanuskript von der Hand des Autors vorliegen haben, nämlich Francesco Petrarcas Rerum vulgarium fragmenta (Canzoniere).
Es ist uns eine große Freude, dass wir mit dem Kollegen Prof. H. Wayne Storey von der Indiana University Bloomington einen führenden Fachmann im Bereich Digital Humanities für einen Vortrag und einen Workshop zu diesem Thema gewinnen konnten. H.
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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10756
Datenbank zu französischen und französischsprachigen Digital Humanities Projekten Online
Sich einen Überblick über digitale Projekt zu verschaffen ist oftmals nicht leicht. Mit einer eigenen Datenbank zu digitalen Projekten und digitalen Ressourcen möchte die Society for French Historical Studies als Betreiberin von H-France dies jetzt für die französische und francophone Forschung erleichtern und ruft dazu auf, die eigenen Projekte in der neuen Datenbank zu melden: https://www.h-france.net/dh/registry/search.php
Die Datenbank ist nach Zeitraum, Fachgebiet, Materialtyp, Sprache und geografischem Schwerpunkt durchsuchbar. Zusätzlich existiert eine Stichwortsuche in den Beschreibungen des Projekts.
Derzeit sind noch wenige Projekte eingetragen, daher also auch hier der Aufruf, eigene Projekte zu melden.
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Creating a Workflow for Workflows? Ein Experiment mit dem Standardization Survival Kit
von Alexander Buerstedde (Münster), Friederike Odenwald (Frankfurt am Main) und Elena Suárez Cronauer (Mainz)
Unter dem Titel »Autobiographische Quellen aus Kriegen digital untersuchen« hat die diesjährige Digital Humanities Master Class des Deutschen Historischen Instituts Paris, organisiert von Anne Baillot, Mareike König und Marie Puren, einen Einblick in viele spannende Projekte aus den Digital Humanities ermöglicht. Die Expert*innen, die aus den verschiedensten Fachrichtungen, Ländern und Institutionen kamen, gaben uns Teilnehmenden zahlreiche Hilfsmittel an die Hand, um die Arbeit an unseren Forschungsprojekten mittels digitaler Methoden von der Sichtung, Erschließung und Bearbeitung der Quellen hin zu ihrer Präsentation und Publikation zu erleichtern oder überhaupt erst zu ermöglichen. Der Bogen spannte sich von dem Erstellen und Analysieren von Textkorpora (Andreas Witt) über das Nutzen der Transkriptionssoftware Transkribus (Tobias Hodel), das Codieren mit XML und TEI sowie die Reflektion über grundsätzliche Fragen der Annotation digitaler Editionen (Ioana Galleron) bis hin zur Einführung in eine explizit digital arbeitende public history (Anita Lucchesi). Dabei stand nicht nur der reine Vortrag im Vordergrund, sondern vielmehr learning by doing – praktische Übungen gingen Hand in Hand mit dem Erwerb theoretischen Wissens und haben für uns auf diese Weise jeden Tag zu einem abwechslungsreichen und spannenden Miteinander werden lassen. So viele unterschiedliche und interessante Projekte also, so viel neues Wissen – doch wenn es darum geht, dies alles konkret am eigenen Projekt anzuwenden, drängt sich doch recht schnell die Frage auf, wo eigentlich anzufangen ist. Genau hier zu helfen, ist das Anliegen von Charles Riondet und Dorian Sellier vom INRIA, die mit uns am letzten Tag der Master Class über Standards in den Digital Humanities gearbeitet und uns deshalb das Standardization Survival Kit (SSK) vorgestellt haben.
Das SSK – ein Tool zur Standardisierung und Dokumentation von digitalen Forschungsszenarien
Das
SSK ist eine Webplattform, die
Forscher*innen dabei hilft, für ihre Projekte aus einer Sammlung von
Anwendungsfällen die am besten geeignetsten Standards auszuwählen, die
einzelnen Schritte bei der Arbeit am Forschungsprojekt zu dokumentieren und
somit im Sinne der best practices einen
Leitfaden für die eigene Forschung zu erstellen. Wenn man so will also ein
Workflow für die Erstellung standardisierter Workflows. Mit Hilfe dieser
Dokumentation und Standardisierung können nicht nur die eigene Arbeit strukturierter
gestaltet und frühzeitig Fehler vermieden werden.
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Anregungen für die Korpuslinguistik & -stilistik: #dhmasterclass
Von der #DHMasterclass am DHI bin ich mit vielen Eindrücken zurückgekehrt. Hier möchte ich auf Themen näher eingehen, die mich besonders angesprochen haben. Das waren speziell das kollaborative Konzept der Veranstaltung sowie konkrete methodische Anregungen, die für meine Arbeit als Korpuslinguistin (am CLiC Projekt des Centre for Corpus Research, Universität Birmingham) besonders interessant sind.
Interdisziplinärer und -nationaler Dialog
Das „THATcamp-ähnliche Format“ der Masterclass hat mir sehr gut gefallen. Es gab viel Teamarbeit und spontanes „hands-on“ Ausprobieren von Methoden mit authentischen Daten von Teilnehmenden. Zudem hat die Zusammensetzung der Gruppe den Dialog über interdisziplinäre und internationale Grenzen hinweg ermutigt. So waren unter anderem die Bereiche Geschichte, Germanistik, Lyrik, Anglistik, Korpuslinguistik, aber auch historische Gedenkstätten und Archive vertreten.
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