DFG-Projekt zur Weiterentwicklung von correspSearch gestartet
Vor kurzem ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „correspSearch – Briefeditionen vernetzen“ gestartet. Im Rahmen des Projektes werden in den nächsten Jahren die Benutzeroberfläche, Suchfunktionalitäten und Schnittstellen des Webservices correspSearch weiterentwickelt und der Datenbestand erweitert.
Der Webservice correspSearch wird von der DH-Arbeitsgruppe TELOTA an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) seit 2015 entwickelt und betrieben. Wissenschaftler/-innen können mit Hilfe von correspSearch Verzeichnisse digitaler und gedruckter Briefeditionen nach Absender, Empfänger, Schreibort und Datum durchsuchen. Der Webservice aggregiert Dateien im Correspondence Metadata Interchange-Format (CMIF) der TEI Correspondence SIG und wertet diese aus. Die Personen- und Ortssuche basiert dabei auf IDs aus Normdateien, wie z. B. der Gemeinsamen Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek. Auf Basis dieser Normdaten-IDs können Personen und Orte editionsübergreifend identifiziert werden.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8908
RIDE 7 ist erschienen – Rezensionen digitaler Editionen
Die siebte Ausgabe von RIDE, der online Rezensionszeitschrift für digitale Editionen und Ressourcen, die das Institut für Dokumentologie und Editorik seit 2014 herausgibt, ist erschienen. Diese Ausgabe enthält fünf ausführliche Rezensionen (in englischer Sprache), die digitale Editionen kritisch betrachten.
Insgesamt enthält die siebte Ausgabe folgende Beiträge:
- Crossing Brooklyn Ferry: An Online Critical Edition, by Mellissa Hinton
- Hesperia, by Paula Loreto Granados García
- The ‘Beta Dilemma’ – A Review of the Faust Edition, by Tessa Gengnagel
- The Casebooks Project, by Joshua Kruchten
- The William Blake Archive (Upgrade), by Kendal Crawford and Michelle Levy
Editor der Ausgabe ist Philipp Steinkrüger.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8875
Coding da Vinci Berlin 2017, seid dabei!
Coding da Vinci, der erste und größte Kulturhackathon Deutschlands, ist 2017 zurück in Berlin!
Diesen Herbst steigen wir wieder tief ein in die digitalen Archive und Sammlungen von einigen von Berlins beliebtesten Kulturinstitutionen. 19 Kulturinstitutionen haben für 2017 insgesamt 30 neue Kulturdatensets für das Datenportal (Datenauswahl: Jahr 2017) von Coding da Vinci unter freien Lizenzen zur Verfügung gestellt. Die Datensets reichen von hochauflösenden naturwissenschaftlichen 3D-Scans über Ton- und Filmaufnahmen bis hin zu verschiedensten Bild-, Text- und Metadaten aus Kunst, Kultur, Technik, Bildung und Geschichte.

Mühlenbauplan (CC0) aus dem Archiv technischer Zeichnungen der Mühlenbaufirma A. Wetzig, 1878-1960. Deutsches Technikmuseum
Du bist ein/e Entwickler/in, Designer/in, Künstler/in, Spieleentwickler/in, Hardwarehacker/in, Wissenschaftler/in, ein Daten-Nerd oder einfach nur an Kultur interessiert? Dann bietet Coding da Vinci Dir die Chance, mit den Kulturinstitutionen und ihren Daten in Kontakt zu kommen und in Zusammenarbeit mit ihnen den Zugang zu unserem Kulturerbe neu zu erfinden mit Apps, Websites, VR/AR-Umsetzungen, Installationen oder anderen überraschenden kreativen Arbeiten.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8547
Vorstellung der PreisträgerInnen des DARIAH DH-Award 2017: Armin Häberle
Der DARIAH-DE DH-Award 2017 fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen wir PreisträgerInnen und Projekte in den nächsten Wochen vor.
Armin Häberle studierte Malerei und Grafik an der Kunstakademie Karlsruhe und der Universität Lissabon. Er war Meisterschüler von Horst Antes und in Berlin selbständig. Er erhielt das Graduiertenstipendium Baden-Württembergs und den Friedrichshafener Kunstförderpreis. Das Studium der Kunstgeschichte an Freien Universität Berlin hat er mit einer Masterarbeit zu Poussin mit Auszeichnung abgeschlossen. Derzeit ist er Doktorand an der Bibliotheca Hertziana.
Welche Ergebnisse erwarten Sie und für welche Forschungsthemen sind diese anschlussfähig?
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8084
Vorstellung der PreisträgerInnen des DARIAH DH-Award 2017: Isabella Reger
Der DARIAH-DE DH-Award 2017 fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen wir PreisträgerInnen und Projekte in den nächsten Wochen vor.
Isabella Reger studierte Anglistik und Digital Humanities an der Universität Würzburg. Aktuell, wie auch bereits während des Masterstudiums, arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Computerphilologie im Projekt Kallimachos, dem Würzburger Zentrum für digitale Edition und quantitative Analyse. Die Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen dabei auf der computergestützten Analyse literarischer Korpora im Hinblick auf Figuren und Handlungselemente, sowie auf der Stilometrie.
Welche Ergebnisse erwarten Sie und für welche Forschungsthemen sind diese anschlussfähig?
In meiner Masterarbeit habe ich mich mit Figurennetzwerken aus Romanen beschäftigt und die Frage untersucht, ob und wie strukturelle Ähnlichkeiten zwischen den Netzwerken verschiedener Romane gefunden werden können.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8048
Vorstellung der PreisträgerInnen des DARIAH DH-Award 2017: Tim Schütz
Der DARIAH-DE DH-Award 2017 fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen wir PreisträgerInnen und Projekte in den nächsten Wochen vor.
Tim Schütz studierte Kommunikations-, Medien- und Kulturwissenschaften in Bremen und Istanbul. Seit seinem Bachelor-Abschluss arbeitet er als Junior Consultant im Institut für Informationsmanagement GmbH an der Universität Bremen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten liegen in der Verbindungen zwischen digitaler Kultur und der interdisziplinären Wissenschafts- und Technikforschung (STS), mit besonderem Interesse an alternativen Medieninfrastrukturen, kritischer Migrationsforschung sowie Technologienutzung im hohen Alter.
Welche Ergebnisse erwarten Sie und für welche Forschungsthemen sind diese anschlussfähig?
Zu Beginn meiner Forschung waren Diskurse um Smartphones als unangemessenes Luxusgut für Geflüchtete oder auch auch eine Faszination für die Bedeutung digitaler Tools als Instrument der Flucht sehr präsent.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8009
RIDE – Review Journal for Digital Editions – issue 5 erschienen
Die fünfte Ausgabe von RIDE, der online Rezensionszeitschrift für digitale Editionen und Ressourcen ist erschienen.
Diese Ausgabe enthält fünf ausführliche Rezensionen (in englischer Sprache), die öffentlich zugängliche digitale Editionen kritisch betrachten.
Die fünfte Ausgabe enthält:
- Jane Austen’s Fiction Manuscripts, by Michelle Levy
- Literary drafts, genetic criticism and computational technology. The Beckett Digital Manuscript Project, by Anna-Maria Sichani
- Lope de Vega’s La Dama Boba. Critical edition and digital archivek, by Antonia Rojas Castro
- The 1641 Depositions, by Walter Scholger
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7717
Konsortium zur Verbesserung der Autorenidentifikation in Deutschland im Aufbau
via Paul Vierkant, Helmholtz Open Science Koordinationsbüro (ORCID iD: http://orcid.org/0000-0003-4448-3844)
Das Projekt “Open Researcher and Contributor ID” (ORCID DE) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Technische Informationsbibliothek (TIB) unterzeichnen Memorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland.
Die eindeutige Zuordnung von Autorinnen und Autoren zu den von ihnen geschaffenen Werken zählt zu den großen Herausforderungen des Publikationsmanagements in der Wissenschaft. Das DFG-Projekt ORCID DE nimmt sich dieser Herausforderung an und hat die deutschlandweite Förderung der Open Researcher and Contributor ID (ORCID), einer eindeutigen Kennung für Forscherinnen und Forscher, an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zum Ziel.
Das jetzt von den Partnerorganisationen des von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt ORCID DE (Deutsche Nationalbibliothek, Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, Universitätsbibliothek Bielefeld) sowie von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover unterzeichnete „Memorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland“ stellt einen weitreichenden Schritt auf dem Weg zur Förderung von ORCID an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen in Deutschland dar.
Die TIB in Hannover wird die administrative Führung des ORCID Deutschland Konsortiums übernehmen und dabei die ORCID-Mitgliedschaft für wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland administrieren.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7133
Max Weber Stiftung neuer Kooperationspartner von DARIAH-DE
Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland ist neuer Kooperationspartner in dem von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen koordinierten Verbundprojekt DARIAH-DE und arbeitet beim Aufbau der DARIAH-DE Geschäftsstelle künftig verstärkt mit.
Am 24. Juni 2016 fand in der Bonner Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung ein Workshop zum Thema „Nachhaltiger Aufbau und Organisation einer Geschäftsstelle (Coordination Office)“ statt. An ihm nahmen MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung und VertreterInnen des Projekts DARIAH-DE teil. Im Zentrum der Veranstaltung standen Fragen nach dem Aufbau einer Geschäftsstelle für DARIAH-DE. Ziel war es, die in den letzten Jahren gewonnenen Erfahrungen der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung zu Organisationsmodellen, Kommunikationsstrukturen und administrativen Entscheidungsprozessen zu diskutieren und diese bei der Gründung der geplanten DARIAH-DE Geschäftsstelle einfließen zu lassen.
Im Laufe des Workshops zeichneten sich viele gemeinsame Interessen zwischen der Max Weber Stiftung und DARIAH-DE ab. Die Teilnehmenden haben daher beschlossen, in Zukunft verstärkt zusammenzuarbeiten, um Fragen zu forschungsorientierten digitalen Infrastrukturen für die Geistes- und Kulturwissenschaften zu thematisieren und einen dauerhaften Informationsaustausch zu initiieren.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7044
Die erste Förderphase des if|DH|b endet am 30. Juni 2016 – Evaluierung erfolgreich
Die durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung durchgeführte Evaluierung kam zu einem positiven Ergebnis: die GutachterInnen sprachen sich einstimmig und mit Nachdruck dafür aus, den if|DH|b in einer zweiten Projektphase weiter zu fördern. Vor diesem Hintergrund bereitet die Projektleitung aktuell die zweite Förderphase vor. Im Falle der Bewilligung wird der if|DH|b für weitere zwei Jahre fortgesetzt.
Die Projektleitung und die Geschäftsstelle des if|DH|b danken allen VerbundpartnerInnen und UnterstützerInnen für die gemeinsame Arbeit in der ersten Projektphase. Durch Ihr Engagement ist es gelungen, ein einrichtungsübergreifendes Netzwerk und eine Kommunikationsbasis aufzubauen, die die Grundlage für die Entwicklung tragfähiger und zukunftsweisender Konzepte für die Digital Humanities in Berlin bilden.
Über den weiteren Fortgang informiert die Geschäftsstelle in Kürze.
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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6961