Wenig Social, viel Media. Neue Stellungnahme zu digitaler Wissenschaftskommunikation

Social Media ist in der Wissenschaftskommunikation weitgehend angekommen. Doch Plattformen und Nutzerverhalten verändern sich nach wie vor rasant, sodass der Diskussionsbedarf über die besonderen Anforderungen der digitalen Kommunikation über Wissenschaft nicht abreißt. Umso erfreulicher ist es, dass die deutschen Akademien … Weiterlesen →

Quelle: https://kristinoswald.hypotheses.org/2056

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Raketenstart 2016: Der Jahresbericht

Mit der Energie eines Raketentriebwerks drang der Arbeitskreis 2016 in viele Arbeitsfelder vor. Diese Anfänge lassen auf eine nachhaltige, aktive Zukunft hoffen. (Abb. Auszug Screenshot, Civilization 6 PC, Nolden)

Wenn man nicht mehr weiter weiß…

In aller Munde ist zurzeit, wie fürchterlich doch das Jahr 2016 gewesen sei. Wer die außenpolitischen Krisen beobachtet, schwelende Kriege und Konflikte oder die Schärfe religiös und politischer motivierter Gewalt, der kommt nicht umhin, aus den Erfahrungen von 2016 wenig erfreut nach 2017 zu blicken. Auch im akademischen Bereichgibt es große Probleme, insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ist die Stellenlage grundsätzlich schon desolat, (be)fristen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafler in den meisten Fällen ihr Dasein auf Stellen, die nur selten langfristige Perspektiven bieten. Diese Struktur ist nicht nur für die persönliche Lebensplanung bedauerlich.

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Quelle: http://gespielt.hypotheses.org/1068

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Siggener Thesen zum wissenschaftlichen Publizieren im digitalen Zeitalter #Siggenthesen

Die Siggener Thesen entstanden im Rahmen des Programms „Eine Woche Zeit“ zum Thema „Konzepte wissenschaftlichen Publizierens im digitalen Zeitalter“  vom 10.-16. Oktober 2016 im Seminarzentrum Gut Siggen. Die Thesen sind auf dem Blog von Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken erstveröffentlicht worden und stehen unter einer CC-Lizenz BY 4.0.

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Das digitale Publizieren ermöglicht bessere Arbeits- und Erkenntnisprozesse in der Wissenschaft. Diese Potenziale werden aus strukturellen Gründen gegenwärtig noch viel zu sehr blockiert.

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Quelle: http://redaktionsblog.hypotheses.org/3182

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Die Sprache(n) der Konferenz(en)

Die ICLA 2016 ging am Mittwoch, dem 27. Juli, zu Ende und das ist auch ganz gut so – mehr als sechs Konferenztage, so bereichernd diese auch sein mögen, braucht und verkraftet, glaube ich, niemand. Ich bin sehr dankbar für die Bekanntschaften, die ich während der ICLA schließen und/oder vertiefen konnte. Der viele inhaltliche Input muss erst sacken, bevor ich ein Fazit ziehen kann, doch wie Herta Müller, mein persönliches Konferenz-Highlight, so schön und weise sagte: „es beschäftigt einen ja nicht nur das, wofür man Wörter hat“1. Wörter habe ich einstweilen für das Sprechen selbst, das Sprechen auf Konferenzen und konkret das Sprechen auf der ICLA 2016.

The misfortune of a dreadful style in talking…

Das Flipchart-Zitat stand ironischerweise neben einem besonders schüchternen Vortragenden

Das Nancy-Zitat schrie geradezu nach einer Adaption, stand es doch neben einem Vortragenden, von dessen Vortrag bereits in der ersten Reihe kaum noch etwas zu verstehen war…

…has befallen more than one comparatist…although I would not go so far as to say – perhaps all of them.2

Ich habe mir im Hinblick auf meinen Vortrag einige Sorgen gemacht – wegen meiner meist doch recht ausgeprägten Nervosität, wegen meinem aussprachetechnisch mäßig guten Englisch und meinem nicht besonders freien Vortragsstil (auch Vorlesen genannt).

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Quelle: http://chicklit.hypotheses.org/258

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Wissenschaftsbarometer 2014 bis 2016. Wie und wo informieren sich die Menschen über Wissenschaft und Forschung?

© Flickr/ Jason Short

© Flickr/ Jason Short

Seit 2014 führt Wissenschaft im Dialog (WiD) mit dem Wissenschaftsbarometer jährlich eine Meinungs- und Verhaltensumfrage dazu durch, wie und wo sich BürgerInnen über Wissenschaft informieren. Damit bietet es für MitarbeiterInnen in Forschung, Museen oder der Wissenschaftskommunikation aktuelle Einsichten dazu, über welche Kanäle die Menschen für wissenschaftliche Themen angesprochen werden können, welche Bedeutung sie ihnen einräumen und welche Formen der Information und Partizipation sie sich wünschen. Nun sind die Ergebnisse für 2016 erschienen. Zeit, auf Entwicklungen und Konstanten zu schauen.

Wissenschaftsbarometer – Studienbedingungen und Vorbemerkungen

Drei Jahre erscheinen als kurzer Zeitraum, um Veränderungen im Verhalten der Menschen aufdecken zu können. In dieser Zeit ist aber die Nutzung von digitalen und mobilen Kommunikations- und Informationskanälen für weite Teile der Bevölkerung immer alltäglicher geworden. Zugleich hat sich das Kommunikations- und Informationsverhalten nicht nur an die Technik angepasst, sondern vielfach auch an die Möglichkeit, dass im Netz jeder leicht seine Meinung und sein Wissen kundtun und sich mit Gleichgesinnten vernetzen kann. Nun stellt sich die Frage, ob sich das auch auf die Erwartungen und den Umgang mit Wissenschaft und die Wissenschaftskommunikation auswirkt.

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Quelle: http://kristinoswald.hypotheses.org/1865

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Wie umgehen mit Hatespeech gegen Historiker und Archäologen im Netz?

© Wikipedia "Metal Detector/ Flickr Sam Michel

© Wikipedia „Metal Detector/ Flickr Sam Michel

Auch diesmal ließen sich aus den hunderten Sessions der re:publica größere Entwicklungen und Metathemen zu Internet und Gesellschaft ableiten, die nicht nur die Geister und Gefühle der Digitalverliebten beschäftigen. Der zunehmende Hass im Netz ist ein Punkt, der auch auch Historiker und Archäologen zum Nachdenken und Handeln anregen sollten. Denn Hass lässt sich in den Kommentarspalten auf Facebook- und bei Online-Medien auch gegen sie finden. Aber es gibt Handlungsmöglichkeiten gegen Hatespeech, Lügen und Gerüchte.

Hatespeech gegen Historiker und Archäologen ist nichts Neues, auch wenn die Kommentare in den letzten Jahren um einiges schärfer und gewaltbereiter geworden sind. Neben individuellen Ursachen lassen sich auch zumindest teilgesellschaftliche Tendenzen dafür erkennen, dass die Toleranzgrenze gegenüber Gewalt und gewaltandrohender, abschätziger, beleidigender Sprache steigt. Zudem macht der Unterschied zwischen Kommunikation live oder digital einen großen Unterschied. Digital erscheint weniger persönlich, weniger rechtlich greifbar und das Gegenüber weniger als echte, kränkbare Person.

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Quelle: http://kristinoswald.hypotheses.org/1804

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CfP: Aktualität. Interdisziplinäre Ansätze und professionalisierte Praktiken im Kontext eines facettenreichen Begriffes

Der Sinn von „Aktualität“ scheint allgemein klar: das, was der Gegenwart zugehörig ist, was „verwirklicht“ wird. Es wird jedoch schnell deutlich, dass der Begriff je nach disziplinärem Ansatz verschiedene epistemologische Fragen aufwirft. Oftmals im medialen Kontext verwendet, ist Aktualität nahezu synonym mit „Nachrichten“. Dennoch birgt sie eine Dynamik, eine Bewegung, die von ihrer etymologischen Wurzel angedeutet wird: „actualis“ bedeutet im Lateinischen „tätig, wirksam, praktisch“. Das Wort ist eines der wenigen, die ihre etymologische Form in fünf weiteren indogermanischen Sprachen bewahrt haben: actuality, actualité, aktualiteit, actualidad, attualità (auf Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch). Die dem Begriff innewohnenden Handlungs- und Bewegungsdimension ist unverkennbar.

Eng ist die Aktualität auch mit dem Text verbunden: Sie ist Teil des Geschriebenen, des Eingeschriebenen, des Verzeichneten, des „Beurkundeten“, sprich des Getanen. Wenn eine Information der Aktualität angehört, wird sie in einem Akt der Selbstbestätigung und der Selbstlegitimierung erfasst und verzeichnet. Die Aktualität ist in ihrer Beziehung zum Text mit der Literatur verknüpft.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2664

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„Die deutschen Schiffe werden kommen und uns holen…“. Die „Flüchtlingskrise“ und das Ende des kommunikativen Handelns

Ein Beitrag von Frank Beyer zur Blogreihe #2: Flüchtlinge, Migration, Asyl – 2013 erschütterte der Berliner Philosoph Byung-Chul Han den intellektuellen Diskurs mit einem Essay, in dem er die These vertrat, dass kommunikatives Handeln im Sinne einer öffentlichen Deliberation am Ende sei. Ein Paukenschlag! Der Vormarsch der neuen Medien…

Quelle: http://soziologieblog.hypotheses.org/9172

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Werden Geschichtlichkeiten eine neue Nachfrage erleben?

Ich möchte eine weitere Fortsetzung den Gedanken über die Möglichkeiten Positionierung von AkademikerInnen in der tagespolitischen Debatte um Flucht und Migration geben: Wird es auf absehbare Zeit eine neue Nachfrage nach Geschichtlichkeiten geben?

Diese Frage mutet zwar trivial an, weil sie im Kern die Funktionalität von historischen Narrativen für LeserInnen, ZuhöherInnen und Zuschauende beinhaltet, scheint mir aber im Moment recht drängend. Warum? Ich könnte die Problematik womöglich auch anders beschreiben: Wird es ein Bedürfnis von HistorikerInnen und möglicherweise auch von Seiten eines Publikums geben, solche Darstellungen zu erarbeiten und schließlich auch einer Öffentlichkeit zu präsentieren, welche die Geschichtlichkeiten von Migration und Inklusion zum Ziel haben?

Ich berichtete bereits zu einem anderen Zeitpunkt (siehe post) über eben diese Frage, als ich die Konstituierung eines Arbeitskreises am Historischen Seminar in München erwähnte, in welchem diskutiert wird, inwiefern HistorikerInnen sich durch die tagespolitischen Ereignisse und Debatten um Flucht und Migration in ihrer Positionierung als Intelektuelle adressiert fühlen und welche Kanäle existieren, sich und seine Gedanken auszudrücken. Ich verstehe daher, dass etwa Fabian Klose in bündigen Worten daran erinnert, wie verzahnt ein wissenschaftliches Interesse für das dynamische Verhältnis zwischen Konzeptionen von Menschenrechten (normativer Art) und Praxen (Handeln) in einer historischen Dimension mit Beobachtungen der heutigen Diskurse um willkommene oder aber auch nicht-willkommene flüchtende Menschen ausfallen kann (siehe post). Ich denke, dass dies im Kern eine zutreffende Einschätzung ist.



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Quelle: http://herzinfin.hypotheses.org/83

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Der Geisteswissenschaftler, das meinungslose Wesen?

© Flickr/ Yosuke Muroya (with changes)

© Flickr/ Yosuke Muroya (with changes)

Manchmal sind Tagungen wie eine Reise in eine glitzernde digitalverliebte idealistische Filterblase. Manchmal sind sie aber auch wie eine Reise in die kalte harte Realität, in der man sich selbst und anderen den Feenstaub und den Idealismus vorenthält. Natürlich, Realität ist Realität und nicht jeder kann ein Filterblasen-Liebhaber sein. Aber Leider erlebe ich es in letzter Zeit öfter, dass Geisteswissenschaftler und Kulturler sich scheuen, sich dafür einzusetzen, wie Arbeit und Forschung in den “schönen Künsten” sein sollten. Haben wir unseren Idealismus und unsere Meinung verloren?

Geisteswissenschaftliches Geheimwissen?

Geisteswissenschaftliche Forschung ist nicht immer eindeutig, oft es geht um – fundierte und wohlüberlegte – Interpretationen. Nicht selten stehen sich dabei mehrere Meinungen gegenüber und die verschiedenen Blickwinkel befruchten die Arbeit – sofern deren Konditionen das zulassen.

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Quelle: http://kristinoswald.hypotheses.org/1703

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