Tagung: Comics im Kommunismus – und danach: Propaganda und Subversion

Tagung: Comics im Kommunismus – und danach: Propaganda und Subversion

Titelseite des Flyers zur Tagung „Comics im Kommunismus – und danach:
Propaganda und Subversion“. Design: Janine Büttner

„Bilderzeitungen“ oder „lustige Bildchen“, wie comicartige Narrative in sozialistischen Ländern genannt wurden, vermittelten zwischen Erziehung und Unterhaltung, zwischen Propaganda und Populärkultur. Ihr Potenzial, zu heroisieren oder auch zu karikieren, und dabei die Bildsprachen verschiedener Medien einzubringen, machte sie zu einem Schauplatz ebenso für die herrschende Ideologie wie für die dagegen gerichtete Subversion. Das Medium, in dem Propaganda und Subversion aufeinandertreffen, wird aus verschiedenen regionalen und zeitlichen Perspektiven beleuchtet.

 

Programm

Donnerstag, 02.02.

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Quelle: https://visual-history.de/2023/01/30/tagung-comics-im-kommunismus-und-danach-propaganda-und-subversion/

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Zwischen Fließband und Küche. Fotografien von (Care-)Arbeit in DDR und BRD 1960 bis 1990

Zwischen Fließband und Küche. Fotografien von (Care-)Arbeit in DDR und BRD 1960 bis 1990

Der zweitägige Workshop untersucht Fotografien und fotografische Praktiken, die in DDR und BRD zwischen 1960 und 1990 die Doppelrolle beziehungsweise doppelte Arbeit von Frauen zwischen Fließband und Küche thematisieren. Diskutiert werden soll, wie die doppelte Arbeit gezeigt wird, welchen Aufschluss das Format über die gesellschaftliche Stellung der jeweiligen Arbeit zulässt, ob dabei eine feministische Kritik formuliert wird, aber auch, in oder für welchen Kontext die Fotografien entstanden (zum Beispiel für Fotobücher, Ausstellungen oder in Zeitschriften wie „Sonntag“ und „Sibylle“) und wo sie gezeigt wurden.

Der Workshop ist eine Kooperation des DFG-Projekts „Putzen, Kochen, Sorgen. Care-Arbeit in der Kunst in West- und Osteuropa, den USA und Lateinamerika seit 1960“ an der Ruhr-Universität Bochum und der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin.

Anmeldung bis 17. November 2022 per E-Mail an: marius.hoffmann-r8u@rub.de.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/11/16/zwischen-fliessband-und-kueche-fotografien-von-care-arbeit-in-ddr-und-brd-1960-bis-1990/

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Conference: Photographic Practices and the Making of Religion

Conference: Photographic Practices and the Making of Religion

Flyer: Photographic Practices and the Making of Religion (Illustration based on a photogenic drawing on salted paper by Johann Carl Enslen, 1841)

Within the growing field of photography studies, particular interest has been devoted to the social and material qualities of photographs through which practices and meanings are produced. However, less attention has been given to the ways in which these qualities of photographs interact with and affect the sphere of religion. The aim of the conference is to investigate this relationship by showing that not only the visual information in photographs, but also their multi-material, sensorial, and haptic features play an important role in the shaping and transformation of religious communities, practices, and cults.

Concept and organisation: Moritz Lampe
Conference venue: Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte, Dittrichring 18-20, D-04109 Leipzig

 

Friday, November 25

16.00 Moritz Lampe (Institut für Kunstgeschichte, Universität Leipzig)
Welcome and Introduction



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Quelle: https://visual-history.de/2022/11/14/conference-photographic-practices-and-the-making-of-religion/

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CfP: Nomadic Camera. Photography, Displacement and Dis:connectivities

CfP: Nomadic Camera. Photography, Displacement and Dis:connectivities

Processes of migration and flight after 2015 and their depiction, perception and distribution through photography form the initial point of the workshop and subsequent publication Nomadic Camera. The research project seeks to investigate the technical, medial and aesthetic relationship of photography and contemporary migration, historical exile and flight as the pivotal discursive setting in which specific forms of mobility extending from the mid-nineteenth century to today have been negotiated.

The concept adapts the term ‘nomadic’ – a transitory form of existence – beyond static concepts of being and national boundaries (Demos 2017). ‘Nomadic’ refers to a form of mobility that establishes continuities and discontinuities with other terms, such as ‘travel’, ‘displacement’ and ‘exile’ (Kaplan 1996). At the same time, displacements are intrinsically related to experiences of connectivities and disconnectivities, including place-making and belonging, ruptures between life and work in the past and present, experiences of loss and challenges of beginnings.

Viewing photography as a formative part of this history of mobility and migration, we will examine the interconnection between the concepts of ‘nomadic’ and ‘camera’. From its introduction in the early-nineteenth century and throughout numerous technical developments and innovations, photography has been a mobile medium closely tied to equipment, social conditions and cultural framings. Setting out from this hypothesis, the workshop and publication “Nomadic Camera” will centre around the following questions: how are dislocations interconnected with the technical evolutions of the mobile medium of photography?

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Quelle: https://visual-history.de/2022/11/03/cfp-nomadic-camera-photography-displacement-and-disconnectivities/

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Tagung: Das digitale Bild – Perspektiven im Metaverse

Tagung: Das digitale Bild – Perspektiven im Metaverse

Das DFG geförderte Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“, bestehend aus zwölf fachübergreifenden Teilprojekten aus ganz Deutschland, arbeitet seit knapp drei Jahren an exemplarischen Fragestellungen zum digitalen Bild aus theoretischer und anwendungsbezogener Perspektive (

Zu unserer fünften Tagung laden wir herzlich zum Zuhören und Diskutieren ein! Thematisch widmen wir uns den „Perspektiven im Metaverse“, das sich scheinbar zur endgültigen Ausbaustufe des Internets entwickelt und gerade auch wirtschaftlich heiß diskutiert wird.

Aber was ist das Metaverse eigentlich ganz genau? Ist das Internet in seiner jetzigen, mit Elementen der Virtual Reality bereicherten Form vielleicht schon so etwas wie das Metaverse? Hat es so etwas wie ein Metaverse auch schon in analoger Form gegeben? Wie ist überhaupt das Verhältnis von virtueller und realer Welt im Metaverse?

Für die geplante Tagung wollen wir vor allem den Aspekt des digitalen Bildes in den Vordergrund rücken.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/10/27/tagung-das-digitale-bild-perspektiven-im-metaverse/

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Tagung: Das digitale Bild – Perspektiven im Metaverse

Tagung: Das digitale Bild – Perspektiven im Metaverse

Das DFG geförderte Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“, bestehend aus zwölf fachübergreifenden Teilprojekten aus ganz Deutschland, arbeitet seit knapp drei Jahren an exemplarischen Fragestellungen zum digitalen Bild aus theoretischer und anwendungsbezogener Perspektive (

Zu unserer fünften Tagung laden wir herzlich zum Zuhören und Diskutieren ein! Thematisch widmen wir uns den „Perspektiven im Metaverse“, das sich scheinbar zur endgültigen Ausbaustufe des Internets entwickelt und gerade auch wirtschaftlich heiß diskutiert wird.

Aber was ist das Metaverse eigentlich ganz genau? Ist das Internet in seiner jetzigen, mit Elementen der Virtual Reality bereicherten Form vielleicht schon so etwas wie das Metaverse? Hat es so etwas wie ein Metaverse auch schon in analoger Form gegeben? Wie ist überhaupt das Verhältnis von virtueller und realer Welt im Metaverse?

Für die geplante Tagung wollen wir vor allem den Aspekt des digitalen Bildes in den Vordergrund rücken.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/10/27/tagung-das-digitale-bild-perspektiven-im-metaverse/

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CfP: Archival Absences: An Incomplete History of Photography

CfP: Archival Absences: An Incomplete History of Photography

A photo-historical seminar for doctoral and post-doctoral scholars, organized and led by Tatjana Bartsch (Bibliotheca Hertziana), Elizabeth Otto (University at Buffalo), Johannes Röll (Bibliotheca Hertziana), and Steffen Siegel (Folkwang University of the Arts, Essen)
Supported by the Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung, Essen

Deadline: October 20, 2022

Rome, Italy The Bibliotheca Hertziana – Max Planck Institute for Art History is a German research institute. It was founded by a donation of Henriette Hertz in 1912 as a Kaiser Wilhelm Institute. Foto: Sonse, Rom, 15. November 2018. Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 2.0

Photo-historical research engages a vast array of materials.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/10/07/cfp-archival-absences-an-incomplete-history-of-photography/

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CfP: Rural films – Filme in der ländlichen Gesellschaft

CfP: Rural films – Filme in der ländlichen Gesellschaft

Das Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes / Rural History Yearbook 2024 ( widmet sich dem Thema Rural films – Filme in der ländlichen Gesellschaft.

Willkommen sind erstens Beiträge zur Suche, Erschließung, Sammlung und Archivierung von Filmmaterial. Neben Sammlungs- und Archivierungsprojekten geht es dabei auch um Fragen der Verzeichnung, der Beschreibung und der Vermittlung von filmischen Quellen.

Im Zentrum des zweiten Teils stehen Filme als Quelle der Geschichtsschreibung. Worin besteht der besondere Wert von historischem Filmmaterial zur Analyse und Beschreibung der Entwicklung des Agrarsektors, der ländlichen Gesellschaften, der Wirtschaft, Infrastruktur und sozialer Formationen auf dem Land seit dem späten 19. Jahrhundert?

Im dritten Teil schließlich geht es um Fragen der Verwendung von filmischem Material zur Kommunikation historischer Erkenntnisse und Erzählungen.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/10/05/cfp-rural-films-filme-in-der-laendlichen-gesellschaft/

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Tagung: Wandbilder

Tagung: Wandbilder

Im Forschungsprojekt „Wandbilder und künstlerische Architekturoberflächen zwischen 1952 und 1989 im Kontext der werktechnischen Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden“ wurden drei Jahre lang baubezogene Kunstwerke erfasst und der Bestand nach definierten Kriterien ausgewertet. Gegenstand der Forschung waren die unter dem Dach der 1958 gegründeten PG Bildender Künstler „Kunst am Bau“ geschaffenen Wandbilder. Zum Projektabschluss lädt die HfBK Dresden zu einer Fachtagung ein.

 

Die Tagung findet voraussichtlich in Präsenz im großen Hörsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt. Es wird keine Teilnehmer:innengebühr erhoben.

Online-Anmeldung bis zum 15. Oktober 2022: https://www.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/10/03/tagung-wandbilder/

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Tagung: Bilder – Macht – Antiziganismus

Tagung: Bilder – Macht – Antiziganismus

Welche Wege können wir gehen, wenn wir rassifizierende, sterotypisierende und in vielen Fällen klischeebehaftete Bildbestände digitalisieren und öffentlich publizieren möchten? Welche Aspekte sollten einbezogen werden?

Die Tagung gibt einen Überblick über aktuelle Debatten und Diskussionen, die im Prozess der Digitalisierung mitgedacht werden sollten.

„Was gezeigt werden kann und was nicht gezeigt werden darf – es gibt wenige Fragen, die in der Öffentlichkeit heftiger umstritten sind als diese“, schreibt Susan Sontag 2003 in ihrem Werk über Kriegsfotografie „Das Leiden anderer betrachten“. Dass diese Frage inzwischen auch wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen erreicht hat, zeigen zahlreiche Diskussionen und Projekte der vergangenen Jahre, die sich um eine neue Sicht auf problematische Bildzeugnisse bemühen, auch weit über Kriegsfotografien hinaus. Es gilt, einen längst überfälligen reflektierten und sensibilisierten Umgang mit rassistischen, sexistischen, antisemitischen oder antiziganistischen Darstellungen von Menschen zu entwickeln. Und diesen nicht erst vom Ende, sondern vom Anfang eines solchen Bestandes her zu denken – z.B.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/09/29/tagung-bilder-macht-antiziganismus/

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