Weltweit vor Ort: Herkunft als Falle? Migration, Medien und Wissenschaft im 21. Jahrhundert

Über die Bedeutung der Herkunft in Staat und Gesellschaft ist in den vergangenen Jahren nicht nur heftig gestritten, sondern auch viel Tinte vergossen worden – in den Medien ebenso wie in der Wissenschaft. Bis heute ist jedoch das letzte Wort darüber nicht gesprochen.

Das zeigen die hitzigen Debatten, die nach der Festnahme Deniz Yücels, des deutschtürkischen Welt-Korrespondenten in der Türkei Anfang 2017 unter Journalistinnen und Journalisten in der Bundesrepublik entbrannten. Auslöser für diese Debatten war ein Artikel, den Michael Martens nach Yücels Verhaftung in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im Februar 2017 veröffentlichte. Darin nahm er die Verhaftung Yücels zum Anlass, um die Entsendungspolitik deutscher Verlage kritisch unter die Lupe zu nehmen. Auffällig sei dabei, so sein Befund, dass man gerade türkischstämmige, wenn auch in Deutschland aufgewachsene Journalistinnen und Journalisten in die Türkei schicke. Er fragte sich deshalb, warum die Verlage die „Kinder oder Enkelkinder türkischer Gastarbeiter so oft auf die Rolle von ‚Türkei-Erklärern‘“ reduzierten, und sprach in diesem Zusammenhang von „Herkunftsghettoisierung im deutschen Journalismus“.

Der Artikel löste unter Journalistinnen und Journalisten in der Bundesrepublik zum Teil heftige Reaktionen aus. Die einen hielten den Anlass für einen solchen Beitrag für ganz und gar unpassend und bezeichneten den Artikel entsprechend als „infam“, „paternalistisch“, „unsinnig“, „daneben“, „irritierend“, „traurig“, „ganz unten“.

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Quelle: http://gab.hypotheses.org/4098

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durchsichten: Beiträge zur ‘Transnationalen Geschichte’ in den Zeithistorische Forschungen

http://www.zeithistorische-forschungen.de/thematische-klassifikation/transnationale_geschichte Die Zeithistorischen Forschungen / Studies in Contemporary History decken ein breites Spektrum der Transnationalen Geschichte und verwandter methodischer Ansätze ab. Von den Verflechtungen Deutschlands mit außerueropäischen Regionen am Beispiel Südafrikas, über grenzdurchschreitende wirtschaftsgeschichtliche Aspekte, bis hin zu transnationalen Organisationen wie dem Völkerbund decken die Zeithistorischen Forschungen verschiedene Aspekte ab.

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/03/6985/

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durchsichten: Transstaatliche Räume Politik, Wirtschaft und Kultur in und zwischen Deutschland und der Türkei, hrsg. v. Thomas Faist

http://www.durchsichten-online.de/link/q2o5k Transstaatliche Räume sind verdichtete und relativ stabile ökonomische, politische, soziale und kulturelle Beziehungen zwischen Personen, Netzwerken und Organisationen, die Grenzen von Nationalstaaten überschreiten. Am Beispiel der Verflechtungen zwischen Deutschland und der Türkei beantworten die Beiträge folgende Fragen: Welche Formen grenzüberschreitender Tätigkeiten können wir bei Unternehmern, sozialen Bewegungen, Familien, religiösen Gemeinschaften und politischen Organisationen beobachten? […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/11/6825/

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durchsichten: Vom Nutzen des Internet für transnationale (Regional-)Geschichte

http://digireg.twoday.net/stories/38770356 Der Beitrag des Hannoveraner Historikers Karl-Heinz Schneider skizziert ausgehend von den Briefen einer niedersächsischen Auswanderin den Nutzen des Internets für die Erforschung familiärer Zusammenhänge und stellt somit auch einen bislang wenig beachteten Kontext transnationaler Regionalgeschichte her. Projektergebnisse: http://auswandererbriefe.blogspot.de

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2014/01/4886/

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aventinus nova Nr. 46 [28.12.2013]: Überlegungen zu Entschädigung und Würdigung jüdischer Veteranen der Roten Armee in Deutschland

Während die Veteranen des „Großen Vaterländischen Krieges“ in der Erinnerungskultur des heutigen Russlands eine prominente Rolle spielen, werden sie im Gedenken an den Zweiten Weltkrieg oder die Shoah in Deutschland nur am Rande berücksichtigt. http://bit.ly/Jy2cdu

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2013/12/4847/

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aventinus recensio Nr. 40 [30.11.2013]: Tobias Brinkmann: Migration und Transnationalität (=Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte Bd. 3), Paderborn 2012. ISBN 978-3-506-77164-3 [=Skriptum 2 (2012) Nr. 2 — Unveränd. Nachdruck]

Tobias Brinkmann, Associate Professor of Jewish Studies and History an der Universität von Pennsylvania, legt mit seiner Monographie „Migration und Transnationalität“ eine Studie über die transnationale Verflechtung der jüdischen Diaspora von 1800 bis heute vor. http://bit.ly/19fezSk

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2013/11/4798/

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(H-Soz-u-Kult): Job: 0,5 Wiss. Mitarb. “Geschichte-Kulturtransfer-Migrationsgeschichte” (Univ. Kassel)

From: Karin Lange Date: 04.11.2010 Subject: Job: 0,5 Wiss. Mitarb. "Geschichte-Kulturtransfer-Migrationsgeschichte" (Univ. Kassel) ------------------------------------------------------------------------ Universität Kassel, Kassel, 01.01.2011 Bewerbungsschluss: 17.11.2010 Im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften - Fachgebiet Geschichte der Frühen Neuzeit (Prof. Dr. Renate Dürr) ist zum 01.01.2011 folgende Stelle zu besetzen: Wiss. Mitarbeiter/in (EG 13 TV-H) Teilzeit mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten, befristet [...]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2010/11/831/

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