#irrsinn Facebook-Fanpages sind nun offiziell rechtswidrig

https://www.datenschutz-berlin.de/pdf/publikationen/DSK/2018/2018-DSK-Facebook_Fanpages.pdf Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder hat am 5. September 2018 in Düsseldorf beschlossen: “Eine von Facebook noch im Juni 2018 angekündigte Vereinbarung nach Art. 26 DSGVO (Gemeinsam für die Verarbeitung Verantwortliche) wurde bislang nicht zur Verfügung gestellt. […] Auch Fanpage-Betreiberinnen und Betreiber müssen sich ihrer datenschutzrechtlichen Verantwortung stellen. Ohne […]

Quelle: https://www.einsichten-online.de/2018/09/9596/

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Web 2.0: Freie Lösung für Cookie-Warnhinweis gemäß neuem EU-Recht

https://cookieconsent.insites.com/ Die kostenfreie Open-Source-Lösung bietet einen komfortablen Web-Generator, der einen Cookie-Warnhinweis erzeugt, wie es das geltende Datenschutzrecht erfordert. Das Tool bietet Konfigurationsmöglichkeiten für den Text, Links und das Layout sowie für Experten sogar eine Cookiesteuerung. Leider greift die generierte Lösung auf Skripte zu, die beim Anbieter dieser Routinen selbst gehosted sind. Da dies wiederum ein […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2018/07/9465/

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aventinus finalia Nr. 3 [05.06.2018]: Deaktivierung der Facebook-Page von aventinus aus datenschutzrechtlichen Gründen

Aufgrund verschiedener neuer Gesetze, Verordnungen und Gerichtsurteile ist das für Deutschland geltende Datenschutzrecht in einem massiven Umbruch begriffen. Zuletzt urteilte der Europäische Gerichtshof, dass die Betreiber von Facebook-Pages (Seitenbetreiber) gemeinsam mit Facebook Ireland als für die Datenverarbeitung Verantwortliche Stellen im Sinne des Datenschutzrechts anzusehen sind.  Nutzer können die aus dem Datenschutzrecht abgeleiteten Ansprüche nun nicht […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2018/06/9398/

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#irrsinn #dsgvo Gut gemeint — grottenschlecht gemacht! Was die handwerklichen Fehler der DSGVO anrichten

DSGVO-Abmahnungen unterwegs https://heise.de/-4061044 Die ersten Rechtsanwaltskanzleien berichten von Abmahnungen wegen angeblicher Verstöße gegen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dabei geht es um Beanstandungen von Unternehmen zu Websites von Mitbewerbern. DSGVO-Theaterstück mit Christian Solmecke https://youtu.be/Q_P6Q3fkZB8 Heute verstreicht nun die Frist und die gefürchtete DSGVO tritt voll in Kraft. Durch die neuen Regelungen gibt es einiges zu beachten, […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2018/05/9322/

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#irrsinn Schämt Euch! Facebook-Chef führt EU-Parlament am Nasenring durch die Manege

http://www.tagesschau.de/ausland/zuckerberg-vor-eu-ausschuss-101.html http://www.sueddeutsche.de/1.3989559 “Grillen” wollten die Abgeordneten Mark Zuckerberg bei der Befragung im EU-Parlament. Doch die Anhörung geriet zur Farce, da Zuckerberg den Termin einfach selbst für beendet erklärte. Als kleiner Blogger und Vereinsvorsitzender mühe ich mich seit Monaten ab, um die meiner Meinung nach handwerklich grottenschlechte DGSVO umzusetzen. Und dann kommt der Facebook-Chef und führt […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2018/05/9306/

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Kleiner Relaunch von einsichten. Kontextualisierung von Geschichte

Der Blog einsichten. Kontextualisierung von Geschichte wurde einem kleinen Relaunch unterzogen, um wissenschaftliche, technische und rechtliche Neuerungen zu berücksichtigen: Das Portefeuille wurde um einige Rubriken gekürzt und konzentriert sich zunehmend auf eine Verbindung der Geschichts- und Informationswissenschaften (» Editorial, » Archiv). Vor dem Hintergrund sich ändernder Trends in der Darstellung wurden die Breite des Blogs auf […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2018/04/9143/

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Datenschutz

Vor kurzem erschien die 6. Auflage des bewährten Datenschutzhandbuchs von Tinnefeld, Buchner, Petri und Hof. Es gehört in jeden Haushalt. Die Affäre um den Datenmissbrauch bei Facebook durch Cambridge Analytics (aufgedeckt März 2018) hat – wieder einmal – klar gemacht, dass das Thema Datenschutz jede/n betrifft.

Der Beitrag Datenschutz erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/datenschutz-informationsfreiheit/

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#irrsinn wbs-law: WhatsApp ist nun offiziell illegal! Urteil des Familiengerichts Bad Hersfeld

http://www.youtube.com/watch?v=hcSjM3g4n-0 Wer den Messenger-Dienst WhatsApp nutzt, gibt die Telefonnummern all seiner Kontakte automatisch an das Unternehmen weiter. Doch ohne deren Zustimmung ist das illegal. Der Kölner Medienanwalt Christian Solmecke warnt schon lange vor den Risiken des Messenger-Dienstes. Nun hat das AG Bad Hersfeld einer Mutter auferlegt, von jedem einzelnen Kontakt im Smartphone-Adressbuch ihres Sohnes eine […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/12/7399/

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Datenschutz und Geschichtswissenschaften

An der infoclio-Tagung 'Datenschutz und Geschichtswissenschaften' wurde v.a. von Sacha Zala auf das Problem aufmerksam gemacht, dass zwar immer mehr Daten veröffentlicht werden, aber gleichzeitig der Zugriff darauf massiv eingeschränkt wird. Selbst Daten, welche offiziell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen (bspw. Bundesratsentscheide nach 30 Jahren), können im Archiv, aber nicht im Internet eingesehen werden. Dort sind sie noch immer geschützt.

Die aufgeworfenen Probleme zu Persönlichkeitschutz, Datenschutz und Forschungsfreiheit betreffen die Forschenden vor allem in der Heuristik. Wie sollen Datenbestände durchforstet werden? Wie kann man sicher sein, dass nicht doch ein Bestand aus irgendeinem (relevanten oder irrelevanten) Grund nicht digitalisiert zur Verfügung steht? Vielleicht digitalisiert wurde, aber hinter einer 'Zensurwand' steckt? Wie lange kann auf einen relevanten Bestand zugegriffen werden?

Der Fall vor dem EuGH bzgl. Google und das Recht auf Vergessen hat aufgezeigt, dass das Persönlichkeitsrecht als sehr hoch gewichtet wird. Der Aufschrei, dass damit 'Zensur' geübt wird und die Meinungs- und Pressefreiheit eingeschränkt wird, ist zu relativieren. Unerheblich davon, wie das Urteil umgesetzt wird oder werden kann, es muss jeder Person selbst überlassen sein, wie gläsern er sein will.

Hierzu scheint es sinnvoll zwischen einer 'ungerichteten' und einer 'gerichteten' Suche zu differenzieren:

  • Bei einer ungerichteten Suche werden mittels digitalen Suchmaschinen grosse/riesige Datenbestände über einen grossen Zeitraum durchsucht (Big Data). Beziehungen zwischen Daten können sehr einfach geknüpft werden. Persönlichkeitsprofile mit detaillierten Auskünften über den ganzen Lebenszeitraum sind erstellbar.
  • Bei einer gerichteten Suche wird bei bestimmten Institutionen in deren spezifischen (digitalen) Datenbanken, Archiven, Bibliotheken etc. gesucht. Die Suche benötigt ein Vorwissen, eine entsprechende Ausbildung und einen intellektuel hohen Beitrag. Auch hier sind Beziehungen zwischen Daten und ein Persönlichkeitsprofil erstellbar, aber mit einem viel grösseren Aufwand.

Es sei die These aufgestellt, dass bei Entscheiden für das Recht auf Vergessen vor allem gegen die Einfachheit der Erstellung von Persönlichkeitsprofilen votiert wurde. Das Fehlen des intellektuel hohen Beitrages (und damit der Reflexion über die vorhandenen Daten und die erstellten Verknüpfungen) ist meines Erachtens der Grund, warum 'Big Data Search' eingedämmt werden sollte, unerheblich der technischen Machbarkeit. Die bestehenden Daten sollen weiterhin zur Verfügung gestellt, aber dürfen nicht datenbestandsübergreifend durchsucht werden können - zumindest während einer klar definierten Sperrfrist. Es wäre damit zu hoffen, dass die veröffentlichten Datenbestände weiter zunehmen, damit für Forschende auch mehr Informationen zur Verfügung stehen, aber die Restriktionen wieder abnehmen werden.

Quelle: http://hsc.hypotheses.org/311

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