GAG346: Die längste Hängebrücke der Welt


Eine Brücke über den East River zwischen Manhattan und Brooklyn galt lange Zeit als unmöglich. Mit der Entwicklung von Hängebrücken im 19. Jahrhundert änderte sich das, doch der 600 Meter breite Meeresarm in New York blieb eine gewaltige Herausforderung. Die Brücke, die der deutsche Auswanderer John A. Roebling plante und die ab 1869 gebaut wurde, geriet zu einem der spektakulärsten Brückenbauprojekte der Geschichte.

Die Brooklyn Bridge war für zahlreiche Superlative verantwortlich: Sie war die mit Abstand längste Hängebrücke ihrer Zeit, die erste Brücke in den USA, die im Caissonverfahren gebaut wurde und die erste elektrisch beleuchtete Brücke. Und der Brückenplaner? Der starb noch vor Baubeginn und auch seinem Sohn und Nachfolger Washington Roebling, kosteten die Arbeiten an der Brücke die Gesundheit. So kam es, dass seine Frau Emily Roebling über die längste Zeit der Fertigstellung die Bauleitung übernahm.

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FGAG01: Atlantropa

Eine Sonderfolge mit Feedback und einem Gespräch über einen Superkontinent

Hier ist sie, die erste Sonderfolge, die wir ab jetzt monatlich machen wollen. In den FeedGAGs soll es um Feedback und alle Themen rund um den Podcast gehen. Außerdem wird es auch immer ein Interview geben zu einem historischen Thema.

Wir starten mit einer kurzen Rückschau unseres ersten Live-Auftritts am 13. April 2022 in Hamburg, reden über Merch, unser neues Coverbild und Feedback zu den Folgen „GAG343: Phoebus und die geplante Obsoleszenz“ und „GAG342: Das Stockholmer Blutbad“.

Im Interview sprechen wir dann mit Matthias Lohre, der einen Roman über Atlantropa geschrieben hat. Ein faszinierendes Projekt, bei dem das Mittelmeer teilweise trockengelegt worden und ein Superkontinent aus Europa und Afrika entstanden wäre.

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GAG344: Der Artischockenkrieg


Am 21. Dezember 1935 verkündete Fiorello LaGuardia, Bürgermeister von New York, im Kampf gegen die Mafia ein Verkaufsverbot für Artischocken. Es war der Höhepunkt einer jahrelangen, gewaltvollen Auseinandersetzung: Der „Artischockenkönig“ Ciro Terranova – Mitglied der Genovese-Familie – beherrschte den gesamten US-Artischockenhandel. Ein Millionengeschäft, bei dem er die Preise nach Belieben diktierte.

Wir sprechen in dieser Folge darüber, ob LaGuardia mit seinem Kampf gegen die Mafia Erfolg hatte und welche Folgen das Verkaufsverbot nach sich zog.

Das in der Folge erwähnte Buch heißt „Murder, Inc., and the Moral Life
Gangsters and Gangbusters in La Guardia’s New York“ von Robert Weldon Whalen und der Blogbeitrag mit den Originalquellen ist hier zu finden: Behold the Baby Artichoke, or, Power to the Punies

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GAG342: Das Stockholmer Blutbad


Drei Tage lang feierten sie in Stockholm 1520 die Krönung des neuen schwedischen Königs. Doch noch während die Feier für Christian II. in vollem Gange war, wurden die Türen verschlossen – und die zahlreichen Gäste saßen in der Falle. Es begann ein (kurzer) Prozess: Viele der Anwesenden wurden der Ketzerei beschuldigt und anschließend hingerichtet.

Wir sprechen über das Stockholmer Blutbad und wie die Ereignisse im November 1520 zu einem Wendepunkt in der Geschichte Schwedens wurden. Denn dieser massive Gewaltausbruch festigte nicht die Stellung des neuen Königs, sondern führte zu Aufständen und schließlich zu seinem Sturz. Es folgte das Ende der Kalmarer Union und der Beginn der eigenständigen schwedischen Monarchie unter Gustav I. Wasa.



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GAG340: Tauben, die Raketen steuern und Kybernetik


In den 1940er-Jahren entwickelte B.F. Skinner, der Begründer des Radikalen Behaviorismus, die Idee, Raketen mit Hilfe von Tauben zu steuern. Die Tauben sollten vorne in der Kapsel sitzen, auf einen Bildschirm mit Sensoren picken und so die Rakete auf Kurs halten. Zeitgleich arbeitete ein amerikanischer Mathematiker an einem Konzept, das unser Verständnis von Maschinen und wie wir mit ihnen umgehen, revolutionieren sollte.

Wir sprechen in der Folge über operantes Konditionieren, die Skinner-Box und die Anfänge der Kybernetik.

Vielen Dank an Christiane Attig, die uns in dieser Folge als Expertin unterstützt hat. Sie macht ua.

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GAG338: Eine neue Gesellschaft – Frühsozialist Robert Owen


Wir springen in dieser Folge an den Anfang des 19. Jahrhunderts und sprechen über einen Fabrikbesitzer. Einen der erfolgreichsten Baumwollfabrikanten seiner Zeit, der neue Ideen hatte, wie Arbeit und Gesellschaft organisiert sein sollten: Robert Owen.

Seine Vorstellungen setzte er zunächst in der schottischen Werkssiedlung New Lanark um, ehe er mit New Harmony eine kleine Stadt in den USA kaufte, um dort eine alternative Gesellschaft zu verwirklichen. Robert Owen scheiterte zwar mit seinen Plänen, dennoch gilt er als Pionier des Genossenschaftswesens, der viele sozialistische Bewegungen inspiriert hat.

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GAG336: George Smith und die Entdeckung des Gilgamesch-Epos


George Smith, eigentlich Kupferstecher aus armen Verhältnissen und gänzlich ohne wissenschaftliche Ausbildung, macht im British Museum in London eine der sensationellsten Entdeckungen in der Geschichte der Archäologie und wird weltberühmt. Zufällig stolpert er im Jahr 1872 auf einer antiken Keilschrifttafel über ein Textfragment, das ihn an eine Stelle in der Bibel erinnert. Später stellt sich heraus, dass er das Gilgamesch-Epos wiederentdeckt hat – eines der ältesten literarischen Werke der Welt.

Wir sprechen in der Folge über das Leben von George Smith, warum es lange Zeit gedauert hat, die Keilschrift zu entziffern und worum es im Gilgamesch-Epos überhaupt geht.

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GAG334: Rachel Carson und der stumme Frühling


Wir beschäftigen uns in dieser Folge zunächst mit einem Tier, das die Wissenschaft lange Zeit vor große Rätsel gestellt hat – und eigentlich noch immer stellt: den Aal.

Die Aalfrage soll aber nicht vom eigentlichen Thema ablenken: Wir sprechen über Rachel Carson, die eines der einflussreichsten Bücher der 1960er-Jahre geschrieben hat. Sie hat mit „Silent Spring“ nicht nur für ein Verbot des Pestizids DDT gesorgt, sondern auch das Umweltbewusstsein einer ganzen Generation geprägt hat und damit die entstehende Ökologiebewegung.

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GAG332: Wie Gregor MacGregor ein Land verkaufte, das es gar nicht gab


Der Schotte Gregor MacGregor zählt zu den dreistesten Hochstaplern der Geschichte. In den 1820er-Jahren verkaufte er (sehr erfolgreich!) Staatsanleihen und Grundstücke eines Landes, das es gar nicht gab: Poyais an der Miskitoküste im heutigen Honduras.

Viele Auswanderwillige verloren nicht nur jede Menge Geld, für einige endete die Geschichte auch tödlich. Denn die fast 300 Siedlerinnen und Siedler landeten nicht wie versprochen in der Hauptstadt St. Joseph, sondern im Dschungel mit zu wenig Lebensmitteln, aber umgeben von jeder Menge Mücken, die Gelbfieber übertrugen.

Das erwähnte Buch ist von David Sinclair und heißt „The Land That Never Was: Sir Gregor MacGregor and the Most Audacious Fraud in History“.



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GAG330: Zum Tode verurteilt – Catharina Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel


Wir sprechen in der Folge über das außergewöhnliche Leben der Catharina Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel im 18. Jahrhundert. Sie ist nicht nur die letzte Frau, die in Europa wegen »Unzucht mit einem Weybe« hingerichtet wurde: Sie lebte als Prophet, diente als Soldat in diversen Truppen, wurde viermal getauft, heiratete zweimal dieselbe Frau und schließlich sorgte der preußische König Friedrich Wilhelm I. persönlich für ihr Todesurteil.

Das in der Folge erwähnte Buch ist von Angela Steidele und es heißt: „In Männerkleidern: Das verwegene Leben der Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Lagrantinus Rosenstengel“.

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag330/

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